Beiträge von Jensi

    Hi CGK!

    Die Füntelregelung ist immer etwas tricky... mein Vater hat aktuell ein ähnliches Problem, da er sich seine private Altersvorsorge in einer Einmalzahlung auszahlen lassen hat. Hier wurde (soweit ich weiß) nach langem hin und her mit der Finanzbeamtin die günstigere Besteuerung nicht angewandt, weil wohl kein Sonderfall vorlag (?).

    Bin grundsätzlich ganz bei Pumphut, wir sind hier ja alle nur Laien. Würde bei so einem Fall immer zum Steuerberater gehen.

    Hi Wolfgang!

    Ich bin zwar kein Steuerberater, aber die Abfindung gilt meiner Meinung nach grundsätzlich als Arbeitslohn. Seit neuestem nimmt der Arbeitgeber die Fünftel-Regelung nicht mehr für dich vor, d.h. dafür müsstest du dann eine Steuererklärung machen.

    Bei der Erwerbsminderung hatten wir mal einen ähnlichen Fall in der Familie, war wohl ziemlich kompliziert, weil diese rückwirkend mit Krankengeld verrechnet wurde.

    Vielleicht kann dir da ein Lohnsteuerhilfeverein in deiner Gegend bei helfen!

    Hi Jens, hier ist Jens!

    Bin schon eine Weile als Freelancer aktiv und arbeite gerne mit LexOffice - hab auch andere ausgetestet (z.B. SevDesk, Papierkram sowie DATEV), komme persönlich aber am besten mit dem Workflow bei LexOffice klar

    Grundsätzlich machst du mit den gängigsten Plattformen nix falsch, hier werden Gesetzesänderungen zum Thema E-Rechnung und Buchhaltung sowieso immer eingepflegt - die E-Rechnung ist im Grunde nur ein neueres Format, dass ab 2028 für jeden im B2B verpflichtend wird.

    Ist glaube ich alles ein stückweit Geschmackssache, wichtig ist m.E. nur, dass du immer einen Anbieter mit einer vernünftigen Anbindung für deinen Steuerberater hast und dieser damit auch umgehen kann - das erleichtert die Zusammenarbeit enorm... mein Steuerberater unterstützt mich bei Fragestellungen zur laufenden Buchhaltung und exportiert am Jahresende einfach alle Buchungen; somit bin ich komplett digital und hab alles in einem System, spare mir dadurch natürlich auch die monatlichen Buchhaltungsgebühren, die ja mittlerweile recht hoch liegen können.

    Wenn du da jemanden hast, der dich bereits betreut, empfehle ich dir, dort mal nachzufragen - oftmals arbeiten die Steuerkanzleien favorisiert mit 1-2 Anbietern.

    Ein paar Geschäftsfreunde arbeiten auch direkt mit der DATEV über DATEV Unternehmen online inklusive direkten Belegupload und Rechnungsschreibung, ist aber eher was für größere, wenn der Steuerberater auch die monatliche Buchhaltung übernehmen soll.

    Ich hoffe, meine kurze Einschätzung hilft dir etwas!