Wie gesagt, das vermeide ich dadurch, dass ich kein zur Investition in Aktien bestimmtes Geld auf der „hohen Kante“ habe. Wer das hat, um auf den Crash zu warten und dann zu investieren, betreibt Markttiming (mit allen damit verbundenen Risiken).
Das glaube ich tatsächlich auch. Ich habe erstmals einen größeren Betrag per Einmalanlage Ende 2021 investiert - dann kam der Ukrainekrieg und ich war direkt knapp 20% und dann auch die nächsten fast zwei Jahre lang im Minus. Damit kam ich gut klar. Ist aber natürlich trotzdem nochmal was anderes, wenn es z.B. mal 50% runtergeht und überall die Wirtschaft abschmiert.
Im Corona-Crash war ich noch nicht investiert. Wir haben kurz davor unser gesamtes Erspartes in eine Immobilie investiert. Auch im Immobilienbereich war ja zu Beginn von Corona kurzzeitig Weltuntergangsstimmung. Fühlt sich natürlich nicht so toll an, wenn man ein paar Wochen vorher beim Notar war und sich fragt, ob man (rückblickend) viel zu viel bezahlt hat zum Höchststand der Preise kurz vor dem Crash. So war es dann ja nicht, aber das Gefühl war nicht so schön.
Ich habe jedenfalls für mich mitgenommen, es geht immer weiter. Und hoffe, dass mich das auch beim nächsten ernsthaften Crash entspannt bleiben lässt.