Beiträge von Kursowi

    Kursowi Was passiert eigentlich mit dem derzeit dann nicht investierten Geld? Hierfür würde ich diesen Betrag in einen eher risikoarmen Geldmarkt-ETF parken. Oder du betreibst Tagesgeldhopping. Die 100 000 Euro Grenze pro Institut dabei nicht aus dem Auge verlieren!
    Auf einem Sparbuch oder gar Giro verliert es sonst nur an Wert

    Ja klar der DBX0AN oder auch ein Tagesgeld über Raisin. Auf Hopping habe ich keine Lust.

    Danke Duregardas ist sehr gut beschrieben. Ich lege auch zum ersten Mal in meinem Leben eine derart hohen Betrag an. Wobei das auch nicht ganz richtig ist. Das Geld kommt aus einem Immobilienverkauf und die (Kosten-)Risiken sind dort auch nicht gerade gering.

    Danke für die vielen konstruktiven Beiträge. Man kann aus den vielen unterschiedlichen Sichtweisen was mitnehmen. Am Ende muss jeder seinen Weg selbst finden.

    Ich will dich auch zu nichts anderem überreden. Aber so ganz überzeugt bin ich nicht von deiner Aussage. Du sagst sinngemäß doch, du könntest und möchtest eigentlich die vollen 180K investieren. Zumindest interpretiere ich es so. Du tust es aber nicht da die aktuelle Marktlage dir zu unsicher wirkt (Trump, hohe Bewertungen, KI-Blase, etc.) und deshalb wartest du ab.

    Aber worauf wartest du dabei nun genau? Bis die Unsicherheit verschwindet und deshalb die Kurse um weitere 10-20% gestiegen sind? Oder bis noch mehr Unsicherheit entsteht und sie deshalb um 10-20% gefallen sind?

    Es mag nicht schlüssig sein was ich vorhabe. Die 60 K liegen dann nicht einfach so rum. Vielleicht sind kurzlaufende Festgelder eine Option. Aber von der Logik her hast du recht. Ich möchte nicht voll investieren, da ich aktuell große Risiken sehe.

    Klar, so ganz freimachen kann sich niemand von solchen Gedanken. Aber letztlich ist es immer nur eine Frage von Risikotoleranz und -tragfähigkeit. Wenn Kursowi einerseits zwar 180K in Aktienmarkt investieren könnte (= Risikotragfähigkeit), er andererseits aber Angst vor Verlusten hat (= Risikotoleranz), dann ist das eine gute Begründung und er sollte es lassen. Schwierig wird es hingegen wenn es sich in Wirklichkeit um den Versuch von Market Timing handelt, und so klingt es für mich. Das funktioniert erfahrungsgemäß nicht.

    Ein Versuch von Markt-Timing ist es nicht. Es ist einfach nur das beschriebene Gefühl. Die 180 K wären aber voll investierbar.

    Die Frage ist doch: Sollen diese 180K€ langfristig in den Aktienmarkt fließen. Langfristig bedeutet für mich einen Anlagehorizont gleich oder größer 20 Jahre?
    Weil irgendwann werden die 180K€ ja investiert sein, wenn Du es so vorgesehen hast. Entweder heute, morgen, in einem Jahr oder in 2 Jahren. Du schiebst das Risiko 180K€ investiert zu haben einfach nur für den Zeitraum X in die Zukunft.:/

    Nein ich schiebe das Risiko 60 K investiert zu haben in die Zukunft. 120 K werden ganz sicher investiert.

    Wie gesagt, das vermeide ich dadurch, dass ich kein zur Investition in Aktien bestimmtes Geld auf der „hohen Kante“ habe. Wer das hat, um auf den Crash zu warten und dann zu investieren, betreibt Markttiming (mit allen damit verbundenen Risiken).

    Das glaube ich tatsächlich auch. Ich habe erstmals einen größeren Betrag per Einmalanlage Ende 2021 investiert - dann kam der Ukrainekrieg und ich war direkt knapp 20% und dann auch die nächsten fast zwei Jahre lang im Minus. Damit kam ich gut klar. Ist aber natürlich trotzdem nochmal was anderes, wenn es z.B. mal 50% runtergeht und überall die Wirtschaft abschmiert.

    Im Corona-Crash war ich noch nicht investiert. Wir haben kurz davor unser gesamtes Erspartes in eine Immobilie investiert. Auch im Immobilienbereich war ja zu Beginn von Corona kurzzeitig Weltuntergangsstimmung. Fühlt sich natürlich nicht so toll an, wenn man ein paar Wochen vorher beim Notar war und sich fragt, ob man (rückblickend) viel zu viel bezahlt hat zum Höchststand der Preise kurz vor dem Crash. So war es dann ja nicht, aber das Gefühl war nicht so schön.

    Ich habe jedenfalls für mich mitgenommen, es geht immer weiter. Und hoffe, dass mich das auch beim nächsten ernsthaften Crash entspannt bleiben lässt.

    Aber ist das nicht alles auch eine Individuelle Sache? Ich denke es geht auch darum womit man sich selbst mit seiner Geldanlage fühlt. Ich werde in wenigen Wochen 120 K in den ACWI IMI investieren. Es könnten aber auch 180 K sein aber damit würde ich mit nicht wohlfühlen. Das ich damit ggf. Renditechancen vergebe, muss ich für mich persönlich in Kauf nehmen.

    Mich irritiert die Gesamtenwicklung der Märkte seit Trumps Zollmurks doch ziemlich. Auch die hohen Bewertungen des KI-Marktes irritieren mich. Da ist viel Erwartung drin, die enttäuscht werden könnte.

    Vielleicht die Aaral Bank (1,2%). Am besten direkt anfragen.

    Ich bin weiterhin unsicher, ob Investitionen in den IMI so sinnvoll sind wie in den FTSE All world. Ich verstehe den Punkt mit der Diversifizierung. Auf der anderen Seite scheint ja auch viel Schrott in den Small Caps zu sein.

    Genau, dass meinte ich auch mit meiner Frage. Die Small Caps können halt Chance und Risiko zugleich sein. Ob es am Ende ein Mehrwert bringt, wird wohl die Zukunft zeigen. Ich Denke Finanztip hat hier unnötig ein Thema aufgemacht. Besser wäre es wohl gewesen den IMI zwar zu erklären und ggf. ins Schaufenster zu stellen aber nicht zu einer recht komplizierten ETF-Wechsel-Strategie zu raten. Ich halte 8+1+1 nicht mehr für KISS und gerade KISS habe ich auf dieser Seite und in diesem Forum gelernt.

    Ich habe den IMI seit ca. 3 Jahren und bin zufrieden aber trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob dieses "mehr" an Unternehmen dann auch unbedingt mehr Sicherheit bringt. Gerade bei Small Caps ist doch so, dass diese ggf. nicht langfristig bestehen. Deswegen stelle ich den Mehrwert (an Unternehmen) eines IMI zu einem World oder All World ETF, bezogen auf mehr Sicherheit, in Frage.

    Ein Glas Merlot für jeden „Ich will X Euro für X Jahre anlegen, was soll ich tun?“-Thread.

    Sollte dich doch freuen. Jeder Thread in diesem Forum, egal wie häufig er sich wiederholt, erhöht die Chance Kapital vor der Finanzindustrie zu retten 😅.

    Aber mal ernsthaft, durch dieses Forum sehe ich die „Anlageberatung“ der Volksbanken und Sparkassen mit ganz anderen Augen. Diese massive Ausrichtung auf Provisionserträge war mir vorher gar nicht klar.

    Ja, es ist nicht einfach. Aber ich befürchte, dass gerade neue Einsteiger in den nächsten Jahren Federn lassen müssen und markttiming funktioniert auch nur sehr eingeschränkt. Aber klar, es ist immer eine eigene Entscheidung, mit der man dann leben muss.

    Hi mocean,


    wie hoch ist denn dein Zins? Bei Sondertilgungen hast du eine sichere & steuerfreie Rendite. Diese würde ich max. ausnutzen, insofern dein Zins nicht bei <2,5% liegt


    VG

    In der Vermietung ist du Abschreibungsmöglichkeit sämtlicher Kosten immer zu berücksichtigen. Hängt natürlich sehr mit dem persönlichen Steuersatz zusammen.