Beiträge von zukiwski

    Okay, jetzt 'mal ernsthaft: Im Gegensatz zu der Masse, bin ich kein Neuling im Web und vermochte über die Jahrzehnte einiges an Expertise zu gewinnen. Wir waren schon lange in Internetforen unterwegs, als es noch gar kein Breitband, Facebook,Twitter und Telegr*m (Verwendung dieses Begriffes ist in diesem Forum nicht gestattet, wtf?!) gab und niemand kommunizierte in unseren Blasen unter dem in den Personalausweis gedruckten Namen, niemand.

    Wenn denn nun einmal ein Thread ausartete, kein Ding, weil genau dafür gab es Moderatoren.

    Die Foren von früher sind nicht mit den Social-Media-Plattformen von heute vergleichbar. Das liegt aber nicht unbedingt an den Inhalten und Nutzern, sondern schlichtweg an den kommerziellen Betreibern, welche ihre Plattform nicht im Griff haben.

    So oder so finde ich die Einstellung, es dürfe nur eine Meinung haben und verbreiten, wer dafür mit seinem kompletten Namen einsteht, ggf. mit sehr unangenehmen Konsequenzen., äußert bedenklich.

    Ab davon, Hass und Hetze muss konsequent(er) verfolgt und geahndet werde, aber dieses Problem hat nichts, aber auch rein gar nichts mit Klarnamen zu tun.

    Die Forderung nach Klarnamen ist genauso Quatsch wie jedem Zugbegleiter eine Bodycam einzuplanzen und eine Kalaschnikow auszuhändigen. Es wird immer gestörte Menschen geben, die irgendetwas Gestörtes anstellen, weil es einfach viel zu viele Menschen gibt, was wiederum zu erheblichen sozialen Problemen und Verwerfungen führt.

    Egal, das ist so eine Endlosschleife und wie ich aus meiner Forenzeit weiß, letztendlich sind wir mit unserer Meinung gar nicht so weit auseinander.

    Was mache ich als Clubbesitzer wenn ich jede Woche Ärger im Laden habe?

    Ich gehe nur in Clubs, wo es grundsätzlich keinen Ärger gibt und ich wurde an der Tür tatsächlich noch nie nach meinem Namen gefragt (auch wenn den die meisten dort kennen).

    Ich gehe sogar auf Familienfeste, wo ich nicht von jedem den Namen kenne oder mich daran erinnern kann 8|. Aber ich verstehe natürlich, wenn sich Leute nicht in derlei krasse Gefahren begeben möchten oder nimmer ihre vier Wände verlassen, weil alle da draußen Messerstecher und Bombenleger sind. Klarnamen reißen das natürlich.

    Friedrich Merz, bester Mann direkt nach Döner-Söder und vor Spahn und Dobrindt, weisse Bescheid :love:.

    Klarnamen und ladungsfähige Anschrift im Profil und Zugang zum Web nur mit BundID. – Ordnung muss schon sein. Wer da was dagegen hat, ist bestimmt ein ganz schlimmer Finger.

    Aber bitte erst einmal Internetverbot für alle unter 18 und ohne Internetführerschein, wenn schon, denn schon.

    Apropos Sellwerk und Bewertungen, dazu hat Google ebenfalls recherchiert:

    Zitat

    Indizien für Fake-Bewertungen bei Sellwerk

    Analysen von Portalen wie Trustpilot und Google Maps deuten auf folgende Muster hin:

    • Zeitliche Häufung (Review Bombing): Positive Bewertungen erscheinen oft in Wellen, besonders nach einer Phase mit vielen kritischen Stimmen. Dies wird oft genutzt, um negative Berichte in der Übersicht nach unten zu schieben.
    • Wortwahl & Struktur: Viele 5-Sterne-Bewertungen sind auffallend kurz, vage ("Super Service", "Kompetente Beratung") oder nutzen fast identische Formulierungen, die auf Textvorlagen hindeuten.
    • Profil-Anomalien: Bei Google Maps stammen positive Rezensionen häufig von Profilen, die außer Sellwerk kaum andere Unternehmen bewertet haben oder deren Aktivität sich nur auf einen sehr kurzen Zeitraum beschränkt.
    • Interne Aufforderungen: Berichte von (ehemaligen) Mitarbeitern legen nahe, dass Angestellte oder deren Bekannte teils gedrängt werden, positive Bewertungen abzugeben, um interne Ziele zu erreichen.
    • Auf golocal (wo das Unternehmen das System kontrolliert) herrscht ein fast makelloses Bild.
    • Sellwerk bietet seinen Kunden sogar ein Beschwerdemanagement an, das explizit darauf ausgerichtet ist, negative Bewertungen auf Portalen löschen zu lassen. Es ist davon auszugehen, dass sie diese Expertise auch für das eigene Profil nutzen.

    Fazit: Die Diskrepanz zwischen extrem positiven Bewertungen (5 Sterne) und sehr detaillierten, warnenden Berichten über aggressive Vertriebsmethoden (1 Stern) ist bei Sellwerk außergewöhnlich hoch. Dies ist oft ein Anzeichen dafür, dass das Bewertungsbild aktiv durch "Reputation Management" korrigiert wird.

    Nachfolgend ein Artikel über müller x net und deren Kaltakquise-Geschäftsmodell im Zusammenhang mit ihren Verzeichnismedien ‚Das Telefonbuch‘, ‚Gelbe Seiten‘ und ‚Das Örtliche‘ sowie ihrem Online-Marketing.

    Zitat

    Vorsicht bei Sellwerk – Warnhinweis für Selbständige und Mittelstand

    Zahlreiche Selbständige und kleinere Unternehmen berichten von problematischen Erfahrungen mit Sellwerk im Zusammenhang mit Online-Marketing- und Verzeichnisleistungen. Die geschilderten Sachverhalte ähneln sich auffällig.

    Nach telefonischen Kontakten, die von Betroffenen als unverbindlich oder informativ wahrgenommen wurden, folgten teils hohe Rechnungen unter Hinweis auf angeblich geschlossene, mehrjährige Verträge. Häufig steht der Vorwurf im Raum, Preise, Laufzeiten und Kündigungsbedingungen seien im Gespräch nicht transparent oder missverständlich dargestellt worden.

    Im unternehmerischen Geschäftsverkehr können auch mündliche Erklärungen rechtlich bindend sein. Gerade deshalb ist besondere Vorsicht geboten. Wo jedoch wesentliche Vertragsinhalte unklar bleiben oder ein falscher Eindruck über Kosten und Verpflichtungen entsteht, kommen rechtliche Schritte wie die Anfechtung wegen Irrtums (§ 119 BGB) oder arglistiger Täuschung (§ 123 BGB) in Betracht.

    Wichtige Schutzmaßnahmen:

    • Keine telefonischen Zusagen ohne schriftliches Angebot
    • Vertragsunterlagen vollständig und kritisch prüfen
    • Unberechtigte Forderungen sofort schriftlich bestreiten
    • Frühzeitig fachkundigen Rat einholen

    Transparente Geschäftspraktiken zeichnen sich durch klare Informationen und nachvollziehbare Vertragsbedingungen aus. Wo stattdessen Druck, Unklarheit oder überraschende Forderungen auftreten, sollten Unternehmer wachsam bleiben und ihre Rechte konsequent wahrnehmen.

    Mich wundert es total, dass ich in diesem Forum nichts über Sellwerk finde.

    Hat hier tatsächlich noch niemand Erfahrung mit Sellwerk machen dürfen oder müssen?

    Nun gut, dann überlasse ich die Einführung zu Sellwerk Google:

    Mein Fall: Ich erhielt einen Anruf von einer Dame, die mir, nachdem ich einen kostenlosen Eintrag in den Gelben Seiten vorgenommen hatte, völlig unverbindlich irgendwelches SEO-Gedöns zum Testen andrehen mochte. Obwohl ich sie abwimmelte und ihr Angebot ablehnte, erhielt ich kurz darauf zwei Rechnungen zu Sellwerk Prime, über 1400 €. Meine Rechnungsdaten stammten offensichtlich von dem Eintrag in den Gelben Seiten.

    Meine folgenden Beschwerden wurden zwar teilweise zur Kenntnis genommen, dennoch erhielt ich Zahlungserinnerungen.

    Erst auf eine Bewertung bei Trustpilot hin reagierte der Kundenservice endlich und sprach von einem Missverständnis.