Beiträge von Matxeo

    Hallo zusammen,

    ich investiere aktuell in zwei ETFs für meine Altersvorsorge.(Anlagezeitraum soll ca.30 Jahre betragen)

    In dem Zusammenhang habe ich Fragen zum Freistellungsauftrag:
    Lohnt es sich, jedes Jahr den Sparer-Pauschbetrag auszunutzen, indem man Anteile mit Gewinn verkauft, um die Kursgewinne steuerfrei zu realisieren, und das Geld anschließend direkt wieder reinvestiert?

    Hat es einen Nachteil, wenn der ETF-Kurs beim Rückkauf höher ist als der Kurs, zu dem ich ursprünglich die Anteile gekauft habe (die ich zuvor verkauft habe, um den Freistellungsauftrag zu nutzen)? Verschlechtere ich mir dadurch langfristig meine Rendite oder Einstandskurse?

    Vielen Dank im Voraus und Grüße!

    Matteo

    Ich würde wohl 70/20/10 machen, das lässt sich einfacher rechnen. Wie oft willst du denn rebalancen?

    Bei 30 Jahren Anlagehorizont würde ich mir über den USA-Anteil keine Gedanken machen. Das ruckelt sich zurecht.

    Ich würde vermutlich einmal im Jahr rebalancen, einfach, um die Gewichtungen grob wieder auf Ziel zu bringen.

    Hallo zusammen,

    ich investiere seit einem Jahr in 75 % MSCI World (IE00BFY0GT14) und 25 % Emerging Markets (IE00BKM4GZ66). Mein Ziel ist es, die ETFs langfristig über ca. 30 Jahre zu halten. Aktuell beträgt meine Sparrate ca. 450 € monatlich. Ich überlege gerade, ob ich das noch ändern soll, um etwas breiter aufgestellt zu sein.

    Meine Ideen sind:

    65 % MSCI World / 25 % EM / 10 % Euro Stoxx 600 (LU0908500753) oder

    65 % MSCI World / 25 % EM / 10 % SPDR MSCI World Small Cap (IE00BF4RFH31)

    Ich habe mich bewusst gegen einen All-World-ETF entschieden, da mir ein EM-Übergewicht wichtig ist und ein Rebalancing bei einem All-World-ETF nicht möglich wäre.

    Fragen, bei denen ich eure Meinung gerne hätte:

    • Lohnt es sich, langfristig einen dritten ETF aufzunehmen, oder reichen zwei ETFs für eine solide Diversifikation?
    • Würde ein Europa-ETF oder ein Small-Cap-ETF den Diversifikationseffekt deutlicher verbessern?
    • Macht es Sinn, bei einer langfristigen Anlagedauer von 30 Jahren, den US-Anteil etwas zu reduzieren, oder sollte man marktgewichtet bleiben?

    Vielen Dank im Voraus und Grüße!

    Matteo