Das Produkt kenne ich nicht…hört sich aber nicht schlecht an.
Lifestrategy - so heißt es richtig von Vanguard. Ist ein Kombiprodukt aus Aktien & Anleihen.
Ich glaube Amundi und Xtrackers haben so etwas ähnliches im Angebotsportfolio.
Das Produkt kenne ich nicht…hört sich aber nicht schlecht an.
Lifestrategy - so heißt es richtig von Vanguard. Ist ein Kombiprodukt aus Aktien & Anleihen.
Ich glaube Amundi und Xtrackers haben so etwas ähnliches im Angebotsportfolio.
Parqet einen alten Sparplan von mir aus 7/2017 gefunden, den ich leider nach kurzer Zeit wieder gestoppt habe, um erst einmal anderen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.
Schulden/Sonderausgaben haben vor Investieren Vorrang. Das als ...
wieviel Geld ich durch die "Nichtinvestition" liegen gelassen habe
... sehe ich nicht so. Du hast nur in etwas anderes investiert. ![]()
Natürlich ist es spannend sich mal anzuschauen, was herausgekommen wäre, wenn du deinen Plan von damals durchziehen hättest können - und das ganze mit einem einfachen 1-Welt-ETF vergleichen. Aber Achtung: Du hast 30% Anleihen in diesem Portfolio, also müsstest du es fairerweise mit sowas wie dem Lifestrategy "60/40" von Vanguard vergleichen. Du kannst natürlich es auch gegen einen 100%-Aktien-ETF legen und schauen, wie sich der Anleiheanteil in Rendite-Risiko ausgewirkt hat ![]()
Du solltest aber nicht im Rückspiegel verharren, sondern in die Zukunft blicken. Wenn ich das richtig interpretiere hast du die finanziellen Verpflichtungen von damals gewältigt und bist heute wieder auf dem Pfad des Investierens![]()
Ich habe meine Welt-ETFs alle ausschüttend gewählt. Aus dem einfachen Grund, dass ich später Dividendenzahlungen erhalte ohne Verkäufe tätigen zu müssen. Der Unterschied zwischen ACC und DIST bei der direkten Wiederanlage der Dividenden ist marginal.
Theoretisch kann es sogar soweit gehen, dass ich trotz der Dividenden eine Vorabpauschale bei dem ETF zahlen muss
.
Momentan habe ich so gestaltet: Die Ausschüttung (Netto) des vergangenen Kalenderjahres über die 12 Monate aufgeteilt = Betrag X. Monatlich den Sparplan auf den Welt-ETF um diesen Betrag X erhöht. (D.h. ich gehe davon aus, dass die Dividenden wie im Vorjahr ebenso einlaufen werden)
Man kann es auch so machen, dass man die automatische Wiederanlage wählt, aber habe ich mich dagegen entschieden. Ein 2. Welt-ETF "liegt bereits" herum und arbeitet vor sich hin, d.h. dort möchte ich keine neuen Einzahlungen tätigen.
Ich denke in den nächsten Jahren wird sich auch noch viel im Bereich des Entsparens bei den Banken/Brokern tun, also dass du sozusagen einen Entsparplan einrichten kannst (z.B. mtl. 300€), sodass zum Stichtag entsprechend die Stücke/Bruchstücke verkauft werden.
Da ich aber in der Entnahmephase weder alle 3 Monate Geld (in sehr schwankender Höhe) vom ETF haben möchte, verkaufe ich vor oder zu Beginn Rente (ich kenne heute keinen Kursverlauf, damit steht der Verkaufstag noch nicht fest) lieber Anteile für den Bedarf für 1-3 Jahre, parke diesen z.B. im Geldmakrt/Tagesgeld und fülle diesen schewankungsfreien Teil auf, wenn es entweder leer ist (== es gab über 3 Jahre einen Markteinbrauch) oder fülle ihn z.B. einmal im Jahr auf.
Das Vorgehen sehe ich ebenfalls als sehr zielführend an
Manche wählen Aktien nach den Ausschüttungsmonaten aus, wovon ich nichts halte.
Und wie die Steuerlandschaft die nächsten Jahre aussehen wird, ... das gibt es ja auch die verrücktesten Ideen der Regierung(en). Ich sage nur "Niederlande" und "Sozialbeiträge".
Vielleicht hilft dir das.
vielen Dank,
ETF sollten ja mindestens 15 Jahre gehen, sehe ich mit 65 Jahren wenig Sinn.
Was würdet ihr den bei 50000€ auf bis zu 5 Jahre emfehlen. Gold/Silber oder Kupfer kaufen?
Im voraus besten Dank
Ich habe deinen Beitrag gestern noch gesehen, dachte mir aber - ich warte was andere meinen.
Mir fehlt der Gesamtzusammenhang. Im Eingangsbeitrag möchtest du 20.000 € in Aktien investieren. D.h. du hast dir das ja schon überlegt und für dicht entschieden - da war es eher nur noch die Frage "Wie".
Selbst mit 65 Jahren würde ich sagen, macht es Sinn einen Teil seines Vermögens in Aktien zu investieren. Das Geld ist eben nicht für 65 gedacht, sondern theoretisch ab 80 Jahren. Die 15 Jahre sind die Zeit, denn historisch gab es keinen Zeitraum in dem du negativ rentiert hättest (also immer Gewinn). D.h. aber nicht, dass das Geld für 15 Jahre geblockt ist, denn wenn du die letzten 15 Jahre anschaust, waren das sehr gute Jahre - d.h. du hättest jedes Jahr mit ordentlich Gewinn herausnehmen können. Aber das weiß man vorher nicht.
Edelmetalle wie Gold, Kupfer und Silber sind nochmals deutlich volatiler und haben höhere maximale Drawdowns (maxDD) als Aktien und durchschnittlich eine schlechtere Rendite. Ergo ein niedrigere Sharpe-Ratio. Auf jeden Fall musst du diese Assetklasse "Rohstoffe" als deutlich risikoreich sehen, weit entfernt von risikoarm. Ich müsste nachschauen, aber Gold hatte einen maxDD von 81% in seiner Karriere ab 1975. Ein Welt-ETF hingegen wird mit rund 50% gerechnet (müsste prüfen ob das Tages-, Monats- oder Jahresbasis war). Für das Tragen dieses "guten" Risikos wirst du mit Rendite belohnt.
So, zur eigentlichen Thematik. Du musst darauf nicht antworten. Für dich als Gedankenstütze und Struktur.
Je nach deiner Erfahrung würde ich so vorgehen:
Du musst letztendlich für dich klären, was du mit dem Geld machen willst. Dir ein Ziel definieren. Ich habe für mich gelernt, wenn ich mir das Ziel festgelegt habe - AUFSCHREIBEN, den Zettel ausdrucken und in meinen Finanzordner heften oder/und am "Schwarzen-Brett" aufhängen. Dann stehe ich nicht jeden Morgen auf und denke mir: "Och was könnte ich nun wieder ändern. Habe das und das gelesen."
Weiterhin empfehle ich dir die rund 20€ in die Hand zu nehmen und das Buch von Finanztip zu kaufen & zu lesen. Ich finde es ist eine gute Hilfe eine Struktur, eine Art Leitfaden erzählt zu bekommen in dieser großen, teilweise undurchsichtigen Welt der Finanzen.
Sich mit seiner Geldanlage zu beschäftigen ist nie zu spät. Es ist dann vermutlich eine andere Struktur als der 25-jährige Berufseinsteiger (Vermögensaufbau => Vermögenserhalt/Vermögensverzehr).
Vielleicht hilft dir das noch: Recherchiere nach dem Begriff "Magische Dreieck der Geldanlage"
Meine Reise & Struktur sieht so bisher aus:
sind ETF bei Pleite ectr. bis 100000€ Versichert wie zb Tagesgeld?
Edit: Markierte Bereich ergänzt, da es zu Missverständnissen gekommen ist.
Es muss doch was geben wo man stabile 5% erreicht, jahr für jahr ohne großem Risiko. Anscheinend nicht!!
Ich wiederhole mich ungern: Magische Dreieck der Geldanlage ![]()
Ich glaube du solltest dich mit den Grundlagen von Finanzen, dann der Börse auseinander setzen.
Wenn du in der Mittelschicht arbeitest, gehe ich von einem Medianeinkommen von ca. 45.000 € Brutto p.a. aus. Je nach Ausgaben sollten dort noch paar € über sein, um z.B. ein langfristiges Investment an der Börse zu finanzieren.
Schon Mal den Spruch gehört: Börse ist kein Marathon?
Wenn du 40% oder 45% Rendite haben willst - schon Mal mit Sportwetten probiert? ![]()
Hallo,
wie ich gehört habe, wird wohl zzt. empfohlen, sich von MSCI World zu trennen aufgrund der zu hohen USA-Anteile.
Stimmt das?
Grüße
USA kannst du aus diesem ETF nicht heraustrennen. Ich möchte dir nur folgenden Gedankenanstoß mitgeben:
Als Idee:
Es gibt den Welt-Index ebenso als Equal-Weight-ETF
Geht die Rendite eher runter oder wird sie wieder über 2% liegen, vllt auch 3%?
Denn ich habe gerade bei meiner Bank ein Angebot für ein Sparbrief mit 2.5% Zinsen p.a. bekommen. Jetzt frage ich mich, wo gibt es mehr Zinsen, was lohnt sich mehr?
Wie seht ihr das aktuell im Jahr 2026?
Wenn ich die Beiträge anschaue, starte ich erstmal ganz am Anfang. Ich vermute, dass die Basispunkte nicht verstanden sind.
Sagt dir das "Magische Dreieck der Geldanlage" etwas?
Jede Geldanlage bewegt sich irgendwo in einer Kombination aus diesen drei Themen, sie kann allerdings niemals alle drei Punkte zu 100% abdecken.
Als Beispiele:
Du suchst mit deinem Geldmarktnahen-ETF folgendes: Liquidität, Sicherheit und Rendite. Es hat von allem etwas, aber nichts vollständig ausgeprägt. Ein guter Kompromiss von allem.
Festgeld muss einen höheren Zins als Geldmarkt-ETFs oder Tagesgeld haben, denn du hast dort eine Inliquiditätsprämie (da nicht jeden Tag verfügbar). Warum sollte ich Geld ins Festgeld stecken, wenn ich beim Tagesgeld gleich viel habe?
Alle Tagesgeld-Angebot oberhalb des EZB Zinses sind Werbeaktionen, d.h. die Bank "finanziert" das um Kunden anzulocken.
Du wirst mit keiner liquiden, sicheren Geldanlage die Inflation (nach Kosten, nach Steuern) langfristig schlagen, das geht nur wenn du Risiken eingehst (z.B. mit Aktien).
Jetzt frage ich mich, wo gibt es mehr Zinsen, was lohnt sich mehr?
Magische Dreieck --- Mehr Zins = mehr Rendite, dafür inliquide (Sparbrief).
Was für dich lohnt, musst du für dich entscheiden, welche Anforderungen du an diese Geldanlage hast.
Wie seht ihr das aktuell im Jahr 2026?
Inflation ist wieder am zurückgehen, d.h. der EZB-Zins wird auch fallen, ergo werden Zinsen für Tagesgelder fallen. Bei Festgeldern oder Sparbriefen ist die Tendenz allerdings, dass über lange Zeiträume wieder höhere Zinsen als für kurze angeboten werden. D.h. die Banken gehen eher von steigenden Zinsen aus.
ZitatWeil wenn ich den VanEck jetzt wieder neu kaufe, dann wird mir wieder ständig 1% abgezogen für etwas, was keinen Sinn bringt. Und dann geh ich schnell ins Minus. Die Anteile erhöhen sich doch nicht?
.thor Was verstehst du mit 1%? Steuern? Ordergebühren? Transaktionskosten?
So wie ich es heraus lese, solltest du dich zuerst nochmal mit dem Thema Aktien und investieren beschäftigen. Da kommt wieder das magische Dreieck der Geldanlage.
Aktien = Liquide & Rendite, aber keine Sicherheit
So wie ich es herauslese, bist du sehr auf Sicherheit bedacht, denn du kannst es nicht verkraften, dass dein Vermögen morgen weniger wert ist als heute. D.h. keine Risikotoleranz, bzw. keine Volatilität verkraftet wird. Dadurch ist der Geldmarktnahe-ETF für dich eine sinnvolle Alternative. Du hast somit nahezu den täglichen EZB-Leitzins, wirst aber nach Steuern und nach Inflation Kaufkraft verlieren.
Aber wie gesagt - das magische Dreieck der Geldanlage. Es gibt keine Anlage welche alle drei Punkte zu 100% abdeckt. Dadurch musst du für dich den Weg suchen, und dann ist das eben (aktuell) nicht die Welt der Aktien. Im Umkehrschluss darfst du auch keine Rendite oberhalb der Inflation erwarten. Hast du den eigenen Anspruch (so wie ich das auch herauslese), dass du alle drei Punkte zu 100% erfüllt haben willst, dann solltest du an deinen Ansprüchen etwas ändern.
Das dachte ich mir schon. Allerdings wurde die Anzahl meiner Anteile nicht um den Faktor 25 erhöht.
Schau nächste Woche nochmal ins Depot
Dauert seine Zeit.
Habe ich bisher keine Erfahrungen mit gemacht. Ich sehe nur jetzt, dass der Kurs zb bei Just etf dann an dem Tag einfach runter donnert. Oder wird das doch gerade gerechnet in den nächsten Tagen? Alles nur Kosmetik ich weiß, aber ich überlege gerade ob ich den FTSE oder spdr imi nehme...
Bei Splits dauert es einige Tage bis alles sauber eingebucht wird. Habt einfach etwas Geduld. Bei meinem letzten Aktiensplit hat es ca. 1 Woche gedauert, bis im Depot mit Anteile, Performance und Kurschart alles richtig war.
Die Performance-Daten werden entsprechend dem Split dann zurück gerechnet, siehe NVIDIA, Apple, Tesla, ...
Bei dem FTSE-All-World wird es sicherlich eines Tages auch einen Split geben, da die Anteile auf die 150 - 200 € Marke zusteuern. Letztendlich ob der ETF-Preis pro Anteil bei 10 € oder 100 € liegt, ist eher nur "Frontend". Für dich als Anleger ist das fast irrelevant.
Beim Entsparen sind niedrige Preise / Stück besser, da die meisten Broker nur ganze Stücke verkaufen lassen.
Bei meinem Tagesgeld-Konto einer deutschen Bank das ich vor einigen Monaten gekündigt habe war es wie folgt:
Ich denke es kommt sehr auf den Anbieter darauf an und ob du im In- oder Ausland das Konto hattest/hast.
Bin auch seit längerem am überlegen 8-10% in Gold ETF anzulegen, ist im Moment recht Hoch im Kurs und weiß noch nicht welchen.
Für welchen Gold ETF hast Du dich entschieden ?
Ich habe Euwax Gold II gewählt. Liegt seit paar Jahren bereits im Depot.
Aktuell eben als Papiergold über Zertifikat mit dem Emittentenrisiko. Momentan wäre mir physisches Verwahren ein zu großer Aufwand. Ich habe die Goldposition damals u.a. aufgebaut, aufgrund der geringeren Korrelation zu Aktien um meinen Drawdown zu dämpfen - wohl gemerkt, dass Gold höhere maxDDs hatte als Aktien. Ich sehe Gold daher als strategisches Asset. Für mich gehört daher die Goldposition ganz klar zum Risikoreichen Teil des Portfolios.
Ob ich in 2, 5 oder 10 Jahren Gold noch im Depot halte, ist eine andere Frage. Nach dem Gold-Run ist der Gedanke der Gewinnmitnahme schon gegeben - zumal es für mich steuerfrei ist. Gold ist egal wo immer ein spannender Diskussionsgrund. Da gibt es die verschiedensten Meinungen und "Lager".
Die Assetklasse Aktien ist die einzige, die ich über alle Zeit in meinem Depot haben werde. Alles andere kann mal dazukommen und auch wieder herausfliegen. Für mich sind das die Satelliten, die ich um den Kern herumbaue.
Seit längerer Zeit lese ich doch gerne ab und zu verschiedene Beiträge in diesem Forum. Vor kurzem bin ich auf diesen Thread gestoßen und finde es spannend wie die verschiedenen Charaktere ihr Geld an der Börse anlegen und wie sie ihre gesamte Vermögensanlage (von Barreserven, Festgeld, Tagesgeld, Immobilien, ...) organisieren. Faszinierend dabei ist auch, dass es nicht den einen Weg gibt, sondern jeder für sich seinen Weg gestalten und gehen kann. Ob 100% Bitcoin oder 100% Girokonto. Jeder ist für sein Geld verantwortlich, aber genau der Austausch untereinander macht es so wertvoll, denn man kann die Erfahrungen anderer lesen ohne selbst diese Erfahrungen machen zu müssen.
Zu mir:
Meine Reise:
Meine Investmentreise startete vor glaube über 5 oder 6 Jahren. Das Geld hat sich auf dem Girokonto gestapelt und es hat mich irgendwie gestört. Sinnlos "verprassen" ist nicht meine Art, also irgendwie den Weg zur Hausbank und deren aktiven Fondprodukten gefunden. Damit angefangen, Sparpläne eingerichtet und langsam das Geld umgeschichtet. Rückblickend hätte ich mir diese Kostenstruktur sparen können, allerdings bin ich dennoch mit Profit herausgekommen. Es hätte mich deutlich schlimmer treffen können, besonders bei der Produktauswahl. Es waren immerhin Fonds die dem Welt-ETF ähnlich waren. Mit der Zeit kam der eigene Drang und bei einer Onlinebank wurde nach dem Corona-Crash ein Depot eröffnet. Der Beginn von "Spielerei" mit Einzelaktien. Manche Werte sind bis heute im Depot geblieben, manch andere waren Lehrgeld.
Über einen guten Freund bin ich immer enger im Austausch mit Finanzen und Börse gekommen. Man redete darüber, hat Marktnachrichten zusammen bewertet. Nach und nach kam das Thema ETFs auf, anstatt Fonds. Systematisch das ganze sauber durchgerechnet und anhand der Zahlen gesehen: Fonds sind Renditekiller - ETFs kostengünstig, mehr Rendite (nach Kosten), regelbasiert. Es kam der Tag X an dem ich alle Fonds verkauft hatte, das Geld zur Onlinebank überwiesen und in davor ausgewählten ETF (FTSE All-World) investiert. Ein Teil des Geldes hatte ich noch in Einzelaktien investiert - rückblickend. Ich würde es nicht mehr tun.
In der Anfangszeit von 2024 hatte ich noch einen risikoarmen Baustein in Form von Festgeldern und ein wenig Tagesgeld-Hopping. Stück für Stück (u.a. durch Lesen von Finanzbüchern) habe ich diesen Cash-Teil ins Depot überführt. Es gibt kein kurzfristiges Ziel (wie Immobilienerwerb) welches ein Vorhalten von Cash notwendig macht. Cash ist bei mir nur für den Alltag und ungeplante Ausgaben (wie Auto oder Urlaub) vorgehalten.
Mein Depot:
Gold & kleine Bitcoin-Wette
Ziel der Gewichtung:
85% Core + Einzelaktien --- Einzelaktien werden nicht bespart/nachgekauft, sodass deren Gewichtung über die Zeit immer weniger wird.
max. 10% Gold
max. 5% Bitcoin
Zusätzlich zu der Investmentreise habe ich zeitgleich mit dem Führen eines Haushaltbuches und einer monatlichen Vermögensübersicht gestartet. Ich finde eine gesamtheitliche Betrachtung wichtig, nicht nur das Depot zu gewichten.
Mein Notgroschen, Tagesgeld für Rücklagen, der Stand auf dem Girokonto oder dem Konsumtagesgeld sind bei mir absolute Werte. Mit der Zeit hat sich meine Anlage in Richtung "Börse" verschoben, sodass ich damals (ca. 2024) mit rund 15 % Risikoarm zu 85% risikoreich aufgestellt war. Mittlerweile sind es 7 % / 93 % -- und ich fühle mich damit wohl.
Meine monatliche Sparrate geht in einer definierten Gewichtung in die oben genannten Assets/ETFs. Zusätzlich wird das Tagesgeld für Rücklagen monatlich bespart (Auto, Urlaub, Reparaturen, ...). Sollte ich am Ende des Jahres dort mehr gespart haben als ich gebraucht habe, wird es auf einen definierten Betrag reduziert und der Überschuss ins Depot überführt. Für die meisten wäre diese Struktur oder Vorgehensweise vermutlich schon zu aufwendig, aber dank Daueraufträgen heutzutage alles automatisiert. Theoretisch würde es einmal im Jahr reichen, mir die Konten anzusehen.
D.h. meine Struktur ist wie folgt:
Ich habe für mich festgestellt, dass ich mein Girokonto & Konsum-Tagesgeld von den Rücklagen und Depot getrennt haben sollte. In Summe sind es 3 verschiedene Banken (ohne VWL).
Diese Struktur hat mir dabei geholfen ruhiger zu werden. Keine Verkäufe/Käufe zu tätigen aufgrund von irgendwelchen Makro-Marktbewegungen. Ich habe das Ziel mir ein Vermögen aufzubauen, welches mir die Freiheit lässt, Dinge zu tun. Das muss nicht nur die verfrühte Rente sein, sondern z.B. auch das Ermöglichen von Erlebnissen (ohne dass ich mir über das Geld Gedanken machen muss).
P.S: Das ist mein erster Beitrag in diesem Forum
Vielen Dank für den Austausch!