Beiträge von Rosenthal81

    Wie hat die PKV überhaupt von der Diagnose jetzt 3 Jahre später mitbekommen?


    Mein Hausarzt hat wegen einer völlig anderen Sache eine falsche Abrechnung gestellt. Pkv hat gesagt: passt nicht.

    Hat deswegen gesamt Überprüfung angetreten.

    Ich wusste - da Ewigkeiten im Ausland gelebt - nicht, dass es so etwas wie patientenquittung in Deutschland gibt. Habe sie mir jetzt erst geben lassen.

    Da stehen die f Diagnosen drin. Die wiederum ein anderer Hausarzt gemacht hat (ein Arzt bei dem ich nur vier mal war).

    Ich dachte bei diesen Risikofragen, dass die Psychofragen nur auf psychiatrische Fachärzte abzielten. Deswegen hatte ich verneint.

    Anwalt sagt: es sehe objektiv nach Arglist aus,
    Aber Angesicht meiner biographischen Situation ließe sich eventuell ein Deal aushandeln.
    Es ist einfach so: verglichen mit den Ländern, in den ich vorher lebte, ist das deutsche kv System das komplizierteste. Was mich total überrascht hat.

    Für mich zum Beispiel war ein plus-Grund aus dem Ausland nach d zu wechseln, dass ich dachte, dass das deutsche kv System so einfach und gut sei… aber: ich wusste nicht, was pkv bedeutet, weil ich halt mit 20 Jahren d verlassen hatte… und wusste nicht dass ich de facto in pkv gehen muss.

    Naja: seis drum.

    Dass meine seine Verbeamtung nicht verliert, ist eine Erleichterung. Und Basistarif klingt auch besser als das, was man in vielen anderen Ländern so für Grundversorgung hat. (Denke ich jedenfalls)

    Ich habe heute die Info erhalten, dass ich mich nächste Woche mit meiner alten Krankenversicherung zusammensetzen kann und dort im Basistarif für dieses Jahr aufgenommen werde. Und dann zum 01.01.2026 wohl wieder in den Normaltarif wechseln darf.

    Das ist ja interessant. Ich habe jetzt viel herumgegooglet, auch beim Verbund der Versicherten nachgefragt... aber so eine Fallentwicklung wie bei Ihnen ist mir dabei nicht begegnet. Könnte jemand die Entwicklung vielleicht jemand hier einschätzen? Ich hatte gelesen, dass man bei Vertragskündigung wg Arglist/Vorsatz automatisch in dieses HIS-Register reinkommt, den Basistarif bei einer anderen PKV abschließen muss, dann für 5 bis 10 Jahre de facto (nicht de jure) gesperrt ist für Normaltarife. Oder weicht die Praxis dann doch davon ab? Danke!

    Vielen Dank! Ja, das wurde mir jetzt auch von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht bestätigt. Sehr erleichternd.

    Als jemand, der über zehn Jahre nicht in Deutschland gelebt hat, und dem das deutsche KV-System sehr unvertraut geworden ist, habe ich noch eine Frage: Mir sind die Unterschiede zwischen Versicherungsmakler, -berater, -vermittler nicht so klar (wenn es denn da Unterschiede gibt). Meine Frage: An wen wende ich mich am besten schon präventiv, für den Fall, dass ich auf den Basistarif gestuft werde, der mir genau erklären kann, was das praktisch für mich bedeutet? Haben Sie Ratschläge, Empfehlungen? Danke!

    Danke. Weniger aus dem Grund einer Verurteilung (wäre ja Zivilrecht), sondern weil eventuell nicht die Bedingungen zur Verbeamtung erfüllt hätte (keine pkv) und auch weil falsche Angaben gemacht hätte (hatte pkv angegeben, aber die nachträgliche Kündigung hat vertrag ja nachträglich aufgelöst). Vielleicht ist hier ja JuristIn im Forum und weiß näheres ä. Danke!

    Ich hab folgendes, ähnliches Problem, aber eine andere frage: bin seit 10/24 Beamter in Bayern (a16). war 2023 "wegen schlafapnoe" beim Hausarzt, der hat gesagt, dass es auch eine psychische Erkrankung sein könne, hat mir Psychopharmaka verschrieben (Rezept eingelöst, aber nicht genommen, weil Apnoe wieder weg war). PKV fragte bei Aufnahme "Waren Sie wegen psychischen Störungen beim Arzt" - ich habe "nein" angekreuzt. Wäre ich nach "psychischen Diagnosen" gefragt worden, hätte ich "ja" angekreuzt. PKV sagt: Arglist und will Vertrag kündigen, weil Hausarzt bei 5 -Malen, die ich bei ihm wegen Apnoe war, jedes Mal eine F-Diagnose erstellt hat. Seis drum. Da ich (45) gesund bin, selten zum Arzt gehe (im gründe nur vorsorge), wäre Basistarif für mich kein Riesenproblem, finanziell spielt das für mich auch keine Rolle. Meine einzige Frage, die mich wach hält: Hätte die rückwirkende Vertragsauflösung und nachträgliche Einstufung in Basistarif dienstrechtliche Konsequenzen für mein Beamtenverhältnis? Kurzum: Könnte der Freistaat mich entlassen? ... nächste Woche habe ich Termin mit Fachanwalt... wer aber schon eine begründete Sachauskunft geben kann, dem bin ich sehr dankbar!