Beiträge von Rentenstar2031

    Ich bin quasi pflichtversichert über die VBL. Der Arbeitgeber zahlt monatlich 5,49%, ich 1,81% meines Bruttos dort ein. Und dann gibt es eine Punktesystem analog zur Deutschen Rentenversicherung. Ich bin nie tiefer eingestiegen, was mit den Beiträgen eigentlich passiert. Weil der AG-Anteil aber so groß ist und ich ohnehin kein Wahl habe, bleibe ich einfach gespannt, was am Ende rauskommt. Die jährliche Übersicht, die ich diesbezüglich zugeschickt bekomme, stimmt mich erst einmal positiv.

    Dem schließe ich mich an. Bin seit 1992 in der kvw

    Hallo zusammen,

    ich plane meinen Ruhestand für den 01.08.2031 (mit 65 Jahren) und möchte meine Strategie absichern. Mein Ziel ist eine inflationsgeschützte Nettokaufkraft von 2.500 € (nach allen Abzügen und 500 € Unterhalt).

    Meine Ausgangslage (Stand 2026):

    • Immobilien: Selbstbewohnte ETW (Wert ca. 218.000 €).
    • Ackerland: 17,03 ha, verpachtet für 13.623 € p.a. brutto (Pachtzyklus alle 5 Jahre neu verhandelbar).
    • Betriebliche Vorsorge (kvw): Aktuelle Anwartschaft 504,40 €, hochgerechnet auf 617,32 € monatlich. Wartezeit erfüllt.
    • Gesetzliche Rente (DRV): Prognose bei Hochrechnung ca. 2.062 € (Stand 2026).
    • Depot (Trade Republic): ca 120000€ Einstandswert mit ausschüttenden ETFs, Dividendenfokus, aktuell ca. 350 € Netto-Ausschüttungen mtl. prognostiziert. Zusätzliche Reserve in Geldmarkt-ETFs für Instandhaltung ETW.
    • Sonstiges: 96.000 € physisches Gold (Tresor), ca. 9.000 € Riester (S-VorsorgePlus) , sowie ein privater Vorsorgeplan bei CosmosDirekt.
    • Tagesgeld: 10000€ + 150€ monatlicher Sparplan als Rücklage für die ETW

    Meine spezifischen Fragen an euch:

    1. KVdR-Falle: Wie stark wirken sich die Pachteinnahmen (als Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft) auf meine Krankenversicherungsbeiträge in der KVdR aus? Werden diese voll mit dem allgemeinen Beitragssatz verbeitragt? Ich habe keine Betriebsaufgabe erklärt, entsprechend wir § 13 EStG angewendet
    2. Asset-Allokation: Ich habe ca. 20 % meines liquiden Vermögens in Gold. Ist das als "Eiserne Reserve" für Krisenzeiten zu viel, oder sollte ich einen Teil umschichten, um die Dividendenbasis zu stärken?
    3. Riester-Abfindung: Mein Riester-Vertrag ist eher klein. Macht hier die Kleinbetragsrente (Einmalabfindung bei Rentenbeginn) mehr Sinn, um das Kapital direkt ins Depot zu schieben?
    4. Kaufkraft-Erhalt: Reicht die Kombination aus Pachtanpassungen (alle 5 Jahre) und Rentendynamik aus, um die Inflation bei einem Ziel von 2.500 € Netto langfristig zu schlagen?
    5. Rentenlücke ohne Pacht und Dividenden: 825€

    Ich freue mich auf eure Einschätzungen!