Beiträge von Rockitt

    Vielen Dank für Eure Antworten bisher. "Liegt nicht so herum" meint, dass ich sie eben nicht einfach so in dieses Projekt stecken möchte, ohne eine Risikoanalyse positiv abgeschlossen zu haben. Es würde halt weh tun. Nicht, weil da nichts wäre, sondern weil dieser Zweck (Anschaffung PV etc.) für den Notgroschen meiner Ansicht nach bisher nicht qualifiziert ist.

    Bei Euch beiden liegt der Notgroschen offenbar einfach so herum und ihr würdet ihn jederzeit für ein noch so absurdes Projekt angreifen. Das lese ich aus den entsprechenden Antworten. Sorry. Bei mir ist das anders. Ich muss zu einem positiven Urteil dazu kommen und dazu dient dieser Thread. Die Entscheidung treffe ich nachher selbst. Das muss niemand für mich übernehmen.

    Vielleicht könnte jemand schildern, wie er zu einer Entscheidung für sich gekommen ist. Es dürfte ja für jeden eine Entscheidung unter Unsicherheit gewesen sein.

    Einen Bebauungsplan der Gemeinde gibt es für das Nachbargrundstück nicht. Es ist auch keiner vorgesehen. In Anlehnung an die Nachbarbebauung darf dort aber ein Wohngebäude errichtet werden. Die Verschattung würde vermutlich eher die Garage betreffen. Aber ich kann tatsächlich schlecht beurteilen, wie groß dieses Problem sein könnte.

    Hallo,

    ich habe ein wenig gespart und möchte mit dem Vermögensaufbau vorankommen. Gleichzeitig bin ich möglicherweise mit dem zukunftsfähigen Umbau der Familienimmobilie konfrontiert. Diese könnte ich zwar komplett aus eigener Tasche bezahlen. Dann wäre der ETF aber zu einem hohen Prozentsatz pulverisiert. Eine Finanzierung ist zwar noch nicht angefragt; ich nehme aber an, dass ich bei rd. 30.000 Euro Aufnahmesumme nicht mit Monatsraten unter 800 Euro rechnen kann. Ich muss dazu auch in Vorleistung gehen (individueller Sanierungsfahrplan, Statik klären), was schon an die 3.000 Euro verschlingen kann. Dieses Geld liegt nicht "einfach so herum". Andererseits würde ich schon sehr gern die Einspeisevergütung in diesem Jahr noch mitnehmen wollen. Ich stehe dem Thema Energiewende auch positiv gegenüber, nur habe ich davon aktuell nicht mehr Geld in der Tasche.

    Das Thema Verschattung spielt ggf. eine Rolle, da das Nachbargrundstück bebaut werden soll. Diese mögliche Baustelle ist zwar ca. 15m weit entfernt; ich kann aber nicht einschätzen, wie relevant das ist, weil es noch keine Information dazu gibt, wie hoch ein solches Gebäude werden dürfte und auch, ob es überhaupt dazu kommt, dass dort gebaut wird. Diese Unsicherheiten rund um das Thema Nachbargrundstück führen auch dazu, dass es möglich ist, dass wir die Immobilie verkaufen oder vermieten. Aber auch dann ist das Thema PV-Anlage, Wallbox, Speicher, Wärmeschutz ja nicht vom Tisch.

    Ich frage mich nun, wie ich am besten vorgehen kann, ohne den "Drive" beim ETF zu verlieren. Oder ob ich den Umbau ganz unterlassen sollte. Eigentlich steckt hinter meiner Frage, wie ich meine Mittel am besten einsetze. Ich weiß, dass das sicher eine höchst individuelle Frage ist. Mir würde aber sicher schon helfen, hier eure Meinungen einzufangen.

    Rockitt