Beiträge von HuppelMuppel

    Sorry, aber ehrlich gesagt ist das ein wenig wie „wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass“…

    So fühlt es sich auch für mich an. Am liebsten wäre mir ja: Überschreiben an die nächste Generation und dann ab in den ETF. Aber diese Wahl liegt ja nicht bei mir.

    Nach dem Austausch hier scheinen mir Deutsche Staatsanleihen die beste Möglichkeit zu sein. So umgeht man die Einlagensicherungsprobleme und das Vermögen verliert langsamer an Kaufkraft als auf dem Girokonto.

    Mit thesaurierenden iBonds, kostenlos gekauft via Sparplan und ohne Verkaufskosten, wenn sie auslaufen, ließe sich arbeiten.

    Problem der ibonds ist doch, dass sie eben nicht so sicher sind, wie Staatsanleihen oder Festgeld: die ibonds in Euro sind Unternehmensanleihen mit den entsprechend höheren Risiken.

    Oder zehn Jahre dazwischen. 😉

    Über eine Schenkung haben wir - also meine Mutter - auch schon nachgedacht. Wäre halt schade drum, wenn das, was die vorherige Generation erarbeitet hat komplett verschwindet und die Generation danach nichts davon hat. Wir haben es mal anklingen lassen, aber Oma hat nichts dazu gesagt und wir wollen sie natürlich nicht unter Druck setzen oder stressen. Es ist ja ihr Geld, nicht unseres.

    Den DWS ESG Euro Money Market Fund etwa kann man da kostenlos erwerben, dann kostet nur der Verkauf (maximal 69,90€). Die Ausschüttung kann man kostenlos automatisch wieder anlegen lassen.

    EDIT Sorry, Geldmarktfonds sollen es ja nicht sein. Aber vielleicht versuchst du noch mal, es zu verstehen. Hier gibt es auch viele, die es gut erklären können.

    Danke dir. Der kostenlose Kauf ist natürlich super. Woran ich immer wieder hängen bleibe bei den Geldmarktfonds ist die Geschichte mit dem Trägerportfolio:

    Ein anderer Marktteilnehmer garantiert mir die Rendite vom Euro Short Term (oder wie auch immer der Name genau heißt, also ungefähr EZB Zinssatz, minimal geringer). Dafür möchte er aber Sicherheiten haben. Der Emitent vom Geldmarktfonds kauft irgendwelche Aktien - keine Ahnung nach welchen Kriterien. Die dienen nun der anderen Partei als Sicherheit. Wenn da im falschen Moment zB ein Novo Nordisk Absturz, Wirecard oder sowas bei ist, wird es wohl zu Problemen kommen? Nachvollziehen, wie die Aktienauswahl getroffen wird, kann ich nicht.

    Warum mir die Gegenpartei den vereinbarten Zinssatz zahlt, weil ich die Aktien verleihe, ist mir auch unklar.

    Auch ist mir unklar, wie sicher/unsicher das Ganze ist. Wie viel kann ich dabei verlieren, wenn die besagten Aktien in meinem Trägerportolio zB 30% abrauschen? So wie ich es verstanden habe, sind sie noch zu einem gewissen Anteil besichert. Wie diese Absicherung funktioniert, habe ich auch nicht verstanden.


    Falls mir das jemand in einfachen Worten nachvollziehbar erklären kann: immer her damit, da bin ich leider vom Verständnis nicht weitergekommen.

    Hab dazu heute neun Thread eröffnet, aber passt besser hierher:

    BNP Paribas Easy MSCI ACWI UCITS ETF (Acc) ISIN: LU3086265710 Ticker: EDEL 0,06% TER Replikation: Synthetisch


    Ich würde nach gewisser Zeit einfach anfangen einen neuen zu besparen.

    Wenn sie sowieso schon Onlinebanking macht, warum nicht bei der BoS ein Konto eröffnen und mit einer kleinen Summe einsteigen. Einfach ausprobieren. Dort gibts Menschen-Support, der sehr freundlich und kompetent ist. Bin da schon sehr lange und sehr zufrieden.

    Ich kann nur auf oben verweisen - es hat nichts mit Logik zu tun. Altersstarrsinn ist ein harter Knochen.

    Nachteil bei den Anleihen ist, dass die je nach aktueller Zinslage auch mal weit über oder unter 100% im Wert liegen können. Wenn man bis zum Laufzeitende durchhält, sind die Kursschwankungen zwischendurch egal. Der DE0001102523 stand auch schon mal bei 102 und bei 88%. Wie sich die Zinsen in den nächsten Jahren entwickeln, weiß niemand.

    Bei anleihenbasierten Fonds kann das gleiche passieren, nur gibt es da meistens kein festes Laufzeitende. Insofern kannst du bei denen nicht mal auf die 100% am Ende hoffen.

    Deswegen dachte ich an 1 bis 3 jährige Laufzeit: ist ein überschaubarer Zeitraum, man weiß dass man am Ende 100% bekommt. Und bis auf die einmaligen Kaufgebühren sollten da ja keine Kosten entstehen. Ich glaube wenn die Anleihe ausläuft, muss man ja nichts bezahlen.


    Zumindest, wenn ich das Prinzip so richtig verstanden habe.

    Schau doch mal bei der Bank of Scotland. Die Homepage ist seriös, das Geschäftsgebaren auch. Dann hat sie ein Konto bei einer Onlinebank und eins mit einer kleineren Einlage bei ihrer Hausbank.

    Das wäre auch total rational. Wenn es mein Geld wäre, würde ich einfach ein oder zwei andere Banken nehmen und dort das Festgeld festschreiben. Aber das möchte sie nicht. Sie ist gefühlt seit Ewigkeiten bei der ING und es hat immer gut geklappt, mit anderen Banken hat sie schlechte Erfahrungen gemacht, so dass sie dort nicht weg möchte - auch wenn es eigentlich klüger wäre für ihren Zweck.

    Hey, Danke für deine Antwort. Geldmarktfonds ist mir leider zu hoch vom Verständnis, meiner Oma kann ich es daher nicht erklären.

    Kannst du mir sagen, ob ich die Sicherheit der Staatsanleihen richtig verstanden habe?

    Meine Oma hat derzeit mehr als 100k in Festgeld bei einer Bank angelegt. Die Bank wechseln möchte sie nicht, macht sich aber Sorgen wegen der Einlagensicherung. Sie hat mich um Rat gefragt. Ich selbst war noch nie in dieser Situation, habe ihr aber gesagt, dass ich mich schlau mache.

    Da sie die Bank nicht wechseln möchte, sind die Optionen natürlich begrenzt.

    Jetzt habe ich etwas recherchiert und habe folgende Möglichkeiten gefunden:

    Geldmarktfonds/ETF: Kann ich guten Gewissens nicht empfehlen, weil ich das Konzept mit dem Trägerportfolio nicht verstehe und ihr auch nicht erklären kann.


    Staatsanleihen:

    - entweder als ETF mit kurzlaufenden deutschen Staatsanleihen (0-1Jahr)

    - oder: einzelne Deutsche Staatsanleihen. Im Prinzip wie Festgeld.

    Beides müsste doch durch Sondervermögen unbegrenzt abgesichert sein? Beim ETF habe ich zusätzlich halt das Risiko, dass der ETF Anbieter insolvent geht, bei der Staatsanleihe habe ich nur das Risiko, dass der Staat pleite geht.


    Beim ETF stoße ich aber wieder auf Verständnisprobleme, Beispiel DBX0T8: Wie oft kauft er neue Staatsanleihen? In welcher Gewichtung? Warum von Ende Februar bis Mitte März keine Rendite usw.?

    Daher dachte ich, normale Staatsanleihen wären eine gute Idee und leicht zu erklären. Meine Idee wäre, welche ohne Zinskupon mit 1-3 Jahren Laufzeit zu nehmen, zB DE0001102523. Läuft noch bis 11/27. Lt comdirect Anleihenfinder ca. 2,6% p.a. Rückzahlungswert sind ja immer 100%. Klingt gut und wäre dann doch bei einer Bank sicher, oder?


    Was haltet ihr von der Idee? Habe ich das richtig verstanden?


    PS: Habe gesehen, es gibt auch noch Anleihen von der EU oder Bundesländern und Kommunen. Die verzinsen oft noch höher, zB DE000A2LQRG8. Könnte man sowas auch verwenden? Deutsche Städte sind doch bestimmt auch extrem sicher, die EU doch auch.


    Keine Anlageberatung. Ich versuche das Thema zu verstehen.