Wenn du dich mit dem Notgroschen ausreichend abgesichert fühlst, würde ich nicht weiter ein Tagesgeldkonto besparen, sondern ebenfalls in einen ETF stecken.
Beiträge von Modsun
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Vielen Dank für die Antworten! Das hat mich in meinen Überlegungen bestärkt.
Die gewerblich motivierten Antworten sind in der Tat etwas schade. Danke, dass da ein Hinweis zu erfolgte.
Ich werde den Bausparer platt machen. Zusammen mit der Schenkung und einem Teil meines Geldes vom Tagesgeld habe ich dann das nötige Eigenkapital auch zusammen.
Bleibt für mich die Frage, ob ich meine Fonds auflöse (einzahlen tue ich schon länger nicht mehr) und in etf umschichte.
Alternativ könnte ich natürlich auch überlegen, das Geld als Sondertilgung zu nutzen. -
Was ist denn nach 10 Jahren an Restschuld da (ohne Sondertilgungen)?
Wir werden ca 325.000€ Restschuld haben.
Guthabenzins sind 0,01%….. -
Sind sie sich sicher, dass der Bausparvertrag bzw. nach Teilung Teile davon, nicht zuteilungsreif sind?
Sehr sicher, da er erst vor knapp 12 Monaten eröffnet wurde und dann mit einer größeren Einzahlung befüttert. (Ja, war retrospektiv keine gute Entscheidung…).
Wie hoch ist die vereinbarte Tilgungshöhe beim Bausparvertrag?
550€ im Monat
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Ich würde nochmal was ergänzen wollen, da ich glaube meine Frage wurde missverstanden.
Die Finanzierung mit den o.g. Konditionen ist bereits unter Dach und Fach und dabei haben wir auch die Höhe unserer Eigenkapitalquote festgelegt, um einen bestimmten Beleihungsauslauf zu provozieren.
Ich überlege, aus welchen Töpfen ich nun das Eigenkapital heranziehe. -
Warum den Beleihungsauslauf nicht durch ein Bauspardarlehen (blanko ohne GS Eintrag) senken?
Verstehe ich gerade nicht. Ich habe keinen zuteilungsreifen BV, aus dem ich ein Darlehen beziehen könnte.
1) Kaufpreis?
2) Kaufnebenkosten?
3) Modernisierungskosten inkl. Eigenleistung?
4) Wie hoch sind die Eigenleistungen?
Wollte ich der Anonymität wegen etwas einkürzen. Kaufpreis, Nebenkosten und Modernisierungskosten betragen 520.000€. Eigenleistung haben wir keine angegeben bei der Bank.
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Hallo zusammen,
ich stehe aktuell vor einer Immobilienfinanzierung und würde gerne eure Einschätzung zu meiner Situation hören.
Für den Immobilienkauf benötige ich insgesamt 76.000 € Eigenkapital. Der geplante Immobilienkredit (405.000€ Darlehen bei insgesamt 520.000€ Kapitalbedarf für Kauf und Sanierung) würde aktuell mit 3,86 % verzinst werden und bis 2036 zinsgebunden sein. Das restliche Eigenkapital wird innerhalb der Partnerschaft abgedeckt.
Meine aktuelle Situation:
- Tagesgeld: 29.000 €
- Schenkung: 25.000 €
- ETFs: 13.000 €
- Fonds bei Union Investment (Altersvorsorge): ca. 20.000 € (8.500€ im Plus)
- Bausparvertrag:
- Guthaben: ca. 36.000 €
- Bausparsumme: 110.000 €
- Darlehenszins: 1,9 %
- voraussichtliche Zuteilung: 2030/2031
Die Erstfinanzierung würde bis 2036 zinsgebunden sein, sodass eine mögliche Anschlussfinanzierung erst dann relevant wird.
Mein Ziel ist:
- 10.000 € als Notgroschen auf dem Tagesgeldkonto zu behalten.
- Die 20.000 € in den Fonds möglichst nicht zu verwenden, da sie meiner Altersvorsorge dienen.
- Gleichzeitig möchte ich keine finanziell sinnvolle Option über den Bausparvertrag verschenken.
Aktuell überlege ich, den Bausparvertrag zu teilen und mir einen Teil des Guthabens auszahlen zu lassen. Den verbleibenden Vertrag würde ich gerne behalten, um mir das günstige Darlehen mit 1,9 % für die Anschlussfinanzierung zu sichern.
Alternativ könnte ich die Union-Investment-Fonds auflösen. Langfristig plane ich ohnehin, dieses Geld in kostengünstigere ETFs umzuschichten. In diesem Fall könnte ich die Fonds zunächst für den Eigenkapitalanteil einsetzen und später wieder investieren.
Gleichzeitig hatte ich die Überlegung, das Geld aus dem Bausparvertrag ebenfalls in einen etf zu investieren mit der „Wette“, dass die 36.000 € in 10 Jahren mehr erwirtschaften als der Zinsgewinn durch den Bausparer.
Eine weitere Überlegung wäre, den Bausparvertrag komplett aufzulösen und das Guthaben stattdessen langfristig in ETFs anzulegen. Dies wäre die Wette darauf, dass die Rendite über 10 Jahre den potenziellen Zinsvorteil des Bauspardarlehens übersteigt, also mind. 5% macht.Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen?
- Bausparvertrag ganz oder teilweise auflösen?
- Fonds unangetastet lassen? Umschichten in ETF?
- Hat ein Bauspardarlehen mit 1,9 % für eine Anschlussfinanzierung im Jahr 2036 aus eurer Sicht noch einen relevanten Wert?
- Welche Aspekte übersehe ich möglicherweise?
Vielen Dank für eure Einschätzungen!
Modsun