Hallo zusammen,
wir haben schon länger nach einer Immobilie gesucht und nun eine gefunden, die wir gerne kaufen möchten.
Die beiden Besichtigungstermine liefen sehr gut und wir haben uns mit dem Verkäufer geeinigt.
Dann fiel in einem Nebensatz der Kommentar, dass der Verkauf ja noch vom Amtsgericht geprüft werden müsste, da die Mutter der Verkäuferin noch lebt, aber nicht mehr geschäftsfähig ist. Eine entsprechende Bestellungsurkunde des Amtsgerichtes, das das Haus verkauft werden darf, liegt vor.
Nach Gesprächen mit der Bank und einem Notar haben wir jetzt das Gefühl, das wir uns in der Quadratur des Kreises befinden.
Die Bank sagt: Macht eine Finanzierungsanfrage, nehmt das Angebot aber nicht an, da nach dem Notar das ganze zum Amtsgericht geht und die Entscheidung mehrere Wochen/Monate dauern kann und man dann aus der Widerrufsfrist des Kredites rausfällt. Sobald das Amtsgericht zugestimmt hat, wird die Finanzierungsanfrage nochmal gestellt und diese dann angenommen.
Der Notar sagt: Ja keinen Vertrag beim Notar unterschreiben, solang die Finanzierung nicht gesichert ist.
Egal wie man die Entscheidung jetzt trifft, man kann in die Sch... packen, wenn eine der beiden Parteien nicht mitspielt.
Hat hier jemand Erfahrung, wie man bei sowas vorgeht ?
Gefühlt betrachtet jede der Parteien das Thema nur aus seiner Sicht.
Danke schon mal im Voraus
Gruß
mboetchen