Beiträge von Master1003

    Wie hoch ist der Zinssatz des aktuellen Kredits?

    Bei 3-4% würde ich Sondertilgungen empfehlen. Wenn die 450€ sicher übrig sind, könnte man auch über eine Erhöhung der aktuellen Rate nachdenken. Voraussetzung ist, dass euer Kreditvertrag das zulässt. Hintergrund ist, dass der Habenzons etwa 30% höher sein müsste als der Kreditzins, damit sich sparen mehr lohnt als Schulden tilgen.

    Kannst du kurz ausführen, warum der Habenszins 30% höher sein muss, damit sich das lohnt?

    Wie kommst du auf diese Zahl und was ist konkret der Grund, dass der Sparzins höher sein muss als der Kreditzins, damit sich das rechnet?

    Hallo.

    Das bis 2037 laufende Darlehen besteht aus zwei Bausteinen:

    Ca. 40% der offenen Restschuld ist mit 1,75% eff. Jahreszins über die KfW finanziert. Hier sind keine Sonderzahlungen möglich.

    Ca. 60% mit 2,33% eff. Jahreszins über ein R+V Darlehen. Sondertilgungen (10% der Anfangssumme jährlich) sowie Erhöhung der monatlichen Rate sind hier möglich.

    Unser aktuell favorisiertes Modell sieht einen kleinen Bausparer über 50.000€ mit 150€ Zahlung in der Ansparphase vor. Der Bausparvertrag würde ohne Eintragung im Grundbuch in die Darlehensphase gehen.

    Dann blieben noch 300€ für einen ETF Sparplan über, um möglichst etwas Rendite mitzunehmen. Aus unserer Sicht wäre das eine gute Mischung aus Risikominimierung und Renditechance.

    Vielen Dank für die ganzen Rückmeldungen. Wir sind auf eure weitere Einschätzung gespannt.

    Hallo.

    Es geht um die Planung einer Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Sollzinsbindung im Jahr 2037.

    Die Immobilie ist 2017 erbaut und in Eigennutzung, sowie aktuell nicht renovierungsbedürftig.

    Der offene Kreditbetrag beträgt 2037 ca. 160.000,-€.

    Es steht für die nächsten 10 Jahre ein monatliches (Spar-)Budget von maximal 450,-€ zusätzlich zur monatlich fälligen Rate zur Verfügung.

    Wir stehen vor der Aufgabe, die nächsten 10 Jahre möglichst gewinnbringend zu nutzen. Das Zinsrisiko für die Anschlussfinanzierung in 2037 soll aber möglichst minimiert werden. Konkret überlegen wir zwischen zwei Varianten:

    1. Bausparvertrag mit einer Bausparsumme in Höhe von 160.000,-€ abschließen, um Planungssicherheit zu haben.

    Die angebotenen Konditionen sind 2,75% Darlehenszins in 2037. Abschlusskosten 1.600,-€; Guthabenzins 0,5%; mtl. Sparbetrag ab 2026 359€; mtl. Darlehensrate ab 2037 in Höhe von 1200€ für 9,5 Jahre.

    2. Sparplan (mtl. Beitrag in Höhe von 450€) in weltweitem Aktien-ETF anlegen -> Rendite optimieren, aber Zinsrisiko in 2037 bleibt. Uns ist bewusst, dass der Anlagehorizont <15 Jahre beträgt. Würdest ihr dieses Risiko eingehen?

    Gibt es eine rechnerisch bessere Option oder bleibt es eine Bauchentscheidung, weil zum jetztigen Zeitpunkt die Zinsen im Jahr 2037 nicht absehbar sind? Danke für eure Einschätzung!