Beiträge von RatteK

    Das ist nicht ganz so einfach. Außer den Banken mit befristeten Tagesgeld-Lockzinsen fallen mir da nur Scalable Capital (2,5%), Trade Republic (2,25%) und Smartbroker+ (2%) ein. Unterdepots hat von denen aber nur Smartbroker+.

    Mein bescheidener Rat wäre aber, TG und Depot einfach zu trennen bzw. unterschiedliche ETFs auf denselben Index zu nehmen. Dann bist du freier bei der Auswahl. Und, wie weiter oben gesagt, wenn du die Geldanlage im S-Broker machst, kannst du eventuell sogar in ein und demselben Online-Banking arbeiten.

    Ach sorry...hier stand ich jetzt mal so richtig auf dem Schlauch. S-Broker ist ja von der Sparkasse:) Gar nicht gecheckt und mich (kurioserweise) auch null mit einem möglichen Depot bei meiner eigenen Bank beschäftigt...

    Deine Idee wäre also Depot = S-Broker und TG dann eben irgendwo, wo es ein paar % mehr gibt, korrekt?

    Was ich noch nich so richtig verstehe, ist die Sache mit den Unterdepots oder verschiedener ETFs für Neffe/Nichte. Spielt es dabei eine Rolle, wie genau die gestaltet sind, also ob Unterdepot oder "nur" separate ETFs, wenn ich die irgendwann (in 15 Jahren) auf die beiden übertragen wollen würde?

    Was mir noch so einfällt und ich (hoffentlich) noch nicht genannt habe:

    1. Eine App oder deren mögliche Funktionalität ist mir total egal. Ich mache das alles ausschließlich am PC.
    2. Sparpläne sind mir auch relativ egal aktuell. Ich möchte das Geld manuell hin- und herschieben, nicht automatisiert. Momentan gibt es noch ein paar Unwägbarkeiten im Leben. Ich fühle mich sicherer, wenn ich eher alle paar Monate einen größeren Betrag ins Depot schaufel, als automatisiert jeden Monat.


    Danke nochmals für all eure Antworten und sorry für die späte Rückmeldung, aber das Leben kam dazwischen:)

    Etwas weniger einfach und auch nicht bei jedem Broker. Wäre natürlich praktischer, wenn nicht immer nur identisch beschenkt/bespart wird.

    RatteKBesteht denn schon ein Depot? Tippe mal auf S-Broker. Da gehen Unterdepots, soweit ich weiß.

    Nein, es besteht noch kein Depot. Ich kann mich um all das vermutlich erst übernächste Woche kümmern...

    Auch möglich. Hauptsache es gibt eine klare strukturelle/technische Trennung und nicht nur eine gedankliche.

    Habe mir das durch den Kopf gehen lassen und sehe absolut euren Punkt. Vermutlich ist es keine gute Idee, das Sparen für Neffe und Nichte lediglich gedanklich zu vollziehen.

    Einer der beiden wird ja vermutlich früher 18 sein als der andere.

    Exakt. Der Neffe wird zwei Jahre früher 18.


    Meine aktuelle Idee:

    1. 10k in "meinen" ETF
      2x5k in ETFs für Neffe und Nichte
    2. Die verbleibenden 10k auf ein Tagesgeldkonto, um wenigstens ein bisschen % zu machen. Immer noch besser als das aktuelle Giro. Ich muss aber immer Zugriff darauf haben können.

    Wie ich dann zukünftig bespare, weiß ich noch nicht.

    Aktuell fällt mir einfach die Wahl des Brokers schwer. Aber vielleicht auch nur, weil mir die Zeit fehlt, mich näher damit zu beschäftigen.

    Wäre natürlich am einfachsten, wenn ich irgendwo die ETFs hätte, wo es auch gleichzeitig passable % auf's TG gibt.

    Das klingt eigentlich genau, wie ich es gern handhaben möchte. Danke dir! Merke gerade, wie unerfahren ich diesbezüglich aber bin, weil quasi mein Leben lang nur ein Giro bei meiner Hausbank...

    Das Hopping, das sich ja kaum lohnt, bringt mir jährlich zischen 300 und 600 Euro Wechselprämie. Plus höheren Zinsen. Auf 10tsd Euro liegt der Unterschied schnell bei 300 Euro. Das sind schon knapp 1.000 Euro für bisschen rumklicken mit der Maus. Nur mal so nebenbei.

    Mich hat bezüglich des "Hoppings" einfach dieser Freistellungsauftrag gestört. Verstehe ich es richtig, dass der nur nice to have ist und wenn nicht vorhanden, ich mir die prozentuale Steuer auf Erlöse aus bspw. dem Tagesgeldkonto auch über die nächste Steuererklärung wiederholen kann? Solange sie unter 1.000€ liegen?

    Will die 10.000€ Notgroschen einfach nicht mehr unnütz rumliegen lassen. Ein bissl dürfen die durchaus arbeiten...

    Danke schon mal für eure Antworten!
    Bezüglich Tagesgeld:

    Würdet ihr da einfach eine Bank mit dem (aus der Vergangenheit) besten Zins nehmen und dabei bleiben? Ein "Hopping" lohnt doch hier wahrscheinlich eher weniger. Dann müsste ich ja auch ständig die Freistellungsaufträge zurücknehmen/neustellen...also um das Maximum rauszuholen. Oder hab ich da nen Denkfehler?

    Wenn ich unter deinen Voraussetzungen neu anfangen würde, würde ich für den ETF ein Depot bei Scalable Capital eröffnen. Da gibt es auch ein Tagesgeld mit zurzeit 2,5%, ich denke, das wird sich langfristig am EZB-Zins orientieren.

    Muss ich bei sog. "Neobrokern" irgendwelche Bedenken haben? Dazu zählt doch Scalable, richtig? Bei denen hätte ich ja eigentlich alles in einem...Depot mit ETF und TG-Konto mit "guten" Zinsen.

    Hallo Leute,

    ich habe in den letzten Wochen schon super viel auf Finanztip und anderen Seiten gelesen, bin aber auch Fan von Foren und dachte, ich melde mich hier einfach mal an und schildere mein Vorhaben:

    Ich bin jetzt 41 Jahre alt und habe seit 3 Jahren auch einen gut bezahlten Job. Das Geld wächst also endlich, gammelt aber auf nem Giro-Konto bei der örtlichen Sparkasse vor sich hin.

    Ausgangssituation: 30.000€, keine Schulden , "Notgroschen" sollte min. 10.000€ betragen, Anlage über >15 Jahre

    Ideen/Fragen nach all den bisherigen Recherchen:

    1. Kontenaufteilung:
      1x Girokonto behalten für alle Fixkosten (gerade keine Lust, überall meine Bankverbindung zu ändern)
      1x irgendwo Tagesgeld-Konto eröffnen, bei dem mein Notgroschen wenigstens ein bisschen der Inflation entgegenhält (bei meiner Sparkasse wären das aktuell 0,25%, also gibt es sehr wahrscheinlich bessere Optionen)
      1x Depot mit ETF
    2. ETF:
      20.000€ direkt (ohne Sparplan) in einen oder mehrere ETF, wobei ich gerade zur Option mit nur einem tendiere. Kann mich ja weiter belesen und zukünftig auch noch einen anderen ansparen.
      Die Auswahl ist ein bisschen erschlagend. Hab jetzt mal den hier ins Auge gefasst:
      FTSE All-World UCITS ETF - (USD) Accumulating (VWCE); (A2PKXG)
    3. Tagesgeld:
      Bin noch etwas ratlos, wo ich ein solches Konto eröffne. Besser auch dort, wo ich mein Depot für ETF habe? Jedenfalls sollen dort dauerhaft 10.000€ (oder mehr) geparkt sein, damit sie wenigstens ein bisschen arbeiten, ich aber jederzeit rankomme.
      Fixkosten werden allein aus dem Girokonto beglichen. Sollte etwas unvorhergesehenes passieren, würde ich dann auf diesen Notgroschen zurückgreifen.
      Bei der Bank des Tagesgeldkontos würde ich dann auch den Freistellungsauftrag stellen?!?
    4. Teil der ETF-Anlage sind auch Anteile für meine Nichte und meinen Neffen. Habe lange rumüberlegt, ob ich dafür ein weiteres Depot, oder gar zwei eröffnen sollte, mich aber erst mal dagegen entschieden. Ich will es so einfach wie möglich halten. Außerdem kenne ich mich. Ich werde dieses Geld nicht anfassen.
      Wenn beide 18 sind, sollen sie es aber natürlich bekommen. Mir schweben da gerade 10.000€ pro Person vor.
      Wenn ich das richtig gelesen habe, wäre eine Schenkung der Anteile problemlos möglich, richtig? Sie müssten dann eben selbst ein Depot anlegen. Das müsste aber nicht beim selben Anbieter wie meinem sein, korrekt?
      Oder würdert ihr sagen, dass ich einfach zwei weitere Depots anlegen sollte, die dann irgendwie komplett "verschenkt" werden?

    Mal abseits von der Direktinvestition von 20.000€ sieht meine Überlegung so aus, dass ich Gehalt bekomme, der für die Deckung der Fixkosten nötige Betrag auf dem Giro verbleibt, Rest geht auf Tagesgeldkonto und/oder Depot mit ETF.

    Klingt das irgendwie sinnig?

    Danke schon mal.