Beiträge von sag

    Ok, 24 Jahre. Schönes Alter und schon so schlau in Wertpapiere anzulegen. Bravo! :thumbup:

    Meine Meinung. Ich würde kein Einzelaktiendepot hochziehen und erst recht nicht eines mit Fokus auf Dividenden, Steuer hin, Steuer her.

    Die Wahrscheinlichkeit unter der Performance eines Welt-ETFs zu liegen, ist mit reinen Dividenden-Aktien ziemlich groß. Und wenn du jahrzehntelang hinter der Rendite eines Welt-ETFs zurückbleibst, sind die Steuerersparnisse auch kein Trost. Was du willst, ist maximale Rendite, denn nur die bringt dein Depot voran und da sind reine Dividenden-Aktien die falsche Wahl.

    Wenn du also keine Kursraketen-Aktien in deinem Depot hast, wirst du renditetechnisch höchstwahrscheinlich einem Welt-ETF hinterzockeln. Und das kann nicht dein Plan sein.

    P.S. Ich habe vor 30 Jahren mit Einzelaktien begonnen, weil es ETFs noch nicht gab und Fonds einen grauenhaften Ausgabeaufschlag hatten. Und die Hälfte meines Depots ist immer noch einzelaktienlastig. Ich bin also nicht per se gegen Einzelaktien, aber von einer Dividendenstrategie in deinem Alter würde ich abraten, das ist eher was für mittelalte Leute mit Blickrichtung Rente oder solche, die schon genug Geld haben. 8)

    Danke dir für deinen Guten Rat, dann werde ich das wohl eher so machen. Bessonders da ich auch nicht die zeit habe mich mit 100 verschiedenen aktien zu beschäftigen. :)

    Schon mal den Gedanken zugelassen, daß es eine Korrelation geben könnte zwischen einerseits der "Gesamtbelastung mit direkten und indirekten Steuern, Abgaben und staatlichen Gebühren" in einem Land und andererseits den "Bemühungen und Anstrengungen (von Bürgern und Unternehmen) auf legale Art und Weise, Steuern zu sparen" in dem gleichen Land ...

    Ganz unabhängig von der Frage, was der jeweilige Staat mit dem Geld (aus den Steuereinnahmen) macht und wie es um die Ratio "Das vom Staat Geforderte" sprich "Staatskonsum" vs "Das dafür vom Staat Gebotene" inklusive "Rahmenbedingungen des Standorts" bzw. "internationale Wettbewerbsfähigkeit" und "äußere Sicherheit" beispielsweise, bestellt ist.

    Ganz generell speziell zu Deiner Erinnerung:

    Sich vor dem Hintergrund

    mit ggf. länderspezifischen und zu Deutschland unterschiedlichen, steuerlichen Aspekten sozusagen antizipatorisch zu beschäftigen, scheint mir zudem generell ein nachvollziehbarer Gedanken (auch wenn ich dies - ganz persönlich - in einer solchen Konstellation stets den Profis überlassen würde - und nicht allein auf allgemeine Infos im Internet im individuellen Einzelfall setzen und vertrauen würde).

    Hierbei geht es mir weniger darum Steuern zu sparen sondern eher den Punkt das von den noch nicht realisierten gewinnen mit 27% (bis 8900€) und alles darüber mit 42% versteuert wird. Da verliert man über die Jahre ja schon einiges durch die fehlenden Zinsen.

    Wie hast du dir deinen Ruhestand vorgestellt? Willst du nur von den Dividenden leben oder planst du einen Depotverzehr?

    ETFs, deren Wertsteigerung du laufend versteuert, werden dann bei Verkauf nicht nochmal besteuert. Ist so gesehen ja auch ganz praktisch, wenn man im Ruhestand nicht noch Steuern zahlen muss.

    Hi, ich bin leider noch weit entfernt von Ruhestand. Mir geht es darum eine Sicherheit aufzubauen fürs Alter.

    Bin 24 Und habe was aktien etf angeht erst vor 2 Jahren angefangen mich ein wenig damit zu beschäftigen.

    Ich habe bei etfs nur Bedenken da die Gewinne mit 27% versteuert werden, das sich das im Endeffekt dann nicht mehr richtig lohnt. Dafür wird es nicht nochmal beim Verkauf besteuert was natürlich ein Vorteil ist.

    Ich habe dann zum investieren einmal die oben genannten 1000-1400€ und 300€ lege ich auf das Tagesgeld.

    Hi,

    ich habe vor, 2028, spätestens 2029 nach Dänemark auszuwandern. Bis dahin strebe ich eine monatliche Sparrate von 1000-1400€ an, was durch meine geringen Lebenshaltungskosten gut möglich ist.

    Mein Plan war, wie auf dem Bild zu sehen, eine Dividendenstrategie zu fahren. Dabei habe ich mir große und sehr stabile Unternehmen rausgesucht.

    Allerdings bin ich mir unsicher, ob ein reiner ETF-Plan nicht doch schlauer wäre. Das Problem bei Dänemark ist nämlich das Steuergesetz:

    ETFs werden dort nach dem Lagerprinzip versteuert. Das heißt, man muss jedes Jahr Steuern auf Gewinne zahlen, die nur auf dem Papier stehen, selbst wenn man gar nicht verkauft. Einzelaktien dagegen werden erst versteuert, wenn man sie wirklich verkauft (nur auf die Dividenden zahlt man sofort Steuern).

    Was wäre eurer Meinung nach die beste Strategie?