Beiträge von Harjawaldaz

    Ich war bis vor 1,5 Jahren bei der Barmer, dort war das möglich. Allerdings nicht gleich am nächsten Tag! Dieses Feature vermisse ich bei meiner jetzigen KK

    Das ist ja kein Feature, sondern eigentlich eine Verpflichtung der Ärzte, die Diagnosen in die ePA zu laden, sonst ist das ganze sinnlos. Leider tun das nicht alle Ärzte, weil der Aufwand zu groß ist.

    Gibt es eigentlich schon eine Krankenkasse, bei der man transparent einsehen kann, welche Diagnosen, Untersuchungen und Leistungen abgerechnet wurden und was sie jeweils gekostet haben?

    Also zum Beispiel: Ich war am Montag beim Kardiologen und könnte anschließend in der App sehen, welche Diagnose gestellt, welche Untersuchung durchgeführt und welcher Betrag dafür abgerechnet wurde.

    So eine Funktion fände ich richtig spannend.

    Die Untersuchungsergebnisse und Diagnosen kannst du in der ePA sehen, wenn der Arzt sie dort eingestellt hat. Es liegt also an deinem Arzt, wann und ob er diese Daten überträgt.

    Der Login in die App funktioniert nicht wirklich und ist unfassbar kompliziert über "18 Apps". Mittlerweile nutze ich sie auch nicht mehr denn:

    • zum Login muss ich einen QR-Code-Scannen was mit einem Handy etwas schwierig ist. Die Antwort der Krankenkasse war: "Sie brauchen dann eben ein 2. Handy".
    • In der ePA ist überhaupt nichts drin. Komplett nutzlos.
    • Den QR_Code mit einem 2. Handy zu scannen ist völlig bekloppt. Bei der TK gibt es eine Ident-App, die das Login ermöglicht.
    • Wie mir die Kasse mitteilte, wird die Akte 10 Jahre rückwirkend befüllt mit Abrechnungsdaten, die weitestgehend nutzlos sind. Es kann bis zu 9 (!) Monate dauern, bis sie eingestellt werden.

      Viele Grüße Harry

    Moin und willkommen im Forum!

    Grundsätzlich gilt für Ihr Mobiltelefon, dass Sie es - wie den Windows-PC zuhause auch - immer auf dem aktuellen Stand halten müssen, das heisst, das Betriebssystem muss aktuell und die Updates regelmässig installiert werden. Heisst: wenn Andoid 16 das aktuelle OS für Google-Mobiltelefone ist stehen Sie mit Anroid 13 rasch im Abseits.

    Ich hatte das bekannte Problem eher nebensächlich erwähnt. Ich müsste mir ein neues Smartphone kaufen für eine neuere Android Version.

    In der Zeit, ich der ich die ePA aktiviert hatte (ca. 8 Monate), wurde nur von einem einzigen Arzt ein Befund hochgeladen. Alle anderen (sie waren freigeschaltet) - inkl. einer Klinik - haben sich nicht dazu gerührt. Ich selbst hatte ein paar Dokumente dort hochgeladen, was nur mit zusätzlicher Arbeit verbunden war und nicht Sinn der Sache ist. Was nützt also so ein Ding? Schon allein die Aktvierung war ein Hexenwerk bei der Krankenkasse, ich habe sie mehrfach angeschrieben, weil es bei einem Schritt hakte. Die Erklärungen waren vielfältig.

    Ich habe also am Ende widersprochen.

    Genau das, was ich kritisiere, scheint nicht nur für mich zuzutreffen, sondern ein Problem in der Ärzteschaft zu sein. Ich hatte auch selbst eine Tabelle über Blutanalysen erstellt und hochgeladen. Für die Ärzte ein zusätzlicher bürokratischer Aufwand, unter dem dann die Patienten leiden, weil für sie ohnehin noch weniger Zeit zur Verfügung bleibt. Mich würden die Erfahrungen weiterer Anwender sehr interessieren. Ich bitte mal um mehr Berichte.

    Ich hatte zunächst der Einrichtung der ePA widersprochen. Einige Zeit später hatte ich meine Zustimmung wieder erteilt, um die Patientenakte doch einmal zu testen. Leider habe ich jetzt zum zweiten Mal widersprochen, weil ich die ePA sowohl für mich als auch für die Ärzte als ziemlich nutzlos erachte. Hier wird eine Menge Datenmüll gesammelt, mit dem man nur sehr bedingt etwas anfangen kann. Die Kosten für dieses Unternehmen könnten an anderer Stelle besser eingesetzt werden. Ein weiterer Grund für den Widerspruch ist mein Smartphone, das nur auf Android 13 läuft und deshalb die Anmeldung zur ePA verhindert wird.

    1. Die Abrechnungen mit den Kassen stellen keine Diagnose dar, weil sie nicht nur sehr ungenau kategorisiert sind, sondern auch teilweise falsch sind.

    2. Tatsächliche Befunde, Ultraschall-, Röntgen-, CT- und MRT-Bilder oder auch Blutanalysen fehlen, da die Ärzte offensichtlich mit der Einstellung dieser Daten zeitlich und in der Bedienung ihrer IT-Programme überfordert sind.

    3. Die Information der Versicherten lässt zu wünschen übrig, denn die meisten wissen wahrscheinlich gar nicht, dass sie in der App ihre Ärzte autorisieren müssen, damit diese auf die Akte zugreifen dürfen. Es werden sich nur die wenigsten Patienten mit den Apps der Kassen beschäftigen, weil allein die Einrichtung des Accounts umständlich und kompliziert ist. Von der Bedienung ganz zu schweigen, wenn ich an die Fummelei auf dem Smartphone denke. Eine vernünftige Anwendung auf Laptop oder Desktop-Computer wäre sicher wesentlich besser.

    4. Die Ärzte haben Probleme wegen der ständigen Änderungen im Praxisverwaltungssystem (PVS), Tausch des elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) und der elektronische Medikationsliste (eML), von den häufigen Störungen im Netz ganz zu schweigen. Der Bediener ist eher damit beschäftigt, die IT am Laufen zu halten, anstatt die vollmundig versprochenen Vorteile nutzen zu können. So bekomme ich von meinem Arzt immer noch Papierrezepte ausgehändigt.