Beiträge von LoveMyDog

    Nein, ich verstehe da nichts falsch, Heise gibt den Inhalt der Studie nach meinem Verständis im Wesentlichen richtig wieder.

    Es zeigt mir, dass KIs mit den Daten der Nutzer machen können, was sie wollen, es gibt keine Schranken, weder rechtliche noch tatsächliche. Auch wenn nicht jede KI laut Studie gleich unverschämt die Daten an Dritte weitergibt wie Grok. Dass morgen die anderen LLMs nicht ebenso vorgehen, garantiert uns niemand.

    Mich erstaunt das übrigens gar nicht, alles andere wäre ziemlich blauäugig gedacht. Die vielen Fantastilliarden an Investitionen müssen ja irgendwie wieder verdient werden.

    Sobald das bestätigt wird werde ich jeweils 5.000 € in das Extra-Konto legen (Sicherheit).

    So würde ich das nur machen, wenn das Geld in absehbarer Zeit zur Verfügung stehen soll, z.B. für den Führerschein. Ansonsten machst Du deine Kinder mit dieser "Geldanlage" nur ärmer, denn die Inflation ist über 3%.

    Es gibt keine Altersgruppe, die mehr von langen Anlagehorizonten profitieren kann, als Kinder. Wenn es keine konkreten Pläne für die 5.000 EUR gibt, würde ich sie zu 100% in einem Aktien-ETF anlegen.

    Hallo zusammen,

    ...

    Meine Fragen wären daher: Macht eine Fondsgebundene Rentenversicherung als "Grundstein" überhaupt Sinn? Finanztip empfiehlt es z.B. nicht, andere Portale wie Finanzfit schreiben es kann anteilig Sinn machen (in unserem Fall währen es 1/3 der Geldanlage). Ist die Dynamik zu hoch und unnötig kompliziert? Und wie wirkt sich eine Dynamik auf die Vertriebs- und Abschlusskosten aus? Und was hat es mit den Effektivkosten auf sich? Diese sind ja mit 1.9 % deutlich niedriger als die ~12,1 % Kosten, auf die ich mit Abschlusskosten usw komme.

    Solche Versicherungen lohnen sich sehr, aber nur für den Makler und die Versicherung. Als Geldanlage taugen sie nicht und ich habe noch keine Versicherung gesehen, die auch nur die Inflation ausgeglichen hätte.

    Dynamik klingt sinnvoll, ist aber jedes Mal ein Vertragsupdate, bei dem erneut Provision anfällt.

    Ich bin kein Experte für die Feinheiten, aber diese Altersvorsorgeprodukte sind zu teuer, haben dadurch kaum Rendite und Deine Tochter muss in der Auszahlungsphase steinalt werden, um überhaupt das Kapital ausgezahlt zu bekommen.

    Lass die Finger davon und lege alles Geld für Deine Tochter in einen Welt-ETF an. Einen größeren Gefallen kannst Du ihr nicht tun.

    Hilfreich ist die Perspektive dieses Herrn: https://hartmutwalz.de/nein-nein-nein…ungs-vertraege/

    Vielen Dank für deine Antwort. Das sind tatsächlich die Fragen, die ich für mich klären muss.

    Im Grunde brauche ich den Betrag aus dem AV-Depot nicht zum Schließen meiner Rentenlücke. Vielleicht beginne ich mit 70/30 oder sogar 80/20 in 2027 und gebe dem Geld so die Chance noch Rendite bis zum Auszahlungsbeginn zu erwirtschaften.

    Sollte die Börse in der Phase bis dahin absacken, kann ich auf 100/0 umschichten und hoffen, dass sich die ETF bis spätestens zu meinem 70. Lebensjahr wieder erholt hat.

    Da 80% des Betrages über die Monate bis 85 verteilt werden, sind es eh nur 200 bis 300 EUR monatliche Auszahlung. Vor Steuern natürlich, d.h. netto reicht es, um davon mal Essen zu gehen.

    Ich werde mein Riester-Guthaben in 2027 in ein AV-Depot übertragen. In 5 bis 7 Jahren werde ich dann in die Auszahlungsphase wechseln.

    Jetzt überlege ich, wie risikoreich ich das Geld im AV-Depot allokieren soll

    • 100% Aktien-ETF
      • Vorteile: Renditechancen, Entwicklung über Inflationsrate
      • Nachteile: SORR, stark schwankende Auszahlungsbeträge


    • 100% Sichere Anlagen (z.B. Geldmarkt o.ä.)
      • Vorteile: keine großen Schwankungen der monatlichen Zahlungen
      • Nachteile: Kein Inflationsschutz


    • 50% Aktien-ETF und 50% Sichere Anlagen
      • Vorteile: Mischung der obigen Vorteile
      • Nachteile: Mischung der obigen Nachteile


    Wie würdet ihr euer AV-Depot zum Renteneintritt allokieren?

    Bislang sind die Systeme nicht kreativ. Es sind Werkzeuge für kreative.

    Diese Art von Kreativität kommt aber nicht gut an in der Gesellschaft. Oft spricht man von KI slop, irreführenden Fotos und Videos mit denen fake news verbreitet werden sollen und minderwertiger Musik, die von den Streaming-Diensten ausgefiltert werden.

    Diese künstlich generierten Inhalte werden als minderwertiger Abfall wahrgenommen, währenddessen man bei Kino, Literatur und Fotografie oftmals von Kunst spricht. Das wird sich nicht ändern, denn die KI-Inhalte basieren auf seelenlosen Algorythmen, die einen Menschen nicht im Innern berühren können.

    ...Genau das sieht man ja auch bei jungen Menschen, sie produzieren mithilfe von KI Texte, die für sie zunächst sehr gut klingen, weil ihnen noch die Erfahrung und das Fachwissen fehlen, um Schwächen zu erkennen. Die Gefahr besteht dann darin, sich mit durchschnittlichen Ergebnissen zufriedenzugeben, weil man gar nicht weiß, wie ein wirklich herausragendes Ergebnis aussehen könnte.

    Das ist nicht die Gefahr, die ich sehe. Die Gefahr ist, dass die jungen Menschen niemals lernen, anspruchsvolle Texte selber zu verfassen.

    Wieso sollte ich lernen wie man einen Geschäftsbrief verfasst? Das macht die KI in 2 Sekunden!

    Wieso sollte ich lernen, wie Excel funktioniert? Das macht mir die KI in 10 Sekunden!

    Ich seh das auch so, ich als Grafiker generiere bessere Bilder per KI als meine Kunden, die zunehmend mit der Zuhilfenahme von KI für ihre Briefings ebenfalls Bilder generieren.

    Wieso sollte ich lernen, wie man fotografiert? Wie man sein Motiv richtig ausleuchtet? Wie man ein Foto nachbearbeitet? Das alles macht die KI in 20 Sekunden!

    Wieso sollte ich lernen, wie man einen interessanten Roman schreibt?

    Wieso sollte ich lernen, wie man spannende Kinofilme produziert?

    Wieso sollte ich lernen, wie man ein Musikstück komponiert?

    Wieso sollte ich überhaupt etwas lernen? Wir haben doch die KI!


    Das Ergebnis ist, überspitzt formuliert, eine verarmte Gesellschaft, die im Grunde nichts kann außer prompten. Und die in ihrer Freizeit KI-generierte Bücher liest, KI-generierte Musik hört und KI-generierte Filme konsumiert.

    Wenn Claude dann krank in der Cloud liegt, geht nichts mehr. Keine hat gelernt, ohne ihn auszukommen.

    In einer solchen Gesellschaft würde ich mindestens 1.000 EUR Abokosten pro Monat berechnen, damit man meine Claude für sich arbeiten lassen kann.

    So eine Enwicklung muss ich hoffentlich nicht mehr erleben

    Ich bin kein Experte für bAV, aber meine Direktversicherung habe ich beitragsfrei gestellt. Sie hat sich nach Kosten einfach nicht gerechnet. Ganz bitter wird es, wenn man an die fällige Steuer in der Auszahlungsphase denkt.

    Dass Du den Vertrag kritisch hinterfragst, ist der erste und richtige Schritt. Ich würde aber keine alternative bAV abschließen, denn dann kommst Du vom Regen in die Traufe.

    Seit ich das freigewordene Geld in Aktien-ETF anlege, sehe ich endlich einen Fortschritt im Vermögensaufbau. Das würde ich mir an deiner Stelle auch überlegen.

    ...

    Die Frage, wie nützlich so ein Ding sein kann, magst du dir selbst beantworten, wenn du dir die Dateien aus meinen Beitrag #64 ansiehst.

    Das ist eine schöne Excel-Vorlage und sie rechnet auch richtig.

    Ich habe auch dein Begleitdokument gelesen und dabei fällt natürlich auf, dass Du ein Excel-Experte oder zumindest -Kundiger bist. Du hast Dir massiv Gedanken gemacht, wie die Vorlage aussehen und was sie können soll. Daher hast Du der KI detaillierte Vorgaben gemacht und nichts dem Zufall überlassen.

    Jemand ohne deine Kenntnisse hätte den Prompt gar nicht formulieren können.

    Wenn Du für Dich selbst diese Excel-Datei hättest erstellen wollen, wärst Du schneller gewesen und Du hättest dabei gelernt, wie Excel funktioniert und wie die Feinheiten sind. Schneller wärst Du gewesen, weil Du mit KI zunächst im Kopf die Vorlage und die Funktionen erdacht hast und dann noch den Prompt formulieren musstest. Wie oft musstest Du den Prompt anpassen, bis alles nach Deiner Zufriedenheit gestimmt hat?

    Ich frage mich tatsächlich, wo jetzt der Zugewinn durch die KI-Nutzung war. Ohne die Vorlage im Kopf schon zu entwerfen, hättest Du den Prompt nicht formulieren können. Und ohne fundierte Excel-Kenntnisse ebenso nicht.

    Du hast gezeigt, dass das Modell deine Vorgaben umgesetzt hat. Das ist beeindruckend. Aber ist es auch nützlich? Wo ist die Intelligenz, die die Maschine angeblich auszeichnet? Ich sehe nämlich nur Deine Intelligenz, mehr nicht.