Beiträge von FinanzChris

    Weiterhin würde ich alle vorhandenen Versicherungen ebenfalls einer Prüfung unterziehen und mit Angeboten die Finanztip empfiehlt vergleichen. Haben jetzt 2 Familien aus meinem Freundeskreis gemacht und siehe da, jährliche Einsparungen im vierstelligen Bereich..

    Habe ich teilweise schon gemacht und werde ich auf jeden Fall noch gründlicher machen, allerdings musste ich aufgrund eines Fahrzeugwechsels erst vor kurzem eine neue KFZ-Versicherung abschließen. Diese war bei meinem freien Makler günstiger als die bisherige HUK (die ja allgemein auch recht günstig ist) und aufs Jahr gesehen nur knapp teurer als Angebote bei Verivox und Check24 (die auch hier bei Finanztipp zum Vergleich angeboten werden), jedoch bei besserer Versicherungsleistung, die mir knapp 30€ im Jahr wert waren.

    Beispielsweise kostet unsere private Haftpflichtversicherung pro Jahr knapp 7€ weniger, als der Vergleich hier über Finanztip (Die Haftpflichtkasse). Ob das jetzt an einem seit Jahren laufenden Vertrag und dem Vergleich mit dem Abschluss zum aktuellen Datum (Alter) hängt, keine Ahnung, aber wir haben schon darauf geachtet nicht jeden Blödsinn zu versichern und haben nebenher durchaus immer mal verglichen. Die Rechtsschutz ist 0,63€ pro Monat teurer, als die hier angegebene Arag.

    Die Rentenversicherung war rückblickend jedenfalls ein Fehler, den wir korrigieren werden. Leider habe ich dies nicht schon vor 1,5-2 Jahren gemacht, als ich schonmal intensiver überlegt habe. Ich werde daher mal nachlesen, wann die Kündigung möglich ist und das Geld dann privat in ETFs anlegen.

    Den Rest werde ich auch weiterhin mal vergleichen. Wenige Cent/ Euro im Jahr mehr (wie bei der KFZ oder Rechtsschutz) sind mir je nach Versicherungsumfang jedoch ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort auch wert. Es muss natürlich im Verhältnis stehen, was es bei der Rentenversicherung mit mehreren tausend Euro natürlich nicht ist.

    Eine persönliche Beziehung gibt es nicht. Allgemein muss ich sagen, dass ich bisher ein durchaus positives Gefühl bei unserem Versicherungsmakler hatte/habe - ja passt nicht zu dem Vertrag. Wir haben dort auch die Hausratversicherung, Private Haftpflicht, ... abgeschlossen. Klar, im Nachhinein weiß ich, dass für alles Provision fliest, aber diese Verträge laufen inzwischen "ewig" und waren für die erste eigene Wohnung nötig, ... da geht man halt erstmal zum Versicherungsmakler vor Ort.

    Nach der Ausbildung, ging es dann eben um die Vorsorge für die Rentenzeit und so ist es zu dieser Versicherung gekommen. Natürlich verkauft ein Versicherungsmakler, dass was er hat, wenn man nach einer Möglichkeit für die Rente fragt. Ich /wir (meine Frau und ich) hätten uns eben selbst früher besser informieren müssen. Ansonsten haben wir schon recht gut selbst entschieden was nötig ist und was nicht. Aufgeschwatzt wurde da nichts unnötiges. Wie stark sich jetzt Privathaftpflicht oder Hausrat zwischen unserer und bei einem Honorarberater unterscheiden, müsste man nachrechnen. Die neue KFZ Versicherung habe ich neuerdings auch über ihn laufen und diese war sogar günstiger als der bisherige Anbieter oder seriöse Vergleiche im Netz + ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort.

    Auf der anderen Seite hatten wir in unserer alten Wohnung einen heftigen Wasserschaden und konnten die Wohnung, damals mit Baby, knapp 3 Monate nicht bewohnen, alle Möbel raus, ... wir konnten unseren Versicherungsmakler gefühlt zu jeder Zeit, auch am Wochenende, erreichen und konnten zum Glück extrem viel abgeben und er hat sich um alles gekümmert. Da kenne ich aus dem Bekanntenkreis auch andere Erfahrungen, dass diese sich mit den Versicherungen selbst rumschlagen mussten.


    Zurück zur Rentenversicherung. Auch die Dynamik von 5% pro Jahr stört mich - auch hier wird jede Änderung wieder nur Geld kosten. Damit bleibt dann wohl nur Kündigen und das Geld selbst investieren.

    Wenn ich aktuell meine Zahlungen mit dem vorhandenen Kapital der letzten Berechnung gegenrechne sind ca. 3000€ weg - daraus lernt man eben...

    Danke für eure Einschätzung und Bestätigung meiner Vorahnung!

    Für die ETFs bin ich dann noch am überlegen, ob es MSCI World + MSCI EM wird oder direkt nur ein ACWI IMI, damit es für die Alternsvorsorge möglichst einfach ist. Ein ETF der dauerhaft mit der Sparrate durchlaufen kann. Bei der eigenen Verwaltung wäre ich dann auch flexibel und könnte ohne große Gebühren die Sparrate ändern und bin von keiner Dynamik abhängig. Klar, die eigene Disziplin ist das wichtigste, dass die Sparrate nur hochgesetzt werden sollte, aber wir haben uns aktuell auch an die monatliche Belastung gewöhnt und diese soll auch mit den ETFs einfach weiterlaufen.

    Mein Vertrag bekann zum 01.03.2021, daher wird auch nur eine Kündigung zum 28.02.2027 möglich sein oder wisst ihr zufällig, ob man schon früher aus solchen Verträgen rauskommen kann?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor ca. 5,5 Jahren (Frühjahr 2021) eine Rentenversicherung abgeschlossen (nach Studium, Referendariat, ...) und mich erst danach stärker mit dem Thema Finanzen befasst. Die Fonds in der Rentenversicherung liefern deutlich weniger Rendite, als sinnvolle ETFs für die Altersvorsorge und die Gebühren sind auch durchaus beachtlich. Außerdem stört mich, die damals vom Versicherungsmakler als sinnvoll beworbene Dynamik von 5%, da die Zahlungen Jahr für Jahr deutlich steigen. Jede Änderung und Runterstufung führt zu neuen Gebühren.

    Ich überlege jetzt schon knapp 2 Jahre die Rentenversicherung zu kündigen und das Geld selbst in ETFs zu investieren. Was mich bisher davon abgehalten hat, war, dass man natürlich schon einiges an Gebühren und Co gezahlt hat und für mich jetzt die Frage ist, wie ich am besten vorgehen sollte, um möglichst viel davon wieder herauszuholen.

    An sich habe ich für mich schon zu 90% beschlossen, den Fehler so gut es geht rückgängig zu machen und die Rentenversicherung irgendwie zu beenden. Für die nächsten 30 Jahre weiterlaufen lassen wird sich nicht lohnen. Was für mich noch unklar ist, einfach kündigen? oder beitragsfrei stellen und dann irgendwie weiterlaufen lassen oder versuchen die Dynamik rauszunehmen und auf einen geringeren Fixbetrag zu setzen. Im letzten Fall würden zwar die Gebühren weiterhin bleiben, aber man könnte es als eine Art "mini Grundversicherung" sehen. Von meinem Versicherungsmakler, bei dem ich das abgeschlossen habe, erhoffe ich mir keine ehrliche und gute Beratung. Er hat ja mit dem Abschluss schon gut verdient und wird natürlich weiterhin daran verdienen, wenn ich alles weiterlaufen lasse. Vermutlich würde er auch bei der Auflösung etwas neues präsentieren wollen und die Auflösung so gestalten wollen, dass es sich für ihn finanziell lohnt.


    Daher hoffe ich auf eure Tipps, vielleicht weil ihr schon mal einen ähnlichen Fall hattet.