Beiträge von StefanFTFan

    Erstmal vielen Dank für die Rückmeldung :)

    Tomarcy Tatsächlich ist der Gedanke für die 2 Depot Strategie rein psychologischer Natur. Einen anderen Grund habe ich dafür nicht.

    Das Thema Immobilie ist schwierig es bremst mich tatsächlich aus weil es sich leider sehr in meinen Kopf gebrannt hat, dass man das braucht. Investments in Aktien und ETFs würden mir vermutlich leichter fallen hätte ich nicht ständig im Hinterkopf: „Aber was wenn morgen DIE perfekte Immobilie zum Verkauf steht“.
    Dann könnte ich mit Sicherheit deutlich über die 80k € die ich jetzt in ETFs investieren möchte hinaus gehen.

    Zu meinem Gedanken in Bezug auf meine Anlage Strategie möchte ich erstmal mit Stolz hervorheben, dass außer der diversen Abkürzungen und deren Bedeutung in Zusammenhang mit ETFs nichts von KI stammt.
    Ich habe mir auf Basis diverser Videos, Artikel und Foren versucht im (gefühlten) Dschungel selbst ein Bild zu machen und mit meinen eigenen Gedanken zu ergänzen.

    Das Wort Komposition habe ich in diesen Zusammenhang gebracht da mir beim Schreiben kein anderes passenderes eingefallen ist. Gemeint habe ich damit folgendes:

    Ich steige recht klassisch ein mit einem MSCI World ETF der ja eigentlich nur Industrieländer enthält. Davon aber ca. 70% USA.
    Ergänzen würde ich das ganze dann mit einem ETF auf Basis des Stoxx Europe 600 und einem Emerging Markets ETF so dass ich den USA Anteil auf 50% statt 70% drücke im Portfolio.
    Ich will damit das Risiko, das sich in Bezug auf die USA und vor allem die Techbranche (und KI Blase) ein wenig senken und zusätzlich in den EU Markt investieren (hinter dem ich persönlich besonders stehe). Schwellenländer wie China darf man aber natürlich auch nicht vernachlässigen weshalb ich da ebenfalls was beigemischt hätte.

    Hallo zusammen,

    ich besitze seit Dez. 2021 ein Union Depot (hohe Einmalanlage) und seit Jan. 2025 ein Union Depot Komfort (Sparplan) auf Grund eines Bankberatungsgesprächs. Ich könnte viel dazu erzählen, aber ich halte mich kurz, denn ich glaube das portfolio ist nicht (mehr) so relevant.

    Ich habe in meinem Urlaub im August damit angefangen, das ganze mehr zu hinterfragen und bin immer mehr eingetaucht in die Welt der Aktien, ETFs und Fonds. Gerade der Kostenfaktor beim Union Depot Komfort ist aus meiner Sicht mit 1% p.a. vom Depotwert viel zu hoch und grenzt schon an Abzocke.

    Ich möchte trotz meiner Umschichtung auf Grund eines Beratungsgesprächs im Juli nun eigentlich alles Verkaufen und günstiger über einen Neobroker (wahrscheinlich Trade Republic weil bereits ein kleines Spielgeld Depot besteht) anlegen. (Finanzen kann ich selbst)

    Meine Rahmenbedingungen sind:

    • 28 Jahre alt
    • mtl. Sparrate: 1000€ (davon 700€ in ETFs, 300€ auf Chase TG)
    • Es besteht die Überlegung eine Immobilie als Kapitalanlage zu erwerben ist aber noch nicht final und erweist sich als nicht so einfach, da ich im Großraum München wohne.
    • Vermögensaufteilung aktuell: 50% sehr sicher; 50% Fonds (sollte vorerst beibehalten werden)
    • ca. 80.000€ werden frei durch die Auflösung von den Depots

    Ich habe mir nun folgendes überlegt und will euch Fragen, ob das Sinn macht:

    • Eröffnen eines Depots genutzt als "Renten-Depot" bei Scalable (70% des Anlagebetrags)
      • ETF Komposition aus 50% USA, 20 % EU, 20 % Emerging Markets, 10% Gold
    • Restliche 30% gehen in mein Trade Republic Depot
      • Gleiche ETF Komposition wie bei Scalable

    Hintergrund: Ich will das Rentendepot nicht mehr bis zum Renteneintritt anfassen (außer Rebalancing). Das Trade Depot dürfte auch etwas "leben" also ich würde erstmal mit dem gleichen Portfolio einsteigen, aber wäre zum einen offen das etwas anzupassen und zum anderen in Bezug auf die mögliche Immobilie, die irgendwann kommt, Geld daraus entnehmen.

    Je nach Entwicklung der Anbieter bezüglich des Altersvorsorgedepots 2027 erwäge ich 150€ pro Monat weniger bei Scalable zu investieren und stattdessen diese 150 über das AVD2027 zu investieren.

    Nun nochmal zu meinen beiden konkreten Fragen dazu:

    • Was haltet ihr von dieser "zwei Depot"-Idee?
    • Was haltet ihr von dem Ansatz in Bezug Anlagestrategie (ich muss gestehen, über spezifische ETFs habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da wäre ich offen für Tipps)