Beiträge von Mariel

    Das ist interessant. Meines Wissens kann man bei WISE als Bürger mit Wohnsitz in der EU bei den Multiwährungskonten keine CH-IBAN bekommen. Ich habe da zwar ein CHF-Konto, aber es hat eine IBAN aus Großbritannien, somit könnte man dorthin keine Schweizer Inlandsüberweisung durchführen.

    Das war mal so. Mittlerweile kann man auch eine Schweizer IBAN haben. Vermute, damit ist es für Grenzgänger die günstigste Option ohne versteckte Kosten.

    Für Grenzgänger gibt es nur 2 Krankenkassen die SWICA und die Sympany.

    Meines Wissens gibt es auch noch die Helsana. Vielleicht noch mehr? Zum 01. Oktober 2026 werden die Preise für/ab 01.01.2027 bekannt gegeben. Dann lohnt sich evlt. ein neuer Vergleich/Wechsel.

    warum ich das ganze Thema Finanztippwürdig befinde. Es ist zwar ein Nischenthema, aber hier gibt es keine Quelle die wirklich unabhängig und komplett ist. Meistens sind es Erfahrungswerte von anderen, die sind aber eben auch nicht komplett. Oder Versicherungsmakler, Banken, die halt was verkaufen. Gerade auch das Thema private Altersvorsorge wäre mal spannend, da was von unabhängigen Profis zu lesen. Wie schaut das aus mit dem AV-Depot. Bringt das überhaupt was für Grenzgänger? Zuschuss geht wahrscheinlich nicht, aber könnte es sich auch ohne Zuschuss lohnen?

    Es wird sicher bei der Mehrheit funktionieren, weil der Zeitraum, wann die Passwörter zurückgesetzt werden, wahrscheinlich gleich bei allen ist, aber nicht der Zeitpunkt. Der ist wahrscheinlich abhängig vom Datum der Kontoerstellung. Also wer zu den Zurückgestellen gehört: Die können machen, was sie wollen, die kommen da alle jetzt nicht mehr rein. Der Banner auf der Seite bestätigt das ja. Eigentlich ein Skandal.

    {Vom Mod in Richtung Redaktion befördert}

    Ich denke das Thema Grenzgänger in der Schweiz ist ein längst überfälliges Thema für Finanztipp. Das interessiert sicher viele Leute und die Infos zu bekommen ist gar nicht so einfach für den Finanzlaien. Vor allem neutrale Infos. Meistens kann man nur von den Erfahrungswerten anderer provitieren, aber die WIssen ja auch nicht alles. Und dann gibts noch die Versicherungsmakler, die halt eben ihre Produkte verkaufen wollen. Gross Bitte an Finanztipp: Macht da mal ein Spezial darüber.

    Hier meine Erfahrungen:

    Bankkonto

    Zu klärende Fragen:

    * Bekommt man das Gehalt in Euro oder CHF.
    * Welche Ausgaben in CHF hat man (meistens mindestens die Krankenversicherung)

    Manche Arbeitgeber wollen nicht auf ein Deutsches Konto oder in Euro überweisen. Die normalen Schweizer Konten, mit denen man Geld in Euro überweisen kann, sind meistens für Ausländer sehr teuer. Oder kostenlos, aber verlangen fürs umtauschen und überweisen viel. Es gibt in Deutschland auch spezielle Grenzgängerkonten. Meiner Meinung nach auch sehr teuer.

    So mach ichs:
    * Wise Konto (mit eigener Schweizer IBAN )auf das der Arbeitgeber CHF überweist
    * Mit den CHF vom WISE Konto die Schweizer Krankenversicherung bezahlen.
    * Rest in Euro umtauschen und auf DKB Konto überweisen (Umtausch und Überweisung kostet was, ist aber immer noch billiger als andere Lösungen, DKB kostet nichts)


    Krankenversicherung:

    Hier muss man verpflichtend eine Schweizerische haben. Hier gibt es spezielle für Grenzgänger. Hier wäre ein unabhängiger Vergleich von Finanztipp super. Meines wissens kann die nur halbjählich wechseln. Auch wichtig zu wissen: Nimmt man die Versicherung ind er Schweiz in Anspruch, geht in der Schweiz zum Arzt, gibt es immer eine Franchise, also einen Betrag den man erstmal selbst zahlt bevor die Versicherung was übernimmt. Die Mindestfranchise sind 300 CHF. Wählt man eine höhere, fällt der Versicherungsbetrag niedriger aus. Überlegenswert, wenn man eh nicht vor hat in der Schweiz zum Arzt zu gehen. Wie lieberjott schon schreibt, gibt es eine Abkommen zwischen der Schweiz und Deutschland. Heisst: Man füllt ein Formular aus und gibt das der Krankenversicherung seiner Wahl in Deutschland. Die muss einen dann nehmen. Für die Deutscher Versicherung muss man nichts zahlen. Man zahlt auch keine Beiträge zur Pflegeversicherung. (Bekommt dann wahrscheinlich auch keine Leistungen, oder wie ist das? Finanztipp weisst du da mehr?) Die gilt dann aber auch nur in Deutschland. Die Rückseite, mit der Europaversicherung ist dann durchgestrichen.


    Rente / Altersvorsorge

    Die Rente aus Deutschland bleibt jetzt auf dem Stand. Da gibt es dann keine Hochrechnung mehr, weil man da ja auch nichts mehr einzahlt.

    Deutsche Staatliche Förderungsgeschichten kann man auch nicht mehr in Anspruch nehmen. Also es gibt keine Zulagen für Riester oder die kommende Aktienrente.

    In der Schweiz gibt es es das 3 Säulen Modell.

    Die erste Säule ist die staatliche Rente. Da zahlt man auch als Grenzgänger automatisch ein und bekommt die dann auch.

    Die zweite Säule ist über den Arbeitgeber. Die ist auch verpflichtend ab einem gewissem Gehalt.

    Die dritte Säule ist nur für Schweizer, bzw. für Leute die in der Schweiz wohnen. Also so eine freiwilligeg Sache, die sich lohnen kann, weil es vom Brutto abgeht, wenn ich es richtig verstanden habe. Aber wie gesagt, gilt nicht für Grenzgänger.

    Es gibt Versicherer die oft damit werben für Grenzgänger die 3. Säule anzubieten. Das ist aber nicht die "echte" 3. Säule. Die nennen das nur so. Das sind dann meistens Versicherungen die bei genauer Betrachtung sehr hohe Gebühren haben und wenn überhaupt nur lohnen, wenn der Arbeitgeber auch mit einzahlt. Was er nicht muss. Steuern muss man in Deutschland beim auszahlen darauf zahlen. Ich habe grosse Zweifel, dass so eine Versicherung wirklich sinnvoll ist für Grenzgänger. Anders als bei Kapitaleinkünften, sind diese Einnahmen auch nicht von der Krankenkasse der Rentner geschützt. Das heisst, die kann auch noch was abhaben wollen. Sagt natürlich keiner der Lookalike-3.-Säule-Anbieter.

    Frage an Finanztipp: Was gibt es da für eine schlaue Lösung, wenn man privat Vorsorgen möchte als Grenzgänger. Letztendlich ETF?

    Steuern

    Zahlt man in der Schweiz und in Deutschland. In der Schweiz die Quellsteuer. Geht direkt vom Lohnzettel ab. In Deutschland ist man dann Einkommenssteuerpflichtig. Das heisst auch, man muss eine Steuererklärung machen und zahlt dann Quartalsweise Steuern im voraus. Schwankt mal der CHF/Euro Kurs und man meint, man verdient jetzt mehr Euro. Keine Angst, das Finanzamt berücksichtig das.

    Beiträge auf die Schweizer Altersvorsorge und Krankenkasse kann man anrechnen lassen.

    Pendlerpauschale ist natürlich bei einem längeren Arbeitsweg auch wichtig.

    Die meisten Grenzgänger die ich kenne, nehmen die Hilfe von einem Steuerberater in Anspruch.

    Kleintr Tipp, so mach ichs:

    Dauerauftrag einrichten und monatlich einen festen Betrag für die Steuer auf ein Tageskonto schieben. Vielleicht auch ein bisschen mehr, falls mal eine Nachzahlung ansteht. So kann man auf der einen Seite ein paar Tagesgeldkontozinsen mitnehmen, bis zum nächsten Quartal und Steuerzahlung. Und zum anderen, weiss man beim Blick auf das Girokonto, dass das Geld für die Steuer schon beiseite gelegt ist. Ist gut für den den Seelenfrieden.


    Auto

    Was oft unter den Tisch fällt. Manche denken vielleicht an Spritkosten. Aber es ist schon mehr. Bsp: bin ich in Deutschland mit dem Fahrrad zum Arbeitgeber und mit dem Auto zum Einkaufen udn zu Freizeitkativitäten gefahren, dann kommen bei vlt. 30 - 50km Arbeitsweg und das 2 mal am Tag einiges an Kilometer zusammen. Aber nicht nur die Spritausgaben steigen. Höhrere jährliche Laufleistung heisst auch die Versicherung wird teuerer und zwar deutlich. Auch die Abnutzung schreitet schneller voran, sprich, man braucht eher mal einen Satz neuen Reifen, neue Inspektion, neuen Zahnriemen usw.

    Ist beim mir exakt genau so. Also kein Login möglich.
    Am 1.9. konnte ich mich nicht mit Passwort und Name einloggen. Stand immer nur, dass es falsch wäre. Verschiedene Browser ausprobiert, Cookies, Cache gelöscht, das übliche. An mir selbst gezweifelt. Auf Username vergessen geklickt. Kommt aber nicht wie versprochen eine Mail. Auf Passwort vergessen geklickt. Da kommt dann die Meldung, dass man das Geburtsdatum falsch eingegeben habe. So gross waren dann die Selbstzweifel doch nicht, dass ich mein Geburtsdatum vergessen hätte.

    Am. 2.9. Login immer noch nicht möglich. Die Mails von wegen vergessenem Usernamen kamen jetzt an. Username war also korrekt.

    Passwort vergessen geklickt. Heute klappt es. Ich bekomme eine SMS mit Einmalpasswort um mir dann anschliessend ein neues Passwort geben zu können. Login funktioniert danach trotzdem nicht. Weder mit altem noch mit neuem Passwort.

    Jetzt gibt es aber auf der Seite diesen Hinweis:

    Zitat

    Neues Passwort einstellen derzeit nicht möglich

    Aktuell können Nutzer mit einem abgelaufenen Passwort ihr Passwort möglicherweise nicht zurücksetzen. In diesem Fall wird fälschlicherweise die Meldung angezeigt, dass Benutzername oder Geburtsdatum nicht bekannt sind. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.


    Heute, 3.9. Nach wie vor kein Login möglich.

    Ich schätze mal, die haben aus "Sicherheitsgründen" die alberne Funktion, dass die Kunden nach einer bestimmten Zeit ein neues Passwort einstellen sollen, bevor sie sich wieder einloggen, verkackt. Die Kunden haben nie eine Meldung bzw. Chance bekommen das zu tun und bekommen jetzt nur die Meldung, dass ihr eingegebenes Passwort nicht funktioniert. Was dann technisch vielleicht stimmen mag, weil das alte Passwort ungültig markiert wurde, bloss blöd, dass der Kunde nie ein neues erstellen konnte, oder die Aufforderung dazu bekommen hätte.


    Besonders ärgerlich, dass dann die Fehlermeldungen auch eine falsche Rückmeldung geben und die Rücksetzungsmeachnismen nicht funktionieren. Auch ärgerlich, dass erst ein Tag nach dem nicht funktionieren, ein bisschen was kommunziert wird, dass was nicht funktionieren könnte.

    Auch ärgerlich: Da gibts jetzt ein Banner, dass es nicht funktioniert. Sinngleich, könnte funktionieren oder auch nicht. Aber keinen Hinweis darauf, wann man den wieder auf sein Konto zugreifen kann.

    Auch ärgerlich. Dem Kunden eine SMS zum Passwort zurücksetzten schicken, der Prozess aber dann am Ende offensichtlich nicht funktioniert. Beschäftigungstherapie für den Kunden.

    Blöd, wenn man manchmal sein eigenes Geld braucht. Drei Tage Ausfall von Online Banking ist schon krass.