Beiträge von Thargor

    Hallo Bert,

    das nachrechnen bezog sich auf das Teilzeitgehalt; nicht auf den Faktor 12:) Ich muss das Teilzeitgehalt berechnen. Im einfachsten Fall ist das je nach Teilzeitquote 24/35 von meinem aktuellen Gehalt. Damit komm ich mal zwölf genommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze, aber eben nicht mit soviel Puffer wie bei deinem Beispiel ;) Und wenn es mehr als 24 Stunden sind, wirds halt enger. Außerdem kommt ggf. trotz Elternzeit eine firmenweite Entgelterhöhung im Januar dazu.

    Mit Faktor vier mein Ich, dass ein Verkauf zu KAP von 60k führt. Bzw. ggf. nur 70% davon, wegen Teilfreistellung.

    KAP wurde 2024 erklärt. 2025 wurde keine KAP erklärt. In beiden Jahren war KAP ca. 3k.

    Vermietung und Verpachtung: Die Einkünfte waren 2024 negativ, 2025 leicht positiv. Genauen Wert müsste ich nachschauen < 3k.

    Wichtig: Wir sind NICHT verheiratet. Nur ich habe Einträge aus Vermietung und Verpachtung.

    Ich habe beim Fragebogen wahrheitsgemäß alles angeben. KAP mit Werten aus 2024, Vermietung und Verpachtung mit Werten von 2025 (Feststellungsbescheid hatte ich schon) und davon 1/12. Den Bescheid wollten sie glaub ich nicht sehen - da kann ich mich jetzt aber nicht zu 100% erinnern - das muss ich nachschauen, genauso wie den Bescheid. Ich bin bis Sonntag noch im Ausland und kann deshalb erst nächste Woche nachsehen.

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo,

    vielen Dank für die Zusammenfassung. Wie man pflichtversichert wird, war mir tatsächlich nicht klar. Dieses Jahr wird keiner von uns pflichtversichert sein. Nächstes Jahr von Mai bis August, dann vermutlich beide, wenn auch knapp (das müsste ich nochmal genau nachrechen). Danach wieder freiwillig.

    Die KAP wären (bei Verkauf und Gewinnrealisierung) bei mir deutlich (Faktor 4,5) darüber. Außerdem hab ich wie Paulchen82 schon angemerkt habe auch niedrige Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, die bisher aber wegen AfA nicht wirklich ins Gewicht gefallen sind.

    Deshalb die ursprüngliche Frage, was passiert, wenn ich jetzt im September (freiwillig versichert über der Beitragsbemessungsgrenze) verkaufe. Komm ich dann den Abgaben aus, oder werden die irgendwie verteilt/angerechnet?


    Viele Grüße
    Michael

    Hallo ichbins,

    vielen Dank für die nette Begrüßung. Ja, das erscheint mir auch am sinnvollsten.


    Wie der Zufall so will, hat mich jetzt mein "Berater" angeschrieben und gefragt, was ich mit dem Bausparer machen will. Ob der "nur" zum Förderungssammeln war, oder ob ein konkretes Projekt im Hintergrund läuft. Dabei hat er mir angekündigt, dass eine weitere Einzahlung (bald) nicht mehr möglich ist, da die Bausparsumme erreicht ist. Er würde mich gerne "beraten". Telefonieren kostet außer Zeit zwar nix, aber ich wäre gerne im Vorfeld informiert:


    Was ich vermute, was er vorschlägt: Dieses Jahr "schnell noch" einen (alten) Riestervertrag abschließen. Das könnte zwar theoretisch sinnvoll sein (falls denn die Bedingungen gut sind) oder eben ein schnelles Verkaufsgespräch... Bisher hatte ich gemischte Erfahrungen mit Bausparern: LBS tatsächlich recht gute Zinsen 4% in der Nullzinszeit... BSQ: Bonus ist flöten gegangen...

    Riester ist jetzt sowieso ein heißes Thema. Grundtenor: Eher schlechte Rendite mit Ausnahmefällen für Kinder. Ich tendiere deshalb dazu das Thema Riester zu beerdigen, anstatt noch schnell ein totes Pferd zu reiten. Macht das Leben einfacher, oder überseh ich da etwas?


    Was passiert denn mit „vollen“ Riesterbausparer: Kann ich da wirklich nichts mehr einzahlen, muss aber trotzdem das Jahresentgelt zahlen, oder wird es zwangsausgezahlt und ich muss mir ein neues Produkt suchen?

    Viele Grüße
    Michael

    Hallo,

    bisher war ich immer stiller Leser und dachte mir, meine Finanzen ändern sich nicht so schnell und sie sind langweilig. ETF-Depot und irgendwann bin ich alt. Jetzt haben wir Zwillinge bekommen und müssen unsere Wohnsituation verändern. Idealerweise gleich ins Eigenheim. Leider konnte ich mich bisher (die Zwillinge sind jetzt 6 Monate) nicht mit der Finanzplanung befassen, da ich dieses Jahr mit den Kleinen und letztes Jahr mit der Steuergestalltung fürs Elterngeld schon ausgelastet war.

    Stand jetzt ist:

    • Meine Partnerin und ich sind beide freiwillig gesetzlich versichert (und wir sind nicht verheiratet). Schaffen wir aus Kapzitätsgründen/Ehevertrag auch vermutlich nicht mehr dieses Jahr.
    • Zur Schaffung von Eigenkapital / Risikoverschiebung müssten wir eigentlich beide jetzt jeweils ca. 150-200k an ETFs verkaufen. Je nach Position haben die 17-150% Kursgewinn.
    • Meine Partnerin war/ist von Mitte Mai (davor Mutterschutz) bis Mitte Oktober 26 in Elternzeit.
    • Ich hatte dieses Jahr schon im Februar einen Monat Elternzeit und werde ab Mitte Oktober 26 bis Mitte April 27 in Elternzeit
    • Von Mitte April 27 bis Mitte August 27 sind wir beide in Elternteilzeit.

    Unklar ist mir:

    • Wie wirken sich realisierte Gewinne auf die Krankenkassenbeiträge aus?
      • Garnicht, weil nicht regelmäßig? (Das wäre dann ein Unterschied zum freiwillig gesetzlich versicherter Privatier vs. Elternzeit)
      • Nur im Monat, wo sie realisiert werden?
      • Für das ganze aktuelle Jahr jeweils 1/12?
      • Für das aktuelle Restjahr x/12?
      • Für das ganze nächste Jahr 1/12?
    • Wenn wir durch das Elternteilzeitgehalt nächstes Jahr unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen, sind wir in diesem Zeitraum dann gesetzlich pflichtversichert (und das Problem existiert nicht) oder weiterhin weiterhin freiwillig gesetzlich versichert mit entsprechend zum Gehalt passenden Beiträgen?

    Die Frage ist, was ist nun die beste Strategie (erstmal bedingt unabhängig vom Kursrisiko)

    • Möglichst schnell verkaufen, solange man nicht in der Elternzeit ist? Für mich wäre das jetzt im September, für meine Partnerin dann im November.
    • Nächstes Jahr ab Januar? (weil für die freiwilligen Beiträge, das letzte Jahr zählt - so lese ich das für Privatiers, aber der letzte Fragebogen für meine Elternzeit hat sich eigentlich auf den aktuellen Zeitraum bezogen)
    • Nächstes Jahr am Mai, falls wir pflichtversichert sind?
    • Nächstes Jahr September, wenn die Elternzeit (vorerst) ganz vorbei ist?
    • Übernächstes Jahr (wobei gilt: Prognosen sind schwierig, v.a. wenn sie sich auf die Zukunft beziehen)


    Welche Optionen haben wir, wenn wir das Kursrisiko von einem Jahr verringern wollen? Der Hauskauf steht jetzt nicht unmittelbar an.

    • Versicherung à la Put-Option oder Short-Zertifikat (kenn ich mich nicht aus ==> widerspricht dem Credo, dass Finanzen einfach sein sollen?
    • Jetzt jeweils Gewinne bis ca. 21k Euro realisieren? 30% sind teilfreigestellt, 70% von 21k sind ca. 15k was ungefähr Mindestbemessungsgrundlage entspricht 12*1318 Euro


    Hab ich da grob etwas übersehen? Bzw. könnt Ihr mir den offenen Fragen zur Krankenversicherung helfen?

    Viele Grüße und vielen Dank
    Michael

    Hallo zusammen,

    bisher war ich stiller Mitleser und hab einfach meine ETFs bespart - meine Finanzen waren schön langweilig. Jetzt bin ich reich geworden (konnte 1.000-2.000 Euro monatlich wegsparen, aber v.a. haben wir Zwillinge bekommen :)) und die Wohnung ist zu klein, sodass wir doch über ein Eigenheim nachdenken. Hierzu kommen sicher noch andere Fragen. Aktuell stellt sich mir die Frage, was ich mit meinem Uralt-Wohnriester mache.

    Als Student hab ich den fleißig bespart (60 Euro Einzahlung, maximale Zulage), dann hab ich zweimal sinnlos eingezahlt bis ich die Problematik erkannt habe und dannach hab ihn lange Zeit brachliegen lassen. 1% Zinsen waren in der Negativzeit ja auch ok. Letztes Jahr hab ich nochmal den Maximalbeitrag eingezahlt, weil wir unser zu versteurendes Einkommen fürs Elterngeld reduzieren mussten.

    Der aktuelle Stand ist somit:

    • Tarif LBS-F9-R, Bausparsumme: 10.000,00, 1 % Guthabenzins
    • 18 Euro Jahresentgelt (ich werde mit dem aktuellen BGH-Urteil nochmals einen Versuch starten, die erstattet zu bekommmen, bisher war das nicht erfolgreich
    • Bisherige Wohnriester-Zulagen 1.411,85
    • Gebildetes Kapital 8.535,27 Euro

    Mein Hauptproblem ist, dass ich nicht weiß, wie ich Kompetenzen aufbaue um überhaupt zu verstehen, was sinnvoll damit ist.

    Meine Überlegungen sind:

    1. Förderschädlich auflösen: Ich kenne meinen Steuervorteil (noch) nicht, aber ich fürchte viel wird nicht überigbleiben, da imho das Verhältnis von Förderung und Einzahlung nicht super schlimm ist ==> Problem ist aber gelöst
    2. Liegen lassen und schauen was passiert ==> Einfach, sollte kein Jahresentgelt anfallen auch ok.
    3. In ein AV-Depot umwandeln (hat die LBS was angekündigt, aber noch keine Konditionen) ==> Ok, aber damit keine freie Wahl des AV-Depot-Anbieters und Zulage kann nicht ins Eigenheim fließen.
    4. Fürs Bauen hernehmen, eigentlich cool, aber ich muss mich mit dem fiktiven Wohnförderkonto beschäftigen und hier weiß ich nicht, wie ich am besten Kopetenzen aufbau - und ob sich das für die paar Tausend Euro lohnt.
    5. Weiter einzahlen (mit Zwillingen ist die Zulage ja schon halbwegs attraktiv) und später den Kredit ablösen. Dadurch ist das Wohnförderkonto kleiner. Außerdem könnte dann die Zulage ins Eigenheim fließen und nicht ins AV-Depot (wäre ggf. flexibler) Frage: Mir ist nicht klar, was passiert, wenn der Bausparer "voll ist" - klar, Kredit gibt's keinen, aber kann ich den überzahlen? Dazu find ich nichts konkretes in den Bedingungen.


    Meine Hoffnung an die Community: Habt ihr noch gaz andere Ideen? Hab ich was übersehen? Was mach ich am besten?


    Viele Grüße

    Michael