Beiträge von der_Mick

    Hallo,

    mich hat's auch erwischt und ich habe jetzt auch lange überlegt, wie ich reagiere. Danke vielmals für eure Hinweise und auch die Rückmeldungen, die mir sehr geholfen haben. Unter anderem, dass der Widerspruch offenbar Erfolg hatte. Ich habe mich dann doch für die Sonderkündigung entschieden, u.a. weil

    • im Nachhinein klar ist, dass bei mir die "eingeschränkte Preisgarantie" in den Unterlagen von Plan B vielleicht nie klar definiert war oder vor Gericht dann bestritten würde. Nur eine kryptische Tarifbezeichnung, die nirgendwo genau erklärt wird, außer in den Unterlagen des Vermittlers. In der Auftragsbestätigung waren AGB angehängt, die die aktuelle Erhöhung bei einer eingeschränkten Preisgarantie definitiv ausschließen. In der Vertragsbestätigung wurde nur per Link auf die AGB auf der Webseite verwiesen. Und da steht inzwischen etwas ganz anderes.
    • die Preiserhöhung kam bei mir unmittelbar mit dem Lieferbeginn.
    • die Begründungen der Preiserhöhung(en) sind... nennen wir es "fantasievoll".
    • die Erhöhung der Abschlagszahlung schon vor der Preishöhung ist absolut nicht begründbar
    • in den hier im Forum geposteten Antworten von Plan B ist immer wieder von Fehler, und "in deinem Fall" irrtümlich usw. die Rede. Wenn dem so wäre: Warum hat Plan B nicht inzwischen nach mehreren Tagen und Berichten u.a. in der BILD die anderen betroffenen Kunden (also zum Beispiel mich) angeschrieben, sich entschuldigt und die Preiserhöhung zurück genommen?

    Alles zusammen genommen wirkt auf mich nicht so, als dass da einfach etwas schief gegangen ist oder sich im Laufe der Zeit falsch entwickelt hat. Und es gibt mir nicht die Hoffnung, dass nach einem Widerspruch und deren "Ups, sorry, geht alles so weiter"-Mail dann die Welt wieder in Ordnung ist und nach 12 Monaten dann auch die Bonus-Zahlung kommt, die den Tarif ja meist erst konkurrenzfähig gemacht hat. Und nicht zu vergessen: Wer die Mail nicht bekommen, nicht gesehen oder ignoriert hat, ist 11 Monate in einem 60-80 Prozent höheren Tarif gefangen. Ob da da dann auch noch kulante "Oh, klar, gilt bei dir nicht"-Antworten kommen, werden wir sicherlich in den nächsten Monaten erfahren.

    Also: Ich nehme die Beine in die Hand und laufe so schnell ich kann. Und ja, eigentlich müsste man auf seinem Recht beharren und dürfte sie nicht mit sowas durchkommen lassen. Aber wie da die Chancen sind und ob sich der Aufwand im Verhältnis lohnt, ist eine andere Frage.

    Das alles ist natürlich keine Rechtsberatung und sicherlich kann auch alles ganz anders sein und nach dem Widerspruch läuft alles sauber durch. Ich wünsch es allen!

    Aber vielleicht hilft's ja der einen oder dem anderen beim Abwägen ;)