Beiträge von fredirain

    Hallo,

    ja, leider ist einiges sehr verzwickt, wie ich durch meinen Post selber merke. Aufgrund der schwierigen Situation meiner kranken Schwester, vermeide ich es meist, mir über das alles Gedanken zu machen.

    Mir ist bewusst, dass trotz des Testaments meiner Mutter, meine Schwester Anspruch auf ihren Pflichtteil und ggf. Pflichtteilsergänzungsanspruch beim Tod meiner Mutter haben wird und das steht ihr auch zu. Das Problem ist, dass sie nie gearbeitet hat und deswegen keinen Bezug zum Wert von Geld hat. Deswegen musste meine Mutter sie schon jahrelang monetär zusätzlich zum Hartz 4 oder Bürgergeld unterstützen. Solange sie in gesetzlicher Betreuung ist, mache ich mir auch keinen Kopf, dass sie ihr Erbe in wenigen Wochen auf den Kopf haut. Ihr Betreuer wird hoffentlich das Geld so aufteilen, dass sie so lange wie möglich davon leben kann und danach wieder ins Bürgergeld zurückfällt. Eine andere Möglichkeit wird es vermutlich auch gar nicht geben!?

    Dieser Anspruch auf den Pflichtteil verjährt von meinem Verständnis auch nicht, solange meine Mutter für das Haus noch das Wohnrecht hat oder wir es gemeinsam verkaufen. Das Wohnrecht hatten wir überhaupt nur eintragen lassen, um sicherzugehen, dass ich keine Schenkungssteuer zahlen musste. Ansonsten hatte ich es zumindest so verstanden, dass das Anrecht meiner Schwester auf ihren Pflichtanteil nach 10 Jahren erlöscht, wenn meine Mutter zu diesem Zeitpunkt noch leben sollte. Würde sich daher ein frühzeitiger Verkauf doch lohnen?

    Gut ist nun aber zu wissen, dass das Haus unabhängig vom Erbschaftsthema verkauft werden könnte und nun nur die Frage wäre, ob wieder kaufen oder mieten, besser wäre.

    Guten Morgen,

    vielen Dank für die Rückmeldungen. Ich weiß, dass die Rechtsverhältnisse recht schwierig sind. Deswegen möchte ich hierzu noch etwas mehr Klarheit schaffen.

    Nachdem 2014 mein Vater gestorben war, hatte meine Schwester beim Notar ihren Erbanteil am Erbe meines Vaters ausgeschlagen.

    Nachdem das Sozialamt mitbekommen hatte, dass meine Schwester ihren Erbanteil ausgeschlagen hat, musste sie eine Nachzahlung von ca. 10.000 € leisten, für welche meine Mutter damals aufkam. Gleichzeitig hatte meine Mutter 2014 beim selben Notar mich in Ihrem Testament als Alleinerbe eingesetzt.

    Am Ende 2022 hatte sie dann per Schenkung beim Notar ihren Anteil am Haus, also 75 %, an mich übertragen. Die Notarin empfahl uns 2022 auch, dass meine Schwester auch diesmal auf ihren Erbanteil verzichtet. Wozu sie aufgrund einer aktiven Psychose aber nicht bereit war. Seit letztem Jahr hat sie nun einen amtlichen Betreuer.

    Beim Tod meiner Mutter würde meine Schwester nach dem Testament nur den Pflichtanteil von 93.500 € erhalten, wenn ich es richtig verstehe.

    Was ich nicht weiß ist, was passiert, wenn das Haus vor dem Tod meiner Mutter verkauft wird? Müsste ich dann denn vollen Erbanteil von meiner Mutter an meine Schwester oder das Sozialamt auszahlen, sprich 187.500 €?

    Meine Mutter ist erst Anfang 70 und noch bei guter Gesundheit. Dennoch sehnt sie sich nach weniger Stress durch das Haus und Garten. Vor allem auch, weil ich fast 200 km entfernt wohne.

    Ältere 3 Zi.-Wohnungen liegen in ihrem Stadtteil bei ca. 300.000 €, also mehr als die Hälfte des Hauses. Das Haus würden wir nur unvermietet verkaufen.

    Hallo zusammen,

    ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung und hoffe auf eure Meinungen und Erfahrungen. Es geht um mein Elternhaus, Bj. 1982, das aus zwei Wohneinheiten besteht:

    • Eine Wohneinheit mit ca. 73 qm ist vermietet, und die Mieteinnahmen decken die Nebenkosten des Hauses.
    • In der anderen Wohneinheit mit ca. 101qm lebt meine Mutter, die ein Wohnrecht hat. Sie zahlt keine Miete an mich, kommt jedoch für die Instandhaltungskosten selbst auf.

    Das Haus gehört mir (bis auf den Pflichtanteil meiner Schwester) und hat einen geschätzten Wert von ca. 500.000 €. Die Eigentumssituation ist wie folgt:

    • 2014 ist mein Vater verstorben. Seine Hälfte des Hauses wurde zu je 50 % von meiner Mutter und mir geerbt.
    • Meine Schwester, die schwer psychisch krank ist und Bürgergeld bezieht, hat damals ihr Erbe ausgeschlagen.
    • Ende 2022 hat meine Mutter ihren Anteil am Haus auf mich überschrieben. Diesmal hat meine Schwester ihren Pflichtanteil nicht ausgeschlagen, allerdings gibt es aktuell noch keinen Anspruch, da das Haus nicht verkauft wurde.

    Meine Mutter möchte in Zukunft in eine kleinere 3-Zimmer-Wohnung ziehen, da ihr die Arbeit mit dem Haus zu viel wird. Da ich mich selbst nicht um das Haus kümmern möchte, plane ich, es zu verkaufen. Meine Mutter ist aus Sicherheitsgründen gegen die Mietoption, da sie Angst vor einer Kündigung wegen Eigenbedarf hat. Eine Eigentumswohnung wäre ihr daher lieber.

    Nun stellt sich für mich die Frage, wie ich am besten vorgehe:

    • Welche Vor- und Nachteile seht ihr beim Verkauf des Hauses und Kauf einer Wohnung
    • Welche Vor- und Nachteile seht ihr beim Verkauf des Hauses und Mieten einer Wohnung?
    • Wie wirkt sich das Wohnrecht meiner Mutter auf den Verkauf aus? Vermutlich nicht, da sie ja ausziehen möchte.
    • Was sollte ich hinsichtlich des Pflichtanteils meiner Schwester und eventuellen Ansprüchen des Amts beachten?

    Zum Kontext: Ich wohne selbst mit meiner Frau und unseren zwei Kindern zur Miete. Könnte es also aus steuerlicher oder finanzieller Sicht sinnvoll sein, die Wohnung für meine Mutter zu kaufen, oder gibt es Alternativen, die wir noch bedenken sollten?


    Vielen Dank im Voraus für eure Tipps und Einschätzungen!

    Dividendensumme nach Steuer ausrechnen

    Danke! Das hört sich aber leider etwas kompliziert für mich an. Bleibt denn die Dividendensumme immer gleich?

    Ansonsten lasse ich die Dividende erstmal auf ein Tagesgeld einzahlen, beobachte das eine Weile und richte dann einen regelmäßigen ETF Sparplan daraus ein.

    Ginge das auch oder gibt es noch eine andere Möglichkeit?

    Vielen Dank zusammen! Dann würde ich folgendes tun:

    • Dann wechsle ich das Depot zu Comdirect, da habe ich bereits ein Konto.
    • Im Anschluss verkaufe ich die beiden Fonds und kaufe dafür einen ETF auf den MSCI World (LU0392494562)
    • Die Aktien behalte ich zunächst und beobachte die Entwicklung. Die Ausschüttungen lege ich wieder an.
      --> Frage: Kann man das über das Depot automatisieren lassen?

    Hallo Kater.Ka , vielen lieben Dank.

    Ich vermute die Aktien und Fonds wurden in den 90er Jahren gekauft. Auf jeden Fall vor dem Jahr 2000. Das war aber noch bei einem anderen Sparkassen Depot. Die Aktien wurden dann ca. 2013 in mein neues Depot verschoben.

    Sollte ich die Fonds dann besser verkaufen und dafür ETF Anteile kaufen? Wäre den aktuell ein guter Zeitpunkt dafür?

    Die Aktien sollten ja steuerfrei sein. Also dann einfach liegen lassen und die Ausschüttung besser wieder anlegen, korrekt?

    Generell möchte ich gerne von der Sparkasse weg und zu Comdirect wechseln. Ist das einfach möglich?

    Hallo zusammen,

    ich habe vor einigen Jahren ein Aktienpaket als Schenkung erhalten.

    Das Depot liegt aktuell bei meiner Sparkasse und enthält Aktien von Daimler (3k), EON (2,5k), UNIPER SE (1k), Siemens AG (10k) und Siemens Energy Aktien (1,3k) sowie Fonds (?) Dekalux-Deutschland (17,5k) und Dekalux-Europa (8k) im Gesamtwert von ca. 40k. Bisher werden die Dividenden auf ein Tagesgeld-Konto ausgezahlt und liegen da einfach.

    Auf das Geld bin ich nicht angewiesen, aber ich würde gerne wissen ob ich etwas optimieren sollte? Danke schon mal! :thumbup:

    Grundsätzlich möchte starten dauerhaft über einen Sparplan in ETF investieren. Vielleicht lässt sich das ja auch irgendwie verbinden.