Beiträge von Chris64

    Ich habe den Artikel im neuesten Newsletter von Finanztip gelesen. Es wird zum Verkauf der offenen Immofonds geraten. Die Argumente sind überzeugend.

    Ich habe vor 2013 Fondsanteile von WestInvest Interselekt erworben. Sie liegen in meinem Sparkassendepot.

    Ich habe den o. g. Artikel so verstanden, dass eine Rückgabe/Verkauf an die KAG gegenüber dem Verkauf an der Börse vorzuziehen ist.

    Aber, wie geht das technisch? Schreibt man einen Brief an die KAG?

    Weiß das jemand?

    Das Argument, die Umstellung auf Ausschüttung sei von Comstage nur deshalb gemacht worden, um den Anlegern den Steuerabzug vom Girokonto zu ersparen, ist wenig überzeugend ( FINANZTIP- Blog vom 2.3.18 ).
    Dafür hat man bei Comstage offenbar den Gedanken der langfristigen „Vermögensbildung“ ( Stichwort Ergänzung zur mageren „staatlichen“ Rente) als weniger wichtig eingestuft. Der dafür wichtige „Hebel“ der Thesaurierung kann jetzt nur über Umwege und mit verminderter Wirkung erreicht werden. "Pantoffeldepot" war gestern. Jetzt sind die Sportschuhe gefragt.
    Wenn das Argument von Comstage überzeugend wäre, dann müsste wohl damit gerechnet werden, dass die anderen Fondsgesellschaften nachziehen. Warum sollten die dortigen Anleger andere Vorlieben haben als die von Comstage?
    Würde bedeuten, dass alle jetzt diskutierten Strategien im Zusammenhang mit der Umstellung auf „Ausschüttung“ wieder nur vorläufigen Charakter haben.
    Für mich ist das Girokonto-Argument wenig überzeugend.
    Um so erstaunlicher, dass FINANZTIP dieses so unkritisch weiter transportiert.

    Ich bin vor 3 Jahren der Empfehlung von FINANZTIP gefolgt und habe in den ETF110 investiert. Damals zählte zu den Depotbankfavoriten auch die DAB-Bank,die dann von Consorsbank übernommen wurde.
    Ich habe jetzt einen größeren Bestand an ETF110 ( einige Einmalanlagen und ein beendeter Sparplan).
    Durch die Tatsache, dass ETF110 dennächst nicht mehr thesaurierend sein wird, fällt der "Zinseszinseffekt" weg. Dieser ist laut FINANZTIP hinsichtlich des Endergebnisses von Bedeutung.
    Mit einer einmaligen Ausschüttung p.a. könnte man ja noch umgehen (Wiederanlage). 4 mal p. a. sind diesbezüglich eher lästig.
    Konsumieren möchte ich die Ausschüttungen nicht, da die Anlage Teil meiner Altersversorgung sein soll. Der "Zinseszinseffekt" ist mir wichtig.
    Was also sollten Leute mit ETF110-Altbeständen tun, die bein Consors verwahrt werden?
    Ausschüttungen selbst wieder anlegen?
    ETF110 verkaufen und einen thesaurierenden kaufen? Beispielsweise A0RPWH?
    Einen Sparplan anlegen, der bezüglich der Sparraten so konzipiert ist, dass die Ausschüttungen (nach Steuern) wieder angelegt werden?
    Ich freue mich auf Diskussionsbeiträge.

    Liebe Grüße

    Wie man hört sind sogenannte Stiftungsfonds auch für Privatanleger zugänglich.
    Das sind wohl Mischfonds mit einen Aktienanteil von 30% und darunter.
    Diese sollen, verglichen mit anderen Fondsprodukten, die die Banken so anbieten, relativ kostengünstig sein.
    Könnte so etwas ein „ruhiger Hafen“ für Anleger im Rentenalter sein?
    Ich freue mich auf Diskussionsbeiträge der „Community“.