Beiträge von Salli

    Hallo,

    grundsätzlich sollte dem Vorhaben nichts im Wege stehen, solange sich alle Banken darauf einlassen (und das werden sie vermutlich tun).Bezüglich der Kosten solltest du beachten:
    a) Sind die Ordergebühren für deine Wertpapiere bei Flatex geringer als bei Consors?
    b) Verlangen Flatex und/oder Consors Gebühren für das Übersiedeln des Depots?
    c) Fallen für die Übersiedelung der Wertpapiere Fremdgebühren an, Stichwort Verwahrstelle?

    Wenn hier die Antwort 0 lautet oder allenfalls positiv ist, würde sich das lohnen. Falls die Antwort negativ ausfällt, müsste man sich noch ansehen, wieviel Geld du auf dem 3 %-Konto anlegen würdest, und ob die Differenz zu den herkömmlichen 1 % den zusätzlichen Aufwand wert sind. So ein Depotumzug (+ die zweite Kontoeröffnung, das zweite Postident-Verfahren, ...) braucht auch Arbeitseinsatz und du hast während des Umzuges eine Weile keinen Zugriff auf deine Wertpapiere.
    Edit: Natürlich spielen noch andere Gebühren (Konto-/Depotführungsgebühren) eine Rolle, und außerdem die Frage, ob es nicht in Bezug auf zukünftige Wertpapierinvestitionen sinnvoller ist, bei Flatex zu bleiben, der tendentiell günstiger sein dürfte als Consors. Ich kenne aber die genauen Konditionen nicht, genauso wenig wie deine Pläne im Bezug auf Wertpapiere, deswegen bleibt diese Frage offen.

    Miteinbezogen in die prozentuale Entwicklung der Fonds (besser gesagt: abgezogen) werden auch die Fondsgebühren. Die sind bei ETFs zwar nicht so hoch, machen aber im Laufe von einigen Jahren auch ein paar Prozente aus, und die damit die Wertentwicklung eines Fonds niedriger ausfallen lassen als der gehandelte Index, selbst bei absoluter Übereinstimmung. (Was, nebenbei bemerkt, ohnehin praktisch nicht möglich ist - ETFs tracken den Verlauf möglichst genau nach, aber nie zu 100 %. Gerade bei Schwellenmärkten oder weniger liquiden Papieren kann der Tracking Error auch ein paar Prozent kosten.)