Beiträge von 5551008

    Sie wurden schlecht beraten, dass steht schon mal fest.

    Aber immerhin wollen sie ihren Pensionsanspruch dann doch nicht für die vielen Vorteile der GKV aufgeben ?

    Sie müssen mir die Beihilfe nicht erklären. Ich glaube ich verstehe das System besser als sie. Beenden wir die Diskussion hier. Es bringt eh nichts. Aber aufgrund ihrer Expertise sollten sie anderen wirklich im Thema Krankenversicherung zu nichts raten bzw. abraten

    schade, dass Sie mich nicht beraten haben, dann wäre ich jetzt ggf. zufriedener?

    Vor allem ist klar geworden, dass sie ganz viel vermischen. Sie sind jetzt Beamter. Hier gibt es halt kein Arbeitgeberzuschuss zur KV mehr (es gibt natürlich einige Ausnahme wie Hamburg etc.) also können sie das so nicht mehr vergleichen. Und wenn sie nur den Beitragsvergleich anstellen, machen sie eh schon den größten Fehler, den viele machen.

    Welche Leistungen hatten sie bei der hkk, die sie jetzt nicht mehr haben?

    Von wem wurden sie denn beraten und wo sind sie jetzt versichert?

    Für mich absolut unlogische Begründung. Ich schließe keine PKV ab, um die Rückersttung zu erhalten. Und selbst wenn ich die Zahnreinigung nicht einreiche, weil die Rückerstattung besser ist. Dann habe ich doch durch die Rückerstattung ein besseres Geschäft gemacht. Davon mal ab, dass jeder gute PKV die Zahnreinigung natürlich ohne Probleme zahlt. Sie listen hier Vorteile einer GKV auf, die einfach oft zu den Problemen führen, die wir in unserem System haben. Viel zu oft „einfach mal“ zum Arzt gehen, wo eine BRE tatsächlich ein Anreiz sein kann, unnötige Arztbesuche zu unterlassen. Aber das ist halt die All-in Mentalität in Deutschland.

    Aber da ich selber bei der HKk bin. Wie komme ich denn an die 1200 EUR an Extraleistungen? 40 EUR für Osteopathie bis zu vier mal im Jahr? Ich gehe zum Osteopathen wenn es sinnvoll ist und nicht, weil ich einen Zuschuss von der Kasse bekomme. Und jeder gute Tarif der PKV hat Osteopathie versichert. Also ist fest in den Tarifbedingung und keine Extraleistung, die übermorgen aus dem Programm genommen werden kann.

    Und zur Zahnreinigung. Eine gratis im Jahr. Aber nicht bei meinem Zahnarzt, sonder bei Zahnärzten, die im Programm sind. Ob die Zahnreinigung dann 150 EUR kostet. Ich denke mal nicht oder?

    Ansonsten kann ich am Bonusprogramm teilnehmen und ein Gesundheitsguthaben von 50, 100, oder 250 EUR aufbauen kann, die dann für die Zahnreinigung eingesetzt werden kann. Alleine um die 100 EUR zu erreichen muss ich schon 5 Aktivitäten im Jahr nachweisen. Da komme ich niemals hin. Zahnreinigung 1. alles zwei Jahre Hautkrebs die 2 (aber nicht jedes Jahr) und Fitnessstudio.

    Sie führen hier ganz merkwürdige Vergleiche auf.

    Danke für Ihre Rückmeldung ggf. habe ich mich nicht ganz deutlich ausgedrückt, ist aber auch schwierig in aller Kürze meine Situation zu beschreiben. Jedenfalls ist durch meine späte Verbeamtung mein PKV-Einstieg für mich teurer als der Zahl-Beitrag als Angestellter in der GKV, eine freiwillige Mitgliedschaft in der GKV wäre mich aber nochmals teurer geworden, da hier das Gesamteinkommen (mit allen anderen Einkunftsarten) mitgerechnet wird. Jedenfalls war ich mit den Leistungen der hkk sehr zufrieden und hatte mehr Leistungen als welche ich jetzt bei der PKV habe.

    Dadurch dass mein PKV-Beitrag (375 EUR) jetzt teurer ist, bin ich auf die BRE angewiesen, damit ich weniger zahle als bisher. Und einige Arztrechnungen muss ich zusätzlich selber zahlen, so dass ich ggf. unterm Strich keinen Kostenvorteil mehr habe...und leider muss ich jetzt noch zusätzlich den GKV-Beitrag für meinen Ehepartner mitübernehmen (ca. 440 EUR). Wäre ich in der GKV geblieben, hätte ich "nur" ca. 800 EUR zahlen müssen. Die Hochzeit war damals nicht eingeplant gewesen und kommt mich jetzt teurer zu stehen...

    Ggf. ist es jetzt etwas klarer geworden?

    Wenn mich nicht alles täuscht, gilt das nur im ersten Jahr - danach werden die 0,48% auf die komplette Anlagesumme fällig.

    für Neukunden wurden wohl die Bedingungen geändert, ja nur im 1. Jahr gilt die 10.000 EUR Freibetrag, für den Bonus reicht es jedoch aus nur 500 EUR einzuzahlen und max. bis zum 31.3.22 (also ca. 2 Monate) zu halten, danach kann man Bonusunschädlich täglich verfügen. Und der Bonus muss nicht investiert werden, kann man sich direkt auszahlen lassen... trotzdem sind die 0,48% günstiger als bei allen anderen RoboAdvisoren (Es können Gebühren bis zu 2% p.a. anfallen, und das wäre mir deutlich zu teuer!!!)

    Ist garantiert dass du da immer gratis bleibst? Ich glaube nicht. Nach 1-2 Jahren wird das entweder direkt kostenpflichtig gemacht oder es wird ein Sparplan zur Bedingung gemacht. Schon bist du dran. Und um rauszukommen musst du vermutlich steuerpflichtig verkaufen.

    Die Direktanlage bekommst du beim Neobroker für 1€. Sollte der jemals Depotgebühren einführen, dann macht man einen Depotübertrag woandershin ohne Gebühren und ohne Steuern. Ich sehe das am falschen Ende gespart und einfach unnötig verkompliziert.

    (Lebenszeit)Garantien gibts wohl keine - generell nicht im Leben? Ich selbst fahre gerne mehrgleisig, nutzte Quirion und zusätzlich Direktinvestments ... ich denke dass der Bonus eine tolle Sache ist. Natürlich kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber es lohnt sich bestimmt sich das Produkt einmal anzuschauen.

    welche ETFs haben Sie sich denn ausgesucht? und bei wem haben Sie ihr kostenloses Depot?

    Hmm, ich weiß nicht was du für den Werbespot kassierst, aber jetzt auf Renten? Überall wird von steigenden Zinsen in Zukunft berichtet, also verliert man….

    jeder kanns eine eigene Strategie frei wählen (wobei ich persönlich bei einer langfristigen Anlage immer 100% Aktien nehmen würde, wenn man 20 jahre und mehr Zeit hat), bei kürzeren Zeiten ist es Speukulation, aber auch völlig legitim, wie sich Zinsen und Börse in Zukunft entwickelt weiß niemand... natürlich ein Restrisiko verbleibt... aber ich finde diese Aktion SUPER und ärgere mich sehr dass es diese damals in 2019 für mich nicht gab ;(;(;(

    ich habe Quirion nicht als einzige Anlage, sondern nur zusätzlich ... und man sollte doch jede sinnvolle Aktion mitnehmen? Ich als Werber bekomme nur 50 EUR und wäre auch bereits davon die Hälfte abzugeben...

    Bei einer Werbeprämie von insges. 30% (maximal) frage ich mich, wer diese Prämien bezahlt... oder... nee... ich weiß es...

    gut nachgerechnet , sind tatsächlich 30% soviel gabs dort noch nie - finde ich persönlich den absoluten Schnapper! ist auf 3 Kunden pro GutscheinCode limitiert und zusätzlich bis 31.1.22 befristet. Und für die ganz cleveren: sobald ihr etwas im Plus nach dem 31.3.22 seid, alles verkaufen und Gewinn inkl. Prämie verjubeln - man sollte aber nicht gierig werden! Wann steigt man aus? Reichen 2 % , sind 5% besser oder müssen es doch 40% und mehr sein...Achtung: die Kurse schwanken ständig insb. wenn man wie ich 100% Aktien ETF gewählt hat, aber man nimmt 100% Rentenwerte... oder etwas dazwischen... aber bei 500 EUR Einsatz kann man abzgl. Bonus max. 400 EUR verlieren...also Verlust ist überschaubar ;)

    Gerade bei einer 100% Aktienquote sehe ich absolut keinen Grund die darunterliegenden ETFs nochmal in ein Script zu verpacken und dafür 0,3% mehr zu zahlen. Und bei geringeren Aktienquote reicht es auch aus sich das ein Mal im Jahr anzuschauen. Tägliches Rebalancing klingt toll, ist in der Praxis aber eher kontraproduktiv da man Anlagen gar nicht die Zeit gibt auseinanderzulaufen.

    die ersten 10.000 EUR sind kostenfrei -ich persönlich werde diese Grenze NIE überschreiten, es fallen dann nur die ETF-Kosten an und man spart sich Transaktionskosten bei Direktkäufen - bin halt ein cleverle ;)

    "Die KV und PPV Beiträge steigen ebenfalls in beiden Systemen. Der Anstieg des Höchstbeitrags in der GKV fiel jedoch in den letzten 52 Jahren mit 5,66% p.a. deutlich höher aus, als in den mir bekannten privaten Krankenversicherungen."

    Stimmt diese Aussage so tatsächlich? Trifft das auch auf die BBKK (VKB) und Debeka zu? Ich hätte es eher anders rum vermutet, das die PKV deutlich stärker als die GKV steigt. Deshalb bleibt man Ehepartner auch in der GKV, damit wir eine Deckellung nach oben haben.

    Und ich hatte gedacht als Beamter das große Los gezogen zu haben... scheint wohl leider doch nicht so...zumindest mal nicht in Bezug auf Krankenversicherung.

    Immerhin habe ich wieder was dazu gelernt. Der Wechsel in die PKV lohnt nicht, weil sonst eine gratis PZR im Jahr wegfällt. OMG ? ?

    das ist ja nicht der einzige Grund, aber für mich ein sehr wichtiger Hauptgrund, eine PZR kann bis zu 150 EUR kosten, pro Zahnreinigung (bei 2 x schon bis zu 300 EUR). Zusätzlich bietet die hkk weitere Extra-Leistungen bis zu 1.200 EUR im Jahr an, welche als privat Versicherter entweder selbst zu zahlen sind oder eben die BRE angreifen. Also als privat versicherter : einfach mal so zum Arzt gehen lieber nicht. Als GKV-Versicheter: auf jeden Fall und maximale Stempel sammeln, dann gibts nochmal ordentlich ExtraGeld.

    Aber auch die GKV bieten Wahltarife an, d.h. man vereinbart einen Selbstbehalt und bekommt dafür auch Geld zurück, das ist in etwa mit der BRE vergleichbar...sollte aber gut überlegt sein, weil man sich 3 Jahre bindet. Leider ist der vereinabrte Selbstbehalt höher als die Auszahlung. Die GKV ist ja nicht doof...

    Nachtrag - mein Fazit:

    PKV-Verträge lohnen sich am ehesten für Beamte die jung (bis Mitte/Ende 20) einsteigen und auf Dauer Beamte bleiben, eine Familienplanung (mit Kindern) ist zu empfehlen, da der Beihilfeanspruch auf 80% steigt (solange Kindergeldbezugberechtigt)

    für alle anderen... schwierig und überlegt es euch gut - der Weg zurück in den GKV ist auch vor 55 nicht immer bzw. nur stark eingeschränkt möglich. leider kenne ich keine objektive und neutrale Beratungsstelle... falls es die überhaupt gibt? Und Gesetze sowie die eigene Lebensplanung können sich (täglich) ändern ... es gibt keine Garantien, inzwischen auch nicht mehr bei der Kapital- bzw. Rentenversicherung

    kurzer Erfahrungsbericht von mir:

    war bis Ende April 2021 jahrelang als Angestellter GKV-Pflichtversichert (die letzten 5 Jahre bei der hkk und dort sehr zufrieden). Seit 01.05.21 wurde ich verbeamtet (leider erst mit Mitte 40) hatte dadurch die Möglichkeit mit PKV zu 50 % zu versichern, und zusätzlich 50% Bundesbeihilfeanspruch (vergleichbar mit GKV-Niveau). Kürzlich habe ich geheiratet, mein Ehepartner hat jedoch keinerlei Einkünfte, so dass mein Einkommen bei ihm zur Hälfte bei ihm mitgerechnet wird und wir dort den hälftigen Höchstbetrag zahlen müssen.

    Ich bereue meinen Schritt zur PKV nach nur 8 Monaten sehr und komme leider nicht mehr in die GKV zurück (außer: ich würde meine Verbeamtung aufgeben) und damit meine Pensionsansprüche verlieren. Ich habe viele Vorteile welche die hkk anbietet verloren (z.B. 1 x kostenlose PZR, 2 x Präventionskurse, keine Eigenleistung bei Arztterminen, attraktives Bonusheft...) und die Arztrechnungen als Privatversicherter sind um ein Vielfaches (bis Faktor 3,5 zzgl. IMMER Hygienezuschlag 6,19 EUR und Beratung 10,23 EUR teurer. Damit ich die Beitragsrückerstattung nicht verliere, darf ich möglichst nicht zum Arzt gehen (mal gespannt wie lange ich das schaffe) während bei der hkk Vorsorge mit Stempeln belohnt wird... und trotz nur 50% PKV-Absicherung (und später nur 30%) als Pensionär, können die PKV-Beiträge nach oben unbegrenzt steigen, es gibt keine Deckelung... hoffentlich sterbe ich früh, damit ich mir die Beiträge im Alter noch leisten kann...

    Wann kommt denn endlich die Bürgerversicherung für alle? und kann ich dorthin auch als Beamter wechseln? Auch mit Mitte 40 ? hoffentlich ...

    achso, und der Abschluss einer PKV ist sehr provisionsgebunden, es fallem mehrere tausend Euro PRO Vertrag an. Dieses Geld (und auch die laufenden Vertragskosten) muss der Versicherer irgendwie erwirtschaften, und der Makler/Vermittler geht dabei natürlich auch nicht leer aus, auch oder gerade weil die Beratung kostenfrei ist ... wer arbeitet denn schon kostenlos. Nichtmal die Caritas!

    Dies sind die Top Ten von Deutschlands Genossenschaftsbanken gemessen an der prozentualen Höhe ihrer 2020 ausgeschütteten Dividenden (für das Geschäftsjahr 2019):

    • Raiffeisenbank Elbmarsch: 10,0 Prozent
    • Raiffeisenbank Wiesedermeer-Wiesede-Marcardsmoor : 8,0 Prozent
    • Volks- und Raiffeisenbank Prignitz: 8,0 Prozent
    • Volksbank Neuenkirchen-Vörden : 8,0 Prozent
    • Budenheimer Volksbank: 8,0 Prozent
    • VR-Bank Südoldenburg: 7,0 Prozent
    • Mendener Bank: 7,0 Prozent
    • Volksbank Cloppenburg : 6,4 Prozent
    • Frankfurter Volksbank: 6,0 Prozent
    • Volksbank Jever: 6,0 Prozent

    Was nützt mir die aktuelle Dividende, wenn ich noch nicht Mitglied der jeweiligen Bank bin?

    Andererseits hat meine Tochter (7) dieses Jahr mehr an Dividende eingenommen, als sie an Taschengeld bekommt. Quasi Großkapitalistin. ;)

    dann schnell Mitglied werden...und es deiner Tochter nachmachen ;) Sie weiß scheinbar Bescheid wies läuft. Manchmal kann man von Kindern doch noch etwas lernen :thumbup:

    Stimmt alles, trotzdem sollte man in Zeiten von stetig sinkenden Bankgewinnen diese Fakten in seine Überlegungen mit einbeziehen.

    natürlich, man sollte bei jeder Geldanlage wissen worauf man sich einlässt!

    Die sinkenden Bankgewinne werden durch die steigenden Gebühren und reduzierten Service (u.a. Schließung von Filialen, Gebühren für Beratung usw...) kompensiert, aber stimmt dass die Durchschnittsrendite der Dividenden laut BVR extrem gefallen ist und weiter sinkt... bis auf hoffentlich nicht Null% - dann ich aber definitiv raus!

    Für mich persönlich ist aktuell 1% die allerunterste Grenze! Drunter mach ich nichts bzw. halte mir die Kündigungsoption offen! Das Coronajahr war eine Außnahme für eine teilweise Null%-Runde, die aber nicht fortgesetzt werden darf und für 2020 muss es hierfür einen Ausgleich geben dürfen, sofern die Bank rentabel gewirtschaftet hat. Und laut Jahres- und Pressebericht sind die meisten Banken bisher immer sehr zufrieden und rühmen sich mit gesteigerter Bilanzsumme und steigenden Neukundengeschäft!