Beiträge von Anixe

    Habe heute mal was positives von Santander zu berichten. Habe heute die Zinsen auf Heller und Pfennig für eine BG erstattet bekommen. Alles, ohne dass ich den Vertrag noch hatte. Nur Darlehensnummer anhand von Kontoauszug. Hatte dann die Bank in Verzug gesetzt, nix passiert. Hab dann alles dem Anwalt übergeben. Der war untätig und meinte, es hat sowieso keinen Sinn ohne Unterlagen. Der Anwalt war auch der Meinung, das mir hier kein Ombudsmann helfen wird. Obwohl Santander die BG, kurz nachdem der Anwalt meine Unterlagen hatte, gezahlt hat. Habe dann "kurz vor Toresschluss" alles selbst in die Hand genommen. Die Bank nochmals angemahnt und meine Beschwerde zum Ombudsmann geschickt.
    Heute waren die Zinsen auf mein Konto und die Anwaltskosten, für diese BG, blieben mir erspart. :thumbup:

    2 x Santander liegen noch beim Anwalt (hier waren die Unterlagen vollständig). Keine Reaktion auf seine Schreiben. Auch nicht auf die Mahnbescheide. Ist alles schon sehr eigenartig. ?(

    Freu mich für Dich! Zinsen hattest Du für gesamte BG mit 5% oder 4% berechnet + ab Vertragsdatum oder 1.Zahlung bis zur Forderung der BG berechnet?

    dann würde ich persönlich auf Variante 1 gehen ... alternativ könnte man natürlich nachberechnn, wie hoch der Verlust durch die Bearbeitungsgebühr war und diesen plus Verzugszinsen einfordern.

    Danke, Henning. Wieso sagt mein Anwalt, ich solle in meinen Unterlagen gucken, ob ich die BG in der 1.Rate gezahlt habe, weil die Zinsforderungen ansonsten erheblich kleiner sein könnten? Die sind alle abgelöst und die BG ging in die Raten ein...kopfschüttel...

    Ich habe wie der Santander Bank Anfang Dezemer 2014 zugesagt den Mahnbescheid durch den Anwalt zustellen lassen.
    Die Bank hatte vorher die Bearbeitungs-Gebühr ohne Zinsen erstattet.
    Da die Zinsen nicht gezahlt wurden, wurde der MB beantragt.
    Vor zwei Tagen hat nun die Santander-Bank auch die offenen Zinsen rückerstattet. Somit ist der Fall für mich in 2 Akten erledigt. Der MB hätte zwar vermieden werden können, aber die Banken haben schlussendlich "auf Zeit" gepsielt um einigen Kunden jetzt sagen zu können, eventuelle Ansprüche seien verjährt.

    Was ist spannend finde: Es wäre interessant zu wissen, wieiviele Mio. da nicht ausgezahlt wurden weil Kunden nicht wussten, daß ihnen Geld zusteht. Für die Banken sind die Kunden, welche zurückfordern und die Summen die da zustande kommen immer noch "Peanuts".

    Tja, haste Recht.
    Hast Du die Zinsen vollständig bekommen oder nur "minimale" Beträge?

    Okay, Ramona, wahrscheinlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Zu keiner Zeit wollte ich Dich angreifen oder Deine Meinung infrage stellen. Ich habe ausschließlich von mir und über mich gesprochen. Da war nichts "reißerisch" Dir gegenüber gemeint.
    Nebenbei noch gesagt: Mir wäre es lieber gewesen, meine Eltern hätten meine Kinder aufwachsen sehen, als dass ich eine Immobilie erbe. Oben wurde es schon ganz richtig gesagt: ein Lottogewinn, ein unerwartetes Erbe kann plötzlich Vermögen bringen, ohne dass man daran aktiv beteiligt wäre.

    Nee Henning, es kommt auf die Rechtsform des Unternehmens des Selbständigen an.
    Außerdem wird es dann schwierig, wenn beide Ehepartner in Zugewinngemeinschaft ein Konto zusammen haben. Da nehmen bestimmte Ämter keine Rücksicht, wer welche Zahlungen erhalten hat. Das Konto ist dann zu und alles, was da ist, wird gepfändet. Bei der Steuererklärung ebenso. Der, der regelmäßig verdient, kommt spätestens dann mit für evtl. vorliegende Steuerschulden o.ä. auf.

    Danke, Kastanienblatt, warste schneller ^^

    @Ramona1504

    Es ist so, dass man alle Eventualitäten VOR Hochzeit und dem Kinderkriegen durchspielen muss. Jeder wünscht sich eine "lebenslange", gute Beziehung, aber manchmal klappt das aus verschiedenen Gründen eben nicht.
    Da ich in meinem Fall schon länger vor der Trennung wusste, dass ich im Ernstfall keine finanzielle Unterstützung erwarten kann, war klar, dass ich immer arbeiten muss, um das Leben mit und ohne Kinder zu stemmen. Ich habe mich trotzdem bewusst für die Kinder entschieden, weil ich eben auch gerne arbeite. (Unterstelle mir jetzt bitte nicht, ich würde meinen, du tätest das nicht gern. Ich spreche nur von mir an dieser Stelle!)

    Demütigend ist es dann, wenn ich um jeden Cent fighten müsste, selbst wenn er zahlungswillig wäre. Ich hätte darauf keine Lust. Schon gar nicht in der Art, meinen Kindern ständig sagen zu müssen, dieses und jenes geht nicht, weil der Vater nicht zahlt oder wie auch immer. Spätestens bei Klassenfahrten und elektronischen "Spielzeugen" kommt diese Diskussion dann auf.
    Väter sind meiner Ansicht nach außerdem nicht nur für Zahlung zuständig, sondern auch noch für andere Dinge. Durch derartige Missstimmungen aufgrund des Geldes vermischt man häufig dadurch aber einiges und vermittelt einem Kind nicht unbedingt das beste Bild des Vaters. Wenn jedoch Eltern nicht mehr miteinander können, sollte das nicht über die Kinder ausgetragen werden. Meine Meinung-Punkt.

    Das konnte ich bereits auch vor der Trennung schon lange einschätzen, dass es so oder ähnlich kommt. Manchmal ist die rosarote Brille nämlich auch wech....

    Dass ein Kind pflegebedürftig ist, hast Du vorher an keiner Stelle erwähnt. Dann liegt der Fall durchaus anders.

    Du sollst auch gar nicht finanziell alleine für die Kinder aufkommen, hab ich so nicht gesagt. Es beweisen aber viele (meist) Frauen, dass Väter nicht zahlen wollen/ können und diese dann ab spätestens dem 13. Lebensjahr eben klar kommen müssen.

    @Henning

    Wenn Du mich gefragt hast, dann nochmal: Wenn ein Selbstständiger persönlich haftet, kann in einer Zugewinngemeinschaft auch die Ehefrau bzw. gemeinsames Vermögen herangezogen werden. Bei einer Immobilie, die beiden gehört, geht diese u.U. flöten. Ganz böse können sich außerdem Bürgschaften dann auswirken.

    @Picteur

    Naja, Vermögen ist eben nicht gleich Vermögen. Bargeld ist schön, aber blöd, wenns weg ist. Eine selbst bewohnte Immobilie hingegen sichert mein Dasein mit den Kindern, zumal durch diverse Umbauten ein Kredit läuft. Wenn die Immobilie einfach mal gepfändet wird, weil mein Gehalt wegen meines Mannes gepfändet wird (in einer Zugewinngemeinschaft), leben wir unter der Brücke allesamt. Deshalb war ich dankbar, einen Ehevertrag zu haben.

    Für mich gibts nur noch geklärte Fronten. Selbst wenn ich nochmal heirate. ^^

    Hallo Chris,

    nein, ich bin nicht sauer und antworte Dir gerne. Ich entscheide auch, was ich im Netz preisgebe und was nicht...alles i.O. ;)

    Also, Du lebst in einer anderen Situation. Und ich denke, man muss das Emotionale ganz deutlich vom Sachstand trennen und wirklich realistisch betrachten.
    Den Ehevertrag haben wir gemacht, als sich mein Mann selbständig machte und damit nicht auch das Privatvermögen mit einfließt, sollte es zum Crash kommen. Zwischenzeitlich erbte ich eine Immobilie, da meine Eltern verstarben. Auch das wäre mit in die Konkursmasse gefallen. Natürlich durchlebte er mehrere Konkurse....
    Er wollte sich selbst verwirklichen, ich habe ein regelmäßiges gutes Einkommen nach Hause geschleppt und so ziemlich alles finanziert. Natürlich auch z.T. mit Krediten. Die schleppe ich heute noch teilweise mit mir rum.

    Nach weiteren Jahren entwickelte mein Ex-Mann eine Art Psychose...das endete darin, zu stalken, während ich arbeiten ging und das beeinflusste meine "Karriere" gewaltig, da er auch davor nicht halt machte. Über viele Jahre hinweg manipulierte er mich (und andere), aber aus meiner Sicht eben erst viele Jahre später erkennbar. Weil....Liebe macht blind. Anzeichen dafür gabs schon viel früher.

    Als wir geheiratet haben, kam mir nicht im Entferntesten der Gedanke, das wäre nichts fürs ganze Leben. Sonst hätte ich nicht geheiratet, logisch. Er war auch bis zum Zeitpunkt meiner Trennung der beste Vater für seine Kinder, die wir erst ein paar Jahre später bekommen haben. Leider nur bis dahin...Heute hat eines meiner Kinder so viel Wut in sich, dass sie nur noch sporadisch Kontakt hat. Er schafft es nicht mal, seine Unterlagen fürs Bafög zeitgerecht abzuliefern, sodass das Bafög natürlich entsprechend geringer ausfällt...alles zu Lasten seiner einzigen Tochter.
    Ich bin froh, dieses Kapitel irgendwann endgültig abschließen zu können. Und ich bin froh, einen "nicht sittenwidrigen" Ehevertrag zu haben.

    So ist das Kastanienblatt, dito, ich auch. ^^ Deshalb bin ich froh, einen Ehevertrag gehabt zu haben, damit wenigstens alles andere geblieben ist. Meine Kinder bekommen bis heute keinen Unterhalt und ich muss für alles, was anfällt, aufkommen. Miete fürs eine Kind (obwohl es neben dem Studium jobbt), Studiengebühren usw. Ich verzichte seit Jahren auf viele schöne Sachen....ohne Kinder hätte ich wahrlich ein sorgenfreies Leben und immer genug finanziellen Spielraum.

    Aber ICH WOLLTE ES SO, deshalb fällt "Jammern" (auf hohem Niveau) völlig aus. Dank guter Gesundheit und stetiger Motivation war ich in meinem fast 50jährigen Leben noch nicht einen Tag arbeitslos und habe eine zeitlang eben auch noch neben meinem Vollzeitjob gearbeitet. Das geht auch ohne weitere Unterstützung (meine Eltern sind seit vielen Jahren bereits tot). Das geht mit positiver Lebenssicht und Erziehung zur Selbsständigkeit bei den Kindern. Und niemand muss glauben, dass meine Kinder mich dafür "hassen"...nee, im Gegenteil, die hängen wie die Kletten an mir....Also selbst ist die Frau...

    Ich mache die Steuererklärung von mir und meiner Frau mit dem Wiso Steuersparbuch. Setting ist ein Angestellten- und ein Beamtenverhältnis mit Steuererstattungen für Riester, Rürup, Arbeitszimmer, Büroausstattung, Blumen und Spenden. Ich hab die Bearbeitungszeit inzwischen runter auf insgesamt 3 Std. und kann nur jeden ermutigen, es mit einem Steuerprogramm zu versuchen, sofern man brav Belege sammelt. Es ist wirklich simpel und man bekommt ein gutes Gefühl, welche Ausgaben man vielleicht dahingehend "gestalten" kann, dass sie sich auch noch absetzen lassen.

    Aber Back To Topic: Mich würde zusätzlich zu @Franziska s Frage interessieren, welche Themen den Leuten Bauchschmerzen bereiten, dass es sie zum Steuerberater treibt. Meine Eltern hatten beide Steuerberater, da sie verschiedenste Einkunftsarten und Absetzungsmöglichkeiten wegen verschiedener Jobs hatten, das war schlicht zu umständlich und unübersichtlich. Aber für ein normales Angestelltenverhältnis kann man meiner Meinung nach kaum etwas falsch machen.

    Da kann ich nur beipflichten. Wer ausschließlich angestellt ist, kann gut auf einen Steuerberater verzichten. Z.B wiso leistet gute Dienste, auch wenn man nur begrenzt Ahnung hat von Steuergeschichten. Das Programm führt jeden auf den richtigen Weg ;)
    Schwierig wirds dann, wenn man bspw. nebenbei freiberuflich tätig wird oder noch einen Nebenjob hat. Dann empfehle ich einen Steuerberater, um sicherzugehen, nicht als Steuersünder einen auf den Deckel zu bekommen.


    by the way.. meine kinder, sind zb unehelich ;) und ja,!!

    Siehste! X(

    @Ramona1504

    Ja, es ist realistisch. Klar ist es anstrengend, auch finanziell, aber es geht. Das beweisen Millionen...Und auch ich als Frau wollte diese Kinder. Realistisch sollte frau auch in den Momenten der Entscheidung FÜR Kinder sein. Es kann immer alles anders kommen.
    Übrigens fühl ich mich dabei seit Jahren besser, nichts und niemanden betteln zu müssen. Abhängigkeit wäre für mich immer das Demütigendste gewesen. Entscheiden muss das aber jeder für sich selbst.

    Was nutzt die DT, wenn Du einem "nackten Mann" nicht in die Tasche fassen kannst? Die Schulden häufen sich zwar an, aber mit ´nem Titel kann ich mir den Allerwertesten putzen!
    Also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Während des "7.Himmels" alles regeln. Was vielleicht mal kommt, weiß dann noch niemand. Aber das, wofür ich beispielsweise jahrelang gearbeitet und dafür auch verzichtet habe, wird mir kein Ehepartner nehmen. Tatsächlich aber nur dann sinnvoll, wenn einer wesentlich mehr einbringt.