Zahnzusatzversiicherung kündigen?

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    • Zahnzusatzversiicherung kündigen?

      Hallo in die Runde,
      ich bin neu hier und möchte mich erstmal erkundigen, ob es einen Sinn macht, die Zahnzusatzversicherung bei Württembergische zu kündigen und zu einer anderen günstigeren Versicherung zu wechseln? Ich habe die Württembergische erst vor 2 Jahren abgeschlossen und zahle monatlich ca. 10,--€ mehr als die andere ähnlich vergleichbare Versicherung.
      Danke im Voraus für eure Antworten :)
    • Hallo @Newcomerin, willkommen im Forum.

      Für eine vergleichbare Leistung weniger zu zahlen macht immer Sinn. :)
      Du solltest dir aber auch die Frage stellen, ob du die Versicherung überhaupt brauchst.

      Meine Überlegung für mich dazu:
      - Ich gehe jährlich zur Prophylaxe, bekomme dank des Hefts der gesetzlichen Kasse Rabatt auf Zahnersatz, wenn ich das Heft mindestens 10 Jahre gefüllt habe. Das muss ich natürlich mein Leben lang durchziehen, sonst funktioniert es nicht. Genau das ist der Plan.
      - Ich putze gründlich die Zähne und wende seit einem Jahr zweimal pro Woche Zahnseide an.
      - Ich mache jährlich eine professionelle Zahnreinigung, die zahlt die GKV.
      - Mein Zahnarzt findet nichts zu beanstanden an meinen Zähnen, in den letzten 10 Jahren ist nur 1 Füllung dazugekommen, damals habe ich noch keine Zahnseide genutzt und die Füllung war in den Zwischenräumen.
      - Generell plane ich weniger Süßes zu konsumieren, das senkt mein Risiko noch einmal.
      - Familiär haben wir keine ungewöhnlichen Schwächen an den Zähnen.
      - Ich bin finanziell so aufgestellt, dass mir eine vierstellige Zahnarztrechnung nicht so viel ausmacht. Die Tatsache, dass ich nicht versichert bin, motiviert mich zusätzlich, gut auf mich aufzupassen, denn natürlich habe ich keine Lust Geld auszugeben.
      - Wenn ich mich auf der Seite der Württembergischen durchclicke kostet die Versicherung in meinem Fall 10 - 35 Euro, ich würde vermutlich die 25 Euro Variante nehmen. In den nächsten 30 Jahren wären das Kosten von 9000 Euro (Tarifsteigerungen außen vor, aber die kommen natürlich dazu), ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ich die in den nächsten 30 Jahren privat an meinen Zahnarzt überweisen werde (bin Mitte 30 Jahre alt). Und selbst wenn, ich könnte es. Klar, die echten Probleme kommen mit 70,80,90+ Jahren, aber das Risiko geh ich dann einfach ein.

      Je nachdem, wie deine vergleichbare Checkliste aussieht, kannst du entscheiden, ob die Versicherung für dich wichtig ist.

      Vielleicht noch was, ich bin bei einer KV, die mit dent-net.de/ kooperiert. Mein Zahnarzt ist erstklassig, die professionelle Zahnreinigung dauert 60 Minuten und auch die Zahnersatzkosten sind deutlich reduziert. Das senkt mein finanzielles Risiko ein weiteres Mal.
    • Lange Oog schrieb:

      10 Euro mtl.?

      Vergleichbare?

      Definiere VERGLEICHBAR! DANKE!

      Sorry, aber entweder ist der Fragesteller unter 14 oder er hat etwas abgesichert, was regelmäßig wenig bis keinen Sinn macht!

      Versicherungen sollen existenzielle Risiken absichern und die kann man für 10 Euro mtl. in dem Bereich nicht absichern!
      es ging nicht um 10 Euro Monatsbetrag sondern 10 Euro monatliches Einsparpotential.
    • Aha - dann habe ich das wohl falsch verstanden

      Mir fehlt dennoch noch die konkrete Definition von "VERGLEICHBARE"

      Mir ist kein öffentlich zugänglicher Vergleich bekannt, der es einem Verbraucher ermöglicht PKV-Produkte zu vergleichen.

      Das schaffen ja noch nicht einmal die meisten "Fachleute".

      Es beginnt bei der Frage der Kalkulation und endet bei der Klausel für die Beitragsanpassung.
    • Ich habe auch vor einigen Jahren eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Damals habe ich Leistungen aber auch Beitrage für 30 Jahre berechnet (ohne möglichen Beitragsanpassungen) und habe dann eine nur "durchschnittliche" Versicherung abgeschlossen. Mein Zahnstatus ist sehr gut, dennoch würde ich nicht ausschliessen in diesem Zeitraum eine Behandlung zu benötigen.
      Wenn ich es richtig im Kopf habe werden auf diese 30 Jahre ca. 3000€ fällig. Ich könnte natürlich genauso das Geld an der Börse oder als Festgeld anlegen. Ich sehe es als reines Risikokapital und mir tut es über die Laufzeit nicht weh.
      Mal schauen, wie ich dann in 30 Jahren darüber denke...

      Zum Thema Optimierung durch Wechsel kann ich leider nichts beisteuern. Nächsten Monat soll jedoch ein neuer Test zu Zahnzusatz bei der Finanztest erscheinen.