Ab welcher Förderquote rechnet sich überhaupt Riester? Bei mir kommt 37,36% raus. Habe folgenden Rechner verwendet:
https://www.lohnsteuer-kompakt.de/rechner/rieriester-rechner
Ich weiss jetzt echt nicht, ob ich nach 13 Jahren Einzahlung weiterhin (noch knapp 28 Jahren) in den Riester einzahlen soll oder nicht. Vielleicht wird es ja doch noch eine Reform des Riesters geben, dass z. B. die eingezahlten Beiträge nicht mehr zu 100% auf Wunsch des Kunden abgesichert sein müssen, um eine höhere Rendite zu erzielen, dann würde ich mich sehr ärgern, wenn ich den Riester dann gekündigt hätte. Hab ausgerechnet, dass ich in meinen Riester netto insgesamt nur 9k einzahlen musste (bei Berücksichtigung der erhaltenen Zulagen und der Steuererstattungen), um das Guthaben zum 31.12.19 i.H.v. 18.200 zu erzielen. Das ist eine Rendite von 10,7 % p. a., also nicht so schlecht oder? Wenn ich weiter einzahlen würde, würde ich auf jeden Fall zur Condor wechseln. Hier hätte ich den günstigsten Tarif der CRK4 mit einer Effektivkostenquote von 0,96 % anstatt 1,08 % bei der Stuttgarter. Das Problem was ich die letzten Jahre war, dass ich die Steuererstattungen der letzten 3 Jahre nicht bekommen habe, da ich in diesen Jahren noch andere Einkünfte hatte und Steuer nachzahlen musste, obwohl ich ja eigentlich eine Erstattung wegen dem Riester bekommen hätte. In diesem Fall ist es dann eher ein Steuersparmodell. Wenn ich jetzt kündigen würde ich ca. 7k Verlust machen. Das ist schon ziemlich viel. Die Frage bei einer Kündigung wäre dann auch, ob ich den Verlust von 7k in knapp 28 Jahre wieder reinhole und wie ich die ca. 10k anlegen soll. Ich habe ein Depot mit 250k (1 ETF), welches ich eigentlich für die langfristige Anlage (also ca. 28 Jahre) angelegt habe. Vielleicht brauche ich auch dieses Geld in ein paar Jahren für den Erwerb einer Immobilie. Ferner habe ich noch ein weiteres Depot, momentan 20k (3 ETF), wo ich momentan 300 Euro mtl. einzahle. Dieses ist für die mittelfristige Anlage (ca. 15 Jahre) gedacht. Oder ich mache eine fondsgebundene RV. Aber da habe ich dann wieder höhere Verwaltungskosten (0,2 % jährlich), aber ich hätte das Geld getrennt vom Depot und ich würde nicht irgendwann auf die Versuchung kommen, Anteile zu verkaufen, da es eine Rentenversicherung ist. Was würdet ihr jetzt in meinem Fall machen?