Beiträge von ETF2018

    Ich glaube mich versteht hier niemand. Was ich bisher noch nicht erwähnt habe. Ich habe vor 2 Jahre bereits schonmal einen Einmalbetrag in einem Thesaurierer investiert. Wenn ich jetzt diesen "Rollen" würde um den Sparerfreibetrag auszunutzen müsste ich 17 Aktien verkaufen, damit ich unter 801 Euro bleibe.

    Kaufkurs: 105,90

    aktueller Kurs: 172,76

    66,86 x 17 Anteile = 1136

    abzgl. TFS = 795

    Wenn ich jetzt die 1136 ohne Berücksichtigung Spread wieder neu anlegen bekomme ich nur noch 6 Anteile also 11 Anteile weniger.

    Das ist doch ein Nachteil oder nicht?

    Das ist mathematisch richtig für die Anzahl der Anteile. Der Wert ist aber der gleiche (ohne Berücksichtigung Spread).

    Anders geschrieben

    Anzahl Anteile alt* historischer Kaufkurs = Anzahl Anteile neu * aktueller

    Also hat man keinen Nachteil, durch das "Rollen"? Mein Gedanke war hier, dass man einen Nachteil hat, dass man nach dem Wiederkauf dann weniger Anteile wie zuvor hat oder denke ich da falsch?

    Aber nochmals auf das "Rollen" zurückzukommen. Man verkauft Anteile des Thesaurierers um den Sparerfreibetrag auszunutzen. Wenn ich jedoch dann nach dem Verkauf gleich wieder Anteile kaufe, bekomme ich doch in der Regel weniger Anteile, da der Kurs in der Regel zwischenzeitlich gestiegen ist und erst die Anteile verkauft werden, die zuerst gekauft wurden (fifo). Daher spare ich ja beim "Rollen" zwar Steuern, aber erhalte auch durch den Neukauf von Anteilen weniger Anteile, als ich zuvor hatte, weil da die Kurse in der Regel noch niedriger waren oder sehe ich das falsch?

    Das mit dem "Rollen" mit den Thesaurierern versteh ich zwar, aber ich weiss nicht, ob das Sinn macht. Wenn ich Anteile eines Thesaurierers verkaufe, nur um den Sparerfreibetrag besser auszunutzen und dann gleich wieder Anteile kaufe, bekomme ich doch weniger Anteile, weil ja meistens der Kurs gestiegen ist oder nicht?

    Ich kann ja nur in die ausschüttenden ETF's investieren, die es momentan gibt. Bei den ausschüttenden mit Schwellenländern gibt es ja nur die von Vanguard, die ich eingangs erwähnt habe. Mein Favorit ist eigentlich der All Cap, da hier auch Small und Microcaps enthalten sind und der Techanteil größer ist als im All World. Nachteil beim All Cap ist, dass es diesen noch nicht lange gibt und nicht weiss, wie u. a. die TD ist. Ich weiss auch nicht, ob es ein Renditevorteil ist, wenn so viele Titel in dem ETF enthalten sind, im Gegensatz zum SRI (ohne Schwellenländer), wo nur knapp 400 Titel enthalten sind.

    Hallo,

    ich, 41 Jahre, möchte gerne einen Einmalbetrag von 70 k anlegen und möchte einen Ausschütter als ETF, den ich dann auch ggf. weiter mit einem Sparplan weiterbesparen kann. Ziel ist es dann im Rentenalter ggf. die Ausschüttungen als kleine Zusatzrente zu verwenden. In welchem ETF würdet ihr anlegen? Ich bin mir noch nicht schlüssig. Ich habe folgende ETF's im Visier:

    Vanguard FTSE All World

    Vanguard ESG All Cap

    ishares MSCI World SRI

    ishares S&P 500

    Danke für eure Meinungen.

    Ich höre von einigen, dass viele ihren Riester nur weiterbesparen, um weiterhin jährlich die Zulagen und Steuererstattungen zu kassieren und die Steuererstattungen in ein Depot oder FRV einzahlen und dann kurz vor Rentenbeginn den Riester steuerschädlich kündigen wollen. Es sei dann immer noch ein Gewinn, da ja nur die Zulagen und Steuererstattungen zurückgezahlt werden müssten. Was sagt ihr dazu? Wenn man dies so machen würde, meint ihr, dass bei der Variante am Ende ein höherer Gewinn herauskommt, als wenn man den Riester beitragsfrei stellt und den Betrag, den man bis dahin in den Riester eingezahlt hat, in eine FRV oder als Sparplan investiert und hier zu 100% in freie Fonds investieren kann?

    Servus. Ich bin von der Stuttgarter zur Condor gewechselt in der Hoffnung, dass hier eine höhere Quote in den freien Fonds angelegt wird. Bin jedoch enttäuscht worden. Es wird auch hier nicht mehr in den freien Fonds angelegt. Nur ca. 15 % wird hier in die freien Fonds angelegt. Wie lange hast du schon einen Riester? Wieviel hast du eingezahlt und wir hoch ist der Stand des Altersvorsorgevermögens?

    "in denen ich jetzt in den Riester einzahlen noch nie die Steuererstattung in den Riester mit habe einfließen lassen"

    Zur kompletten Betrachtung gehört die Steuererstattung hinzu, die in der Steuererklärung separat meist auf Seite 1 oder 2 gut ersichtlich ist unter dem Schönen Titel:
    "gesonderte und einheitliche Feststellung nach § 10a Abs.4 EStG"

    Idealerweise sollte dieser Betrag dann onTop in den Riester rein oder
    (so mache ich es) in einen Rürupvertrag (wird dann nochmal gefördert ) ;)

    Das bringt mich jetzt aber auch nicht weiter...

    Ich habe Mal ausgerechnet, was ich in den 13 Jahren rausbekommen hätte, wenn ich den durchschnittlichen monatlichen Beitrag (110 Euro), welche ich in den Riester die 13 Jahre eingezahlt habe in einem Sparplan eingezahlt hätte. Ich bin von 6% Kurszuwachs ausgegangen. Als Endwert wäre 25.354 € rausgekommen, bei Einzahlungen von insgesamt 17.160 €, also Gewinn von 8.194 € (vor Steuern). Im Gegensatz dazu hätte ich, wenn ich die Steuererstattungen die 13 Jahre in dem Riestervertrag hätte einfließen lassen, nur 9k einzahlen müssen um das Guthaben von 18.200 € zu erzielen, also Gewinn von 9.200 €. Also ist der Riester doch nicht so schlecht, obwohl er sich ja eigentlich aufgrund meiner Förderquote von 37,36 % auf dem ersten Blick nicht lohnt.

    Weiterhin in den Riester einzahlen oder Riester stilllegen oder Riester kündigen und die monatlichen 150 Euro und den Auszahlungsbetrag von ca. 10k des gekündigten Riesters in eine FRV oder im bestehenden Depot (20k) einzahlen? Da ich in den 13 Jahren in denen ich jetzt in den Riester einzahlen noch nie die Steuererstattung in den Riester mit habe einfließen lassen, kommt es einfach für mich so vor, dass sich der Riester nicht mehr lohnt. Wenn ich jetzt nur die eingezahlten Beiträge und die erhaltenen Zulagen in den 13 Jahren betrachte und den Stand des Altersvorsorgevermögens zum 31.12.19 sehe, würde ohne Berücksichtigung der Steuererstattung nur eine Rendite von 1,3 % rauskommen.

    Ab welcher Förderquote rechnet sich überhaupt Riester? Bei mir kommt 37,36% raus. Habe folgenden Rechner verwendet:

    https://www.lohnsteuer-kompakt.de/rechner/rieriester-rechner

    Ich weiss jetzt echt nicht, ob ich nach 13 Jahren Einzahlung weiterhin (noch knapp 28 Jahren) in den Riester einzahlen soll oder nicht. Vielleicht wird es ja doch noch eine Reform des Riesters geben, dass z. B. die eingezahlten Beiträge nicht mehr zu 100% auf Wunsch des Kunden abgesichert sein müssen, um eine höhere Rendite zu erzielen, dann würde ich mich sehr ärgern, wenn ich den Riester dann gekündigt hätte. Hab ausgerechnet, dass ich in meinen Riester netto insgesamt nur 9k einzahlen musste (bei Berücksichtigung der erhaltenen Zulagen und der Steuererstattungen), um das Guthaben zum 31.12.19 i.H.v. 18.200 zu erzielen. Das ist eine Rendite von 10,7 % p. a., also nicht so schlecht oder? Wenn ich weiter einzahlen würde, würde ich auf jeden Fall zur Condor wechseln. Hier hätte ich den günstigsten Tarif der CRK4 mit einer Effektivkostenquote von 0,96 % anstatt 1,08 % bei der Stuttgarter. Das Problem was ich die letzten Jahre war, dass ich die Steuererstattungen der letzten 3 Jahre nicht bekommen habe, da ich in diesen Jahren noch andere Einkünfte hatte und Steuer nachzahlen musste, obwohl ich ja eigentlich eine Erstattung wegen dem Riester bekommen hätte. In diesem Fall ist es dann eher ein Steuersparmodell. Wenn ich jetzt kündigen würde ich ca. 7k Verlust machen. Das ist schon ziemlich viel. Die Frage bei einer Kündigung wäre dann auch, ob ich den Verlust von 7k in knapp 28 Jahre wieder reinhole und wie ich die ca. 10k anlegen soll. Ich habe ein Depot mit 250k (1 ETF), welches ich eigentlich für die langfristige Anlage (also ca. 28 Jahre) angelegt habe. Vielleicht brauche ich auch dieses Geld in ein paar Jahren für den Erwerb einer Immobilie. Ferner habe ich noch ein weiteres Depot, momentan 20k (3 ETF), wo ich momentan 300 Euro mtl. einzahle. Dieses ist für die mittelfristige Anlage (ca. 15 Jahre) gedacht. Oder ich mache eine fondsgebundene RV. Aber da habe ich dann wieder höhere Verwaltungskosten (0,2 % jährlich), aber ich hätte das Geld getrennt vom Depot und ich würde nicht irgendwann auf die Versuchung kommen, Anteile zu verkaufen, da es eine Rentenversicherung ist. Was würdet ihr jetzt in meinem Fall machen?