Ich habe gute Erfahrungen mit dem VDK gemacht. Man hat mich zu diversen Problemen gut beraten, das war hilfreich, obwohl ich gut informiert war.
Nur durch den VDK bekam ich GdB 50 und konnte damit u.a. günstiger in vorzeitige Altersrente. Mein erster Bescheid war unter 50. Der VDK Berater schaute 10 Sec drauf und sage "das hier hat der Gutachter falsch bewertet" – ich glaube, es ging um getrennte Bewertung von Behinderungen. Das hätte ich selbst nie entdeckt. Meinem Widerspruch wurde sofort stattgegeben.
Ich habe mich nur beraten lassen. Anträge und Widersprüche selbst geschrieben. Aber der VDK hätte letztere auch übernommen.
Beiträge von pmeinl
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Das FA schickt m.W. den Festsetzungsvorschlag nach Ablauf der regulären Abgabefrist.
Diese meine Annahme war wohl falsch. Ein Bekannter bekam vor Kurzem einen Feststellungsvorschlag für das Steuerjahr 2025, also vor Ablauf der regulären Abgabefrist.
Die Aussage "Fristverkürzung" von KaffeeOderTeeist also korrekt. -
Interessanter Aspekt zu gekippten Zöllen: Die Erstattungen unrechtmäßig erhobener Zölle gehen an Importeure, kommen aber nicht bei Verbrauchern, die ja höhere Preise zahlten, an.
US Gov STEALS From Americans: $166B in Illegal Tariffs Goes to Companies, NOT Customers Who Paid
Der YT-Kanal "House of El" ist generell interessant, obwohl man zum Hintergrund der Autorin nichts findet. -
ein Serviceangebot wäre es, wenn vom FA käme, sie müssen eine Steuererklärung abgeben; die bei uns vorliegenden Daten haben wir schon ausgefüllt und denken sie an die gesetzliche Abgabefrist.
Die Konstruktion, wer nicht widerspricht stimmt zu und außerdem noch mit Fristverkürzung ist m.E. übergriffig. So nach dem Motto, wir als Staat wissen schon, was für dich gut ist. Sorry, da bin ich als gelernter Ossi ziemlich dünnhäutig.
Die Steuerschuld besteht doch ohnehin. Die Steuerpflicht entsteht durch das Erreichen der Einkommensgrenzen, nicht erst durch einen Festsetzungsvorschlag. Bei Angestellten ist sie bereits via Lohnsteuer abgeglichen; bei Rentnern (die über dem Grundfreibetrag liegen) ist sie eine gesetzliche Bringschuld.
Das FA schickt m.W. den Festsetzungsvorschlag nach Ablauf der regulären Abgabefrist. Erst danach beginnt die einmonatige Frist, nach welcher der Vorschlag als festgesetzt gilt, falls man keine Änderungen meldet.
Falls man an dem Vorschlag nichts auszusetzen hat, gibt es doch gar kein Problem. Andernfalls vermeidet der Festsetzungsvorschlag nur das sonst unumgängliche Mahnverfahren (mit Androhung von Zwangsgeldern und Schätzung) bei Nichtabgabe einer Erklärung.
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Für mich ein Beispiel für den „übergriffigen“ Staat.
Diese Sicht kann ich nicht nachvollziehen.
Wenn man keine zusätzlichen absetzbaren Ausgaben hat, entspricht der Vorschlag genau der Steuer, die ohnehin anfällt (als Arbeitnehmer ist diese bereits abgeführt, als Rentner ist sie zu zahlen).
Wer relevante absetzbare Ausgaben hatte, kann diese ergänzen und zahlt damit weniger Steuern.
Wer zusätzliche Einnahmen hatte, muss ohnehin eine reguläre Steuererklärung abgeben.Insofern ist der Festsetzungsvorschlag eher ein Serviceangebot als ein Eingriff.
Das FA kann einen von sich aus oder auf Antrag von der Abgabepflicht befreien.
Der Festsetzungsvorschlag deckt aber m.W. folgendes Szenario nicht ab, weil das FA die gezahlte Kapitalertragssteuer nicht kennt:
Meine Eltern waren als Rentner jahrelang nicht zur Abgabe verpflichtet. Durch gestiegene Zinserträge entstand jedoch ein Anspruch auf eine Steuererstattung mittels Günstigerprüfung. Hätte ich keine Steuererklärung für sie abgegeben, wären ihnen diese Erstattungen entgangen. -
Inhaltlich ist die Aussage von Merz korrekt. Sogar in der Renteninformation, die jeder jährlich automatisch erhält (seit 2004, ab 27J, nach 5J Wartezeit) steht:
"Da die Renten im Vergleich zu den Löhnen künftig geringer steigen werden und sich somit die spätere Lücke zwischen Rente und Erwerbseinkommen vergrößert, wird eine zusätzliche Absicherung für das Alter wichtiger ("Versorgungslücke"). Bei der ergänzenden Altersvorsorge sollten Sie - wie bei Ihrer zu erwartenden Rente - den Kaufkraftverlust beachten."Ich halte es für richtig, die verpflichtende Altersvorsorge auf die Basisabsicherung zu begrenzen. So bleibt jedem die Freiheit, nach eigenen Möglichkeiten und eigenem Gutdünken darüber hinaus vorzusorgen. Die Verpflichtung zur Basisabsicherung ist notwendig, damit die Allgemeinheit nicht für eine unterlassene oder gescheiterte Vorsorge aufkommen muss.
Müsste die verpflichtende Altersvorsorge komplett den Lebensstandard absichern, wären höhere Beiträge nötig und die individuelle Freiheit, Art und Umfang der zusätzlichen Vorsorge selbst zu bestimmen, müsste eingeschränkt werden.
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Gut zu wissen🤣
Mein Beitrag mag unzusammenhängend erscheinen

Ich halte Desinformiertheit für das größte Problem unserer Zeit. Bin entsetzt über die mangelnde Medienkompetenz in unserer Gesellschaft. Viele meinen, sie würden sich durch Blättern in Feeds oder in Social-Media-Apps gut informieren. Sie können nicht einmal generell Fakten von Meinungen unterscheiden oder bei gegenläufigen Aspekten abwägen. Sie leiten unbedarft Blödfug und Hetze gegen unser Land und die EU weiter.
Diese Naivität und Inkompetenz werden von interessierten Seiten (Populisten, Unternehmen, Staaten, Parteien) ausgenutzt.
Den über den Rundfunkbeitrag (um dessen steuerliche Absetzbarkeit es in diesem Thread geht) finanzierten Deutschlandfunk halte ich für eine ausgesprochen gute Informationsquelle. Z. B. gibt es werktäglich zwischen 5:00 und 9:00 gute, kritische Infos zu aktuell relevanten Themen.
Für weltweitere Infos finde ich z.B. BBC und das Newsletter what happened last week "a weekly curation of voices, events and perspectives from/about Asia, Africa and Latin America" interessant. -
Ich liebe den Deutschlandfunk. Nur Sonntags ist es mir zu religiös, da höre ich BBC World Service.
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Mindestens 2 Banken zu haben, erhöht die Resilienz gegen Störungen und Sperrungen von Konten und Karten.
Habe seit 2007 mein Haupt-Girokonto bei der DKB (Aktivstatus). Zusätzlich ein Giro bei der ING (kostenlos). Habe Depots bei beiden.
Per Dauerauftrag gehen monatlich 1.000€ von DKB auf ING Giro. Diese verbrauche ich mit der ING-Debitkarte übers Handy-Wallet. Wenn das ING Giro fast leer ist, wechsele ich die Standardkarte im Wallet.
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Was kann ich mir darunter vorstellen? Welche Leistung erbringt der Berater? Wo ist für mich der Benefit?
In meinem Fall hat mich der Rentenberater u.a. beraten zu Vollständigkeit des Versicherungsverlaufs. steuerlichen Aspekten von freiwilligen Einzahlungen in die GRV zum Ausgleich von vorzeitigem Renteneintritt, Entscheidung Rente vs. Einmalzahlung meiner bAVs und verhindern, dass die KV mir das Dispositionsrecht nimmt (Verbleib im Krankengeldbezug vs Erwerbsminderungsrente).
Wenn ich mit einem wichtigen Thema keine Erfahrung habe, lasse ich mich generell von einem Fachmann beraten - manchmal bekommt man Antworten auf Fragen, die man gar nicht hatte, wird auf Aspekte aufmerksam, die man nicht auf dem Schirm hatte. -
Habe mich vor meinem DRV-Rentenantrag von der DRV beraten lassen. Diese Beratung war unerwartet gut.
Weil die DRV nicht zu steuerlichen Aspekten berät, ich zusätzlich bAV-Verträge hatte und wegen Gezerfe mit meiner KV (wegen Arbeitsunfähigkeit) bin ich zusätzlich zu einem Honorar-Rentenberater – der hat mir sehr geholfen und war sein Geld wert:
Bundesverband der Rentenberater e.V. -
Wann der 2025er Bescheid kommen wird, weiß ich nicht.
Aber bei Abgabe meiner Erklärungen für 2022, 2034, 2024 beim Fa Giessen Ende März kamen die Bescheide zwischen 10.4. und 6.5.Bei mir umfasst die Steuererklärung die Einkommenssteuer- (inkl. EÜR), Gewerbesteuer- und Umsatzsteuer-Erklärung.
Ich warte immer die Steuernachweise meiner Banken ab, die kommen so Mitte März. Dann erstelle ich die Erklärungen in WISO Steuer Web. Mein FA akzeptiert die Abgabe der GewSt-Erklärung erst gegen Ende März, vorher lehnt WISO die Abgabe ab. Erst wenn die GewSt-Erklärung abgegeben ist, gebe ich auch die anderen Erklärungen ab. -
Wann der 2025er Bescheid kommen wird, weiß ich nicht.
Aber bei Abgabe meiner Erklärungen für 2022, 2034, 2024 beim Fa Giessen Ende März kamen die Bescheide zwischen 10.4. und 6.5. -
und so können Entnahmen erst mal aus dem Geldmarkt erfolgen, der dann immer wieder aufgefüllt wird, wenns grad nicht soo ungünstig ist.
Ich bin im Ruhestand und nutze aktuell die Töpfe-Strategie, wie z.B. von Beck beschrieben: Geld anlegen und davon leben
Aber die Kritik daran von Shack ist bedenkenswert: How to ACTUALLY Manage Your Money in Retirement (For a More Secure Income). Ein Mischfonds rebalanced automatisch. Und wie entscheidet man, wie "günstig/ungünstig" das Auffüllen gerade ist.
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Ich sag ja schon lange, wir brauchen ein deutsches Atomprogramm...
Hier wie komplex sowas wäre; Deutsche Kernwaffen?
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Meines Wissens beinflusst der Pflegegrad ab PG2 den Eigenanteil nicht.
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Auch mit Eintritt ins Rentenalter bringt man noch eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein Investment in Aktien mit: einen langen Anlagehorizont.
Ja. Aber vielleicht hat man im Ruhestand andere Prioritäten. Im Unterschied zur Vermögensaufbauphase braucht man vielleicht möglichst hohe Renditechancen nicht mehr und bevorzugt weniger Volatilität.
Shack beschreibt das in diesem Video:
Don't Invest in the S&P 500. Especially if you're retired.
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Ich glaube, dass wir gar keine andere Wahl haben, sich dem Thema wieder zu öffnen, da wir sonst im internationalen Wettbewerb einfach den Anschluss verlieren.
Mal zur Orientierung eine Übersicht (Auswahl) von Kernreaktoren:
Land In Betrieb In Planung* Deutschland 0 0 China 57 158 USA 94 13 Frankreich 57 6 Indien 24 28 Japan 33 8 Russland 36 36 Brasilien 2 8 Ukraine 15 7 Kanada 17 9 *Es gibt konkrete Pläne für ein Programm oder einen Standort.
Es sind aktuell weltweit hunderte neuen Kernreaktionen geplant. Und wir retten dann mit unserer moralischen Überheblichkeit die Welt?
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kernenergie_nach_L%C3%A4ndern
Weil mir diese Sicht einseitig vorkam, habe ich die Anzahl AKW um ihre Leistungen und um die existierenden und geplanten Erneuerbaren ergänzen lassen:
Land Kernkraft (In Betrieb) Kernkraft (Geplant/Bau) Erneuerbare (Installiert) Erneuerbare (Geplant/Ziel) Deutschland 0 GW (0 Reaktoren) 0 GW ~170 GW ~360 GW (bis 2030) China ~62 GW (61 Reaktoren) ~43 GW (37 im Bau) ~1.550 GW ~3.400 GW (bis 2030) USA ~95 GW (94 Reaktoren) ~2 GW (SMR-Fokus) ~440 GW ~1.100 GW (bis 2035) Frankreich ~61 GW (56 Reaktoren) ~10 GW (EPR2 Programm) ~71 GW ~140 GW (bis 2035) Indien ~7 GW (24 Reaktoren) ~6 GW (7 im Bau) ~210 GW 500 GW (bis 2030) Japan ~33 GW (33 Reaktoren*) ~1 GW ~130 GW ~200 GW (bis 2030) Russland ~28 GW (36 Reaktoren) ~5 GW (6 im Bau) ~60 GW ~85 GW (bis 2035) Brasilien ~2 GW (2 Reaktoren) ~1,4 GW (Angra 3) ~205 GW ~260 GW (bis 2030) Ukraine ~13 GW (15 Reaktoren**) ~2,5 GW (Khmelnytskyi) ~10 GW ~25 GW (Wiederaufbau) Kanada ~13 GW (17 Reaktoren) ~1 GW (SMR-Projekte) ~110 GW ~160 GW (bis 2035) Und hier nochmal der Link zur Animation zur Entwicklung der Energieproduktion in der Welt. Man sieht u.a. den großen Anteil von China, und dort die Dominanz des Anteils der Erneuerbaren. Unten links bleibt Frankreich auf Atomkraft fixiert.
Was unser Stromnetz wirklich stabil macht – erklärt von Tim Meyer
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Kundigere als meine Wenigkeit (ohne naturwissenschaftliches Studium) sprechen längst von einer globalen Renaissance der Atomkraft
Hierzu eine interessante Animation zur Entwicklung der Energieproduktion in der Welt. Man sieht u.a. den großen Anteil von China, und dort die Dominanz des Anteils der Erneuerbaren. Unten links bleibt Frankreich auf Atomkraft fixiert.
Was unser Stromnetz wirklich stabil macht – erklärt von Tim Meyer
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Wobei man sich auch immer anschauen muss, wie man z.B. neue Geräte hinzufügen kann. Nur so als Beispiele:
Bei der DKB kann man die App auf einem zusätzlichen Gerät mittels SMS Tan freischalten.
Wenn man bei der ING anklickt keinen Zugriff mehr auf den TAN Generator zu haben, kann man sich ebenfalls durch SMS Tan einfach alternativ die App freischalten.
Habe dazu nochmal gegrübelt und recherchiert.
Für einen Betrug mit SMS (SIM-Swapping) muss ein Angreifer die Zugangsdaten zum Online-Banking kennen.
Es ist zu unterscheiden zwischen Freigabemethode für Aufträge und Ersteinrichtung einer Freigabe-App.
Bei der DKB scheint die Ersteinrichtung tatsächlich rein per Zugangsdaten und SMS zu funktionieren. Die ING verlangt Video-Ident (Ausweis-Scan) oder Brief mit Einmalpasswort – aber akzeptiert SMS, falls die Kontoeröffnung weniger als 10T zurückliegt. Beides hatte ich nicht erwartet - habe aber keine Ahnung, wie häufig SIM-Swapping wirklich zu Betrug führt. Vermutlich wollen die Banken es sich (Supportaufwand) und uns Nutzern auf Kosten der Sicherheit möglichst einfach machen.
Auf die Vorgaben der Banken zur Ersteinrichtung haben wir als Nutzer keinen Einfluss. Wir können SMS-TAN als Freigabemethode für Aufträge deaktivieren – was aber nicht gegen Ersteinrichtung mit SIM-Swapping schützt (bei DKB immer, bei ING in den ersten 10T nach Kontoeröffnung). Auch nur mit externem TAN-Generator zu arbeiten und nie eine App zu nutzen, hilft nicht.
Habe gehört, man könne beim Mobilfunkbetreiber ein Kundenkennwort vereinbaren, ohne welches SIM-Swapping nicht funktioniert.