Also ich finde Irvings Beiträge gut und hilfreich und es ist mir schnurz, wie genau er sich nennt. Ich fände es schade, wenn er aus diesem Forum vergrault würde, so wie Achim Weiss damals.
Beiträge von pmeinl
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Durch die tägliche Medienberichterstattung bekommt man ohnehin ungefragt mit, wie die Märkte aktuell laufen. Damit weiß ich immer grob, wie sich mein Depot entwickelt.
Wobei ich mich bei vielen Börsenberichten im TV frage, für welche Zielgruppe die eigentlich gedacht sind: Für Anleger erwecken sie den Eindruck, Investieren sei Spekulation ("... die Anleger nehmen Gewinne mit, weil ..."), für Spekulanten sind sie viel zu oberflächlich.
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Das ist sicherlich eine Frage der Betrachtungsweise. Beide Systeme (Smartphone vs. PC) haben sicherheitstechnisch sowohl Vorteile als auch Nachteile.
Meine Aussage „Handys sind technisch für Banking- und Gesundheits-Apps sicherer als PCs“ zielte darauf ab, die weitverbreitete Fehlannahme auszuräumen, Smartphones seien grundsätzlich unsicherer als PCs. Dies kann jeder selbst verifizieren, z.B. durch Chatten mit KIs.
Es gibt Desktop-Apps (also nativ auf dem Betriebssystem laufende Apps) für Windows, macOS und Linux. Eine reine Webbrowser-App wird es aus Sicherheitsgründen nicht geben. Zur Identifizierung aus einer Desktop-App braucht man die Gesundheitskarte und eine Handy-App oder einen externen Kartenleser – ein einfaches Login per Benutzername und Passwort genügt den Sicherheitsanfos nicht. Die Handy-App ist bequemer, da nach einmaliger Identifizierung mit eGK die Gerätebindung greift und die Karte im Alltag nicht mehr benötigt wird.
Technisches:
Ja, man kann PCs sicher konfigurieren. Auch Android Handys lassen sich zusätzlich härten, z.B. mit GrapheneOS (zu Apple Geräten habe ich keine Ahnung). Ersteres setzt jedoch erhebliche Expertise und kontinuierlichen Pflegeaufwand voraus.
Für eine Massenanwendung wie ePA können solche Systeme nicht vorausgesetzt werden. Wer ein solches System hat, kann eine Desktop-App ohne Handy mit einem externen Kartenleser nutzen.Ein Hinweis an alle, die zum Online-Banking die prinzipiell sicherste Lösung aus Unix-PC mit externem TAN-Generator nutzen: Auch ein Unix-System ist nur sicher, wenn die Daten auf dessen Drives verschlüsselt sind. Damit muss man bei jedem Start zwei Passwörter eingeben, eines für die Verschlüsselung (TPM-PIN oder LUKS-Passwort) und das für Unix. Ohne Verschlüsselung oder TPM-PIN kann jeder mit physischem Zugriff auf den PC das Root-Passwort zurücksetzen und damit den PC übernehmen und alle Daten entschlüsseln. Im Unterschied zu Windows kann man sich nicht bequem auf das TPM verlassen.
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Das ist ja kein Feature, sondern eigentlich eine Verpflichtung der Ärzte, die Diagnosen in die ePA zu laden, sonst ist das ganze sinnlos. Leider tun das nicht alle Ärzte, weil der Aufwand zu groß ist.
Wenn eine Praxis ihrer Verpflichtung zum Speichern relevanter Infos in der ePA nicht nachkommt, schreibe ich eine kurze, freundliche! Mail (also "bitte speicher Sie.." und nicht "Sie sind doch verpflichtet....". Hat bisher in fast allen Fällen sofort gewirkt. Ausnahmen gab es nur mal bei Praxen, die ich ausnahmsweise mal aufsuchte, diese haben mir aber auf Anfrage die Befunde geschickt und ich habe diese selbst in die ePA geladen.
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Hier einige Aspekte zur ePA die ich anders sehe als in einigen Posts der letzten Zeit.
Die Mitteilungen von den Krankenkassen sind nicht zur medizinischen Info gedacht - KK erhalten schon immer nur abrechnungsrelevante Infos und Diagnosen, keine medizinischen Details - sondern zur Info über Abrechnungen. Letztere sind gut, um zu sehen, was abgerechnet wurde und zu welchen Kosten. Das finde ich gut, weil viele die KK-Beiträge als Abzüge vom Gehalt sehen, ohne sich des Werts der Leistungen bewusst zu sein.
Handys sind technisch für Banking- und Gesundheits-Apps sicherer als PCs. Dieses technische Sicherheitsplus wird durch das höhere Diebstahlrisiko von Handys etwas relativiert. Notebook-PCs teilen zwar das Diebstahlrisiko, sind aber meist weniger oft exponiert. Kann ja jeder selbst mal dazu recherchieren.
Ja, grosse Bildschirme sind übersichtlicher. Es gibt eine Desktop ePA-App. Weil man PCs als nicht sicher genug einstuft, braucht man mit dieser zum Freischalten eine Handy-App oder einen externen Kartenleser.
Dokumente lassen sich aufs Handy runterladen und von dort drucken oder an einen Desktop PC übertragen.
Es gibt Schnittstellen zwischen PVS und ePA. Wie gut diese aktuell sind, kann ich nicht beurteilen. Aber diese werden sicher immer besser. Vermutlich geht die Übertragung von PVS in ePA aus Datenschutzgründen nicht vollautomatisch, z.B. muss bei HIV Diagnose, Schwangerschaftsabbruch, Psychotherapie ... der Patient um Zustimmung gefragt werden.
Auch ich finde die Einrichterei und Anmelderei zu komplex – habe einer KK geschrieben, dies sei 'ein Verbrechen an der Digitalisierung'. Zum einen scheint mir das an überzogenen Vorgaben zur Datensicherheit zu liegen, zum anderen sparen sich die Entwickler Aufwand und Risiko, indem sie bei neuen Versionen immer wieder alles Mögliche abfragen, was man schon längst eingestellt hatte, statt dies automatisch in neue App-Versionen zu übernehmen – ich habe selbst Apps geschrieben und weiß, wie aufwendig das ist.
Behandlungsdaten werden leider nicht "rückwirkend" gefüllt (Urladen), sondern nur im aktuellen Behandlungskontext. Ich habe wesentliche Befundberichte der letzten Jahre für meine Eltern und mich selbst hochgeladen.
Der Medikationsplan ist weiterhin schlecht gelöst. Dass eine Praxis ihren Plan als Dokument bereitstellt, ist Unfug. Der Plan sollte bei Anzeige automatisch aus vorliegenden Infos aller Praxen erzeugt werden. Er könnte auch eventuelle Selbstmedikation oder Dosierungsänderungen durch Patienten anzeigen.
Damit die ePA zur Kommunikation zwischen Ärzten funktioniert, brauchen GKV-Versicherte gar nichts zu tun (nix beantragen, nix installieren, keine Apps nutzen) - PKV-Versicherte müssen die ePA beantragen. Allein durch Einstecken der Gesundheitskarte beim Praxisbesuch wird die Praxis verpflichtet, wesentliche Gesundheitsdaten im aktuellen Behandlungskontext einzustellen. Praxen und KH sind seit Okt 2025 dazu verpflichtet, wir sind aber immer noch in einer Übergangszeit, insbes. haben viele KH haben ihre Systeme immer noch nicht angepasst - die sind vermutlich auch besonders vorsichtig, sich kein Sicherheitsei ins Nest zu legen.
Vor langem habe ich hier detailliert zur ePA gepostet:
Meine Erfahrungen mit der ePA
Allgemeines zur ePA
Zur CCC-Kritik
Zugriffsverwaltung
Forschungszwecke -
Die drei Amundi Multi-Assett-ETFs gestalten das anders.
Kannte ich nicht. Mit den Amundi Multi-Assett-ETFs kann man im Unterschied zum ARERO die Risikostufe wählen: Defensive (40/50/10), Core (60/30/10) und Offensive (80/10/10. Sie halten einen Teil ungehedged in US-Staatsanleihen, man trägt also ein Währungsrisiko, sind aber damit etwas diversifizierter als der ARERO.
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Ob Mischfonds sinnvoll sein können, kommt auf die eigene Situation an. Sie machen weniger Sinn, wenn man möglichst flexibel sein will, z.B. für rising Glide Path (hohe Aktienquote in Ansparphase, geringeres gegen Renditereihenfolgerrisiko in den ersten Jahren des Ruhestandes, schrittweise Erhöhung danach) oder weil man seine Allokation an Marktentwicklungen anpassen will, oder an Änderungen der Lebenssituation. Mischfonds können aber Sinn machen, insbes. zur Vereinfachung der Investments im Ruhestand: Man kann sich die Entscheidung sparen, auf Basis der Marktentwicklung zu entscheiden, ob man Anleihen oder Aktien entspart und lässt Zusammensetzung und Laufzeiten der Anleihen managen.
Ich (68J, 7J im Ruhestand) kann mir gut vorstellen, zur Vereinfachung von 3 Töpfen auf Cash-Puffer (in Geldmarktfonds) plus einen Mischfonds umzustellen. Vielleicht ist es im Alter eine gute Idee, einmalig eine Aktienquote festzulegen und nach Bedarf (mit Obergrenze) einfach jährlich aus einem Mischfonds in den Cash-Puffer zu entnehmen und das Rebalancieren sowie die Anleihen einen Mischfonds managen zu lassen. Ich vermute, die Gesamtrendite ist auch nicht schlechter als über ein selbst gemanagtes Aktien-/Anleihen-Portfolio.
Habe mir bisher nur ARERO und LifeStrategy näher angesehen.
Dass die Anleihen im LifeStrategy nicht so risikoarm wie kurzlaufende Euro Staatsanleihen sind, finde ich mit einem Cash-Puffer nicht so relevant.
ARERO hält nur Euro-Staatsanleihen und diversifiziert damit nicht gegen das Klumpenrisiko 'alles in Deutschland/Euro' (Renten, Bankeinlagen, Immobilien)", das viele deutsche Anleger ohnehin schon haben. Die Life-Strategy diversifizieren mit Unternehmensanleihen und außerhalb des Euro, aber das Hedgen gegen das Währungsrisiko verursacht Kosten, die Anleihen sind weniger risikoarm und korrelieren stärker mit Aktien.
Der Renditeverlust von LifeStrategy 60 durch Hedging des Währungsrisikos scheint geringer zu sein als durch die magere Performance der 15% Rohstoffanteils im ARERO. Das könnte man bei Interesse ja mal genauer recherchieren.Zum oft kritisierten Rohstoffanteil des ARERO: Die Verluste durch das Rollen der Rohstoff-Futures im zugrunde liegenden Index waren ja bei Auflage bekannt, taugen also kaum zur Kritik. Jedoch las ich, durch die seitherige Finanzialisierung des Rohstoffmarktes seien Rohstoffe nicht mehr so dekorreliert wie bei Auflage vermutlich angenommen.
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Und umschauen auf Website und Buch des Privatiers. Ist auch ohne Abfindung interessant und man stößt vielleicht auf bisher unbedachte Aspekte und Möglichkeiten.
Der Privatier: Per Abfindung in den Ruhestand. -
In dem guten Papier von Prof. Weber und Schreiber mit der von Fred erwähnten Annuitätenformel für variable (dynamische) Entnahmen wird auch die Erlebenswahrscheinlichkeit diskutiert:
Entsparen im Altern – Entnahmestrategien für die Rentenphase.Neben persönlichen/familiären Gesundheitsaspekten ist es wohl generell sinnvoll, nicht von der mittleren statistischen Restlebenserwartung auszugehen, diese erreicht man mit 50% Wahrscheinlichkeit, sondern wenigstens von der mit 10% Wahrscheinlichkeit.
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Aus meiner Sicht hilft es, das Gesamtvermögen zu betrachten und nicht nur das Investment‑Portfolio. Viele stellen dann fest, dass ihr Gesamtportfolio deutlich sicherheitsorientierter ist, als es auf den ersten Blick wirkt.
Sorry, hatte schlecht eingerückt und strukturiert. So ist es gemeint:
- % Lebenslange Renten
GRV, bAV, pAV - % Investment-Portfolio
- % Risikoarmer Teil
Tagesgeld (Festgeld), Geldmarktfonds, Anleihen - % Risikobehafteter Teil
Aktien, Immobilien, Rohstoffe
[Immobilien könnte man vielleicht, bei niedriger Bewertung des Verkaufswerts, zum risikoarmen (aber halt nicht so liquiden) Teil zählen] - % Mythischer Teil
Gold [mag jeder einordnen, wie er möchte]
- % Risikoarmer Teil
- % Humankapital
[falls man im Ruhestand noch arbeiten möchte oder könnte]
- % Lebenslange Renten
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Ich bin 68 und seit 7J im Ruhestand. Aktuell nutze ich eine 3-Töpfe-Strategie nach Beck. Meine Renten sind durch langes hohes Gehalt, Kaufen von Rentenpunkten und bAVs gut auskömmlich. Ungeplant spare ich aktuell statt zu entnehmen, weil ich mich entschied, meine Eltern zu pflegen, statt auf Langzeitreisen zu gehen.
Aus meiner Sicht hilft es, das Gesamtvermögen zu betrachten und nicht nur das Investment‑Portfolio. Viele stellen dann fest, dass ihr Gesamtportfolio deutlich sicherheitsorientierter ist, als es auf den ersten Blick wirkt.
- % Lebenslange Renten
GRV, bAV, pAV - % Investment-Portfolio
- % Risikoarmer Teil
Tagesgeld (Festgeld), Geldmarktfonds, Anleihen - % Humankapital
[falls man im Ruhestand noch arbeiten möchte oder könnte] - % Risikobehafteter Teil
Aktien, Immobilien, Rohstoffe
[Immobilien könnte man vielleicht, bei niedriger Bewertung des Verkaufswerts, zum risikoarmen (aber halt nicht so liquiden) Teil zählen] - % Mythischer Teil
Gold [mag jeder einordnen, wie er möchte]
Beispiel: Der risikobehaftete Anteil (z.B. Aktien) von 60% eines häufig vorgeschlagenen 60/40 aufgeteilten Investitionsportfolios von 1 Mio. € sinkt durch die Einbeziehung des Barwerts von 330 T€ einer monatlichen GRV-Rente von Netto 2 T€ auf 45 %. Das Gesamtportfolio hat damit eine 45/55-Aufteilung.
Siehe Dein unsichtbares 450.000-Euro-Depot: Was die meisten Rentner übersehen
Mit auskömmlichen Renten fällt die vorteilhafte variable Entnahme leichter.
Gutes Video zu Wirkung variabler Entnahmen:
ETF im Ruhestand: Die wichtigste Erkenntnis aus 10.000 Simulationen.Ich habe auf Basis meiner Ausgaben Budgets für unterschiedliche Szenarien (Rein in D leben, Langzeitreisen, dauerhaft reisen) und Lebensphasen (Go-Go, Slow-Go, No-Go) abgeschätzt. Daraus ergeben sich unterschiedliche durchschnittliche Entnahmebeträge. Meine Rechnungen und die ganzen Simulationen zu sicheren Entnahmeraten sehe ich nur als Hilfe zum Abschätzen meiner finanziellen Möglichkeiten und um Ober- und Untergrenzen für jährliche Entnahmen nach Bedarf festzulegen.
Mit auskömmlichen Renten könnte man 100% in Aktien gehen, aber selbst bei ausreichender Risikotragfähigkeit fehlt einem vielleicht die Risikobereitschaft dazu. Wer genug Vermögen hat und nichts vererben möchte, kann auch ganz auf Investitionen verzichten und z.B. alles in einen Geldmarktfonds legen und die inflationsbedingte leicht negative Nettorendite hinnehmen.
Selbst wenn Rendite nicht im Vordergrund steht, kann es trotzdem sinnvoll sein, international zu investieren, rein um ein Klumpenrisiko „alles in Deutschland/Euro (Renten, Bankeinlagen, Immobilien)" zu reduzieren.
In der Entnahmephase kann die Begrenzung der Schwankungsbreite wichtiger sein als eine möglichst hohe durchschnittliche Rendite. Siehe Shack: Don't Invest in the S&P 500. Especially if you're retired.

Töpfe-Strategien haben – abgesehen vom subjektiven Sicherheitsgefühl – wohl objektiv keinen Vorteil und es besteht die Schwierigkeit, zum Entnahmezeitpunkt den Markt richtig einzuschätzen (man kann sich aber mit vorher festgelegten %-Grenzen behelfen). Einfache Lösungen aus Cash-Puffer in Geldmarktfonds plus rebalanciertem Aktien/Anleihe-Portfolio funktionieren mindestens genauso gut.
Siehe Shack: How to ACTUALLY Manage Your Money in Retirement (For a More Secure Income)
Für Einfachheit lässt sich das Rebalancieren mit Mischfonds wie LifeStrategy oder ARERO automatisieren. Ich erwäge zur Vereinfachung von 3 Töpfen auf GKF + Mischfonds umzuschichten.Falls die geistigen Fähigkeiten nachlassen oder man keine Lust mehr hat, sich um seine Finanzen zu kümmern, könnte man in eine Sofortrente umschichten. Die Renditen sind zwar niedrig und es gibt keinen Inflationsschutz, aber die Lösung ist einfach und man kann nicht von seinem Umfeld „ausgenommen“ werden. Allerdings können sich (wie auch bei Ausschüttungen) unverbrauchte Auszahlungen auf schlecht verzinsten Konten ansammeln.
- % Lebenslange Renten
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Ich habe in 2024 die Installation von Split-Klimageräten in meinem Elternhaus erwogen, aber meine alten Eltern wollten keine Veränderung.
Damals waren Klimas zum Heizen nur förderfähig, wenn die Innengeräte ein Netzdienlichkeitsmodul hatten. Das halte ich nur für praktikabel, wenn die Module über Funk ansprechbar sind. Habe keine Ahnung, ob das aktuell noch so ist.
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Mit der Flugärger App der Verbraucherzentrale NRW kann man kostenlos Entschädigungen berechnen und beantragen. Alternativ gibt es Flightright und die Schlichtungsstelle Reise & Verkehr e.V.
Habe mit allen aber keine Erfahrung.
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Bei so knappen Finanzen ist ein Aktienanteil vielleicht generell keine gute Idee. Und könnte deine Mutter mit der Volatilität umgehen? Wie wäre es mit TG für 12 Mon und Rest in einem Geldmarktfonds?
Wenn Aktienanteil gewünscht (gegen Inflation), dann vielleicht einfach einen Mischfonds (wie Vanguard LifeStrategy 20 (40 könnte schon zu volatil sein) statt GMF. Damit ist kein manuelles Rebalancing nötig und man braucht bei den jährlichen Entnahmen nicht zu bewerten, ob gerade eine Krise ist und wie lange die wohl anhält.
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Auch bei Erin Talks Money schaue ich gerne mal rein. Man braucht ja nicht jeder ihrer Sichten zu folgen - zumindest findet man Anregungen, unterschiedliche Aspekte abzuwägen, z.B. hier:
How Your Investment Portfolio Should Change Over Your Lifetime (Data-Backed) - YouTube -
Biometrische Sperren bieten kaum Sicherheit....
Diese Sicht teile ich nicht.
Face ID ist sicherer als Fingerprint und der ist sicherer als kurze numerische PINs. Wischgesten halte ich für zu unsicher.
PINs und Wischgesten lassen sich relativ leicht ausspähen, biometrische Autorisierungen nicht.
Alle Verfahren lassen sich durch Erpressen oder Handy entreissen umgehen.
Biometrische Autorisierungen lassen sich durch Betäuben umgehen.Das Risiko, durch Ausspähen von PINs oder Gesten halte ich für höher, als für Biometrie betäubt zu werden.
Wer sich gegen Ermittlungsbehörden schützen möchte, kann Biometrie leicht temporär deaktivieren (Android Lockdown Button, Apple 5x schnell Seitentaste drücken).
Empfehlenswerte Sicherheitsmassnahmen:
Da man Handys immer auch per PIN entsperren kann, sollte diese mindestens 6-ziffrig sein oder besser ein gutes, langes, aber leicht einzugebendes Passwort.
Handy automatisch sperren nach kurzer Inaktivität (max. 30–60 Sek).
Sicherheitsfeatures wie Android Auto-Lock Protection und Lockdown Button aktivieren.
Repair-Mode (bei Abgabe zur Reparatur) und Gastzugang oder App pinnen (wenn kurz an andere verliehen) nutzen.
Ein guter Kompromiss für Sicherheit von Banking-Apps ist es, Biometrie nur für Anmeldung und Anzeigen, aber nicht für Freigaben zu aktivieren. Das bieten aber nur einige Banken wie die ING.
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Ich nutze, wo möglich, Personalausweis mit PIN. Vor ein paar Tagen, um meinen Rentenbescheid aus dem ePostfach der DRV zu holen und zum Ändern der Halteranschrift meines Autos.
Mittlerweile funktioniert das ja nicht mehr nur via Kartenlesegerät, sondern auch einfach mit Handy als Lesegerät.
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Ich habe bisher nur Post-Ident genutzt. Das war auch zwingende Voraussetzung für mich
Ich habe nix gegen Postident. Aber auch damit kann es Probleme geben: Als ich vor 19J mein Konto bei der DKB eröffnete (mit der ich bis heute zufrieden bin), gingen drei(!) Postident-Briefe verloren, bis die Kontoeröffnung funktionierte.
Der Support meinte damals "Sowas geht schonmal verloren". Mein Hinweis, dass mir noch nie ein Brief verloren gegangen war und ich annahm, jemand würde die Postidents abgreifen und versuchen, damit Schindluder zu treiben, wurde nicht ernst genommen.