Beiträge von Geldvergelter

    Der Unsicherheitsfaktor "Mensch" besteht natürlich immer - das gilt aber unabhängig bei von der Wahl des Kfz und spielt daher bei der Abwägung keine Rolle.

    Das mit dem Tüv ist erstmal auch richtig, allerdings sollte man nicht meinen, alle Autos mit Tüv seien gleich sicher - auch in den letzten Jahren kamen noch viele hilfreiche Sicherheitsextras auf den Markt (Spurhalteassistent, Toter-Winkel-Warner, Notfall-Bremsassistent...), die ältere Autos noch nicht haben.

    Danke, insbesondere die Relation zum Jahresfamilieneinkommen ist ein interessanter Ansatz (wobei man dann wohl noch Wertverlust/Weiterverkaufswert und laufende Kosten berücksichtigen müsste...).


    Eine weitere These, die ich zu dem Thema gehört habe, lautet:


    "Bei einem Auto geht es u.a. um die Sicherheit der Familie - da würde ich das Budget voll ausschöpfen."


    ...auch nicht so ganz fernliegend, denke ich. Wobei man halt sagen muss, dass auch etwas günstigere Autos schon sehr gut in puncto Sicherheit sein können...


    Zu meinem o.g. "Supermarkt-Vergleich":

    Der scheinbare (?) Widerspruch (Supermarkt-Schnäppchen für ein paar Euro wird höher bewertet als Auto-Preisdifferenz von mehreren tausend Euro) ist wohl über den quantitativen Gegenwert aufzulösen:
    Von dem Supermarktprodukt profitiere ich vielleicht 5 Minuten. Im Auto hingegen verbringe ich viele hunderte Stunden.
    ...damit kommt man wiederum zu der (nicht so fernliegenden) Erkenntnis, das ein teureres Auto umso gerechtfertigter wird, je mehr man es fahren wird.
    Und weiter: je mehr Personen darin sitzen, desto mehr wirkt sich der Vorteil des teureren Autos aus: bei einer 5-köpfigen Familie wird insgesamt 5 Mal mehr profitiert als bei einem Einzelfahrer...

    So gesehen scheint es doch ein paar rational zu rechtfertigende Gründe für die weitgehendere Ausschöpfung des Budgets zu geben...

    Lasst mich wissen, ob ich Eurer Meinung nach etwas übersehe/falsch gewichte/etc. pp., oder wie Ihr das generell seht...! :)

    Mir ist nicht so ganz klar, was du mit "Steuerbelastung" meinst, den Begriff finde ich nicht in einem Einkommensteuerbescheid. Ein persönlicher Steuersatz wird im Steuerbescheid nicht ausgwiesen.(...)


    Ich zitiere mal aus meinem Steuerbescheid:

    Zitat von Finanzamt

    Steuerbelastung

    Ihre Einkommensteuerbelastung (x €) bezogen auf das
    zu versteuernde Einkommen (x €) beträgt z%.

    Dabei wurde bereits vorher für die Berechnung Ihres zu versteuernden Einkommens der
    Gesamtbetrag Ihrer Einkünfte (... €) um abziehbare Aufwendungen
    (z.B. Vorsorgeaufwendungen u.a.) in Höhe von insgesamt v € gemindert.


    Ich dachte, "z%" sei der persönliche Steuersatz, der für die Günstigerprüfung maßgeblich sei... aber das scheint ja nicht so zu sein.

    Allerdings habe ich noch nicht verstanden, wie man auf den %-Saatz der Grenzbelastung kommt? (Er steht scheinbar auch nicht irgendwo im Steuerbescheid?)

    Willst du vor dir selbst rechtfertigen 10.000 mehr auszugeben "weil es einfach mega ultra wichtig ist"?

    Oder suchst du Argumente um deinem Partner/Partnerin klar zu machen, dass 10.000 lieber gespart oder für was sinnvolleres ausgegeben werden?

    Man kann wie immer in verschiedene Richtungen argumentieren.

    eher weder noch, wenn überhaupt, dann ersteres. Aber eigentlich geht es mir um eine möglichst rationale Betrachtungsweise.

    Ein wenig pointiert würde ich sagen: Wenn die Immobilie nicht abbezahlt ist lässt Deine finanzielle Situation genau 0 EUR für einen Autokauf zu. Wenn es aufgrund Reparaturanfälligkeit, Familienzuwachs, Fahrverbot, ... nicht anders geht würde ich jederzeit 10.000 EUR oder besser mehr sparen.

    Nach der Logik dürften die meisten Eigemheimbesitzer keine Autos mehr kaufen (ebenfalls überspitzt gesagt).

    Derzeit gibt/gab es Immobilienzinsen von weit unter 2%; wenn man ein sicheres Einkommen hat, und die Immobilie voraussichtlich mehrere Jahre vor der Rente abbezahlt ist, muss die Abzahlung m. E. keineswegs mehr das einzig wahre Ziel fürs Geld sein.

    Hallo Finanztip-Community,

    ich würde über eine allgemeine Frage betreffend Autokauf / Finanzen mit Euch fachsimpeln, genauer: wie viel Geld für ein Auto auszugeben *sinnvoll* ist.

    Ausgangslage:
    Es steht der Kauf eines neuen Gebrauchtwagens an - die finanzielle Situation ließe einen Kauf bis zu 30.000,- Euro zu (weniger wäre natürlich besser).

    Aber: solide Autos gibt es zweifellos auch schon zwischen 10.000 bis 20.000 Euro!
    (Sogar auch für weniger, allerdings werden die Einbußen bei unter 10k € meines Erachtens schon deutlich spürbarer.)

    Frage:
    Wenn ein Kfz für z.B. 15.000,- € alles Notwendige bietet (insb. hinreichende Sicherheitsstandards), wie kann man es dann "rechtfertigen", eines für 25.000,- € zu kaufen?
    Klar, letzteres ist im Zweifel neuer und/oder bietet mehr Ausstattung, die durchaus zweckmäßig sein mag und Spaß machen kann.

    Anlass für die Überlegung war eine Situation neulich im Supermarkt:
    Da war mein Lieblingsgetränk reduziert, 70 Cent günstiger pro Liter; also habe ich gleich mehrere eingepackt und mich über eine Ersparnis von ein paar Euro gefreut. ....vermutlich handelt im Supermarkt jeder mehr oder weniger so.

    ....aber wenn ich hier über ein paar Euro Ersparnis freudig zur Kenntnis nehme - wie kann ich dann bei einem Pkw die 10.000,- € teurere Variante rechtfertigen? Wo ist die Verhältnismäßigkeit?

    Wie gesagt, das teurere Auto wird auch das tollere sein - aber "10.000 Euro toller", bzw. 1,6-mal so toll??? Das ist eigentlich schwer vorstellbar?

    Und irgendwas Sinnvolles, was man stattdessen mit dem Geld machen könnte, findet man immer: Immobilie abbezahlen, Urlaube machen...

    Wie seht Ihr das - egal bei welchem Preis, ob man ein Kfz für 30k oder 70k € kauft, ist ja letztlich egal - in jedem Fall hat wohl der Umstand Gültigkeit, dass ein mehrere Tausend Euro günstigeres Auto immer noch sehr solide/ausreichend sein wird...?!?

    Hallo Finanztip-Community,

    ich habe eine sehr grundlegende Frage:

    Ist der "persönliche Steuersatz" das, was im Steuerbescheid unter "Steuerbelastung" steht?

    (Hintergrund der Frage ist, ob sich eine Günstigerprüfung bezüglich der Abrechnung der Abgeltungssteuer gelohnt hätte;
    dies wäre dann der Fall, wenn die Steuerbelastung kleiner 25% ist.)

    Danke!


    ... Unser Chef musste die Karte dann stornieren, was natürlich Geld gekostet hat. 19 Euro in den Wind geschossen. Sehr ärgerlich ... :thumbdown:

    DARF das überhaupt Geld kosten???

    Es handelt sich doch um einen Fernabsatzvertrag, demzufolge hat man ein Widerrufsrecht - und dieses auszuüben muss doch kostenlos sein!?

    naja, die App "banking to go" der ING DiBa hat im Play Store nach 1300 Bewertungen schlechte 2,9 von 5 Sternen. Am Telefon entschuldigte die Mitarbeiterin dies mit dem Hinweis, es handele sich eigentlich noch um sowas wie eine Art Beta-Version.

    Über die vergleichsweise hohen Ordergebühren (10 bis 60 Euro pro Order) kann man vielleicht noch hinweg sehen, wenn man selten handelt.

    Wirklich negativ finde ich allerdings die hohen Sparplan-Gebühren von 1,75%. Dadurch scheiden Sparpläne hier praktisch aus.

    Hallo noch einmal,

    eine Sache muss ich hier noch nachfragen, da mich die folgende Aussage völlig irritiert:


    Mit der Reform der Investmentbesteuerung, die ab 2018 in Kraft tritt, wird der Bestandsschutz von Investmentfonds aufgehoben: Anleger zahlen dann auf Erträge, die Altfonds ab 2018 erzielen, Abgeltungssteuer jährlich auf eine Pauschale und bei Verkauf. Erträge, die bis Ende 2017 erzielt wurden, bleiben steuerfrei.
    Für Privatanleger gibt es einen Freibetrag von 100.000 Euro. Um ihn anwenden zu können, sollten Besitzer von Altfonds diese unbedingt halten.


    Den letzten Satz verstehe ich nicht:
    wenn ich einen Fonds halte, fällt die Abgeltungssteuer doch ohnehin nicht an?!? Was bringt mir dann der Umstand, dass es sich um einen bessergestellten Altfonds handelt??

    Wenn ich Geld flüssig machen möchte, müsste es doch GERADE sinnvoll sein, die "abgeltungssteuerfreien" Altfonds zu verkaufen, um ebendieser Steuer zu entgehen?

    Vielen Dank schon einmal vorab...

    Hallo zusammen,

    ich möchte mein "Finanz-Halbwissen" hier noch einmal absichern mit folgender Frage:

    Angenommen man hat im Depot nur (noch) Wertpapiere, die einen deutlichen Gewinn beinhalten (sagen wir: Kaufwert +50%).
    Dann fällt beim Verkauf, sprich bei der Realisierung dieser Wertpapiere bekanntlich die Abgeltungssteuer (nicht zu knapp) an, sobald man über den Freibetrag hinaus ist.

    --> führt das nicht dazu, dass man geradezu dazu verleitet wird, in diesem Fall mehr zu "zocken", sprich wieder Wertpapiere einzukaufen?


    Schließlich bleiben dann nur die folgenden zwei Möglichkeiten:

    • auch diese Wertpapiere machen Gewinn - umso besser! :)
    • diese Wertpapiere machen Verlust - den ich nun aber im Rahmen der Abgeltungssteuer verrechnen kann; der Verlust wird also abgedämpft.

    (Mir ist bewusst, dass Gewinne und Verluste aus dem gleichen "Verrechnungstopf" sein müssen, sprich dass Aktiengewinne nur mit Aktienverlusten verrechnet werden können.)

    Ich habe bei der ING DiBa eine Baufinanzierung laufen und inzwischen auch das Girokonto.

    Baufinanzierung:

    Haben wir hier gemacht, weil es schlicht das günstigste Angebot war bei unseren Rahmendaten. Bin aber seither durchaus zufrieden.
    Positiv gefällt mir u.a., dass ich den monatlichen Tilgungssatz (immerhin) zwei mal in den 10 Jahren Zinsbindung kostenlos anpassen kann. Wenn ich also merke, Betrag X wird mir zu viel, kann ich ihn anpassen.
    Erst die dritte Anpassung würde eine Gebühr von 100,- € (?) kosten.
    Ich weiß nicht, inwiefern das bei anderen Anbietern auch so üblich ist.

    Girokonto:

    Positiv:

    Kostengünstig (keine Kontoführungsgebühr, keine Negativzinsen, moderater Überziehungskredit-Zins),

    kostenlose Kreditkarte, mit der man fast überall kostenlos Geld abheben kann.


    Negativ:

    Für Überweisungen via Mobiltelefon kann man sich keine mTAN per SMS schicken lassen, stattdessen muss man auf die iTAN (auf Papier) zurück greifen; geht also nur, wenn man zuhause ist. (Soll offenkundig der Sicherheit dienen - bei meiner vorherigen Bank - Netbank - war das jedoch auch kein Problem.)

    Laut Aussae einer Mitarbeiterin soll dieses Problem zukünftig mittels einer App umgangen werden können; dann soll man gar keine TAN mehr benötigen. Wann es dazu kommt, ist jedoch nicht klar.

    Hallo zusammen!

    Ich habe ein paar Fragen bzw. Thesen zum Thema Abgeltungssteuer, über die ich mir hier Aufklärung erhoffe...

    Angenommen, jemand hat in seinem Depot nur Wertpapiere (Aktien und Fonds) von nach 2009 und nur solche, die deutlich Gewinn gemacht haben (die "Verlierer-" und "Alt-Wertpapiere" sind bereits verkauft).

    Konkret: die Aktien wurden für 100,-€/Stück gekauft und stehen jetzt bei 150,-€/Stück.

    1)
    Wenn ich das mit der Abgeltungssteuer richtig verstehe, werden dadurch rund 25% fällig (Soli/Kirchensteuer der Einfachheit halber mal außen vor gelassen) - allerdings nur vom "Gewinn-Anteil"?
    ...sprich: nicht 37,50 € (25% vom Verkaufspreis),
    sondern 12,50 € (25% vom reinen Gewinn)?!

    (Das wären immerhin noch 8,3% vom gesamten Verkaufspreis... nicht gerade wenig!)

    2)
    Und dann gibt es noch den Freibetrag, bei Ehegatten 1.602,- €.

    Wenn ich das richtig sehe, muss man in diesem Beispiel erst dann Abgeltungssteuer zahlen, wenn der Gewinn der verkauften Wertpapiere 1.602,-€ übersteigt?
    Das wäre dann:
    ab einem Verkaufswert von insgesamt 4.806,-€ der Fall
    (denn mit o.g. Werten beträgt der Gewinn-Anteil 1/3, und 1.602 = 1/3 von 4.806,-€).

    Habe ich das soweit richtig verstanden?
    ?(

    Das würde in der Konsequenz bedeuten, wenn man an das Geld ran will, bspw. um eine Immobilie abzubezahlen,
    dass man die Wertpapiere in entsprechenden Schritten Jahr für Jahr "abstottern" müsste, will man die Abeltungssteuer vermeiden...?

    Vielen Dank im Voraus für alle Antworten/Hinweise/Anmerkungen/etc...