Beiträge von Malapascua

    Wenn die Schuldfrage geklärt und mit "Jemand anders!" beantwortet ist, dann brauchen wir uns ja auch nicht mehr mit Lösungen aufhalten. :rolleyes:

    Die Lösung liegt ja auf der Hand und wird von jedem Wirtschaftsforschungsinstitut seit Jahren gefordert.

    Hoch mit dem Eintrittsalter + Kopplung an Lebenserwartung, weg mit der Abschlagsfreien Rente nach 45 Jahren, Kopplung an die Inflation statt Lohnentwicklung, weg mit der Mütterrente, weg mit der RespektRente, weg mit den Minijobs, weg mit der Beitragsfreien Mitversicherung von Ehepartnern in der KV,….

    Bei 0,5% zahlst du für ein nagelneues Auto im Monat weniger Netto als ich früher für Sprit ausgegeben habe. Und da ist alles drin. Das kann man nicht mal mit der ältesten Rostkarre die man kaum bewegt schlagen. Der Seat Ibiza meiner Frau der kaum bewegt wird kostet im Monat im Schnitt mehr als mein GWV beim Mercedes.

    Treibstoff, Reifen, Reifenwechsel (alleine die Reifensätze kosten bei 21“ schon 2k im Jahr), Wischerwasser, Waschanlage, Versicherung, Steuer, Wallbox, Service, Reparaturen, Mobilitätsgarantie,…das ist schon praktisch. Größter Batzen ist freilich die Abschreibung. Natürlich würde ich privat niemals einen Neuwagen für 92k fahren aber mit 0,5% kostet der halt fast nix.

    Vorab: Ein Dienstwagen ist für den Angestellten eine ziemlich teure Angelegenheit, aber er ist in den meisten Firmen etwa das, was bei der Bundeswehr die Schulterklappen sind: Man erkennt an ihm den Rang des Mitarbeiters.

    Ich hab es mir mal ausgerechnet. Wenn ich Anschaffung und die dafür notwendige Abschreibung, Reifen, Service, Versicherung, Tanken, Steuer, Wagenwäsche, Wischerwasser usw alles selber zahlen müsste, dann würde mich mein heutiger Dienstwagen 6x so viel kosten wie als Dienstwagen.

    Es ist mir schleierhaft wie man das als teure Angelegenheit bezeichnen kann.

    Heutzutage haben viele Firmen auf „mobiles Arbeiten“ umgeschwenkt und stellen Mitarbeitern kein klassisches Büro mehr zur Verfügung, gerade wenn man für mwjrere Standorte zuständig ist als FK ist keine erste Tätigkeitsstätte mehr vorhanden. Du kannst von mehreren Standorten aus arbeiten oder von Zuhause. Dann zahlst keine 0,01%.

    Aus meiner Sicht gibt es nur Bundeszuschüsse für immer mehr Versicherungsfremde Leistungen wie aktuell die Mütterente. Einen direkten Zuschuss als Beitragsstütze wie in Österreich gibt es zum Glück nicht. Die derzeit immer höheren Zuschüsse haben noch nichts mit dem riesigen Problem zu tun das auf die GRV zukommt .

    Mütterrente hätte ich auf ein Jahr reduziert. Herdprämie und sehr sehr teuer. Aktivrente ist auch okay und RV Pflicht auch.

    Leider bleiben aufgrund des Widerstands in der Bevölkerung die wichtigsten Sachen undurchführbar wie deutlich Erhöhung des Eintrittsalters, Kopplung an Lebenserwartung, Anhebung der Mindeseinzahlzeit auf 20 Jahre, Kopplung an Inflation statt Lohnentwicklung, Senkung des Rentenniveaus, Abschaffung der Familienversicherung in der KV,….wäre alles bitter notwendig aber das traut sich keiner anzufassen. Wird irgendwann der IWF machen.

    Alle die dieses tolle Konzept fahren können aufgrund der aktuellen Corona-Lage und ähnlichen Ausnahmezuständen in einen finanziellen Ruin gelangen. Ein Freund von mir hat auf diese Weise 4 Wohnungen finanziert und fleißig vermietet...er meldet sich seit 2 Wochen nicht mehr bei mir....auch wenn ich ihn vor diesem "Schein" gewarnt habe. Vermutlich können die Mieter für die Miete nicht aufkommen = finanzieller Ruin, bzw. Enteignung durch Bank.

    In aller Regel muss sehr viel passieren bevor die Bank den Kredit wirklich platzen lässt. Die hat nämlich kein Interesse daran Immobilenbesitzer zu werden.

    Alle Dänen aus der Grenzregion kommen nach Flensburg zum einkaufen, Bier und Punsch trinken und füllen hier die Restaurants, weil alles preislich deutlich attraktiver für sie ist.

    Das ist für Süddeutsche ja schon krass günstig im Norden. Was Dänen besonders gerne kaufen ist Alk und Süßwaren, da beides in DK extrem teuer ist.

    Gibt aber eine Sache die in DK deutlich günstiger ist - Immobilien. Häuser bekommt man nachgeschmissen.

    Was man bedenken sollte wenn man in dem Alter nach DK geht zum als Angestellter zu arbeiten: Es gibt sowas wie Sicherheit des Arbeitsplatzes nicht. Es gibt keinerlei Kündigungsschutz, 1/3 der Dänen verliert jedes Jahr ihren Job. ALG1 ist sehr niedrig und Schnorren wird nicht geduldet.

    Zuletzt 54 jährig in der PKV mit knapp 700 Euro Monatsbeitrag in der Vollversicherung.

    Vermutlich inklusive des gesetzlichen Beitragszuschlags, geringer Selbstbehalt, mit Kindern und Krankentagegeld? Zuschlag + Krankengeld + Kinder hast im Alter nicht mehr, Selbstbehalt ist deine Entscheidung.....

    Bei mir im guten Tarif mit Ende 40 sind es knapp 300€ die ich im Alter noch zahlen würde.... Mit Kindern, Krankentagegeld, gesetzlichem Zuschlag, sind es 700€...

    versicherungsbote.de/id/4876952/Interview-PremiumCircle-PKV/

    Das rundet das Bild noch etwas ab.

    Interessant ist "Und genau das ist das Problem der PKV: es besteht eben nur ein Anspruch auf das, was vertraglich garantiert ist.".

    In diesem Fall hätten alle Kriterien bei der GKV mit negativ bewertet werden müssen. Da kein verbriefter Anspruch auf gar nix besteht und Leistungen direkt von Kassenlage und politischer Willkür abhängen.