Beiträge von McProfit

    Hallo lieber @Schwachzocker

    Bekanntlich gebe ich hier im Forum gerne meinen Senf dazu bei einem Thema, wo ich glaube, praktische Erfahrung zu haben

    allerdings muss man bei jeder Formulierung akribisch aufpassen, dass sie nicht missverständlich ausgelegt werden kann

    Bei unserem kleinen Disput über Kapitalanlage oder Vermögensbildung mit Immobilien warst du jetzt aber ein ganz besonderer „Griffelspitzer“

    Natürlich kann man hier im Forum für jede These, die man vertritt, einen Einzelfall finden, wo die eigene Einschätzung bestätigt wird.

    Das gilt ja wohl für Immobilien wie auch schon Aktien

    Bei meinem Kommentar ging es mir lediglich um den großen Unterschied bei der Entscheidung, Aktien oder Immobilien

    Es ist ja keine abenteuerliche These von mir, wenn ich behaupte, dass man Immobilien eben auch mit wenig oder ohne Eigenkapital kaufen kann und die Rate über die Miete und möglicherweise eine kleine Zuzahlung finanziert

    Immobilien haben nun mal als Sachwert dieEigenschaft genauso wie Aktien, dass sie im Durchschnitt schon wegen der Inflation langfristig im Wert steigen

    Natürlich gibt es immer Einzelfälle, wo das nicht zutrifft das ändert aber nichts an der Gesamteinschätzung

    Hat man erst mal eine Immobilie gekauft und diese finanziert dann ist die Wertentwicklung nicht das eigentliche Risiko, sondern eher der Eingang der regelmäßigen Miete

    Irgendwann ist diese Immobilie mal abbezahlt und selbst dann ist der aktuelle Wert interessant, aber nicht wichtig, weil der klassische Immobilien Anleger diese Immobilie weiterhin langfristig behält und die Miete als Zusatzeinkommen verbucht

    Die Wertentwicklung ist bei den meisten Immobilien-Anlegern eher für die Erben von Interesse

    Daher bleibe ich dabei, dass die Käufe meiner Immobilien in den letzten Jahrzehnten nur ein überschaubares Risiko hatten,da hätte schon die Mehrzahl aller Mieter die Zahlung einstellen müssen

    Ich sehe Immobilien unverändert als gute Möglichkeit, mit wenig Eigenkapital, ein Vermögen aufzubauen, allerdings mangelt es immer mehr an den geeigneten Objekten

    aufgrund der stark gestiegenen Preisen der letzten Jahre und Jahrzehnte wie sehen, bei denen die Mieten nicht mithalten konnten, hat das natürlich Auswirkung auf die Rendite und somit auf die mögliche monatliche Zuzahlung

    Daher heuteich unverändert die Methode anfangs mit kleinen, ein Zimmerwohnungen zu beginnen. Auch heute noch für interessant.

    Viele Grüße, Mcprofit

    Hallo Forumsfreund dicker esel

    Wenn es um Dividenden geht, dann ist es klar dass auch uch dazu meinen Senf abgebe

    Ich bin ja bekanntlich seit Jahrzehnten ein Anhänger von Dividenden

    Davon haben mich auch die teilweise berechtigten Argumente einiger Forums Freunde hier nicht abgebracht

    Das liegt natürlich daran, dass ich früher in Immobilien investiert habe und es gewohnt war, regelmäßig die Miete zu bekommen und mich daher die Wertentwicklung der Immobilien nur an zweiter Stelle interessiert hat,

    wichtig waren die regelmäßigen Mieten und dass man sie regelmäßig anpassen konnte

    Allerdings habe ich schon ein relativ hohes Vermögen und daher kein Interesse mich ständig mich mit den Aktienkursen zu beschäftigen

    zumal die Dividende seit Jahrzehnten kommt und jedes Jahr ohne Ausnahmen immer höher war

    Wenn jemand von Dividendenausfall schreibt, dann ist das irreführend

    Natürlich kann auch mal eine einzelne Dividende ausfallen

    man hat ja üblicherweise nicht nur Aktien von einem Unternehmen, sondern mehrere

    Es gibt zahlreiche Weltkonzerne, die seit 100 Jahren ohne Ausnahme jedes Jahr Dividende ausschütten, ( z.B. Procter&Gamble)

    es gibt sehr viele Unternehmen, die seit über 50 Jahren ohne Ausnahme jedes Jahr die Dividende erhöhen (z.B. Colgate)

    Mein klassisches Beispiel Ihr Forum ist die McDonald’s

    Meine erste McDonald’s hat seiner Zeit 20 Cent Dividende gezahlt. Heute zahlt sie vier Dollar pro Aktie. Jedes Jahr rund 8% MEHR

    Nach all den klugen Ratschlägen hier werde ich in meinem eigenen Freundeskreis weiterhin einen reinen Dividenden ETF empfehlen,

    aber zusätzlich - damit der Forumsfreund @Irving nicht umsonst seine Energie verschwendet hat - . auch noch einen ausschütten normalen Index Fond

    Das Risiko von Dividenden ETF wird hier völlig übertrieben dargestellt

    In diesen ETFs ist wohl ein hoher Anteil an Versicherungsunternehmen wie Allianz, Münchner Rück und so weiter

    Die zahlen jedoch nicht nur seit Jahrzehnten Dividende, sondern haben parallel auch noch zusätzlich steigende Aktienkurse

    Da gibt es schlimmere Risiken im Leben als Eigentümer oder Mit-Eigentümer der Allianz zu sein

    Wenn es dir um regelmäßige Ausschüttungen geht und Du nicht ständig groß beobachten willst, dann Kauf dir ETF mit Ausschüttung

    Ich selbst bin überwiegend in Einzelaktien mit Dividende investiert,

    weil es ETF eben zu meiner Zeit vor 30 und 40 Jahren noch gar nicht gab

    und eine Umschichtung heutzutage viel zu viel Steuer kosten würde

    Das sollen mal meine Erben übernehmen

    Viele Grüße und viel Gelassenheit wünscht dir der schwäbische McProfit zur Zeit in seinem Ferienhäuschen an der Côte d’Azur

    Guten Morgen zusammen

    Ich kann euch auch nur mit Halbwissen dienen

    Verluste und Gewinne mit Aktien sind meines Wissens nach, auch nur mit Verlusten oder gewinnen, mit anderen Aktien zu verrechnen

    Dasselbe gilt für Fonds.

    Auch dort ist nur eine Verrechnung mit Käufen und Verkäufen anderer Fonds möglich

    Da es sich jedoch um ein alte Depot handelt, muss man prüfen, ob das überhaupt möglich ist, weil alle Käufe und Verkäufe vor 2009

    Steuerfrei sind

    Da gibt es aber sicher bessere Fachleute hier im Forum

    Viele Grüße, Mcprofit

    Lieber Sovereign

    Als ich heute Morgen zufällig auch mal wieder die Bitcoin Seite angeschaut habe, ist mir der letzte Kommentar ins Auge gesprungen

    Da hab ich gedacht, wer von den Forumsfreunden hier kann auf eine solch abenteuerliche Argumentation bezüglich Europa kommen

    Bevor ich oben den Namen gelesen habe, habe ich gedacht so wie ich die Freunde hier inzwischen kenne, kann das eigentlich nur von Sovereign stammen.

    Und siehe da, Volltreffer

    Vielen Dank für die Aufklärung dass Europa eigentlich nur eine Landmasse ist

    Gruß McProfit

    Lieber Forumsfreund Trader42

    Nur für Dich:

    Mit deinen Kommentaren bringst du mich unverändert zum schmunzeln.

    Wenn ich zur Zeit morgens in meinem Ferienhäusle in Südfrankreich auf der Terrasse sitze und anstelle einer Tageszeitung die Kommentare hier immer Forum lese dann lerne selbst ich nach 40 Jahren aktiver Börse, manchmal immer noch etwas dazu,

    manchmal werde ich jedoch auch an meine eigene Euphorie in meinen ersten Börsen Jahre - so zwischen 1980-1990 - erinnert

    Ich glaube, es geht jedem Anleger hier so, dass er in den ersten Jahren der Ansicht ist er kann der Börse ein Schnippchen schlagen und mit seinen eigenen Ideen die durchschnittliche Entwicklung an den Aktenmärkten übertreffen

    Leider machen die wenigsten Anleger eine exakte Renditeberechnung

    Die Liquidität, die man nach Käufe bei Kostengängen zurück hält, wird bei der Renditeberechnung meist nicht berücksichtigt, man schaut nur auf den Depot Auszug

    Manche Aktien die man mit Verlust verkauft hat, wird oft vergessen, schließlich erscheint sie nicht mehr im Depot

    Oft kommt neues Geld hinzu, oder man braucht Geld für persönliche Anschaffungen,

    Oft gibt es Teilverkäufe oder Aufstockungen

    Dann gibt es auch noch dummerweise Dividenden, die auf einem anderen Konto landen,

    von Aktiensplits, Fusionen, spinoffs und was ist sonst noch alles gibt, gar nicht zu reden

    All das muss bei der persönlichen Renditeberechnung berücksichtigt werden

    Wenn du mit viel Glück dummerweise gerade am Anfang ein paar überdurchschnittliche Gewinne erzielt hast, dann wird man erst recht in seiner Ansicht bestärkt und will solch väterlichen Ratschläge wie vom demnächst 80-jährigen McProfit nicht anhören.

    Dann höre ich oft als Argument:

    „Früher war alles anders

    Die Zeiten haben sich geändert

    Kaufen und halten funktioniert nicht mehr..“

    Du musst diese Erfahrung aber selbst sammeln,

    ich empfehle dir, lediglich, eine exakte Buchhaltung deiner Aktivitäten zu machen,

    Das ist gar nicht so einfach

    Wenn du das aber nicht machst, lügst du dich in die eigene Tasche

    Ich wünsche dir weiterhin ein glückliches Händchen

    Viele Grüße und vielen Dank, wenn du mich auch in Zukunft zum schmunzeln bringst

    McProfit

    Lieber Forums Trader42

    Heute hast du mich mal wieder zum schmunzeln gebracht

    Du schreibst,

    „du gehst mal davon aus, wenn es keinen großen, sondern nur einen kleinen Crash gibt…“

    Ist ja klar dass da Freude bei mir aufkommt

    Lieber Trader42 was ist denn bei dir der Unterschied zwischen einem großen und einem kleinen Crash?

    Beim Auto könnte man sagen, wenn man den Schaden reparieren kann, dann war es ein kleiner Crash

    Wenn dein Auto aber einen Totalschaden hat, dann war es wohl ein großer Crash?

    An Börse gibt es jedoch keinen großen oder kleinen Crash, sondern immer nur Rückschläge

    Ein echter Crash in der Börse wäre eine Weltwirtschaftskrise mit Massenarbeitslosigkeit und Insolvenzen von A bis Z

    Schau dir mal den Dow Jones Index an.

    Das ist bekanntlich die durchschnittliche Wertentwicklung von Aktien in den letzten 130 Jahren. So lange gibt es diesen Index schon.

    Allein in den letzten 40 Jahren, wo ich an der Börse aktiv bin, hat sich der Index von 1000 Punkte auf 40.000 Punkte entwickelt

    Also um das 40 fache

    Dazwischen unzählige Rückschläge wegen Weltkriegen, Weltwirtschaftskrise, Inflation, Politik, aber danach ging es immer wieder aufwärts

    Für mich demzufolge kein Crash

    Weder klein noch groß

    Das ist der Grund, warum ich seit Jahrzehnten zu den kaufen und liegen lassen Aktionäre gehöre.

    Daran wird sich auch im Rest meines Lebens nichts mehr ändern

    Auch wenn es für manche hier langsam penetrant wird, trotzdem weiß ich darauf hin, egal wie die Kurse steigen oder fallen die Dividenden kommen seit 100 Jahren regelmäßig ohne Ausnahme dazu noch streigend, natürlich nur im Salto nicht im Einzelfall

    Bleib gelassen , schau dir nicht jeden Tag die Kurse an, es gibt schönere Dinge im Leben als Börsen Nachrichten

    Viele Grüße, McProfit

    Hallo, LebenimSueden und Tausi

    Perfekt habt Ihr die Risiken erklärt, da merkt man da haben Praktiker geschrieben

    Probleme gibt es aber auch beim Kauf eines gebrauchten Hauses

    Wenn man eine sehr enge Finanzierung hat, muss man ganz besonders darauf achten:

    auf anfallenden Renovierungen und Modernisierungen und Reparaturen

    Davon kann alles betroffen sein vom Dach bis zum feuchten Keller, von den Elektroinstallation, Wasserleitungen, von der Heizungi, und von den hohen Kosten für Wartungsverträge für Heizung Hebeanlage für Abwasser in HangAnlagen, elektrische Garagentor, Lüftungsanlage, elektrische Rollläden, Markisen, Dachfenster, Türschließanlage oder Alarmanlage

    Und alles, was mir gerade nicht eingefallen ist

    Dazu deutlich höhere Nebenkosten wegen schlechterer Isolierung,

    wegen veralteter Heizung,

    älteren Fenstern

    Undichte innen liegende Balkone oder Dachterrassen ,

    Ich brauche nur in meinen Rechnungs- Ordner sehen , was ich alles das Jahr über ansammelt , für eine Normalverdiener eine Katastrophe

    Und häufig ein Grund für Ehe Streit und Scheidungen

    Damit will ich nicht vom bauen oder kaufen abraten, aber einfach im Voraus darauf hinweisen, was alles auf einen zukommt

    Viel Erfolg wünscht Mcprofit

    Hallo xdtake

    Du hast sehr detailliert deine persönliche Situation geschildert

    Allerdings ist es ausgeschlossen, als Außenstehender ohne weitere Informationen einen persönlichen Ratschlag zu geben

    Mit allgemeinen Ratschlägen kommst du jedoch nicht weiter

    Allein die Frage, ob gebrauchtes Haus kaufen, neues Haus bauen oder Bauträger oder Fertighaus ist auch kompliziert

    Jeder Weg hat seine Vor. und seine Nachteile

    Beim gebrauchten Haus werden auf die Renovierungskosten und Modernisierungen unterschätzt

    Auch beim Neubau drohen immer Überraschungen durch unvorhergesehenes, durch Sonderwünsche, oder Verzögerungen während der Bauphase

    Das Problem beim Fertighaus ist nicht der Preis, sondern die Suche nach einem Bauplatz,

    Dann geht es um die Frage nach der Erschließung, oft auch um die erforderluche , Unterkellernd, oder hohle Zusatzkosten durch Hanglage mit entsprechenden Kosten für Gartenanlage, Zugangs-Treppen, Garageneinfahrt usw.

    Ich befürchte, dass das Forum hier nicht groß weiterhelfen kann

    Viel Glück und gutes Gelingen wünscht dir McProfit

    Liebe Forum Freunde

    Taust, Sovereign aber auch LebenimSueden und alle anderen Mitleser

    es war mal wieder spannend für mich zu lesen, was für Risiken ich völlig ahnungslos mit meinen Immobilienkäufen offensichtlich eingegangen bin,

    Bei der von euch genannten Hebelwirkung wurde mir im Nachhinein Angst und Bange,

    Zum Glück gab es damals noch kein Finanztip Forum sonst würde ich wohl heute noch ohne Immobilien und damit auch ohne Aktien dastehen

    Schließlich konnte ich nur mit dem hohen Wertzuwachs beim Verkauf der Immobilien überhaupt in großem Stil an den Kauf von Aktien denken

    Dennoch habt Ihr natürlich einerseits auch recht.

    Wenn man Immobilien zum vermieten auf Kredit kauft und die Kreditrate sich vom Mieter abzahlen, lässt, ist das logischerweise ein Risiko

    Nicht so sehr, weil der Wert der Immobilie sinken könnte, man will ja ohnehin nicht verkaufen, sondern weil die Miete ausfallen kann weil man Ärger mit dem Mieter hat

    Wenn ihr jedoch meinen Erfolgsweg, wie ich mit Immobilien ein Vermögen aufgebaut habe, gelesen hat, dann stand dort auch:

    Meine erste Immobilie kaufte ich als junger Mann i in den 1970er Jahren im Alter von damals 25 oder 30

    Und wenn ihr weiter gelesen habt, war das ein bescheidenes ein Zimmer Apartment in Stuttgart für damals rund 30.000 DM und 200 € Monatsmiete

    Mehr hätte mir die Bank damals ohnehin nicht finanziert, obwohl ich damals schon dank Familie ein bezahltes eigenes kleines Einfamilienhaus bewohnte.

    Die Bank schaut jedoch erst mal auf das laufende Einkommen und nicht so sehr auf die Sicherheit, weil sie ja keine Freude an Zwangsversteigerungen hat.

    D.h., aber für mich,

    mit dem Kauf dieser Immobilie zu einer Art Vollfinanzierung habe ich wohl laut eurer Aufklärungein hohes Hebel-Risiko,

    konnte aber im Notfall eine Ausfall der Miete durch mein Einkommen selbst ersetzen

    Mit jedem weiteren Kauf und jeder weiteren Mieteinnahme wurde das Risiko für mich und die Bank geringer, weil in der Regel ja nicht alle Mieter gleichzeitig ausfallen, sondern nur Einzelfälle, wenn überhaupt

    Und daher ist es mir im Laufe von 30 Jahren gelungen

    (man beachte die lange Zeit -

    das ist ein halbes Leben)

    am Ende hunderte von Immobilien im Bestand zu halten, die sich im Wert im Durchschnitt alle mehr als verdoppelt haben und fast ausschließlich durch die eingenommene Mieten abbezahlt ohne große, persönliche Zuzahlung

    Ob das Glück, oder Können, oder ob ich eben zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle war kann ich euch auch nicht sagen

    Vermutlich von allem Etwas

    Ob das Modell auch heute noch funktioniert, kann ich auch nicht sagen, weil ich den Immobilienmarkt nicht so intensiv beobachte

    Mit meiner mal wieder sehr langen Abhandlung hier wollte ich damit auch lediglich darauf hinweisen, dass die Risiken lange nicht so dramatisch waren wie von euch teilweise dargestellt

    Ihr wisst ja

    Nichts geht ohne Risiko/

    Aber ohne Risiko geht auch nichts

    Viele Grüße von McProfit

    Immer noch ganz entspannt an der sonnigen Cote d’Azur

    Gibt es hier überhaupt jemand sich für so eine langatmig Geschichte interessiert

    Oder sollte ich mich hier eher an die Regel halten:

    In der Kürze liegt die Würze?

    Lieber @Schwachzocker

    Jetzt muss ich mich doch noch mal melden

    Ich habe hier geschrieben, das es leichter ist mit Immobilien ein Vermögen aufzubauen als mit Aktien

    Weiter hab ich geschrieben:

    Immobilien kann man auf Kredit kaufen und mit der Miete und etwas Zuzahlunge die Raten abzahlen

    Ist der Kredit abbezahlt, hat man eine schuldenfreie Wohnung, die meist viel mehr wert ist als beim Kauf und zusätzlich künftig die Miete als monatliches Zusatzeinkommen

    Bei Aktien ist es deshalb schwieriger….

    Weil man auf Aktien in der Regel keinen Kredit bekommt

    Immobilien gelten bei der Bank als sicherer und daher wird der Kaufpreis zum Großteil finanziert - je nach persönlichen Umständen außerdem bekommt die Bank eine Grundschuld

    Obwohl Aktien auch Sachwerte sind, und wegen der Streuung sogar sicher als eine einzelne Immobilie, werden diese in der Regel von der Bank nicht mit Kredit finanziert

    bei guter Bonität, vielleicht mit maximal 50 % und auf jeden Fall mit höheren Zinsen als bei einer Immobilienfinanzierung

    In der Praxis heißt das für die Mehrzahl der Kapitalanleger, dass man mit Aktien nur über einen Sparplan ein mehr oder weniger großes Vermögen aufbauen kann

    Vielleicht kommt ab und zu mal eine Erbschaft dazu, oder eine Abfindung , dann kann es auch mal schneller gehen

    Ich selbst habe mein eigenes Vermögen mit Immobilien aufgebaut

    Ich wohnte in jungen Jahren, dank der Hilfe der Familie bereits in der eigenen Immobilie

    Daher war es leichter, die erste kleine 1.Zimmer-Eigentumswohnung auf Kredit zu kaufen, die hat damals in der Nähe von Stuttgart 30.000 DM gekostet!!!

    Meine damalige Hausbank hat das problemlos finanziert, und nachdem das funktioniert hat, konnte ich jedes Jahr ein oder zwei weitere Immobilien dazu kaufen

    Je mehr Immobilien ich hatte, und je korrekter die Mieteinnahmen kamen, umso großzügiger wurde die Bank

    Nach 20 Jahren hatte ich bereits 30-50 Wohnungen, klein und groß

    Danach habe ich dann nicht mehr einzelne Wohnungen, sonderngleich die ganzen Mehrfamilienhäuser gekauft, wenn eines angeboten wurde

    Immer mit Vollfinanzierung durch die Bank

    Allerdings konnte ich da schon sehr hohe Tilgungsraten leisten, so dass die Objekte schneller abbezahlt waren

    Meine größten Käufe am Ende Wohn und Geschäftshäuser in Stuttgart im Einzelwert Wert von über 7 Millionen €

    Ich hatte einen eigenen Hausverwalter beschäftigt

    Dieser Erfolg war nur möglich durch eine Vollfinanzierung der Hausbank und natürlich den in den letzten Jahrzehnten laufend, steigenden Preisen und steigenden Mieten

    In den letzten Jahren so ab meinem 70. Lebensjahr habe ich nach und nach alles verkauft. Oder an Familienangehörige als Schenkung übertragen

    Das hat fast zehn Jahre gedauert und den gesamten Erlös habe ich in Aktien investiert

    Logischerweise mit Schwerpunkt Dividende

    Ob diese Erfolgsgeschichte auch heute noch möglich wäre, kann ich nicht sagen, die Banken sind vorsichtig, die Immobilienpreise für Kapitalanleger inzwischen fast zu hoch

    Und gewerbliche Mieter haben oft eine schlechte Bonität

    Ich wollte dir damit aber nur nochmals den Unterschied zwischen Immobilien und Aktien aus Investorensicht darstellen

    Viele Grüße, McProfit

    H

    Hallo @Saarlaender

    Vielen Dank für die Richtigstellung

    Ich war einige Jahre auch Kunde bei der Deutschen Bank in Stuttgart

    Allerdings war ich Kunde der Abteilung „Wealth Management“ was so viel heißt wie „private Vermögensverwaltung“

    Ich war zu vielen Events eingeladen, mit hochrangigen Referenten

    Und bin damals den Empfehlungen der Profis gefolgt

    Es war unglaublich, aber selbst die Profis der Deutschen Bank haben es geschafft, bei insgesamt steigender Börse in meinem Depot ein minus produzieren

    Gewinne würden viel zu schnell realisiert und fehlten beim weiteren Anstieg im Ergebnis

    Hinzu kamen viel zu viel Derivate und Strättel Anlagen, Hierbei wurde gleichzeitig auf steigende und fallende Kurse gesetzt

    Heute kann ich nur noch den Kopf schütteln

    Anscheinend waren die Vorgaben aus Frankfurt selbst den eigenen Mitarbeitern der Deutschen Bank nicht geheuer, so dass die ganze Abteilung zu einer Schweizer Großbank gewechselt ist

    Ich habe mich dann aber immer mehr dazu entschieden, die Anlage selbst in die Hand zu nehmen

    Max Blue gab es damals noch nicht

    Viele Grüße McProfit

    Hallo Forum Freund @Tamarcy

    Und Horst Hämmerle

    Erst mal vielen Dank für die schwäbische Episode am Küchentisch

    Ich hab mich auch diesmal wieder köstlich amüsiert. Allerdings war mir die Akzeptanz von ETFs mit der komplizierten Erklärung dann doch etwas untypisch.

    Ich glaube nicht, dass im echten Leben so schnell ETFs akzeptiert werden, wie von dir beschrieben

    Ich glaube auch nicht, dass ein bodenständiger Handwerker, so schnell sein Kapital zu einer anderen Bank bringt

    Die Deutsche Bank ist vermutlich deshalb schon ein schlechter Rat, auch wenn diese einen Sonderpreis bei den Kauf Gebühren macht, weil sie vermutlich in den Folgejahren Jahr für Jahr brav die so genannte verwahr-Gebühr also eine Gebühr für das Halten der Wertpapiere verlangt!

    Die jährliche Gebühr von Media 0,15 - 0,50% fällt viel mehr ins Gewicht als ein einmaliger Rabatt bei den Kaufgebühren

    Zu deiner Frage nach einer Empfehlung ist es logisch, dass du auch von mir eine Antwort

    erhältst

    Da der Horst Hämmerle eine regelmäßige Ausschüttung will, ist er mir schon mal ganz sympathisch!!!

    Ich bin ja selbst auch ein Fan von Kapitalanlagen, bei denen die Erträge regelmäßig auf dem Bankkonto landen

    - So wie die Mieten bei den Immobilien

    Daher bin und bleibe ich ein Anhänger von Unternehmen mit regelmäßiger Dividende

    Voraussetzung ist, dass die Dividende nicht nur jedes Jahr kommt, sondern jedes Jahr höher ausfällt

    und dass zusätzlich der Aktienkurs langfristig ebenfalls nach oben tendiert

    Mein Tipp daher 100.000 € in ein oder zwei Dividenden ETF mit viertel jährlicher Ausschüttung das sind rund 2.000 bis 3.000 Euro im Jahr Snfangsdividende

    Dazu gibt es langfristig steigenden Kurse.

    Das ist wie Immobilien, die im Wert langfristig steigen und zusätzlich regelmäßig steigende Miete abwerfen

    Dann hier auch noch „meinen Senf“ zum Thema Nießbrauch,

    Es ist eine sehr kluge Entscheidung, schon jetzt zu Lebzeiten , dasDepot an seine künftigen Erben zu übertragen, d.h. zu schenken

    Hierbei wird ein Nießbrauch vereinbart.

    Das ist eine Art Depotsperre,.

    D.h. der Beschenkt, also das Kind oder der Enkel hat das Depot und auch die Wertsteigerung,

    die Dividende bekommt jedoch der Horst Hämmerle lebenslänglich

    Damit das Kind oder der Enkel nicht auf die Idee kommt, die Aktien oder Fonds zu tauschen oder zu verkaufen, hat das Depot eine Sperre.

    Verkäufe oder Umschichtung en dürfen nur mit Zustimmung des Nießbrauch-berechtigten, also vom Horst Hämmerle vorgenommen werden.

    Das hört sich kompliziert an, ist aber nichts anderes als bei Immobilien.

    Man schenkt die Immobilie zu Lebzeiten seinen künftigen Erben, und bekommt lebenslänglich die Miete

    Die Immobilie oder auch hier die Aktien oder ETF können Leb-Zeiten des Horst Hämmerle nicht verkauft werden beziehungsweise nur mit diesem Zustimmung

    Es fällt im Todesfall keine Erbschaftssteuer an, und es gibt später keinen Streit über das Erbe, weil es nichts mehr zu erben gibt

    Ich mache das schon seit 20 Jahren zu Gunsten meiner Frau, Exfrau, unter den Kindern oder nachstehenden

    Schenkungssteuer fällt übrigens bei den genannten Summen keine an.

    Bei höheren Summen über 400.000 oder 500.000 € fällt sie meist auch nicht an, weil der Nießbrauch den Wert der Schenkung reduziert.

    Wer mehr wissen, will einfach den Praktiker McProfit fragen

    Viele Grüße McProfit

    Zur Zeit aus Saint-Tropez an der Côte d’Azur

    Lieber Forumsfreund Tomarcy

    Mit Bolko Hofmann, dem Herausgeber, der auch heute noch existierenden Börsen Zeitschrift Effekten Spiegel Hast du ein heikles Thema angesprochen

    Buko Hofmann ist mit seinen Börsengeschäften in der Tat an der Börse mehrfacher Vermögens-Millionär geworden

    Allerdings nicht mit klassischem Aktien Handel uns auch nicht durch die Abogebühren seiner Zeitschrift sondern durch eine extrem umstrittene Methode, heutzutage sagt man Heuschrecken dazu

    Das war eine Art Erpressung von Aktiengesellschaften

    Ich will das hier nicht vertiefen, man kann das vermutlich noch irgendwo im Internet nachlesen,

    ich kann mich eben gut daran erinnern, weil der Effekten Spiegel in meinen Anfang Börsen Jahren 80er und 90er der einzige sogenannte Tipp Dienst war mit laufenden Aktien Empfehlungen

    Hofmann hat bei kleinen Nebenwerten bei denen eine Fusion oder Verschmelzung oder Übernahme geplant, war einige Aktien gekauft und bei der Hauptversammlung dann das Vorhaben blockiert

    Ihm ging es nicht um bessere Lösungen, sondern um die Erzielung einer Abfindung, um seine Klage zurückzunehmen

    Nur ein Beispiel,

    was auch unsere aktuellen Forums Freunde hier vermutlich erstaunen wird

    Der letzte Prozess gegen die Deutsche Bank wegen der Übernahme der Postbank Aktien hat 14 Jahre lang gedauert

    Bolo Hofmann ist in dieser Zeit gestorben, aber seine Erben haben den Prozess letztes Jahr 2024 mit einem Vergleich beendet

    Die Deutsche Bank zahlte ihm letztes Jahr

    Also 2024 rund 8 Millionen € als Abfindung für die Zurücknahme der Klage -

    wohl gemerkt nach 14 Jahren riesiger Prozesskosten bis hin zum Bundesgerichtshof

    Er hat es leider nicht mehr erlebt,

    aber im Geschäftsbericht der Effekten Spiegel AG steht dass durch diese Abfindung letztes Jahr der höchste Gewinn in der Firmengeschichte jemals erzielt worden ist mit rund 10 Millionen €

    Ansonsten war Bolko Hofmann eine schillernde Figur

    Er hat sogar gegen die Einführung des Euro jahrelang geklagt, am Ende alles verloren.

    Wir vom Stammtisch beziehungsweise Aktien Club haben ihn oft bei seinen Auftritten bei Hauptversammlung erlebt

    Hier im Schwabenland vergleichbar mit dem legendären Remstal Rebellen, Palmer

    Viele GrüßeMcProfit

    Mir war nur wichtig darauf hin hinzuweisen, dass er nicht mit Nebenwerten sein Vermögen gemacht hat, sondern mit einer Art Erpressung

    Oder Heuschrecken Methode

    Guten Morgen liebe Forums Freunde

    Es ist wieder mal köstlich, diese Diskussionen zu verfolgen

    Zunächst mal gab es vor 40 Jahren als der Börsen-Stammtisch gegründet, wurde. weder ein ETF, noch einen MSCI, noch ein Internet und leider auch keinen. @Irving der uns damals gesagt hat dass „das hin und her die Taschen leert“ und nur die Banken und Börsenmakler reich macht

    Wer in den achtziger Jahren in Aktien investiert hat, hat das ausschließlich als Spekulation mit übrigen Geld gemacht

    Dass Aktien eine Kapitalanlage sein können, ähnlich wie Immobilien, auf diese Idee ist damals hierzulande noch keiner gekommen

    Der schlaue @Irving sagt mir leider jetzt erst im Nachhinein, was ich damals hätte tun müssen, um schon früher die Aktie als Kapitalanlage zu sehen

    Die damaligen Berater waren Bolko Hoffmann vom Effekten Spiegel der bis zu seinem Tod unverändert in Nebenwerte investiert hat

    Die andern Berater waren meist amerikanische Börsen Makler von Mary Lynch oder Bach Security die natürlich ein großes Interesse am kaufen und verkaufen hatten

    Ganz nach dem Motto

    „vom Gewinn mitnehmen ist noch niemand arm geworden“ -

    Heute weiß ich: „aber auch nicht reich“

    Das damalige Gemeinschafts Depot des Börsen-Stammtisches oder späteren Aktien- Clubs ist allen Empfehlungen dieser Profis brav gefolgt

    Was hätten wir auch anders tun sollen?

    Ich wiederhole,:

    leider war kein Irving dabei

    Und jetzt muss ich den Kommentar nochmals korrigieren, weil er nicht genug recherchierte wurde

    Als der Aktienclub irgendwann in den 90er Jahren den neunziger Jahren festgestellt haben, dass der simple Dow Jones

    Index besser ist als die ganzen Empfehlungen der hochrangigen Profis von der Wall Street

    Wurde das Gemeinschafts Depot, das damals immerhin auch schon siebenstellig war nach und nach auf die großen Blutchips umgestellt

    Mit ursächlich waren auch Vorträge vom guten alten Andre Kostolany die wir damals persönlich besucht haben

    So haben wir dann das damalige Gemeinschaft Depot nach und nach umgestellt und voran hatte das Depot positive Renditen

    Die weitere Kritik meines besonderen Freundes Irving an diesem Gemeinschafts Depot ist ebenfalls falsch, das Gegenteil

    Das Gemeinschafts Depot des Aktien Clubs wurde 2017 geschlossen, und zwar nicht mangels schlechter Ergebnisse, sondern weil das BaFin in Berlin neue Richtlinien für Vermögensverwaltungen erlassen, hat die nur von zugelassenen Aktienfonds erfüllt werden können

    Daher mussten alle Aktienclubs in Deutschland, die es inzwischen in größerer Zahl gab, München, Hamburg, Itzehoe, Rosenheim usw ihre Depot schließen und das Geld an die Einleger zurückzahlen

    Das waren beim Stuttgarter Aktien Club wenn ich mich recht erinnere, immerhin und 300 Millionen €

    Die Stuttgarter sind dann meines Wissens ab 2018 den Weg mit eigenen Aktienfonds gegangen, die an der Börse Luxemburg und Hamburg registriert sind

    Obwohl diese Fonds, so wie die meisten verwalteten Aktienfonds der Großbanken in der Regel den MSCI nicht übertreffen - schon wegen der Gebühren - ist das Volumen aus Stuttgarter dennoch seit 2018 von null aufgrund 500 Millionen € gewachsen, wenn ich es richtig in Erinnerung habe

    Die Leser des Aktienbriefes und die Anleger im Aktien Fonds sind trotz der Kritik vom Freund Irving offensichtlich zufrieden ,

    man sieht es an den Bewertungen, aber auch an den unverändert vollen regelmäßigen Börsen- Veranstaltungen in den deutschen Großstädten und in einer riesigen Kundenzahl, die immer noch von Anfang an dabei ist

    Gemessen an den früheren, oft hohen Spekulationverlusten der meisten Privatanleger ist für die meisten eine Renditedifferenz zum MSCI eher eine Lappalie

    Fazit

    Hinterher sind wir alle klüger

    - Lieber Irving, schön, wenn du es vorher bist

    Ich empfehle dir ernsthaft und ohne Ironie, dich als Privater Vermögensverwalter zu etablieren

    Wenn deine Ergebnisse so sind, wie du hier immer schreibst, wirst du dich vor Einzahlungen schon bald nicht mehr retten können

    das Beispiel ist, der Mister DAX Dirk Müller der mit seinem eigenen Fund in wenigen Monaten mehrere 100 Millionen € gesammelt hat,

    weil er auf fallende Kurse gesetzt hat und diese zufällig oder Dank seiner Vorhersage dann auch tatsächlich danach gesunken sind

    Er hat einen schnellen Gewinn gemacht, der aber im Laufe der Jahrew nicht nur weg war, sondern immer minus geändert hat, weil die Aktien langfristig nun mal steigen und Rückschläge bisher immer nur vorübergehend waren

    Viele Grüße von McProfit

    Immer noch ganz entspannt in Südfrankreich

    Vielleicht sollte ich meinen Forums Freund Irving mal einladen dann können wir hier ein gemeinsames Foto an die Forums Freunde posten

    Lieber Forum Freund @Schwachzocker

    Ich bin mit deinem Vorschlag einverstanden, dass wir mal die aktuelle Diskussion beiseite lassen

    und ich erzähl dir mal, was man vor 40 Jahren an einem Börsenstammtisch in Esslingen und später in Stuttgart gemacht hat?

    Genau genommen war das nix anderes als dieses Forum hier, -

    lediglich in live, am Stammtisch

    und mit Rostbraten und Trollinger

    Damals wurde genauso heiß diskutiert wie heute.

    Jedoch nichts über ETF, über Dividenden sondern über Turm-Around-Aktien , meist Nebenwerte, aber auch über australische oder kanadische Goldminen und Ähnliches…

    Sogenannte Blue Chips galten als langweilig, daher auch der Name Witwen - einer der und Waisen - Aktien

    Wir wollen damals keine 10 % im Jahr,

    sondern im Monat - Monat toll am besten jeden Tag?

    Ich habe den Eindruck, da hat sich bis heute nicht daran geändert, lediglich die Spekulationen haben heute einen anderen Namen

    Unser Stammtisch hat damals übrigens bei dem legendären jährlichen Capital - Börsenspiel bundesweit den ersten Platz belegt

    Heute geht das alles online - vor 40 Jahren war das noch unvorstellbar

    Wir haben seinerzeit übrigens auch fast alle heimischen Hauptversammlungen besucht. Dazu hat es gereicht, wenn man eine einzige Aktie gekauft hat.

    Es gab damals auch den Gourmet Aktienführer

    Dort wurde aufgeführt, bei welchen Firmen es bei der Hauptversammlung, die beste Ben

    Bewirtung und die meisten Geschenke für die Aktionäre gab

    Sieger war damals übrigens die SchlossGartenbau AG in Stuttgart. Dort gab es immer ein köstliches Fünfgängemenü vom feinsten.

    Bei den Hauptversammlung sind wir auch als Redner aufgetreten und haben die Vorstände manchmal ganz schön in die Bredouille gebracht. Das war ganz lustig.

    Übertroffen wurden wir nur noch von Bolko Hofmann, dem Herausgeber des Effekten Spiegel, der hat bei den Hauptversammlung oft mit seinen Aktien die Entscheidungen blockiert Und sogar gegen Beschlüsse Prozessiert.

    Er galt als Hauptversammlung Schreck

    Da waren wir vom Stammtisch ganz friedlich

    sti


    , damaligen Stammtisch ist denn später der Stuttgarter Aktien Club und ein Stuttgarter Aktien Brief entstanden

    Statt Spekulationen werden dort jetzt- wen. Wundert es: vor allem Dividenden Aktien empfohlen

    So ändern sich die Zeiten -

    Nicht nur in der Börse

    Viele Grüße, Mcprofit


    Damals ging es um Turhan Around Aktien, oenny stocks, australische oder kanadische Goldminen oder Nebenwerte, bei denen man nicht auf 10 % im Jahr, sondern auf 10 % im Monat am liebsten am Tag spekulierte

    Hallo lieber Forums, Freund xdtake

    Ich habe gerade deinen Kommentar zu der Entwicklung der Immobilienpreise gelesen

    Es ist klar, dass ich eine solche Aussage nicht einfach unkommentiert stehen lassen kann

    Wenn man so wie ich, fast 40 Jahre lang aktiv eine Immobilien Firma hatte, und selbst mit Immobilien von null an, ein zweistelliges Millionen Vermögen erwirtschaftet hat, dann ist das ja ein Widerspruch

    Der Grund für unseren Widerspruch ist sehr

    Einfach

    Du bringst Einzelfälle aus der Immobilienbranche, wo durch bestimmte Umstände der Wert einer Immobilie gesunken ist

    In deinem Fall durch die Ansiedlung einer chemischen Fabrik in der Nähe unter euch einen großen Wasserschaden bei einem Haus

    Das ändert jedoch nichts an der durchschnittlichen Wertentwicklung von Immobilien im Allgemeinen

    An der Börse ist es ja auch nicht anders

    In den letzten 40 Jahren sind die Aktienkurse durchschnittlich gemessen am Dow Jones Index von 1000 Punkte auf 40.000 Punkte gestiegen, das sind rund 8 % pro Jahr

    Dennoch gibt es auch hier in Forum, den einen oder anderen Aktionär der es geschafft hat, dennoch mit der einen oder anderen Aktie Verluste zu erzielen.

    Der Vorteil bei Aktien ist natürlich, dass man in der Regel nicht nur eine oder zwei besitzt, sondern in der Regel meist von zehn oder mehr verschiedenen Unternehmen

    Bei Immobilien ist das schwieriger, weil die Kaufpreise einer einzelnen selbst kleinen Wohnung in der Regel schon sechsstellig sind

    Dennoch hat es keinen Sinn, wenn hier jeder irgendeinen Einzelfall aus seinem Börsen oder Immobilien Leben erzählt

    Wir können nur auf die durchschnittliche Wertentwicklung achten, und die ist nun mal sowohl bei Immobilien wie bei Aktien steigen, sowohl bei den Preisen, als auch bei den Mieten oder Dividenden

    Der Vorteil von Immobilien ist jedoch, dass man diese in der Regel auf Kredit mit wenig Eigenkapital kaufen kann und mit der Miete und einer Zuzahlung finanzieren kann

    Bei Aktien braucht man in der Regel das gesamte Kapital im Voraus also beim Kauf

    Ich bin inzwischen bekanntlich auch altersbedingt, ein Fan von Aktien mit Dividende und habe die meisten Immobilien nach und nach verkauft

    Viele Grüße McProfit

    Zur Zeit aus dem Urlaub in Südfrankreich

    Lieber Forumsfreund astroX

    Wenn es um das thema Ausschüttungen, also um Dividende geht, ist es klar, dass sich auch der McProfit aus Stuttgart zu Wort meldet.

    In den letzten Tagen und Wochen wurde hier intensiv und leidenschaftlich diskutiert ob Aktien mit Dividende gegenüber einer allgemeinen Aktienanlage, ohne Rücksicht auf die Ausschüttungen eine unterschiedliche Rendite haben

    Die Forums Freunde hier haben es tatsächlich geschafft, dass ich am Ende eingeräumt habe, das vermutlich ein klassischer Welt MSCI ETF

    Langfristig eine etwas bessere Rendite haben könnte, als ein ETF mit Schwerpunkt Dividenden

    Ich will hier nicht noch mal auf die Gründe eingehen

    Ich weise aber ebenfalls nochmals darauf hin, dass es Menschen gibt, reden auch ich gehöre, die schon älter sind,

    ein relativ hohes Vermögen haben

    und daher mehr Wert legen auf eine regelmäßige Ausschüttung und dafür eine möglicherweise kleinere Rendite in Kauf nehmen.

    Wenn du zu diesem Personenkreis gehörst, dann sind Dividenden-Aktien oder ETF. Auf jeden Fall eine gute Empfehlung.

    Deine Frage geht jedoch dahin, welchen der der zahlreichen Dividenden ETF Du nehmen sollst

    Ob der JPMorgan Dividenden ETF am Ende eine bessere Rendite oder eine höhere Ausschüttung hat, weiß man erst in Zukunft

    Ich selbst bin sehr skeptisch, weil ich in meinen 40 Jahren aktiver Börsen Zeit, noch keinen Vermögensverwalter oder Manager getroffen habe, der langfristig eine überdurchschnittliche Rendite erzielt hat

    Am Ende kochen alle mit Wasser.

    Sofern der ETF eine ausreichende Streuung hat, auf verschiedene Unternehmen, Branchen oder auch Länder machst du nichts falsch.

    JPMorgan verwaltet bisher schon einen recht großen Dividenden Fonds jedoch nicht als ETF, sondern mit den üblichen hohen Gebühren

    Dieser Dividenden Fonds hat sogar eine recht gute Rendite. Wegen den Gebühren bleibt er aber dennoch nur im Durchschnitt.

    Ich selbst habe bevorzugt Einzelaktien mit Dividende. Das hat aber mehr historische Gründe, weil es vor 30 und 40 Jahren noch keine ETF gab.

    Viel Erfolg wünscht Dir McProfit

    31.5.2025

    Lieber adrianberg

    Ich habe gerade aufmerksam deinen Kommentar gelesen

    Das war ja fast schon ein Grundkurs in Aktienanlage für Neulinge

    Bei einer Zahl, kam ich dann doch ins grübeln?

    Du schreibst, dass sich Aktienkurse im Durchschnitt alle 15 Jahre verdoppeln

    Das erschien mir stark untertrieben

    Da ich ja schon über 40 Jahre aktiv in Aktien investiere, habe ich mal nachgerechnet

    ich hab natürlich nicht nur die Aktien zu Grunde gelegt, die bei mir den höchsten Wertzuwachs haben, zum Beispiel meine McDonald’s in 30 Jahren von 20 auf 200

    Oder meine Procter&Gamble usw.-

    Sondern ich hab ganz einfach den Dow Jones genommen, der die 30 größten Unternehmen der USA enthält, nicht mehr und nicht weniger und das seit über 100 Jahren

    Als ich 1983 erstmals an die Börse ging, war die Jones bei rund 1000 Punkte.

    Ich weiß das noch so genau weil 1987 der erste sogenannte Börsencrash in meinem Leben stattfand, wo der Dow Jones an einem Tag 30% verloren hat. Von 2300 Punkte auf 1700 Punkte.

    Heute 40 Jahre später, ,-

    Trotz allem auf und ab

    und sogar trotz 8 Präsidenten -

    notiert der Dow bei rund 40.000 Punkten

    Bei einer Verdopplung alle 15 Jahre - wie von dir - würde der Dow jetzt erst bei 8000 Punkte

    Rechne selbst die 3fache Verdoppelungen alle 15 Jahre entsprechend deiner Rechnungnach:

    Start 80er Jahre Von 1000 auf 2000

    und dann auf 4000

    und noch mal auf 8000.

    45 Jahre später wären erst bei 8000 Punkten

    Dieser Dow Jones der 30 größten US Firmen hat sich jedoch in 40 Jahren sozusagen mehr als fünf mal verdoppelt

    Von 1000 auf 2000

    Dann auf 4000 und auf 8000

    Weiter auf 16.000 und auf 32.000

    Aktuell sogarschon wieder auf dem Weg zur nächsten Verdoppelung bei 64.000

    das heißt alle 8 Jahre in der Realität

    Ich kann dich aber trösten,

    Auch ich habe viele Jahre benötigt, bis ich dahinter kam, dass man diese gewaltigen Kurssteigerungen nur mit einer ganz simplen kaufen und liegen lassen. Strategie der besten Unternehmen der Welt erzielt.

    Im Dow Jones wird nur alle paar Jahre mal eine Einzelaktie ausgetauscht, falls ein Unternehmen es in die Rangliste der 30 größten Firmen schafft.

    Die Dividenden sind dabei noch gar nicht mit gerechnet. Wie gewaltig, die sich vor allem durch die laufenden Dividendenerhöhungen auswirken, habe ich schon mehrfach hier erklärt, ist aber jetzt nicht das Thema

    Dennoch, vielen Dank für deinen interessanten Kommentar

    Auch alte Hasen lernen hier im Forum immer noch etwas dazu

    Viele Grüße - immer noch von der Côte d’Azur von McProfit

    Sonntag, 1. Juni 2025

    Guten Morgen lieber Forums Agent008

    Du siehst es genau richtig:

    Einige Forums Freunde hier kann man als eine Art rechthaberische Besserwisser bezeichnen

    Das wäre nicht so schlimm, weil die alten Hasen hier damit umgehen können

    Neulinge, die jedoch erstmals an der Börse Geld in Aktien investieren wollen,

    werden durch solche Kommentare oder Diskussionen abgeschreckt oder sogar bestätigt, dass Aktien eher eine Spekulation, aber keine Geldanlage sind.

    Daher ist es gut, dass in einem solchen Forum zum Glück auch noch sehr viele besonnene und erfahrene Aktionäre unterwegs sind, die gerade für Neulingen eine riesige Hilfe sind.

    Ich selbst hätte mir viele Anfangsfehler erspart, wenn es in den achtziger oder neunziger Jahren schon ein solches Forum gegeben hätte

    Jetzt noch kurz zu deine Fragewegen den Dividenden

    Ich habe hier vor einiger Zeit eine relativ einfache Frage gestellt

    Ich habe meinem Geschäftsfreund auf seine Bitte hin eine Empfehlung geben, sein Geld von rund 1 Mio Euro in Aktien mit Dividenden Ausschüttung anzulegen anstelle Einzelaktien bevorzugt in einem ETF, weil er sich da nicht drum kümmern muss

    Hierzu wollte ich von den Profis im Forum Hinweise für den einen oder anderen geeigneten Dividenden ETF

    Dies hat zu einer riesigen Aufregung und Diskussion hier geführt, teilweise mit dem Vorwurf. Eine solche Empfehlung wäre die reinste Kapitalvernichtung.

    Inzwischen habe ich mehrfach eingeräumt, dass eine Anlage in Aktien oder ETF, ohne Rücksicht auf die Dividende vermutlich langfristig eine leicht bessere Rendite haben könnten als bei einer Anlage mit Schwerpunkt auf Dividenden

    Allerdings habe ich X mal darauf hingewiesen, dass ich selbst nun mal seit Jahren und Jahrzehnten ein Anhänger von Dividenden Aktien bin, weil diese für mich in meiner Situation und mit meinem Vermögen ideal sind

    Da mein Geschäftsfreund ebenfalls aus der Immobilienbranche kommt und ich seine Denkweise und Ungeduld erkenne, und ich weiß, dass er einfach kein Interesse hat, sich mit einem Aktiendepot zu beschäftigen, habe ich ihm ebenfalls diese Anlage empfohlen

    Ich werde ihn jedoch noch mal auf den möglichen Unterschied hinweisen,

    ich weiß aber, dass er genauso wie ich,

    sich nicht um seine Anlagen kümmern will, solange er regelmäßig ohne irgendwelchen Aufwand, seine Dividenden, also die Ausschüttungen erhält dazu noch versteuert und mit automatisch jährlicherSteigerungsrate

    Für mich ist das Thema längst abgeschlossen, wobei es jetzt nur noch darum geht ein oder zwei oder eventuell auch drei geeignete ETF herauszusuchen, weil die Anlagestrategie tatsächlich auch zwischen Dividenden ETF recht unterschiedlich ist

    Viele Grüße und viel Gelassenheit wünscht dir McProfit

    Immer noch aus Südfrankreich