Beiträge von McProfit

    Hallo fabioso und @Schwachzocker 

    auf Euren kleinen Disput will ich auch noch meinen "Senf" dazu geben.

    Bei Progonosen über die künftige Entwicklung der Aktien oder der Börse ist es völlig egal. ob die Prognose von einem bekannten Fachmann oder einem der vielen namenlosen sogenannten Anlageberater kommt die zu tausenden in der Anlageberatung der Banken sitzen.

    Als Anleger mit hohem Vermögen werde ich regelmäßig von Banken zu Kundenveranstaltungen eingeladen. Der Hauptreferent ist dann meist einer der "Oberhäuptlinge" der Vermögensverwaltung oder des sogenannten "Private Banking"

    Da kommen dann sehr kluge Aussagen, gespickt mit beeindruckenden Fachbegriffen.

    Am Ende aber hat der Referent auch nur Wahrscheinlichkeiten ausgesprochen, dass Aktienkurse langfristig im Durchschnitt eben eher steigen als sinken.

    Konkrete Verkaufrsempfehlungen werden NIE ausgesprochen.

    Das äußerste der Gefühle ist, dass man nebulös von einer möglichen Korrektur spricht und zur Reduzierung von bestimmten Branchen oder Ländern rät.

    Da es an der Börse auch in besten Haussezeiten immer Korrekturen nach unten gibt, hat der Referent im Rückblick immer auch ein wenig recht.

    Ob die nächste Korrektur jedoch gerade dann kommt, wenn der Referrent in seinem Vortrag darauf hinweist oder erst nach einem weiteren Anstieg ist ein ganz anderes Thema.

    Liebe Forumsfreunde, das Einzige was ich mit 40 Jahren Börsenerfahrung prgonostizieren kann ist banal:

    Aktienkurse haben langfristig eine durchschnittliche Wertentwicklung von 5 - 8 % pro Jahr, dazu noch steigende Dividendenausschüttungen.

    Vorausseitzung ist: Kaufen, halten und liegen lassen.

    Und sich den schönen Dingen des Lebens widmen und möglichst Prognosen egal von wem, ignorieren.

    Viel Geduld wünscht Euch McProfit

    Hallo Forumsfreunde,

    ich war gerade dabei auf eine merkwürdige Kritik an meinem Bericht über den persönlichen Besuch vom Forumsfreund Achim Weiss bei mir hier im schwäbischen Esslingen zu antworten.

    Nachdem ich mit meinem Kommentar fast fertig war, habe ich noch schnell nachgesehen, wer von den den Forumsfreunden es überrhaupt geschaff hat, mich aus der Reserve zu locken....

    Und welch eine Überraschung: Es war mein alter totgeglaubter "Forumsfreund" @Irving.

    Jetzt weiß ich auch woher die Redewendung kommt: "Totgeglaubte leben länger....."

    So schnell habe ich schon lange keinen Kommentar wieder gelöscht und mich ganz schnell anderen Dingen im Leben gewidmet.

    Schönen Sonntag wünscht McProfit

    Liebe Forumsfreunde

    ich habe heute erst durch eine direkte Info des Forumfreundes Tomarcy erfahren dass sie der Forumsfreund @Achim Weiss hier verabschiedet hat.

    Ich selbst habe das Fachwissen von ihm stets geschätzt.

    Obwohl ich selbst schon über 40 Jahre an der Börse engagiert bin, habe ich manches von ihm noch dazu gelernt. Vor allem beim Thema Dividenden.

    Leider wurde mein lange Zeit guter fachlicher Eindruck durch einen persönlichen Besuch von ihm bei mir in meinem Privathaus in Esslingen erheblich beschädigt.

    Da er laut eigener Angabe aus privaten Gründen zufällig am Jahreswechsel 2025/26 in Esslingen war, hat er mir hier im Forum mal angeboten mich persönlich zu besuchen.

    Ich habe zugestimmt weil ich es mal lustig fand, einen Forumsfreund hier auch mal persönlich zu erleben.

    Dieser Besuch hat bei mir bis heute nur Fragezeichen hinterlassen.

    Der Forumsfreund Achim Weiss ist bei diesem Besuch selbst ganz simplen Fragen ausgewichen, z.B. ob das sein richtiger Name ist, oder in welcher Stadt er denn seinen offiziellen Wohnsitz hat oder von wo er angereist ist oder was das für einen Verwandtschaftsbesuch in der Stadt Esslingen war. Also alles banalen Dingen die man bei einem erstmaligen Treffen üblicherweise fragt.

    Selbst auf die Frage meiner Frau ob sie ihm einen Kaffee oder zumindest ein anderes Getränk anbieten darf, hat er abgelehnt.

    Geblieben ist mir lediglich seine offensichliche Leidenschaft über alle regelmäßigen Forumsfreunde hier sämltliche Details aus deren Leben zu sammeln die diese irgendwann einmal in dem einen oder anderen Kommentar von sich zum besten gegeben haben.

    Diese Sammlung an Details auch über mich selbst hat dann völlig zu Recht meine Frau die dem Gespräch nur teilweise beigewohnt ist, zu dem Rat an mich veranlasst, dass ich doch von solchen Foren zu Finger lassen soll, wenn sich dort solch "dubiose Menschen" befinden.

    Ich kann mich nicht daran erinnern, dass ich jemals einen privaten Besuch bei mir zuhause hatte, der so viele Fragezeichen hinterlassen hat.

    Wenn ich aktuell hier im Forum zur Zeit nur noch sporadisch anzutreffen bin, dann liegt das weniger am Forumsfreund @Achim Weiss sonden vor allem daran, dass es viele andere Möglichkeiten gibt seine Zeit zu nutzen, als in solchen Foren.

    Dennoch bleibe ich hier dem Forum erhalten, wollte aber diese Erfahrung doch mit Euch teilen.

    Viele Grüße und viel Gelassenheit bei Euren Anlagen wünscht McProfit

    20.01.2025

    Hallo liebe Forumsfreund,

    das ist mal wieder eine köstliche Unterhaltung hier.

    Ich hoffe nicht, dass sich viele Börsenneulinge in dieses Forum und speziell in dieses Thema hier verirren.

    Wenn ein Außenstehender die Kommentare hier liest dann muss der ja darin bestärkt werden, dass Aktien in der Tat hochriskant sind und dass man dazu jeden Tag Nachrichten lesen muss und möglichst sofort darauf reagieren sollte.

    Wo bleibt dann hier wenigstens ab und zu mal ein Rufer in der Wüste, so wie beispielsweise der @Achim Weiss von dem weiß, dass er seit Jahren hier in tausenden von Kommentaren predigt, "" "Aktien sind Langfristalalgen" und es ist völlig unwichtig, an welchem Tag man kauft. (Besser als Aktien findet der Achim jedoch noch ETF)

    Nach 40 Jahren Börsenerfahrung gilt auch für mich:

    Wenn ich Aktien von einer bestimmte Firma kaufen will, dann gilt für mich "JEDER Tag ist Kauftag" Egal was der Präsident gerade zum Besten gegeben hat...

    Natürlich weiß ich es im Nachhinein auch, ob es besser gewesen wäre, noch ein paar Tage oder Wochen oder Monate mit dem Kauf zu warten oder womöglich diese Aktie gar nicht zu kaufen.

    Das geht auch Profis nicht anders

    Wenn der richtige Kauftag so einfach zu ermitteln wäre, dann würde es ihn ohnehin gar nicht geben.

    Ich erinnere nur an so banale Weisheiten, dass man zu KAUF an der Börse auch immer einen VERKÄUFER braucht, der uns seine Aktien an dem Tag verkauft den wir als optimal sehen.

    Wenn dieser Tag aber wirklich so eindeutig ein idealer Kauftag wäre, dann würde sich das wohl auch bei den Aktinebesitzern herumsprechen und die würden dann ausgerechnet in diesem Super-Kauftag eben nicht verkaufen.

    Allein daran sieht man schon wie absolut zwecklos dieses neudeutsche "timing" ist

    Da ich diese simple Erkenntnis hier im Forum und ganz speziell bei diesem Thema so gut wie nicht mehr lese, musste ich einfach mal wiede darauf hinweisen - auch wenn ich damit den Glauben an seine Börsenkunst beim Einen oder Anderen hier in Frage stellen.

    Dennoch viel Erfolg und viel Grüße von McProfit

    Hallo Kemikal

    Deine Frage ist einfach zu beantworten. Zum Einen war ich selbst davon betroffen und zum Anderen stellt sie sich sehr oft bei vielen Menschen.

    Zum Zeitpunkt einer Schenkung denkt man schlicht und einfach oft nicht daran, dass man das melden muss.

    Hinzu kommt, wenn der Betrag unter dem Freibetrag von 400.000 pro Kind und 500.000 für die Ehefrau liegt, dann ist die Schenkung ohnhin steuerfrei. Daher denken viele Menschen man muss diese daher gar nicht melden.

    Das ist aber falsch, so wie schon hier geschrieben wurde.

    Jede Schenkung muss gemeldet werden.

    Und jetzt kommt die konkrete Antwort auf Deine Frage

    Wenn Du das nicht gewusst oder vergesen hast, dann ist das ntürlich rechtlich kein Grund einfach ungeschoren so davonzukommen.

    Solange der Betrag jedoch unter den Freibeträgen l iegt und keine Steuer bei der Schenkung angefallen ist, dann hast Du nichts zu befürchten.

    Dem FA bzw. Staat ist ja kein Schaden entstanden. Im schlimmsten Fall gibt es irgendeine symbolische Strafe wie bei einer Ordnungswidrigkeit.

    Aber Achtung:

    Warum muss man dann überhaupt Beträge unter dem Freibetrag melden?

    Das ist einfach. Es kommt ja oft vor dass weitere Schenkungen im Laufe der Zeit hinzukommen. Vor allem wenn Eltern größere Vermögen, im Schwabenland meist Immobiien, zu Lebezeiten an die Kinder übertragen.

    Ich selbst habe auch mal vor rund 15 Jahren die erste Schenkung von je 400.000 Euro an die Kinder gemacht und das nicht gemeldet. Und dann 10 Jahre päter die nächste Schenkung gemacht.

    Da diese 2. Schenkung nach 10 Jahren jebenfalls steuerfrei ist ,wollte ich diese auch nicht melden.

    Aber der Steuerberater hat mich darauf aufmerksam gemacht und so habeich es gemeldet.

    Ich habe vom FA nie eine Rückmeldung bekommen, vermutlich weil der Betrag steuerfrei ist und lediglich dort notiert wird. Auch kein Bußgeld oder ähnliches

    Daher einfach entspannt bleiben.

    Viele Grüße McProfit

    Lieber BesorgterRentner Rentner

    Als Gleichgesinnter habe ich mit besonders großem Interesse Deine Geschichte gelesen und natürlich die Ratschläge der Forumsfreunde hier.

    Ich selbst war vor ein paar Jahrzehnten in ähnlicher Situtation. Heute bin ich 80.

    Mein Vermögen war in Immobilien angelegt, die ich mir berufsbedingt als Inhaber einer Immoblien und Bauträgerfirma gebaut habe und als Kapitalanlage vermietet habe.

    Von den MIeteinnahmen konnte ich längst leben weil die meisten Immobilien auf Grund der Infaltion uns steigender MIeten nach 20 Jahren abbezahlt waren.

    Allerdings habe ich den Aufwand für die Verwaltung von Immobilien, incl. MIeterwechsel, Reparaturen, Wasserschäden unterschätzt.

    Auch ein externer Vewalter kann nur einen Teil der Arbeit abnehmen. Ob man neue Fenster, eine neue Heizung oder ein neues Dach baut, muss der Eigentümer selbst entscheiden. Auch die speziellen Probleme mit Gewerbeimmobilien. Dazu noch die Buchhaltung und Steuererklärung und Abschreibung usw.

    Langer Rede kurzer Sinn

    Ich habe in den letzten 10 bis 20 Jahre die meisten Immobilien verkauft oder auf nahe Angehörige Kinder, Ehefrauen im Wege der Schenkung mit NIESSBRAUCH übertragen.

    Den gesamten Erlös (bei mir mindestens 7- eher 8-stellig) habe ich in Dividendenaktien investiert. In den letzten Jahren jedoch auch diese durch die Ratschläge hier im Forum in Dividenden-ETF mit Ausschüttung angelegt.

    Seitdem habe ich ein derart enspanntes Leben, dass ich sogar Zeit habe hier im Forum meinen Senf zum Besten zu geben.

    Die Dividenden kommen automatisch alle 3 Monate, maher als ioch zum Leben brauche. Dazu noch jedes Jahr steigend. Die Wertentwicklung der Aktien (also der KURS) ist zweitrangig weil man als Langfristanleger ohnehin nicht verkauft, das können mal die Erben machen.

    Daher habe ich in 40 Jahren auch derart viele sogenannte Crashs problemlos überstanden, weil die Dividenen davon kaum betroffen waren.

    Das ist bei Immoblien ähnlich.

    Da interessieren einen die Mieten und nicht die Schätzpreise der Immobilie.

    Daher mein Rat: Investiere Dein Geld in Dividenden ETF mit Ausschüttung und schau Dir nur noch einmal im Jahr am Jahresende Dein Depot an.

    Du wirst sehen es ist ein völlig entspannter Ruhestand.

    Viele Erfolg wünscht Dir McProfit

    15.1.2025

    Beim Thema Dividenden werde ich wieder hellwach!

    Im Forum hier gibt es seit Jahren immer wieder Fragen und Kommentare rund ums Theme Dividende, dazu gehört auch die Versteuerung und vor allem das Zurückholen der doppelt bezahlten Quellensteuer bei Aktien von Unternehmen aus den europäischen Nachbarländern.

    Als Anhänger von Dividendenaktien habe ich inzwischen meine eigenen Strategie entwickelt.

    Unternehmen mit Sitz in den USA, also die Mehrzahl meiner Deotwerte, sind bei der ING Bank. Diese Dividenen werden alle 3 Monate versteuert überwiesen.

    Die Aufbewahrung der Aktien ist bei der iNG kostenlos man zahlt nur Kauf und Verkaufsprovision. Da ich ohnehin so gut wie nie verkaufe ist die ING für mich ideal.

    Anders ist es bei Aktien aus den europäischen Nachbarländern.

    In meinem Fall vor allem bei AIR LIQUIDE aus Frankreich, aber auch beim Brillenhersteller ESSILOR und beim dänischen Pharmakonzern NOVO Pharma

    Bei diesen Aktien wird die Dividende zunächst 2 x besteuert.

    Einmal im Ursprungsland und dann nochmal in Deutschland. Auf Antrag wird die im Urspungsland bezahlte Dividende jedoch erstattet. Diese Anträge sind für Ungeübte umständlich.

    Das ist der Grund warum ich meine europäischen Aktien in einem Depot bei meiner Stuttgarter Hausbank der LBBW Bank halte (Landesbank gehört zur Sparkassenorganisation)

    Die LBBW Bank übernimmt den Antrag und die Einreichung und Rückholung der doppelt bezahlten Dividende automatisch, währen die ING nur eine Anleitung gibt.

    Dieser Service ist ist die Verwaltungskosten von 0,06% pro Jahr wert.

    Allerdings gebe ich zu, dass ich als Dividendenfan relativ hohe Dividendenerträge erhalte die vor allem durch die automatisch jedes Jahr steigenden Divididenden in meinem speziellen Fall nach einigen Jahrzehnten inzwischen 6-stellig geworden sind.

    Selbst für mich ist es immer noch erstaunlich wie sich diese jährliche Dividenensteigerung im Laufe der Jahrzehnter auswirkt. Für meine ersten 1.000 Stück McDonalds Aktien (damals für 20.000 Dollar gekauft) erhielt ich am Anfang jedes Jahr rund 400 Dollar Dividende.

    Heute erhalte ich nur ür diese 1.000 Altaktien jedes Jahr über 4.000 Dollar. Da ich es aber nicht bei diesen 1.000 Stück Anfangsbestand belassen habe sondern fast Jahr für Jahr aufgestockt habe staunt selbst mein Bankberater wenn er sieht wohin sich die oft als langweilig geltenden Dividenen entwickelt haben.

    Fazit:

    US Aktien bei der ING, da keine Doppelbesteuerung

    Europäische Aktien bei der Hausbank da automatische Rückholung der doppelten Dividendensteuer.

    Viel Erfolg wünscht McProfit

    15.01.2026

    Lieber Forumsfreund dude

    ich muss Dich gleich 2 x enttäuschen

    Erstens: Ich werde in meinem Leben keine Bitcoin kaufen, egal wer von den klugen Forumsfreunden hier am Ende Recht hat.

    Zweitens Mein Vermögen ist vermutlich beim Vergleich der Durschnittsvermögen der Forumsfreunde hier eher etwas über dem Durchschnitt. Dennoch ist es meilenweit davon entfernt, dass ich mit meinem Vermögen, selbst wenn ich es komplett in Bitcoins investieren würde, die Kurs damit beeinflussen könnte.

    Zum Schluß erinnere ich Dich noch daran, dass dem McProfit vermutlich längst in seinen Genen steckt, dass er Kapitalanlagen immer auch unter dem Gesichtpunkt der Erträge sieht.

    Das kommt sicher daher, dass ich von Haus aus - so wie im Schwabenland üblich - erzogen wurde relativ früh in Immobiiien zu investieren. Bei Immobilien sind einem Anleger letztlich die Mieteinnahmen wichtiger wie die Wertentwicklung der Immobilie, weil er ohnehin nicht verkauft.

    Diese Denkweise habe ich auch im Aktiengeschäft nie ganz abgelegt.

    Ich bevorzuge heute immer noch (allerdings nicht nur) Aktien von Firmen die nicht nur jedes Jahr Dividende zahlen sondern jedes Jahr ein höhere.

    Schon deshalb werde ich in meinem Leben kein Anhänger mehr von Bitcoins.

    Wie das Thema mal ausgehen wird, ob so wie beim Tulpenhype oder so wie die bei Apple oder Amazon, das wird die Zukunft zeigen.

    Ich halte es mit dem Motto meines Großvaters: "Schuster bleib bei Deinen Leisten", d.h. ich erfreue mich unverändert an meinen langfirstigen Wachstumsaktien und der Dividende die alle 3 Monate versteuert auf meinem Konto landet.

    Meine Lieblingsaktien kennst Du ja:

    Das sind die mit einer Kursentwicklung von links unter nach rechts oben und dazu noch mit regelmßiger Dividende.

    Viele Grüße McProfit

    15.01.-2026

    Liebe Forumsfreunde

    in meiner Heimatstadt hier im Schwabenland bin ich relativ bekannt. Vor allem weil ich mit einer gemeinnützigen Kulturstiftung regelmäßig in der Öffentlichkeit stehe.

    Interessant ist: Wer hierzulande als Stifter oder Spender mit nennenswerten Beträgen bekannt ist, dem traut man einen erfolgreichen Umgang mit Geld zu und daher werde auch ich oft nach Anlageempfehlungen gefragt.

    Zur Zeit geht es bei den Fragestellern jedoch seltener um Neuanlage sondern um die Sorge um ihre bereits vorhandenen Anlagen in Aktien oder Fonds.

    Die häufigste Frage ist dabei nicht mehr die Frage. "Wohin mit dem Geld.....?"

    sondern nach den Auswirkungen des Präsident aus den USA auf die Aktienkurse und die in den Köpfen schwirrende Angst vor diesem ominösen Crash.

    Ich lade die Menschen dann gerne zu mir nach Hause zu einem "Trolliger" ein und zeige ihnen ein Plakat, das als Poster bei mir an der Wand hängt.

    Aufmerksame Forumsfreunde kennen das längst weil ich das hier ab und zu veröffentlicht habe wenn mal die Angst vor einem neuen Präsidenten auf die Aktienkurse oder den Crash hoch gekocht istl

    Falle es ein paar Neulinge hier geben soll, hier mein Beruhigungsplakat.

    Das empfehle ich überigens den von Crash-Ängsten geplagten Börsianern zur Beruhigung. Notfalls auch beim nächsten "Crash" eine Anfrage bei mir persönlich nach meinem Befinden.

    Immerhin habe ich in meine über aktiven 40 Börsenjahren schon viele dieser sogenannten "Crash" erlebt und wie man sieht - überlebt habe. (mein erster übrigens am 19.Oktober 1987)

    Viele Grüße McProfit

    Das Plakat enspricht meinem eigenen Börsenleben.

    Ich bin zum ersten Mal im Jahr 1982 richtiger Aktionär geworden und habe bisher alle Crahs und alle Präsidenten überlebt.

    In meinem Börsenleben sind die Kurse der 30 größten US Firmen von 2.000 auf über 40.000 Punkte gestiegen. Das Plakat beginnt In den 1980er Jahren und endet im Jahr 2023/24bei 40.000 Punkten. Ich sollte es wohl demnächst aktualisieren lassen, warte jedoch noch den nächsten Crash ab

    Hallo fabioso  Mittvierziger  Evaluise  @FinanzThomas 

    Das heute mal wieder köstlich mit Euren Beiträgen,

    Es gefällt mir, wenn Ihr die Börse nicht mehr so ernst nehmt sondern entspannt bleibt.

    Lieber Tomarcy, Dein Verkauf von Aktien Deiner US-Konzerne ist mir unverständlich. Wir Dich aber auch bei mir nicht überraschen.

    Ich habe es schon x mal hier gesagt:

    Präsidenten kommen und gehen. Als Aktionär sind wir Miteigentümer der Firma und da zählt, ob die Produkte der Firmen langfristig weiterhin benötigt werden und die Firmen Umsatz und Gewinn und damit auch meine so geliebte Dividende eher steigern werden.

    Die meisten der Produkte meiner Unternehmen an denen ich beteiligt bin, angefangen von McDonaldds, über Procter&Gamble, MIcrosoft, aber auch Essilor-Brillen, Stryker Hüftgelenke oder Medtronic Herzschrittmache und Novo Diabetespillen werden gekauft, völlig unabhängig wer gerade Präsident ist.

    Egal ob Pampers, oder Herzschrittmacher oder andere Pillen - wenn man sie braucht dann braucht man sie.

    Man sieht es auch an der Dividende, die wird von vielen Firmen seit über 100 Jahren gezahlt, Jahr für Jahr, dazu noch jedes Jahr HÖHER.

    Sorry, ich bin unverändert entspannt und habe auch schon so viele Crahs überlebt dass mir davon nicht Bange ist.

    Viele Grüße diesmal aus Stuttgart von McProfit

    Montag 12.1.2026

    Lieber Forumsfreund uha

    heute habe ich mal wieder ins Forum reingeschaut.

    Ich bin ja jetzt auch schon seit ein paar Jahren hier ein häufiger "Schreiber".

    Allerdings stelle ich fest, dass seit ETF immer mehr (zur Recht) in Mode gekommen sind, die Börse immer langweiliger wird - im Gegensatz zu den in früheren Zeiten beliebten Anlagen in Einzelaktien.

    Warum schreibe ich Dir aber heute speziell:

    Dieser Kommentar von Dir konnte ich natürlich nicht so stehen lassen:

    Zitat uha: "Rein von der Logik her, kann man eigentlich nicht die Vergangenheit in die Zukunft projizieren, ich finde es ein bisschen schwierig so zu tun als sei es ein Naturgesetz."

    Da muss ich Dir heftig widersprechen.

    Aktien gibt seit fast 150 Jahren, vor allem in den USA. Um die Kursentwicklung von Aktien auf einen Blick zu erkennen wurde im Jahr 1896 der Dow Jones Index erfunden. In ihm befinden sich bis heute die größten Unternehmen der USA.

    Bereits ein Blick auf diese durchschnittliche Kursentwicklung zeigt, dass man von der Vergangenheit schon auf die Zukunft schließen kann und es eben kein Würfelspiel ist wohin sich die Aktienkurse langfristig entwickeln.

    Der Dow Jones startete vor über 130 Jahren damals mit 40 Punkten, heute notiert derselbe Index bei 40.000 Punkte.

    In dieser Zeit gab es viel Auf und AB. Ich selbst habe in meinem eigenen 40 Jahren Börse manches mitgemacht, am Ende ging es aber immer wieder aufwärts, sozusagen von links unten nach rechts oben.

    Daher kann man heute schon richtigerweise sagen:

    Wer Aktien als langfriste Anlage kauft und diese behält hat eine höhere Wahrscheinlichkeit damit Gewinne zu erzielen als Geld zu verlieren.

    Es ist somit kein reines Null-Summen-Spiel so wie im Casino mit schwarz und rot oder mit Deinem Beispiel den WÜRFELN.

    Kaufen, halten, liegenlassen und sich an Dividenden erfreuen ist erfolgreicher als Würfeln oder Casino.

    Daher war Dein Beispiel nicht passend.

    Gleich vorab damit Du mir das nicht erklären musst.

    Ich weiß dass man mit einzelnen Aktien hohe Verluste erleiden kann (aber auch hohe Gewinne). Deshalb habe ich nicht von Einzelaktien gesprochen sondern vom SALDO aller Aktien die man üblicherweise in einem Depot oder einen ETF hat.

    Viele Grüße aus Stuttgart McProfit

    Das Thema Vorkaufsrecht hat zunächst mal nix mit dem Thema Kündigung und Kündigungsschutz bei Eigenbedarfkündigung zu tun.

    Das sind 2 völlig verschiedene Themen.

    Beim Vorkaufsrecht ist die Lage wie von mir beschrieben sehr einfach.

    Der Berechtige erhält vom NOTAR eine Abschrift vom Kaufvertrag und KANN wenn er will anstelle des Käufers zu denselben Bedingungen die Immobilie kaufen.

    Beim Eigenbedarf geht es um was ganz anderes .

    Wenn ein Käufer eine Wohnung kauft, die vermietet ist, dann hat er rechtlich natürlich ein Recht auf Kündigung wegen Eigenbedarf.

    Er hat aber in der Praxis sehr schlechte Karten.

    Bei Gericht wird ihm zunächst mal vorgehalten, dass er bei dringendem Eigenbedarf keine vermietete Wohnung hätte kaufen dürfen, weil diese eben vermietet ist. Daher hat er schon mal bei Gericht schlechte Karten.

    Wenn der MIeter keine andere Wohnung findet, hat dieser immer noch jede Menge Verschonungsgründe. Familie, Kinder, Umfeld, Umzugkosten, Mietpreise, Krankheit usw. usw.

    Das Gericht macht dann eine Abwägung wessen Interesse größer ist.

    Inzwischen gibt es hunderte vermutlich tausende von Beispielfällen.

    Jeder Fall ist anders, es gibt keine Garantie dass das klappt.

    In der gerichtlichen Praxis kommt alles vor, Prognosen sind schwierig.

    In vielen Fällen zieht sich solch ein Kündigungsstreit über Jahre hin.

    Ich habe vor 4 oder 5 Jahren eine vermietete Wohnung an einen jungen Mann verkauft,

    der in die Wohnung einziehen will und seit 4 Jahren mit dem Mieter um dessen Ausug streitet.

    Nicht umsonst heißt es.

    "Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand...."

    Viele Grüße McProfit

    Hallo mauk  Smoker  Tomarcy  winter

    3.1.2026

    Feiertagsbedingt und weil bei mir mein Haus immer noch voll ist mit Familienbesuch habe ich heute nur mal kurz ins Forum reingeschaut

    Beim Thema Immobilien werde ich natürlich immer hellhörig,

    so wie es @Tormary schon beschrieben hat.

    Kein Wunder, schließlich war ich über 30 Jaher selbst Inhaber einer Stuttgarter Immobilienfirma

    Ich habe nicht alle Kommentare gelesen.

    Eines ist mir beim Stichwort VORKAUFSRECHT aufgefallen.

    Da scheint es ein Mißverständnis zu geben.

    Wenn jemand an einer Immoblie ein Vorkaufsrecht hat, dann hat er eine ganz starke Position.

    Es ist nun eben NICHT so, dass dieser Berechtige sich VOR dem Verkauf entscheiden kann oder muss.

    Ein Vorkaufsrecht ist viel einschneidender.

    Der Berechtigte erhält NACH einem Verkauf vom Notar eine Abschrift des Kaufvertrages und dann kann er innerhalb einer bestimmten Frist entscheiden oder er sein Vorkaufsrecht ausübt.

    In diesem Fall muss er zu den exakt selben Bedingungen in den Kaufvertrag einsteigen, anstelle des bisherigen Käufers.

    Das Problem dabei ist dass es fast unmöglich ist vorher einen anderern Käufer zu finden der sich auf das Spiel einlässt und der Berechtigte daher oft zu einem günstige Preis das Objekt kaufen kann.

    Viele Erfolg wünscht McProfit

    Hallo Forumsfreunde,

    wieder eine köstliche Lektüre für den zeitungslosen Feiertagsmorgen!

    Ein mit mir befreundetet Banker sagte mir, dass in den meisten Schließfächern DOKUMENTE liegen, Testament, Notarverträge, Urkunden.

    Bargeld wäre zumindest hier im Schwabenland die Ausnahme.

    Außerdem ist das Fassungsvermögen von den oft kleinen Schließfächern gar nicht so groß um wirklich größere Beträge dort zu deponieren. Man unterschätzt wie viel Platz Geldscheine brauchen zumindest seit es keine 500er mehr gibt.

    Auch bei Gold ist es so, dass viele Kunden Sorge haben, dass sie in einem echten Krisen oder Kriegsfall gar nicht mehr an ihr Schließfach kommen, weil ja immer noch je nach Bank, oft ein Bankmitarbeiter auf- und zuschließen muss, oft mit 2. Schlüssel oder weil die vollelektronische Personenkontrolle nicht mehr funktionieren würde.

    Abgesehen davon dass in solchen Zeiten beim Verlassen der Bank dann bereits vor der Tür "jemand" einen auffordern könnte, ohne viel TamTam seine Tasche ihm auszuhändigen.

    Zitat meines Bankers: "Der Boom mit großen Beträgen beim Schwarzgeld ist ohnehin längst vorbei". Das steckt aber noch in den Köpfen vieler Menschen.

    Handwerker, Gastromen, Einzelhändler aber auch Authäuser oder Immobilenverkaufer waren früher klassische Branchen bei denen viel Bargeld im Alltag angefallen ist.

    Diese haben jedoch immer seltener Barzahler von dem man in früheren Zeiten mal einen Teil unter den Tisch fallen lassen koonte. Heute gibt es steueriche Rechnungen, Buchhaltung, FA-Plausibilitäts-Kontrollen, dazu ohnehin immer mehr Kartenzahlung und nicht vergessen: Die BWA lässt das in den meisten Branchen gar nicht mehr zu....

    Viele Grüße McProfit

    Lieber drvan

    Du hast mit Deiner ursprünglichen Frage eine interessante Neujahrsmorgen-Lektüre gestartet.

    Es warspannend die sehr fundierten Argumente hier zu lesen

    (vielen Dank daher ausrücklich an 90 Prozent Aktien , aber auch an Jochen Emm und wie immer an den in meinen Augen den mit schon fast unheimlich gründlichen @Achim Weiss ss)

    Ich habe einige dazu gelernt und bin immer noch beeindruckt über die leidenschaftliche Diskussion um nicht zu sagen leichte "Rechthaberei" zwischen manchen Forumsfreunden.

    Mancher Fragesteller ahnt mit seiner oft verständlichen Frage wohl nicht, mit welcher Energie sich hier einige Forumsfreunde dafür einsetzen ihren Vorschlag so lange zu verteidigen, dass am Ende sogar damit argument wird ob das eine oder andere Wort in Großbuchstaben geschrieben wurde und damit eine andere Bedeutung hat.

    Es war mal wieder eine köstliche Lektüre die das Fehlen der gewohnten Tageszeitung am Feiertag mehr als ausgeglichen hat.

    Vielen Dank:

    zum Thema ist nicht nur ALLES gesagt, sondern schon mehr als das. Daher enthalte ich mich jeglichem Komentar.

    Viele Grüße McProfit

    Ich lesen Eure Beiträge zum Thema BARCLAY mit großem Interesse.

    Grundsätzlich hatte ich Anfangs auch Bedenken eine Barclay Karte zu beantragen.

    Ich kenne Barclay als BANK. Das Unternehmen ist sehr aktiv beim Thema Umsatz und Ertrag für die Bank, daher auch die relativ gute Kursentwicklung der Barclay Aktie die sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt hat und selbst langfrisitg eine Steigerung incl. Dividende von über 10% pro Jahr hat.

    Irgendwoe muss der Gewinn und die Dividende ja herkommen.

    Dennoch habe ich mich für die BARCLAY Card entschieden weil sie eine Kooperation mit Miles und More hat und man nicht nur für jeden Flug, sondern auch für alle normalen Einkäufe mit BARCLAY und bei PAYPAL sein Meilenkonto füllt.

    Ich habe inzwischen daher über 500.000 Meilen auf meinem Konto und nutze die inzwischen bei größeren Flügen für das Upgrate in die Business- und inzwischen sogar in die First-Class. Zuletzt bei einem 14 Stunden Flug nach Japan. Bei Upgrade hat man den größten Vorteil vom Meilenkonto.

    Ansonsten habe ich keinerelei Probleme mit der Karte.

    Meine Karte nennt sich Barclay-Eurowings-VISA-Goldcard,

    Ich habe im Laufe der Jahre ein erhöhtes monatliches Limit von zwanzigtausend Euro und kann daher auch mal hohe Rechnungen ohne zusätzliche Prüfung und Genehmigungsverfahren zahlen. Wenn das Limit dennoch nicht ausreichen könnte, kann ich zusätzlich vorher eine Guthabenaufladung machen.

    Das geht bei vielen Karten NICHT; weil diese wollen, dass der Kunde lieber die Überziehungszinsen oder Ratenzahlung bevorzugt

    FAZIT:

    Ich nutze die Karte seit vielen Jahren als Hauptkarte. Die Jahresgebühr ist nach meiner Erinerung 99 Euro, da müsste aber noch mal nachsehen weil das ja abgebucht wird einmal im jahr.

    Viele Grüße McProfit

    LIeber Lassons

    Die Vorbereitung Deiner Ehefrau für schwierige Börsenzeiten ist lobenswert.

    Allerdings ist es ein gewaltiger Unterschied ob man einen möglichen starken Kursrückgang nur theoretisch erklärt bekommt und dann in Anbetracht der inzwischen bekannten nachträglichen positiven Kursentwicklung in der Theorie ZUSTIMMT

    Spannend wird es wenn dann tatsächlich dieses Ereignis mal wirkilch eintritt. Die Kurse fallen scheinbar ins Bodenlose und die Preisse steht nicht: Jetzt Aktien kaufen, sondern.....

    ..."diesmal ist alles Anders...."

    Erst dann zeigt sich ob die Schulung Deiner Ehefrau für diesen Zeitpunkt wirklich erfolgreich war oder doch nicht, wenn es darauf ankommt.

    Berichte uns mal beim nächsten größeren Kursrückgang ab 25% auf breiter Front....

    Viele Grüße McProfit

    Lieber Fragesteller

    hier in diesem Forum hast Du doch schon die beste Honorarberatung, jedoch kostet sie KEIN HONORAR, sie ist völloig kostenlos.

    Honorarberater sind nicht besser oder klüger als die meisten Forumsfreunde hier.

    26.12.2025 um 22 uHR

    Das kannst Du Dir wirklich sparen.

    Mit Deinen 4 ETFs bist Du bestens aufgestellt, da brauchst Du nix ändern.

    Welcher ETF im Laufe der Jahre die Nase vorn hat, weiß Du ohnehin erst im Nachhinein,

    Das weiß auch kein Honorarberater.

    Ich selbst habe 9 verschiedene ETFs. Mit teilweise erheblichen Untrerschieden.

    Mein Spitzenreiter ist ein NASDAQ ETF bei dem ich weit über 300% im Plus liege und mein "schlechtester" ETF ist eine Health-Care, also ein ETF mit Pharmakonzernen, da liege ich gerade mal in ähnlichem Zeitraum 20% im Plus

    Wenn ich alle meine ETFs zusammenzähle und den Durchschnitt nehme, komme ich am Ende auf dieselbe Rendite wie wenn ich gleich nur einen einzigen Welt-ETF gekauft hätte.

    In meinem Fall kommt jedoch hinzu, dass ich bei den meisten ETFs solche mit Auszahlung der Dividenden bevorzuge. Es ist immer wieder erfreulich, wenn alle 3 Monate eine Überweisung aus heiterem Himmel auf dem Konto landet. Das gilt jedoch nicht für Anleger mit Sparplan, da machen Auszahlunten in der Tat keinen Sinn.

    Viele Grüße McProfit

    Ich lese am Jahresende immer so viele Prognosen von den Fondsgesellschaften oder Börsenbriefherausgebern aber auch von Finanzjournalisten und Bankanalysten, dass man sich heraus suchen kann, welcher Prognose man selbst am ehesten zustimmt.

    Meine Prognose ist:

    Ein Anlagekpital von 10.000 Euro das jetzt ENDE 2025 in einen klassischen Welt-ETF investiert wird, wird sich bis Ende 2035, also in 10 Jahren verdoppeln, also auf rund 20.000 Euro.

    Ich weiß, dass ich mit dieser Prognose die alten Hasen hier im Forum langweile.

    Schließlich ist das nur eine Hochrechnung der Börsenentwicklung der letzten 100 Jahre.

    Die Aktienkurse incl. Dividenden sind langfristig um rund 7,5% per Anno gestiegen, das heißt sie haben sich ohne ein Zutun alle 10 Jahre verdoppelt.

    Daher ist auch meine 20-Jahresprognose mit 40.000 Euro für das Startkapital von 10.000 Euro kein Hexemwerk sondern nur reine Mathematik.

    Auch meine Prognose ist keine Garantie hat aber unter allen Prognosen die höchste Wahrscheinlichkeit.

    Viel Erfolg und Geduld wünscht McProfit

    Von McProfit an SemperFidelis

    Hallo Forumsfreund, heute hatte ich mal wieder Zeit um ins Forum hier zu schauen.

    Hierbei ist mir Dein Bericht über den Vergleich Zufallsdepot mit gemanagdem Depot oder Index-Depot aufgefallen und ich habe mir sogar die Zeit genommen, das zu lesen.

    Am Ende war ich dann aber enttäuscht.

    Ich habe Spiegelredakteuren etwas mehr Fachwissen zugetraut.

    Diese Geschichte ist höchstens für solche Menschen nett zu lesen, die bisher bei ihrer Kapitalanlage einen Bogen um Aktien gemacht haben.

    Eine Zufallsauswahl von Aktien egal opb von Affen oder mit dem Dart oder per Zufallsgenerator ist letztlich nichts anderes als eine Art Weltindex.

    Daher erst mal der Reihe nach die Logik von McProfit

    Es gibt weltweit ungefähr 50.000 Unternehmen deren Aktien man an der Börse kaufen kann.

    Wenn ich von diesen 50.000 einfach willkürlich 1.000 Aktien auswähle habe ich am Ende nichts anderes als einen weiteren Weltindex.

    Daher wird das Ergebnis von 1.000 zufälligen Aktien mti dem Ergebnist einem der vielen Weltindex die meist auch ungefähr 1.000 Aktien enthalten ähnlich sein. Die Überraschung wird ausbleiben.

    Ein wenig spannender ist es wenn man diese Zufallsauswahl mit dem dem Ergebnis von Fondmanagern vergleicht.

    Aber auch da fehlt mir jegliche Spannung.

    Das ist ja nichts anderes als das was u.a. Finanztest und wir hier im Forum seit Jahre predigen.

    Auch die Fondsmanager sind langfristig dem Zufallsdepot oder Indexdepot nicht überlegen.

    Selbst wenn ein Fondsmanager tatsächlich eine etwas bessere Auswahl treffen sollte, dann wird sein besseres Ergebnis von den höheren Gebühren wieder ausgeglichen.

    2% Gebühren Jahr sind eben in 10 Jahren 20% (genau genommen mathematisch sogar noch mehr).

    Diese mindestens 20% fehlen dem Manager erstmal und es ist schon eine Herausforderung diesen Nachteil durch bessere Aktien auszugleichen geschweige zu übertreffen.

    Daher mein Fazit.

    Die Spiegel-Geschichte ist zumindest hier im Forum an Langeweile kaum zu übertreffen.

    Daran ändert sich auch nichts, wenn man eben für die Zufallsauswahl Affen nimmt. Das ist dann so wie wenn der Forumsfreund Tomarcy bei seinem ETF Vergleich eben ein paar lustige Figuren verwendet. Im Endeffekt entscheiden langfristig die Gebühren und nicht der bessere Riecher.

    Nicht umsonst gibt es den Siegeszug der ETFs.

    viele Grüße McProfit