Hallo fabioso und @Schwachzocker
auf Euren kleinen Disput will ich auch noch meinen "Senf" dazu geben.
Bei Progonosen über die künftige Entwicklung der Aktien oder der Börse ist es völlig egal. ob die Prognose von einem bekannten Fachmann oder einem der vielen namenlosen sogenannten Anlageberater kommt die zu tausenden in der Anlageberatung der Banken sitzen.
Als Anleger mit hohem Vermögen werde ich regelmäßig von Banken zu Kundenveranstaltungen eingeladen. Der Hauptreferent ist dann meist einer der "Oberhäuptlinge" der Vermögensverwaltung oder des sogenannten "Private Banking"
Da kommen dann sehr kluge Aussagen, gespickt mit beeindruckenden Fachbegriffen.
Am Ende aber hat der Referent auch nur Wahrscheinlichkeiten ausgesprochen, dass Aktienkurse langfristig im Durchschnitt eben eher steigen als sinken.
Konkrete Verkaufrsempfehlungen werden NIE ausgesprochen.
Das äußerste der Gefühle ist, dass man nebulös von einer möglichen Korrektur spricht und zur Reduzierung von bestimmten Branchen oder Ländern rät.
Da es an der Börse auch in besten Haussezeiten immer Korrekturen nach unten gibt, hat der Referent im Rückblick immer auch ein wenig recht.
Ob die nächste Korrektur jedoch gerade dann kommt, wenn der Referrent in seinem Vortrag darauf hinweist oder erst nach einem weiteren Anstieg ist ein ganz anderes Thema.
Liebe Forumsfreunde, das Einzige was ich mit 40 Jahren Börsenerfahrung prgonostizieren kann ist banal:
Aktienkurse haben langfristig eine durchschnittliche Wertentwicklung von 5 - 8 % pro Jahr, dazu noch steigende Dividendenausschüttungen.
Vorausseitzung ist: Kaufen, halten und liegen lassen.
Und sich den schönen Dingen des Lebens widmen und möglichst Prognosen egal von wem, ignorieren.
Viel Geduld wünscht Euch McProfit