Beiträge von mpollers

    Hallo Community,
    habe heute die Stand-Mitteilung meiner Riester-Rentenversicherung erhalten. Ich dachte ab 2018 gibt es 175 Euro als Grundzulage? (Siehe BetrRSG §84 EStG) Also mir wurden von der Versicherungskammer Bayern nur 154 Euro gutgeschrieben. Übrigens zahle ich trotzdem 1946 Euro selbst ein, obwohl das mehr wie 4% bei mir sind.
    Werde wohl morgen mal in die Sparkasse einmarschieren, obwohl ich da ja keine Kunde mehr bin, ausser diesem Riester-Vertrag der noch betreut wird laut Vertrag.
    Oder übersehe ich was? Mal sehen was das Finanzamt sagt, beim Steuerbescheid ...
    Grüße
    mpollers

    Hallo, danke für Euere Einschätzungen. Wir sind halt ein kleiner Betrieb mit weniger als 50 Mitarbeitern. Da kümmert sich der Geschäftsführer persönlich um jeden einzelnen Angestellten. Die Sache mit den Abteilungsleitern ist eigentlich eher so eine (Pro-)Formsache, bis auf sehr wenige Ausnahmen. Im Grunde bestimmt alles der Chef, z.B. wüsste ich keinen bei uns in der Firma, welcher neue Mitarbeiter einstellen darf.
    Zu der Sache, mit den eigenen Mitarbeiter, welche der Geschäftsführer eigentlich noch mehr schätzen sollte wie einen seiner Kunden. Da habe ich eigentlich schon eine ziemlich eindeutige Meinung. Immerhin ist es doch der Mitarbeiter, welcher sich um die Belange des Kunden kümmert. Und was will ein Geschäftsführer, wenn er keinen Mitarbeiter hat, welcher dies tut? Dann kann er sich selbst darum kümmern. Schließlich macht der Geschäftsführer doch Gewinn durch seinen Mitarbeiter, oder nicht? Da sollte meiner Meinung nach der Angestellte doch an erster Stelle stehen. Oder mal andersherum argumentiert: Warum stellt ein Unternehmer einen Mitarbeiter ein? Damit der nur bezahlt wird und den Gewinn schmälert? Ach egal... Es gab einfach ein paar sehr unfriedliche Situationen die letzten Jahre bei uns. Ich finde es auch völlig normal, dass ein Mitarbeitergespräch maximal 1 Stunde dauert. Dennoch: Es gehört für mich zum Anstand und zur Höflichkeit, dass man sein gottverdammtes Handy auch mal für 1 Stunde ausschaltet, wenn man sich zusammensetzt um die wirklich wichtigen Dinge, welche ja nur 1 mal jährlich auf den Tisch kommen, zu besprechen.

    Hallo Leute,

    jetzt bin ich gerade echt mal ratlos. Also heute war ich "dran" mit Mitarbeitergespräch bei uns in der Firma. Dann nach ca. 45 Minuten hat beim Chef das Handy geklingelt und anscheinend ging es darum, dass der heute anwesende Kunde (wegen Abnahme hier und für uns sehr geldeinbringender Kunde) und Leute bei uns in der Endabnahme fertig wären zum Mittagessen. Was soll ich sagen, nach weiteren 10 Minuten des Mitarbeitergesprächs war das Gespräch beendet, weil der Chef mit dem Kunden zum Essen gefahren ist.

    Das finde ich VÖLLIG in Ordnung! Dieser Kunde bringt uns VIEEEL Kohle ein und im Endeffekt bezahlt er auch mein Gehalt. Das habe ich verstanden. AAAAber:

    Heute Abend ist mir beim Nachdenken gekommen, irgendwo gelesen zu haben, dass der eigene Mitarbeiter noch über dem Kunden steht. Genau dieses Gefühl ging mir heute komplett verloren, als mich mein Arbeitgeber praktisch komplett mit der Personalchefin und dem Abteilungsleiter sitzen lies. Da es vor mir Mitarbeitergespräche gegeben hat, welche über 3 Stunden gedauert haben, empfand ich "mein" Mitarbeitergespräch ziemlich abgezwackt und unter Vorwand "erfreulich verkürzt". Das ist mir, wie gesagt, gerade erst vorhin jetzt gekommen, wie das ablief. Ich würde gerne meinen Arbeitgeber (Chef, Geschäftsführer, Firmeninhaber, Großgurilla [wie auch immer]) gerne im Nachhinein daraufhin ansprechen. Habt Ihr eine Idee wie ich das äußerst schonend (ohne meinen Job zu verlieren) rüberbringen kann? Der Chef ist wie so ein Chef in einer kleineren aber aufstrebenden (wegen Mitarbeiterkompetenz) Firma halt so ist: (Wörter schenke ich mir).

    Danke für Tips, vielleicht beruhige ich mich wieder ein mal wieder nur so ...

    das traurige an der ganzen Sache ist meiner Meinung nach die Tatsache der Subventionierung der Versicherungswirtschaft durch die damalige Regierung und im speziellen durch eine bestimmte Person der damaligen Regierung, welche ja anscheinend auch noch reichlich an Bezügen durch Vorsprechen IM NACH-HINEIN kassiert. Ein einzigartigert Vorfall von KorrupähVorteilnäh ich glaub einfach, dem guten Mann war es selber nicht bewusst womit er es zu tun hat. Naja, entsprechende Partei leidet ja bis kurz vor Untergang ... hab meine Schlüsse gezogen. Den Steuervorteil zahl ich mir ja praktisch selbst, und andere Steuerzahler ohne Riestervertrag auch mit.

    Servus @Servus123,

    persönlicher Tip von mir. Wenns't den einhälts't, dann ärgerst Dich später um eine Sache weniger.

    Also. Spar' Dir erstmal drei Brutto Monatseinkommen weg. Des hoaßt: 2300 Oiro mal 3 ist gleich 6900 Oiro auf dem Konto. Des hoaßt no lang ned alles ausgeben! Als nächstes sparst Du Dir Deine zehntausend Oiro Monat für Monat o. Und wenn des jeden Monat nur 100 Oiro san, dann is des a okay. Hauptsache, Du verschuids'd Di ned. Denn des kost Di a Stanga mehrer Gäid ois Du Dir im Moment vorställn konnst, drum gib i Dir mei preissische Kaufmannsweisheit mid: Gib nur des Gäid aus, des host.

    Servus und los kracha

    Hallo,

    also ich habe mir das vom Bund der Versicherten gestern durchgelesen. Mir sind dabei folgende Dinge hängen geblieben:

    1. In dieser Studie wird gar nicht die Rendite eines Riester-Rentenversicherungs-Vertrages gemeint, sondern, wie gut und eben schlecht die Versicherung die Beiträge anlegt und welche Renditen dabei erzielt werden.
    2. Um die Rendite zu errechnen, wird die durchschnittliche Lebenserwartung herangezogen. Verzeihung, aber das ist ... Schwachsinn. Wenn ich schon diese Statistik heranziehe, dann muss man auch dazu sagen, dass diejenigen, welche das Rentenalter erreichen, auch deutlich über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen.
    3. Insgesamt scheint mir die ganze Studie eher wie ein hätte würde wenn, hudel, schlechtred', Annahme, kapiert der Leser eh nicht also ist es richtig. Und die Berechnungsformel der Rendite fehlt natürlich, da kann man dann auch behaupten was man will und in irgendwelche unwissenschaftliche Tabellen überall ein fettes Minus reinschreiben.
    4. Das Thema Steuer scheint hier komplett unter den Tisch zu fallen. Irgendwo steht das sogar, dass steuerliche Aspekte nicht in die Studie mit eingeflossen sind. Nur mal so als Beispiel: ich bekomme jährlich ca. 30% meiner Eigenbeiträge als Steuerermäßigung zurück auf mein Konto überwiesen! Die Studie bezieht sich GANZ KLAR lediglich auf die Eigenbeiträge, was impliziert dass der Steuervorteil aussen vor gelassen wird.

    Also in den Himmel heben tue ich meinen Vertrag auch nicht, ganz im Gegenteil sogar. Aber was ganz verkehrt ist, mittendrin aufzugeben. DARAN verdienen dann die Versicherungen am meisten. Die Kosten des Vertrages sind ja bereits einbehalten.

    Auf die fett geschriebene Frage von Herrn Gamper würde ich sagen:
    1. muss teuer? Nein natürlich nicht
    2. muss inflexibel? Ja! Ich will das Geld im Alter haben, und nicht zwischendurch auf blöde Gedanken kommen!
    3. bessere Optionen? Habe ich oben schon gesagt. Ich halte viel von Diversivikation. Alles auf EIN Pferd zu setzen ist falsch. Darum empffinde ich dieses bisschen an Beiträgen für den Riester Vertrag als angemessen.

    Eine Leibrente unter Renditegesichtspunkten zu betrachten ist sowieso falsch, weil die Formel für RENDITE klar definiert ist: siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Rendite
    In die Formel muss der ERTRAG eingesetzt werden, und niemand weis wie hoch der Ertrag tatsächlich ist, bevor der Rentenbezieher nicht das Zeitliche gesegnet hat. Und danach dürfte es dem Rentenbezieher wohl egal sein, ob die Rendite gut oder schlecht war. Eine Riesterrente als Versicherung ist eine Versicherung gegen (oder für?) das Langlebigkeitsrisiko.
    Als Beimischung zur Altersvorsorge finde ich meine Riesterrentenversicherung mit Garantiezins gar nicht mal so schlecht. Es hindert mich doch nicht daran, auch noch Aktien zu kaufen, Festgeld anzulegen oder mir eine Unze Gold ins Bankschließfach zu legen, welches dann im Alter für irgendetwas aufgebraucht wurde.

    Danke jedoch für den Link zu der PDF vom Bund der Versicherten, muss ich mir gleich mal reinziehen diesen Lobbykram, bevor dann wieder der Gesamtverband der Versicherungen zurückschießt. (Kleine Vorlage: welche Anlage ist Hartz IV sicher?)

    Als ich als mittelloser Student meine Frau geheiratet habe, stand eine derartige Frage noch nicht. Ich denke mir, dass hätte unsere Liebe etwas belastet.

    Danke @Altsachse
    Zumindest gibt es hier schon einmal einen Schwiegervater, welcher einen Spalt eintreibt.

    Ehe hat mit Romantik - zumindest aus meiner Sicht - nichts zu tun. Ehe ist ein Rechtsinstitut

    für mich hat diese Ansicht schon vor langer Zeit dazu geführt, auf die Ehe zu verzichten. Für mich ist Ehe ein Instrument des Staates, um sich aus seiner sozialen Aufgabe aus der Affäre zu ziehen. Unser Staat ist im übrigen ein Sozialstaat.

    Grüße

    Hallo,
    klassische Riesterrente hat einen Garantiezins, der zählt dann nach Abschluss des Vertrages die komplette Laufzeit. Das machen kaum mehr Versicherungen. Oben drauf kommen Überschüsse, die die Versicherung erwirtschaftet. Derzeit Null.
    Beim Banksparplan passt sich der Zins an, er ist variabel. Da es derzeit keine Zinsen gibt, gibts halt nichts. Dafür sind Ihre Kosten beim Banksparplan sehr gering. Seien Sie froh, so etwas zu haben, und nicht eine klassische Riesterrente, denn dann wären die Kosten hoch und der Zins trotzdem gering. Bei mir sind es zum Glück wenigstens 2,75% Garantiezins, aber ich habe seit 2007 auch bisher 3300 Euro an Abschluss, Vertrieb und Verwaltung bezahlt. Und das Ding läuft noch zwanzig Jahre mit weiteren Kosten. Ich denke mit solchen Kosten haben Sie nicht zu tun.
    Mündliche Versprechen einer Bank dass der Zins hoch sein wird? Noch nie was davon gehört.

    Hallo,

    mir ist mal ähnliches passiert mit Siemens Aktien. Die Aktionärsversammlung hat entschieden, dass die Aktien halbiert werden. Somit hatte ich dann Eine halbe Siemens-Aktie (neben "ganzen" anderen), weil mein Bestand eine ungerade Stückzahl war. Die wurde ohne Nachfrage meiner damaligen Sparkasse verkauft, unter voller Kostenabrechnung der Maklercourtage ect. pöpö
    Bin dann damals in die Sparkasse marschiert, warum die einfach ohne meinen Auftrag meine Aktien verkaufen und dann auch noch volle Kosten in Rechnung stellen. Die Antwort lehrte mich wo wir uns befinden: "Wir haben Ihnen doch einen Schreiben zugesendet, und Sie haben nicht widersprochen"

    Ist vielleicht ein anderes Szenario wie bei Ihnen, aber es hat mich gerade daran erinnert.

    Hallo @Ben42

    als langjähriger Linux-User (Debian) liebäugele ich ja schon seit langem mit diesem GnuCash. Es wäre praktisch nur ein "apt-get install gnucash" (o.ä. :) ) Was mich aber bisher immer abgeschreckt hat, ist dieses für Laien wie mich, enorm wirkende Kaufmännische Vokabular, was aber natürlich so sein muss. Gibt es da ein gutes Tutorial zum durcharbeiten, wonach man sich seine eigene Finanzübersicht zusammenbasteln kann, ohne gleich eine kaufmännische Ausbildung haben zu müssen? Sicherlich würde man auch noch viel hinzulernen, eben durch ein Tutorial.

    Grüße
    mpollers

    Hallo,

    Haushaltsbuch mache ich schon seit Jahren, mit selbst erstellten LibreOffice Tabellen. Dafür gibts eine Tabelle für die variablen Ausgaben, eine für die fixen Ausgaben, eine Übersicht für den laufenden Monat/das laufende Jahr sowie die Guthabenübersicht und am Jahresende eine Bilanz. Ich bin nicht aus dem kaufmännischen Bereich (bin Techniker), darum könnten Begrifflichkeiten falsch sein. Das macht mir aber nichts, ich muss es ja nur selbst verstehen was damit gemeint ist.


    Zwei Beiträge zum Thema:


    1. Kassenbons sammeln. Jeden. JEE-DEN! Die Bäckerinnen und Metzgerinnen bei mir um die Ecke geben mir den schon ohne Nachfrage :) Das Bon-Sammeln ist für mich wichtig, damit ich nicht Jeden Abend die Daten in die EDV eintragen muss. Ich sammle die Bons und lagere die in der Schublade, tageweise sortiert. Es kommt nur selten zu Unstimmigkeiten, zum Beispiel wenn mir irgendwo 4 Euro fehlen. Nach längerem Grübeln fällts mir dann meist ein. Z.B.: der Döner *argh*


    2. Mit der Jahresbilanz kann man die % einer Kategorie ausrechnen, wieviel es von den Einnahmen ausmacht. Beispiel: Miete + Nebenkostenabrechnung. Dann kann ich mich vergleichen mit einer Bundesstatistik, z.B. hier: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakte…umausgaben.html und kann dadurch überhaupt erst einschätzen wie gut/schlecht ich im Vergleich bin. Beim Auto z.B. ist bei mir EXAKT bis auf die zweite Stelle hinterm Komma dokumentiert, wieviele Ausgaben ich im laufenden Jahr habe. Das führt dazu, dass mein nächstes Auto nämlich keines mehr sein wird. Dagegen werde ich bei einem Carsharing mit einsteigen. Das ist aber nur ein persönliches Beispiel.


    Guten Rutsch ins neue Jahr

    Hallo Geldvergelter,

    als ich vor wenigen Jahren zur ING DiBa gewechselt bin (von der Sparkasse weg), war es so geregelt, dass das Abheben von Bargeld innerhalb der EU an allen Automaten, die mit VISA gekennzeichnet sind, kostenlos ist. Wie es heute ist, weis ich leider nicht, aber es dürfte sich daran eigentlich nichts geändert haben. Die Gebühr im Ausser-Europäischen Ausland finde ich sehr günstig. Da müsste man dann tatsächlich das Gesamtpaket analysieren, was einem wichtig ist. Wenn die DKB auch im EU-Ausland nichts verlangt, ist das für Viel-Reisende natürlich phantastisch. Mir war aber z.B. wichtig, dass die IngDiba das Girokonto "bedingungslos ohne Gebühren" führt. Aber warum mach ich eigentlich Werbung für eine Bank ?! Ich kann nur sagen, dass ich mich derzeit bei dieser Bank gut aufgehoben und edel behandelt fühle, ganz im Gegensatz zur damaligen Sparkasse. Und da fällt mir noch etwas ein, bezüglich der Abhebungen an "deren" Automaten.

    Mir war in Erinnerung, dass es da ein Gerichtsurteil gab, welches die Sparkassen dazu verdonnerte, den VISA-Besitzern das Geldabheben zu ermöglichen. Vorhin kurz recherchiert und das gefunden: https://www.focus.de/finanzen/banke…aid_643473.html

    Ich würde mich als ING-Diba Sympathisant an deren Aussagen halten, dass (und jetzt in eigenen Worten) alles wo VISA dran steht, kostenloses Abheben möglich ist. Und um die arroganten Sparkassen Automaten einach einen Bogen rum machen, es gibt sooo viele andere Geldautomaten, das müssen (bei mir) bestimmt nicht mehr die mit dem umgekippten Fragezeichen sein.

    Grüße
    mpollers

    Hallo RibEye63,
    für mich ist so etwas Abenteuer. Und gerade im Urlaub will man doch ein Abenteuer erleben. OMG
    Wenn Sie auf so eine Art Abenteuer verzichten können, dann ist es eigentlich üblich sich mit mindestens einer zweiten Kreditkarte von einem zweiten Kreditkartenunternehmen zu versorgen. Oder sich halt 200 Dollar für eine Nacht in in die Hosentasche zu stopfen.
    Grüße
    mpollers
    achja: Manche bezahlen dafür, dass sie eine Nacht im Gefängnis übernachten dürfen @sheriff

    Hallo Pulverhof,

    die Zulage wird im Nachhinein gezahlt, da die Zulagenstelle am Anfang des Jahres ja nicht wissen kann, wieviel Sie im laufenden Jahr einzahlen werden.
    Der betreffende Paragraph für die Höhe der Grundzulage ist: §84 EStG Satz 1

    @all:
    Ich bin tatsächlich am grübeln, ob ich meine Eigenbeiträge senken soll. Im Moment zahle ich den Beitrag von 1946 EUR (2100 - 154), obwohl ich das gar nicht müsste, denn mein Beiträge liegen normalerweise unterhalb der Schallmauer von mindestens 4% vom Brutto. Aber durch die nachgelagerte Besteuerung ist das sehr günstig für mich trotzdem den Höchstbetrag einzuzahlen, das sehe ich ausserdem jedes Jahr auf meinem Steuerbescheid von mehr als 600 Euros, die ich bar zurück bekommen. (Übrigens hat mich damals dieses Portal hier darauf gebracht, dass man den Riester voll besparen kann, wegen der Besteuerung, die ja im Rentenalter weniger hoch ist als jetzt). Was aber jetzt der Fall ist, ich überzahle meine Riesterrentenversicherung praktisch mit Eigenbeiträge plus Zulage, die Differenz der Mehreinzahlung (175 minus 154 = 21 Euro) wird mir nicht vom zu versteuernden Einkommen abgezogen. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten:
    1. Die Eigenbeiträge lassen wie sie sind. Also überzahlen. Die Versicherung freut sich über mehr Zulagen, die Beiträge steigen insgesamt: für mich eine klare Subventionierung der Versicherung
    2. Die Eigenbeiträge senken. Dann hätte ich aber Angst, dass die Versicherung ihre Rechentricks auspackt, und ich am Schluss weniger rausbekomme, als ich im Moment auf dem Zettel stehen habe.

    Im Moment bin ich auf Punkt 1. eingestellt. Zwar ineffektiver als vorher, aber wer weis, was den Versicherungen da sonst einfällt. Weniger kann es ja so nicht werden.

    Ich weis, ein Luxusproblem, bei dem es um Peanuts geht. Ich muss aber noch 2 Jahrzente einzahlen, darum ist es schon eine Überlegung wert. Und wer weis schon, wie es mit den Zulagen weitergeht, vielleicht steigen die ja wieder einmal, und dann müsste man sich wieder fragen, ob die Eigenbeiträge angepasst werden sollten.

    Grüße
    mpollers

    Weis nicht, wollte gerade auf die Ing-Diba zurückkommen in meinem letzten Beitrag, aber schauen Sie sich doch mal Ihre eigenen Kommentare zum Thema an. Zum Vergleich:

    Ich find die Deutschen genial mit ihrer Einstellung zu Kreditkarten. Wir brauchen das amerikanische System hier nicht!
    VG

    Oder anders gesagt: Lieber Freude am Leben und eine Kreditkarte

    Oder wie der Liebe Berliener Gott so sagt: Zuerst leben und dann bezahlen.

    Habe ja oben schon gesagt, dass ich die Debit-VISA Karte von der IngDiBa habe und damit den Antrag auf Einreise in die USA problemlos zahlen konnte (die USA fordert eine KREDIT Karte!). Stur bin ich tatsächlich wenn es darum geht mir Geld von anderen zu leihen um mir ein Auto zu mieten. Sie haben also mehr Freude am Leben MIT einer Kreditkarte, nun gut ... so sei es halt. Armes Deutschland.

    Weil die Zinsen erst bei Teil- oder nicht fristgerechter Zahlung der Kreditkartenabrechnung fällig werden. Im Umkehrschluss bedeutet dass, dass im Normalfall überhaupt keine Zinsen anfallen, ich mir aber je nach Abrechnungsdatum und Umsatzdatum eine gewisse Zeit lassen kann, bis ich den angefallen Betrag bzw. die Beträge tatsächlich zahlen muss.


    Das Kreditkarten-Institut hofft darauf, dass Sie es nicht schaffen, zum "Abrechnungsdatum" Ihre Schulden abzuzahlen, und liegt damit öfters im Richtigen (manche schaffen es halt nicht ...). Damit ist Geld verdient. Die Banken haben ziemlich große Computer im Keller stehen. Die berechnen statistisch und wahrscheinlich die Ausfallquote von säumigen Schuldnern. Diese Computer sind groß, ziemlich groß. Größere haben nur die, die das Geschäft mit der Angst machen ... verdient ist damit allemal nicht schlecht ... Zu obigem Zitat, ich bleib dabei: "man gibt nur das Geld aus, das man hat"

    Zusätzlich ist es so, dass ich recht viel Geld bei Seite lege (Tagesgeldkonten) und auf dem Girokonto nur das lasse, was ich ich so im Monat planmäßig verbrauche. Kommt eine ungeplante Ausgabe, kann ich auf den Kreditrahmen der Kreditkarte zurückgreifen und habe genug Zeit, das Geld vom Tagesgeldkonto auf mein Girokonto zu überweisen.


    Verzeihung, seltsame Logik. In Ihrem geschilderten Fall können Sie getrost auf eine Kreditkarte verzichten. Eine Überweisung vom Tagesgeldkonto zum Girokonto dauert maximal 1 Tag. Der Thread-Ersteller sepumuk12 möchte sich über die IngDiBa informieren. Hierzu kann ich beitragen, dass eine Buchung vom Tagesgeldkonte (=Extrakonto) instant (=sofort, zeitgleich, unverzüglich) erfolgt. Sie drücken auf den Knopf "Überweisung", und schon haben Sie die Umbuchung vom Tagesgeld- auf das Girokonto, direkt im Onlineportal zu sehen. Ausserdem habe ich folgende Anmerkung: Es kann doch immer mal vorkommen, dass eine, zwei oder drei (?) größere Zahlungen unvorhergesehen daherkommen. Waschmaschine, Autoreparatur, weisnichtwas. Bitte, es ist doch immer (!) möglich, eine Zahlung auf mindestens 30 Tage zu vereinbaren ... Wenn mir einer kommt, ich will innerhalb 23 Stunden meine Kohle haben, wo soll denn das der Fall sein bitte. Ein bisschen Planung mit den Finanzen, und wie Sie oben schön erwähnt haben, ein Tagesgeldkonto mit ein paar Rücklagen, dann ist doch ein Kreditrahmen (mittels Kreditkarte!) wohl wirklich mehr als überflüssig.

    Hinzu kommt dass meine Kreditkarte(n) im Gegensatz zu meiner EC-Karte schon NFC-tauglich sind, was das Zahlen an der Kasse nochmals deutlich schneller macht.


    Gegenargument:
    http://www.faz.net/aktuell/finanz…g-14546519.html

    Letzter Aspekt: Wenn ich ein Auto miete, dann wird auch eine Kaution geblockt - auf einer Debit-Karte wäre das ziemlich unschön. Abgesehen davon akzeptieren viele Autovermieter auch keine Debit-Kreditkarten oder diese nur in kleinen Klassen.


    Dann soll er halt sein Auto behalten. (Arrogante Verkäufer. Bayerisch: Wer zahlt schafft an.)

    Grüße
    mpollers

    Ja, das habe ich schon einmal gehört und vermute es auch, dass die Kreditkartenunternehmen dabei auch noch eine Stange Geld dabei verdienen. Aber da ich es selber nicht überprüft habe, glaube ich es auch nur zur Hälfte, dass sich viele Leute mittels Kreditkarte verheben. Es gibt ja das Vorurteil, dass viele Amerikaner mit einem ganzen Etui an Kreditkarten umherlaufen, nur um einen neuen Kredit aufzunehmen, damit alte Kreidite beglichen werden. Das liegt dann auch noch am Konsumrausch von nutzlosen Sachen, welche einem nicht wirklich weiterbringen. Ich habe einen Kollegen, welcher seit mehreren Jahren in USA arbeitet, welcher mir das erzählt hat. Ich kann es aber einfach nicht glauben, so unvorstellbar ist das für mich. Da erinnere ich mich noch an die hübsche Badeschnixe in der Werbung, welche ihre VISA Karte aus dem Badeanzug gezogen und auf den Thresen geknipst hat. Das ist aber schon Jahrzehnte her, und es hat für mich Jahrzehnte gedauert bis ich besagtes "Objekt" (was ich mir nie gewünscht hatte) im Schubladen hatte.
    Da finde ich unser Girokartensystem im Vergleich schon extrem gut.