Beiträge von Muesli

    Hallo @Bessergleichrichtig,

    probiere mal Portfolio Performance aus. Da kannst du so ziemlich alles was mir einfällt eintragen. Die Kurse deiner Aktien und ETFs können berücksichtigt werden. So siehst du auch immer den aktuell tatsächlichen Wert deines Portfolios, nicht nur den zum Kaufzeitpunkt. Und du bekommst alles in übersichtlichen Grafiken und Zahlen angezeigt.
    Hier der Link zum kostenlosen Download.

    Hallo @stanford und auch von mir noch einmal willkommen in der Community,

    beim Freistellungsauftrag in der Ehe ist es so, dass ihr insgesamt die 1602€ zur Verfügung habt. Wie ihr die untereinander aufteilt ist euch überlassen. Dabei spielt es keine Rolle ob die Konten einzeln oder gemeinsam geführt sind.
    In der Theorie könntest auch du auf deine Konten die gesamten 1602€ vergeben.
    Sprich ihr könnt die Aufteilung genau so machen wie du sie im Beispiel dargestellt hast.

    Hallo @Matti0059 und willkommen in der Community,

    die jährliche Rendite ist immer ein Mittelwert über das ganze Jahr, mit allen Tagesgewinnen und -verlusten.

    Beim MSCI World wird immer wieder von einer durchschnittlichen Jahresrendite von etwa 7% gesprochen. Diese 7% sind ein historischer Mittelwert über eine Anlagedauer von mindestens 15 Jahren. Da sind natürlich auch immer stärkere und schwächere Jahre dabei.
    Die letzten ca. zehn Jahre waren zum Beispiel verhältnismäßig stark.

    Ich hoffe ich konnte etwas Licht ins Dunkel bringen :)

    Löst Corona jetzt doch die nächste große Korrektur aus? Die Kurse gehen heute ja schon stark nach unten und die Meldungen über die Angst vor den wirtschaftlichen Folgen von Corona überschlagen sich.

    Kommt mir gerade recht, Anfang März wollte ich eh wieder investieren :D

    Die Bargeldversorgung an sich ist ja auch bei der DKB weltweit kostenlos. Noch mal, hier geht es um Gebühren die vom Geldautomatenbetreiber erhoben werden, die kreditkartenausgebende Bank hat mit diesen Gebühren nichts zu tun. Egal ob nun DKB oder eine andere Bank.

    Es gibt meines Wissens nach vereinzelt Banken, die diese Gebühren nachträglich erstatten. Trotzdem werden die Gebühren zunächst erhoben.

    Hallo @Kramzeug und willkommen in der Community,

    "kostenlos seitens DKB AG"

    Damit ist doch schon alles gesagt! Dass Geltautomatenbetreiber für Fremdkarten Gebühren erheben ist nichts neues. Und das hat auch nichts mit der DKB zu tun.
    Dieses Entgelt wird NICHT von der DKB, sondern möglicherweise vom Geltautomatenbetreiber erhoben.
    Die Gebühr wird VOR dem Abheben ausgewiesen und kann akzeptiert, (du musst aktiv auf "Ja" klicken, dann bekommst du dein Geld) oder abgelehnt werden (du brichst den Vorgang ab, zahlst keine Gebühren, bekommst aber auch kein Geld).
    Es wird mit großer Wahrscheinlichkeit nach wie vor Automaten geben, an denen diese Gebühr nicht erhoben wird. Daher sehe ich diese "Änderung" nicht als kritisch. Zumal diese "Änderung" aus meiner Sicht keine wirkliche Änderung ist sondern nur eine klarere Formulierung. Meines Wissens nach erstattet die DKB schon heute solche Gebühren nicht, siehe angehängter Screenshot.

    Hallo @melo_87 und willkommen in der Community,

    eine sichere Aussage kann ich dir leider nicht geben, aber meinen Wissensstand vom Hörensagen und von einem MLP-Seminar zum Thema Steuererklärung als Student, welches allerdings schon einige Jahre zurück liegt.

    Wenn ich richtig informiert bin, kannst du eine Steuererklärung bis zu vier Jahre rückwirkend machen, wenn du vorher noch keine Steuererklärung gemacht hast. Diese Option fällt bei dir schon mal aus.
    Und eine Steuererklärung für 2015 nachzureichen ist so weit ich weiß auch nicht möglich, hier kann ich mich allerdings täuschen.

    Mir ging es damals auch so, dass ich als Student nie eine Steuererklärung gemacht habe. Im Praxissemester (das ich freiwillig auf 6 Monate ausgeweitet habe) musste ich dann teilweise Steuern bezahlen, also habe ich auch eine Steuererklärung gemacht.

    Ein Jahr später habe ich besagtes Seminar bei der MLP besucht. Hier wurde mir aufgezeigt, dass es wegen dem Verlustvortrag Sinn macht, auch ohne zu versteuerndes Einkommen, eine Steuererklärung abzugeben.
    Meine Frage, ob ich dies auch noch rückwirkend machen kann, wenn ich schon eine Steuererklärung abgegeben habe, wurde mir damals von MLP mit nein beantwortet.

    Aus diesen Erfahrungen würde ich jetzt leider davon ausgehen, dass du hier wenig bis keine Chancen hast hier rückwirkend noch was geltend zu machen.

    Für endgültige Sicherheit würde ich ggf. aber mal auf einen Steuerhilfeverein oder einen Steuerberater zu gehen. Hier entstehen aber möglicherweise Kosten, ohne Erfolgsgarantie.

    Viel Erfolg und falls du eine Möglichkeit findest, nachträglich was geltend zu machen, würde mich das sehr interessieren. Vielleicht kann ich ja dann auch noch was raus holen :thumbup:

    Hallo @Tim.Kroner und will kommen in der Community,

    du kannst hier ja einfach mal deine Verträge und Produkte mit den wichtigsten Eckdaten auflisten.
    Wie @Referat Janders schon gesagt hat, der Schwarm gibt hier gerne seine Meinung zu den einzelnen Produkten preis :)

    Da bekommst du mit Sicherheit den ein oder anderen wichtigen und guten Denkanstoß oder Tipp.

    Damit kannst du dir dann vermutlich selber schon mal ein besseres Bild machen und eine eigene Meinung bilden. Wenn du dann immer noch unabhängige Beratungshilfe brauchst, steht dir danach der Weg zur Verbraucherzentrale oder zum unabhängigen Berater ja immer noch offen.
    Der Vorteil ist dann, du hast bis dahin möglicherweise schon zum ein oder anderen Produkt eine Entscheidung getroffen und brauchst dementsprechend weniger Beratungszeit, was das ganze natürlich wieder günstiger macht.

    Ansonsten wünsche auch ich dir viel Erfolg beim Durchackern der Papierberge :)

    Hallo @Speedy85 und auch von mir noch willkommen in der Community.

    Ich sehe das ähnlich wie @Kater.Ka, dass du den Risikoteil ruhig etwas größer werden lassen kannst.

    Was ich noch anmerken möchte, überlege dir gut, ob du das Festgeld wirklich vollständig für 3 Jahre anlegen möchtest oder ob es eventuell sinnvoller wäre eine kleine Festgeldtreppe anzulegen. Zum Beispiel 3000€ für ein Jahr, weitere 3000€ für zwei Jahre und die restlichen 10000€ für drei Jahre.
    Parallel dazu kannst du ja trotzdem deinen Plan weiterverfolgen und alle 1-2 Jahre neues Festgeld anlegen.
    So hast du in kleineren Zeitabständen immer wieder etwas Geld zur Verfügung und bist damit etwas flexibler aufgestellt, klar zu dem Preis, dass du etwas geringere Renditen im Festgeld erzielst. Aber der Festgeldteil sollte ja ohnehin nicht rein auf Rendite ausgerichtet sein, sondern eben als Sicherheitsbaustein.

    Zu deiner zweiten Frage, ob Einmalanlage oder in Tranchen: Das musst du im Endeffekt selbst beantworten. Wie bereits gesagt wurde, bei der Annahme von langfristig steigenden Märkten, ist eine Einmalanlage sinnvoller. Psychologisch kann es allerdings durchaus Sinn machen in Tranchen rein zu gehen um sich erst mal an die Schwankungen der Börse zu gewöhnen und diese Achterbahnfahrt nicht direkt mit dem ganzen Kapital mitzumachen.
    Welche Variante letztendlich aus Renditesicht die bessere ist, kannst du erst hinterher mit Sicherheit sagen. Es hat sich jedoch gezeigt, dass in vielen Fällen die Einmalanlage die bessere Wahl war.

    Zum Thema Brokerwahl und ETF-Wahl ist denke ich bereits alles gesagt.

    Viel Erfolg mit deiner Anlage :)

    Die Reihenfolge, welcher Handelsplatz zuerst gelistet wird ist vermutlich einfach alphabetisch, sagt also nichts darüber aus wo du am sinnvollsten handeln solltest.

    Das Sternchen hast du richtig interpretiert. OnVista gibt dem Kunden mit dem Sternchen einen Hinweis, wo der Handel für den Kunden am sinnvollsten ist. Die genauen Bewertungskriterien die hierfür herangezogen werden kenne ich nicht.
    Meine Vermutung ist hier, dass zum einen natürlich der günstigste Briefkurs eine starke Gewichtung hat. Ich kann mir aber auch vorstellen, dass ein möglichst geringer Spread ebenfalls einen Einfluss auf die Bewertung hat.

    Ich persönlich verlasse mich beim Handeln bei der OnVista immer auf das Sternchen :)


    Dann würde ich ja (abgesehen von Limit beim Kaufen) Nichts falsch machen, in diesem Fall über Tradegate einzukaufen oder?


    Genau, aus meiner Sicht würdest du in diesem Fall nichts falsch machen über Tradegate einzukaufen.

    Hallo @Gotschinator und willkommen in der Community,

    beide ETFs machen auf mich einen soliden Eindruck. Beide haben ein vernünftiges Fondsvolumen und eine passende TER. Außerdem sind beide Physisch replizierend, was ich persönlich dem synthetischen vorziehe.

    Lediglich das Alter des EM könnte man diskutieren, wobei ich das bei diesem Fondsvolumen nicht als Risiko sehe und daher persönlich außenvor lassen würde.

    Aus meiner Sicht als interessierter Laie hast du bei den beiden ETF also durchaus eine gute Wahl getroffen.

    Ich denke der Grundgedanke ist erst einmal richtig, bzw. nicht ganz falsch.
    Allerdings bin ich persönlich kein Freund davon "auf Pump" zu investieren.

    Wer garantiert dir, dass du tatsächlich mehr Rendite erzielst als dein Kredit kostet?
    Den Kredit musst du trotzdem zurück bezahlen, wenn das Geld das du aus dem Kredit bekommst im ETF liegt, aus welchen Mitteln tilgst du dann den Kredit?
    Warum investierst du nicht einfach die Mittel die dir zur Kredittilgung zur Verfügung stünden in einen ETF, bzw. warum nimmst du nicht einfach das Geld aus dem Bausparer ohne das Darlehen und legst das in den ETF?

    Hinzu kommt, dass du das Darlehen vom Bausparer nur für "eine bauliche Maßnahme" verwenden darfst, sonst bekommst du es gar nicht.

    Die Größte Rendite erzielst du immer mit der Tilgung deiner Schulden, so ist zumindest die Finanztip Philosophie und die allgemeine Meinung hier im Forum. Daher meine Meinung, wenn du das Darlehen nicht brauchst, nimm es auch nicht auf.

    @Guante, guter Hinweis, vielen Dank!

    Allerdings habe ich den Bausparer mittlerweile gekündigt. Die Abschlussgebühr ist natürlich weg, das tut weh, war ich aber bereit zu bezahlen.
    Grund für meine Entscheidung war der Mix aus allen negativ aufgefallenen Faktoren (niedriger Guthanbenzins, jährliches Entgelt etc.)
    Im nachhinein betrachtet hätte ich den Bausparer nie abschließen dürfen/sollen, aber damals war ich finanziell noch absolut ungebildet und wusste es einfach nicht besser. Daher erschien es mir zu dem Zeitpunkt als gute Idee.
    Ich habe daraus gelernt und das Lehrgeld bezahlt. Damit ist das Thema für mich jetzt erledigt und es lohnt sich auch nicht dem nach zu trauern :)

    Sollte in unabsehbarer Zeit der Wunsch nach einer eigenen Immobilie doch wieder kommen, werde ich mich dann mit der Finanzierung auseinandersetzen. Bis dahin baue ich über ETFs Eigenkapital auf, das in eine mögliche Baufinanzierung fließen kann oder eben halt für die Rente.
    Den Bausparer zu halten ohne ihn weiter zu besparen, nur für ein riesiges Fragezeichen, macht für mich zu den genannten Konditionen und Kosten einfach keinen Sinn.

    Hallo liebe Community,

    vorweg erst einmal zu unserer aktuellen Situation:
    Wir, das sind meine Frau (26) und ich (27), seit kurzem verheiratet, noch keine Kinder und die nächsten 2-3 Jahre auch noch keine geplant.
    Im Juni 2020 kommt die große Hochzeitsfeier auf uns zu, hier rechnen wir mit einer Summe von bis zu 5.000€, die wir selbst investieren müssen; evtl. auch weniger.
    Weiter planen wir zu Ende September 2020 unsere Wohnung und Jobs zu kündigen und für etwa ein Jahr auf Weltreise zu gehen. Hierfür wollen wir pro Person etwa 10.000€ ansparen.
    Bei Rückkehr nach der Weltreise sollen weitere 10.000€ pro Person liquide sein, um eine neue Wohnung einrichten zu können, ggf. etwas Zeit bis man neue Jobs gefunden hat zu überbrücken usw.
    Ein Immobilien-Kaufwunsch oder -vorhaben ist derzeit nicht abzusehen, was sich aber natürlich in einigen Jahren auch wieder ändern könnte. Ein Auto haben wir derzeit nicht, wird aber möglicherweise nach der Weltreise relevant.

    So viel zu uns persönlich. Jetzt also zu unserer finanziellen Situation:

    Istzustand meiner Frau:

    • monatliches Nettoeinkommen etwa 2.500€
    • Lebenshaltungskosten (fix + variabel) etwa 1.000 - 1.200€ im Monat
    • ca. 68.000€ auf einem Parkdepot mit aktuell 0,1% verzinst, Fälligkeit 31.12.2019
    • ca. 22.000€ Festgeld mit 0,3% verzinst, Fälligkeit 14.12.2020
    • ca. 14.500€ in einem Deka-Fond (EuroStocks CF ISIN: LU0097655574)
    • ca. 10.000€ im ETF-Depot (MSCI World 80% und MSCI World EM 20%)
    • ca. 11.000€ in zwei Bausparern wobei einer keine guten Konditionen hat und zu Ende Mai 2020 gekündigt ist
    • ca. 22.000€ liquide

    Runden wir also auf etwa 150T€ auf.

    Nun zu meinem Istzustand:

    • monatliches Nettoeinkommen etwa 2.700€
    • Lebenshaltungskosten ebenfalls etwa 1.000 - 1.200€
    • ca. 3.000€ im ETF-Depot (MSCI World 80% und MSCI World EM 20%)
    • ca. 13.000€ liquide
    • ein Bafög Darlehen (zinsfrei!) bei dem ich allerdings frühstens in zwei Jahren mit der Tilgung beginnen kann.

    Monatlich bespare ich das ETF-Depot mit 400€, der Rest geht alles auf das Konto für Hochzeit und Weltreise.
    Damit sind wir mit meiner Situation erst einmal zufrieden. Schwieriger wird es bei der Situation meiner Frau.

    Folgenden Sollzustand haben wir uns für meine Frau überlegt:

    • das ETF-Depot mit größeren Zahlungen auf ca. 50.000€ aufstocken, danach mit einer kleineren Rate (wie viel steht noch nicht fest) weiter besparen
    • eine Festgeldtreppe zu je 10.000€ über 3, 4 und 5 Jahre (ab Januar)
    • weiteres Festgeld für nach der Weltreise (und ggf. als Sicherheit während der Reise) mit je 5.000€ über 1 und 2 Jahre
    • Tagesgeld 15.000€
    • den besseren der Bausparer (aktuell ca. 9.000€) bis zur Zuteilungsreife besparen und dann voraussichtlich halten bis er gekündigt wird
    • ca. 5.000€ in eine risikoreichere Anlageform mit Aussicht auf größere Renditen stecken (Mintos und/oder Bondora)

    Der aufmerksame Leser wird jetzt auf eine Summe von 119.000€ kommen.
    Den Rest wollen wir erst einmal "frei" lassen um damit die Hochzeit vorzustrecken, eventuelle Anschaffungen für die Weltreise und was wir sonst noch so nicht auf dem Radar haben zu finanzieren.
    Wenn dann die Hochzeit abgerechnet ist und die Weltreise soweit durchgeplant ist, kann man die verschiedenen Positionen ja noch nachjustieren.

    So viel zur Situation und unseren Überlegungen. Und an dieser Stelle auch schon mal ein dickes Dankeschön fürs durchlesen und sorry für den langen Text! Für uns sind diese Summen etwas schwer zu greifen und da wollen wir nicht unüberlegt handeln und möglichst alles richtig machen.
    Ja schon klar, es gibt kein richtig oder falsch, wir wollen die für uns optimale und passende Lösung, so richtig es eben geht ;)

    Jetzt zur eigentlichen Frage:
    Machen unsere Überlegungen in euren Augen Sinn? Gibt es Verbesserungsvorschläge bzw. wie würdet ihr das Geld verteilen?

    Sind wir hier zu risikofreudig oder zu konservativ unterwegs? Sollten wir aufgrund unseres jungen Alters lieber mehr in ETFs gehen und etwas weniger in Fest- und Tagesgeld? Prozentual gesehen haben wir ja nur etwa ein drittel des Vermögens in ETFs vorgesehen. Aber die absolute Summe ist für uns dann doch nur schwer zu fassen.

    Wie steht ihr zu dem Deka-Fond, besser halten oder besser abstoßen und durch ETFs ersetzen?

    Auch zum riskanteren Teil würde uns eure Meinung interessieren, habt ihr Erfahrungen, was würdet ihr uns raten, gibt es noch andere empfehlenswerte Alternativen zu Mintos und Bondora? - Ja uns ist bewusst, dass es bei einer riskanteren Anlage mit Aussicht auf höhere Rendite auch die Möglichkeit eines Totalausfalls gibt. Dieses Risiko sind wir aber bereit einzugehen, um eben die Chance auf die höhere Rendite mitzunehmen.

    Für Ideen, Vorschläge und Anregungen jeglicher Art sind wir offen und freuen uns über jeden Kommentar!

    Vielen Dank für eure Gedanken!
    Muesli