Beiträge von Boersenfeger

    Respekt, das ist sicher manchmal eine schwere Aufgabe und große Verantwortung. Ich hoffe, dass dies von den Klienten auch so gesehen wird.
    Ich habe während meiner Berufstätigkeit in den einsatzfreien Zeiten mit einigen jungen Kollegys ihren Finanzstatus und das Zahlungsgebaren angesehen und Tipps gegeben, wie man es besser machen könnte. Bei manchen hat es gefruchtet, andere kaufen auch heute noch viel auf Kredit, anstatt vorher die Summe anzusparen oder fahren mit Schulden auf dem Bank- und Kreditkartenkonto 2x im Jahr in den Urlaub. Da rollt eine große Welle von Privatinsolvenzen durchs Land.

    Tomarcy

    Die Antwort ist dahingehend relativ einfach, wie wäre es mit tradegate.direct?

    Dort sind die ETF-Sparpläne kostenlos sowie die einzelnen Käufe von ETFs(ab 100 Euro Ordervolumen). Die Abrechnungen und die Ausführungen der Wertpapierorder laufen prima ab und zur Not ist ein schneller Kundenservice per E-Mail erreichbar.

    Habe mir mal ein paar Bewertungen durchgelesen: Das fiel mir unangenehm auf...

    -Ausländische Dividendenzahlungen sind kostenlos, werden aber mit einer Marge von 0,40% in EUR konvertiert.

    -kein Einzug der Sparplan-Raten von externen Konten möglich

    -keine automatische Wiederanlage von Ausschüttungen

    -keine Auszahlpläne

    -Einzahlungen dauern ca. 1 Werktag

    -Kunden-Hotline kein Telefonsupport

    -Hotline Mo–Fr

    -Kontakt nur per E-Mail / App-Postfach

    -einen zweiten Börsenplatz oder außerbörslichen Direkthandel mit Emittenten gibt es nicht

    Hier habe ich dann abgebrochen mit der Recherche.
    Mein Depotanbieter ist dem TE bekannt und diesen kann ich auch empfehlen. :)

    Bei diesem können auch Sparpläne zu einzelnen Aktien angelegt werden. Mache ich aber nicht!

    Wenn ich Dachdecker oder allgemein Handwerker (Hauptsache jedenfalls nicht Kopfarbeiter) genannt hätte, wäre es aufs Gleiche herausgekommen. Übrigens verdient man mittlerweile nicht soo schlecht als Notfallsanitäter. Dazu kommen Wechselschicht- Feiertags- Wochenend- und Nachtzuschläge.
    Zu meiner Anfangs-Zeit gab es weder diese Bezeichnung noch ein adäquates Gehalt. Bis zur Einführung des mittlerweile auch nicht mehr vorhandenen Rettungsassistenten (RA) (der ich war), war man als Rettungssanitäter (RS) eine Hilfskraft ohne Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente, da der RS kein anerkannter Beruf war.
    Trotzdem erhalte ich Dank einer (bis auf die Riesterrente 8|) gut durchdachten und betriebenen Altersvorsorge nun ein auskömmliches Alterseinkommen.

    Man kann die heutige Situation der (Rentnerinnen)- Frauen, die immer noch nicht gleichberechtigt ist, eh nicht in die Vergangenheit transferieren. Wenigstens das Existenzminimum sollte der Staat ohne bürokratische Hürden (Antrag stellen) diesen ermöglichen. Die Frage der Finanzierung stellt sich dann natürlich, denn die belasteten Kassen der GRV könnten dies nicht auch noch leisten.

    In näherer Zukunft werden globale Realitäten dafür sorgen...

    ...dann wird mein Engagement im Finanzmarkt vermutlich aufs Verbrauchen beschränkt sein. Bis dahin habe ich aber durch meine jetzige und vorherige Ablehnung der ESG-Produkte mehr Einkommen generiert. Deswegen sprach ich ja auch von meiner Meinung. Jeder soll und darf selbstverständlich eine andere Meinung dazu haben. ;)
    britty Wann wird denn deiner Meinung nach diese nähere Zukunft anfangen?

    Keine Angst mehr vor Arbeitsplatzverlust zu haben ist schon viel wert ...

    // Offtopic:

    Bei der Auswahl des Berufs kann man auf diese Angst deutlich Rücksicht nehmen. Ich habe in meinem Berufsleben im Rettungsdienst bzw. Krankenhaus nicht einen Tag Angst vor dem Verlust des Arbeitsplatzes verspürt. Man wollte mich eher nicht gehen lassen in den vorzeitigen Rentenstand nach 45 Jahren. :)

    Ich muss leider nochmal darauf hinweisen, das die Verwendung von ESG-Finanzprodukten meiner Meinung nach reines Greenwashing ist.
    Eine nachhaltigere Lebensweise kann man in fast allen anderen Lebensbereichen besser vollziehen.
    Im Finanzbereich kostet es einfach nur Rendite und macht den Anbietern die Taschen voller.

    Zitat:

    Wer bereits in ältere Welt-ETF investiert ist und mit dem Gedanken spielt, wegen etwas breiterer Streuung oder minimal nied­rigerer Kosten umzu­schichten, sollte die steuerlichen Folgen bedenken: Beim Verkauf bestehender Positionen geht sofort rund ein Viertel des bis dahin erzielten Gewinns als Steuer verloren. Dieser Betrag fehlt danach dem Zinseszins­effekt – ein Nacht­eil, der bei langem Anla­gehorizont häufig schwerer wiegt als der mögliche Vorteil einer minimal breiteren Streuung oder etwas geringerer Kosten.

    Wem die Aufteilung des neuen ETF zusagt, kann aber natürlich zukünftige Sparraten in den Global All-Cap ETF lenken und seinen alten ETF einfach liegen lassen.

    Fazit: Günstiger und guter ETF - aber kein Grund zum Umschichten

    Der neue Vanguard ETF bekommt von uns als markt­breiter Welt-Aktien-ETF unser Siegel 1. Wahl. Der ETF ist sehr günstig und eine neue Alternative für Anleger, die Schwellenländer und kleine Aktien in ihrem Portfolio wünschen. Auch der neue Vanguard-ETF wird realistischer­weise nie alle 10 000 Index­aktien halten. Das ist kein Makel, denn er wird dennoch sehr breit streuen. Da die kleinsten Aktien die Markt­abdeckung ohnehin nur noch im Nach­kommabereich erhöhen und breit streuende ETF grund­sätzlich nur eine Auswahl der Index­titel halten, dürfte der tatsäch­liche Unterschied zu bereits etablierten, breit streuenden Welt-ETF am Ende kaum mess­bar sein.

    Zitatende: (fett von mir)

    Also nichts, was hier nicht auch schon festgestellt und empfohlen wurde. Ansonsten wäre es vielleicht mal interessant die fett markierte Aussage mit einer Vergleichsstudie über eine gewisse Zeit zu hinterfragen. Hat da jemand Lust? Tomarcy ;)