aber ganz unbekannt sind wir nun doch nicht.
Ja, Ihr hättet es wahrscheinlich im Kreuz auf diesem Sektor etwas zu bewegen...
Viel Erfolg!
aber ganz unbekannt sind wir nun doch nicht.
Ja, Ihr hättet es wahrscheinlich im Kreuz auf diesem Sektor etwas zu bewegen...
Viel Erfolg!
Wenn ein gesellschaftlicher Bedarf besteht, sollte man sich das genauer anschauen und erstmal nicht (total) von - zumeist von der Lobby mitaufgestellten - Zugangsbeschränkungen abschrecken lassen.
Hier sind meines Erachtens gesellschaftlich relevante Gruppierungen/Institutionen gefragt. Als Einzelner läuft man eine große Gefahr, dass man sich ein Bußgeld wegen einer Ordnungswidrigkeit einhandelt, wenn man auf diesem Gebiet neue Wege zu gehen versucht.
Zuerst müssten Ausnahmetatbestände von den Zugangsbeschränkungen geschaffen werden, damit der Weg für den Einzelnen frei wird.
Im Übrigen bin ich allerdings der Auffassung, dass es für die Idee von @chris2702 gar keinen Markt gibt.
Meiner Einschätzung nach werden gerade die Menschen, die eigentlich der Hilfe bedürfen würden, nicht willens und/oder nicht in der Lage sein, die bescheidenen 20 EUR/Stunde zu bezahlen, die hier als Beratungshonorar aufgerufen wurden.
Wäre es anders, hätten die Verbraucherzentralen mehr Erfolg.
Danke für eure ersten Einschätzungen. Ich habe das Thema ein wenig weiterverfolgt. Klar ist: Ich kann und darf weder in den Graubereich von Honorarberatern noch von Versicherungs- und Finanzanlagevermittlern kommen, schon gar ncht deren Arbeit machen.
Hier gibt es ein großes Abgrenzungsproblem! Du bist ja dann wie ein gewerblich arbeitender Finanzberater tätig! Die Finanzfuzzis erbringen die von Dir als Hauptleistung anvisierten Beratungen / Tätigkeiten / Hilfestellungen häufig als Nebenleistung zu ihrer Haupttätigkeit, der Vermittlung von Versicherungen und Kapitalanlagen.
Und diese Bereiche sind nun einmal - das hast Du ja selbst herausgefunden - gesetzlich reguliert. Wenn Du das als Nebengewerbe anmelden wolltest, würdest Du merken, dass sich das nicht lohnt. Zumindest nicht mit Deinem gutgemeinten
20 € Stundensatz. Du müsstest eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung vorweisen, um das Gewerbeanmeldung durchzukriegen. Die Prämien dafür liegen je nach Versicherungsumfang und Selbstbehalt zwischen 750 EUR bis 1.500 EUR pro Jahr. Da würdest Du schon mal 75 Stunden arbeiten müssen, nur um nicht mit Verlust aus dem betreffenden Jahr rauszugehen. Das sind 6 1/4 Stunden pro Monat. Schon ganz schön engagiert für eine Nebentätigkeit.
Und um überhaupt dem erlauchten Kreis der Finanzfuzzis angehören zu dürfen, müsstest Du eine Prüfung ablegen. Die 200 EUR Prüfungsgebühr sind dabei sicherlich noch der kleinste Posten. Aber die Ausbildungskurse, die zur Vorbereitung auf die Prüfung dringend zu empfehlen sind, kosten locker ein paar tausend Euro.
Also dös is nix, was man nebenbei machen sollte.
Ob es dann Sinn macht, sich auf die anderen Bereiche (Wechsel Stromanbieter, erklären Online-Banking usw.) zu stürzen, halte ich für zweifelhaft.
also: ehrenwerte Idee - aber sehr wahrscheinlich nicht realisierbar.
Die Kinder sind in der GKV Familienversichert- und zwar per Gesetz!
Das ist so nicht in jedem Fall richtig.
Lesen Sie § 10 Abs. 3 SGB V! Die Kinder eines "gemischt versicherten Ehepaares" haben keinen Anspruch auf Familienversicherung, wenn der besser verdienende Ehegatte privat versichert ist, er mehr verdient als der gesetzlich versicherte Ehegatte und sein Einkommen regelmäßig ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt.
In einer solchen Konstellation haben die Eltern das Wahlrecht, ihre Kinder als freiwillige Mitglieder bei der gesetzlichen Krankenkasse anzumelden - gegen eigenen Beitrag. Oder sie können die Kinder privart versichern.
Da im Ausgangsfall von @Safadurimo die Lehrerin jedoch vermutlich weniger verdient als ihr Ehemann, dürften in der Tat die Kinder gesetzlich familienversichert sein.
Es kommt also stets auf die Umstände des Einzelfalles an.
Aktiengewinne und -verluste werden als steuerlich als eigene Kategorie behandelt (Paragraf 20 Abs. 6 Satz 4 EStG).
Deshalb werden Sie die Verluste nur mit anderen Gewinnen aus Kapitalvermögen verrechnen können.
Ein eigenes Feld gibt es dafür noch nicht. Diese Verluste dürften jedoch zur Anlage KAP gehören.
Verauchen Sie mal dort einen negaktiven Kapitalertrag einzugeben.
Sollten Sie ausser dem missglückten Engagement bei dem Pleite-Start-Up noch weitere positive Kapitalerträge haben, dann konsolidieren Sie diese mit dem Kapitalverlust.
Eine Diskussion mit dem Veranlagungsbeamten wird es so oder so geben.
Viel Erfolg!
Ich kann die 10 000€ aber nicht sparen, da mir mein derzeitiges Auto sehr hohe Repararturkosten verursacht und bald auseinanderfällt, außerdem kostet es sehr viel im Unterhalt.
Wenn Sie diesen Betrag nicht ansparen können, werden Sie auch nicht in der Lage sein, Ihre Schulden zu tilgen.
Der Ansparvorgang könnte zeigen, dass Sie diszipliniert mit Geld umgehen können. Und da Sie ja bis jetzt auch mit Ihrer Ausbildungsvergütung irgendwie ausgekommen sind, sollte es möglich sein, einen größeren Betrag jeden Monat auf die Setie zu legen.
Wenn Sie sich jetzt erst einmal bescheiden, können Sie in 10 Monaten 10.000 € auf der hohen Kante haben.
Das ist in jedem Fall eher anzuraten, als sich jetzt zu Beginn Ihres Berufslebens als Facharbeiter gleich in größere Schulden zu stürzen.
Vielleicht überprüfen Sie mal die Alternativen, die es zu Ihrem teuren Auto auch noch gibt. Es soll ja auch Busse und Bahnen geben... und in der kommenden warmen Jahreszeit können Sie auch das Fahrrad nutzen. Dann haben Sie geringe Kosten und den Sparbetrag schnell beieinander.
Jetzt wiederum kommt mir der Gedanke, dass eine solche Konstellation vielleicht eher selten ist und der Sachverhalt vom Steuerberater nicht richtig erfasst worden ist.
Das ist die klassische Konstellation. Die Auskünfte der Steuerberater sind zutreffend. Es macht steuerlich aufs Jahr gesehen keinen Unterschied, ob Sie die Steuerklassenkombination 4/4 oder 3/5 haben.
Allerdings kann es beim Lohnersatzleistungen Unterschiede geben.
Im Übrigen müssten Sie mal erläutern, weshalb Ihre Frau ein fixes Nettogehalt erhalten soll. Dann würde der Arbeitgeber ein erhebliches Kostenrisiko tragen. Welche Firma macht so etwas?
70% Beihilfe erhält ein Pensionär
Stimmt. Sorry.
80 % sind es bei Kindern von Beamten.
Langsam werde ich alt...
Ich schließe mich @Referat Janders an!
Lassen Sie sich unbedingt von einem im Sozialrecht bewanderten Rechtsanwalt beraten, bevor Sie Ihre GKV kündigen!
Sie müssen sich dabei vor Augen halten, dass Sie als Beamter Ihr ganzes Berufsleben lang gewissermaßen "falsch versichert" waren. Verstehen Sie das bitte nicht als persönlichen Angriff. Es ist halt nur so, dass für Beamte die PKV vorgesehen ist. Deshalb haben Sie ja auch einen Beihilfeanspruch gegen Ihren Dienstherrn von sogar 80 % als Pensionär!
Jetzt ist mir auch Ihre extrem günstige PKV-Prämie klar! Sie müssen ja nur 20 % der Krankheitskosten absichern.
Weshalb Sie die Beihilfe kombiniert mit PKV nicht längst genutzt haben und immer in der GKV geblieben sind, wissen nur Sie selbst.
Wenn Sie sich allerdings jetzt für einen Systemwechsel entscheiden, denke ich dass dieser endgültig sein wird.
Die KVdR ist systematisch für Menschen gedacht, die Ihr Leben lang gesetzlich versichert waren und dann beim Eintritt in die Rente ohne Verzug auch in der GKV bleiben.
Ob Sie nach einer "Pause" von einigen Jahren in der PKV dann wieder in die GKV mit dem "Trick" KVdR hineinkommen, halte ich zumindest für sehr fragwürdig. Im Endergebnis würde dies dazu führen, dass Sie dann für nur rund 8 % aus Ihrer gesetzlichen Rente von 80 € - also ca. 6,40 € monatlich - krankenversichert wären...
Das erscheint mir sehr unwahrscheinlich.
Also investieren Sie in eine Rechtsberatung, denn es steht für Sie viel auf dem Spiel.
DAS ist so falsch!
Meinen Beitrag kann ich mit dem Gesetz begründen.
So wie @DiDu seinen Fall schildert, käme in dem Fall, dass er wieder zurück zur GKV wollte, nur eine freiwillige Mitgliedschaft in Frage. Die Möglichkeiten der GKV freiwillig beizutreten, sind in § 9 Abs. 1 SGB V erschöpfend geregelt.
Eine Bestimmung, dass ich freiwillig der GKV beitreten kann, wenn ich mit meiner PKV unzufrieden bin, ist leider nicht darunter. Deshalb ist mein Beitrag richtig.
Können Sie Ihre gegenteilige Auffassung auch mit einer gesetzlichen Vorschrift begründen?
Sie sind über 55 Jahre alt. Und wenn Sie sich jetzt privat versichern und aus der gesetzlichen Krankenversicherung ausscheiden, werden Sie bis zu Ihrem Lebensende privat versichert bleiben müssen.
Ein Rückweg von der privaten Krankenversicherung in die gesetzlichen Krankenversicherung ist nach dem 55. Lebensjahr in der Regel ausgeschlossen. Von dieser Regel gibt es nur ganz wenige Ausnahmen, die jedoch in Ihrem Fall nicht vorliegen dürften.
Erkundigen Sie sich jedenfalls genau bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse, bevor Sie diesen Schritt gehen.
Und fragen Sie bei der privaten Krankenversicherung noch einmal genau nach, ob für 340 € auch wirklich Ihre Frau mitversichert ist. Das erscheint mir extrem unwahrscheinlich - trotz Ihrer Alterungsrückstellung. In der privaten Krankenversicherung gibt es keine kostenfreie Familienversicherung wie in der GKV.
ch habe nicht geschrieben, dass sie nix bekommen sollte, aber nicht 50% von dem, wofür sie NIX dazu getan hat, das hätte in einem Ehevertrag durchaus Bestand gehabt, und ja, die sogenannte richterliche Inhaltskontrolle ist ja genau einer dieser Betrügereien, die der Filz aus Anwälten und Richtern hütet wie den heiligen Gral, weil mit Scheidungen für nicht viel Arbeit richtig verdient wird,
Na ja... - da kommt eine große Verbitterung zum Vorschein. Der Schmerz Ihrer Scheidung ist Ihnen nicht bewußt, aber in Ihrem Unterbewußtsein wurmt Sie dieses einschneidende Erlebnis erheblich.
Vielleicht könnte Ihnen eine Psychotherapie weiterhelfen, das Erlittene zu verarbeiten und wieder positiv zu denken.
Wenn Sie mit diesem emotionalen Ballast Ihrer verletzten Seele weiter herumlaufen, besteht die Gefahr, dass Sie noch ernsthaft auch körperlich krank werden.
Was Sie überhaupt nicht sehen, ist die Situation Ihrer Frau!
Sie haben für die Familie gesorgt - und plötzlich ist es aus. Soll Ihre Ex-Frau dann sofort Hartz IV beantragen müssen und dem Steuerzahler zur Last fallen? Dass Sie 3/7 Ihres Einkommens als Unterhalt zahlen mussten, ist doch völlig okay und der Situation angemessen. Stichwort: eheliche und nacheheliche Solidarität.
Und zu Ihrer Vermögensentwicklung gibt es folgendes: In der klassischen Zugewinngemeinschaft geht der Gesetzgeber davon aus, dass auch die nicht berufstätige Frau einen Beitrag zur ehelichen Vermögensentwicklung leistet. Dieser kann in Hausarbeit bestehen oder auch einfach nur darin, dass sie ihren beruflich erfolgreichen Mann emotional unterstützt.
Dafür sieht der gesetzliche Güterstand der Zugewinngemeinschaft vor, dass der Zugewinn geteilt wird.
Wie ich finde eine faire Sache.
Wenn Sie einen so hohe Zugewinnausgleich zahlen mussten, wie Sie schreiben, dann heißt das im Umkehrschluss, dass dieser Vermögenszuwachs WÄHREND der Ehedauer erwirtschaftet wurde. Es mag sein, dass Ihre Ehefrau dazu nicht viel beigetragen hat, aber darauf kommt es eben nicht an.
Ehevertraglich kann man die Zugewinngemeinschaft modifzieren. Aber in irgendeiner Form muss der wirtschaftlich schwächere Ehegatte eine Kompensation für das Vermögenswachstum des stärkeren Ehegatten erhalten. Sonst fliegt Ihnen der Ehevertrag im Scheidungsfall als sittenwidrig um die Ohren.
Also: machen Sie Ihren Frieden mit dem deutschen Eherecht, das viel besser ist als sein Ruf. Und denken Sie auch über das Erbrecht und die Regelungen zum Pflichtteil noch einmal nach.
Auch diese gibt es aus gutem Grund und sie helfen in vielen Fällen Ungerechtigkeiten zu vermeiden.
Sehr gutes Beispiel, @chris2702!
Die gesetzliche Regelung der Zugewinngemeinschaft ist im Großen und Ganzen sehr ausgewogen.
Sie ist auch im Fall von @mirojo angemessen.
Dass er das anders sieht, hat mit seinem Schmerz über die gescheiterte Ehe zu tun.
Allerdings wäre ein Ehevertrag @mirojo sich ihn möglicherweise wünscht (er behält alles und sie kriegt nix) ohnehin unwirksam. Eheverträge unterliegen der richterlichen Inhaltskontrolle und wer sich vertraglich zu weit vom Leitbild der gesetzlichen Regelungen entfernt, riskiert, dass sein Vertrag bei der Scheidung als sittenwidrig verworfen wird.
Die Meldepflicht betrifft den Kontoinhaber! Nicht die Bank, sondern der Kunde muss die Meldepflicht erfüllen!
Für mich ist Ehe ein Instrument des Staates, um sich aus seiner sozialen Aufgabe aus der Affäre zu ziehen. Unser Staat ist im übrigen ein Sozialstaat.
Der Sinn dieser Aussage erschließt sich mir nicht. Gerade im Sozialrecht kommt es auf die Ehe NICHT an. Stichwort: Bedarfsgemeinschaft bei Hartz IV-Empfängern.
Im Übrigen bin ich ein großer Fan der Ehe! Ich bin in 2. Ehe schon seit 8 Jahren verheiratet und meine erste Ehe hat es auch auf 24 Jahre gebracht. Was ich in meiner Berufspraxis jedoch immer wieder mit Erschrecken feststelle ist, dass viele Menschen von den Details des Eherechts keine oder falsche Vorstellungen haben.
...würde es da auslangen wenn beide unterschreiben oder müssten da noch Zeugen mit eingebunden werden?
Ja, wenn beide unterschreiben ist das ein unwiderlegbarer Urkundenbeweis. Zeugen braucht man dabei nicht.
Wer sich aber lieber absichern will, der hat warscheinlich nicht den richtigen Partner.
So sehe ich das nicht. Ihre Ehe ist gut gegangen - zumindest hat sie bereits 56 Jahre Bestand. Gratulation!
Viele haben jedoch nicht diese Haltbarkeit. Ungefähr jede dritte Ehe wird geschieden.
Und deshalb sollten sich Eheleute immer mal überlegen, wie sie fair und ohne "Blutvergießen" wieder auseinanderkommen.
Ehe hat mit Romantik - zumindest aus meiner Sicht - nichts zu tun. Ehe ist ein Rechtsinstitut für eine dauerhafte Lebens- und Schicksalsgemeinschaft von zwei Menschen. Allerdings sollte man den Rechtsrahmen der Ehe kennen und die Spielregeln, die angewendet werden, wenn eine Ehe endet.
Für viele ist der normale Güterstand der Zugewinngemeinschaft völlig ok. Allerdings wenn große Vermögensunterschiede bestehen, kann ein Ehe- bzw. Erbvertrag durchaus sinnvoll sein.
@Uli65 Sie sollten sich über die Zugewinngemeinschaft informieren. Z.B. hier.
Natürlich gibt es da wahrscheinlich ziemlich komplizierte Geldverhältnisse, die eines Notars bedürfen, aber andererseits sträubt sich da etwas in mir für sowas 300 -400 Euro hinzublättern.
Na ja... hier fehlt es doch ein wenig an der Relation. Bei 100.000 € Vermögen wären 300 bis 400 € eine Größe von 0,3 bis 0,4 Prozent. Das ist praktisch GAR NICHTS, wenn man dafür Rechtssicherheit bekommt.
Andererseits hat @Kater.Ka völlig recht: es reicht bei der Zugewinngemeinschaft aus, die Anfangsvermögen festzustellen. Das sollten die beiden jedoch unbedingt tun - gerade weil die Vermögen so ungleich sind.
In einem Ehevertrag könnte man noch anderes regeln. Eine Frage wären zum Beispiel die erbrechtlichen Folgen eines frühen Todes der jungen Frau. Ohne Ehevertrag bzw. ohne Testament erbt der Ehemann sofort die Häfte der 100.000 €.
Aber ein Ehevertrag geht nur mit notarieller Beurkundung...
Möglicherweise kostet der sogar etwas mehr als 400 €.
Okay. Ich hab's gefunden: § 229 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 i.V.m. Satz 3 SGB V macht auch einmalige Todesfallleistungen aus Direktversicherungen für Hinterbliebene beitragspflichtig - zumindest für 10 Jahre mit monatlich einem hundertzwanzigstel der gezahlten Leistung.
Das bedeutet, dass die Kapitalleistung erst einmal durch 120 geteilt wird. Und dann wird rechnerisch ein hundertzwanzigstel monatlich den beitragspflichtigen Einnahmen hinzugerechnet.
Also Zahlenbeispiel: Zahlung der der bAV (Direktversicherung oder Pensionsfonds) meinetwegen 30.000 EUR.
Dann wird so gerechnet:
30.000 : 120 = 250
Für 10 Jahre (=120 Monate) werden die beitragspflichtigen Einnahmen der Witwe monatlich um 250 € rechnerisch erhöht und daraus dann der Krankenkassenbetrag berechnet.
Für die 250 € muss der volle Krankenkassenbeitrag inkl. Zusatzbeitrag gezahlt werden. Das sind derzeit je nach Kasse ca.
15 %. Damit entfällt auf 30.000 € Einmalzahlung ein Krankenkassenbeitrag von ca. 37,50 € monaltich für maximal 10 Jahre.
Okay. Ich hab's gefunden: § 229 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 i.V.m. Satz 3 SGB V macht auch einmalige Todesfallleistungen aus Direktversicherungen für Hinterbliebene beitragspflichtig - zumindest für 10 Jahre mit monatlich einem hundertzwanzigstel der gezahlten Leistung.
Das bedeutet, dass die Kapitalleistung erst einmal durch 120 geteilt wird. Und dann wird rechnerisch ein hundertzwanzigstel monatlich den beitragspflichtigen Einnahmen hinzugerechnet.
Also Zahlenbeispiel: Zahlung der der bAV (Direktversicherung oder Pensionsfonds) meinetwegen 30.000 EUR.
Dann wird so gerechnet:
30.000 : 120 = 250
Für 10 Jahre (=120 Monate) werden die beitragspflichtigen Einnahmen der Witwe monatlich um 250 € rechnerisch erhöht und daraus dann der Krankenkassenbetrag berechnet.
Für die 250 € muss der volle Krankenkassenbeitrag inkl. Zusatzbeitrag gezahlt werden. Das sind derzeit je nach Kasse ca.
15 %. Damit entfällt auf 30.000 € Einmalzahlung ein Krankenkassenbeitrag von ca. 37,50 € monaltich für maximal 10 Jahre.