Beiträge von cell_2k6

    Versicherungsfreiheit endet sofort

    Beträgt das Jahresarbeitsentgelt eines Arbeitnehmers 2020 bis zu 65.862 Euro, so führt die Nutzung des vollen beitragsfreien Betrages von 3.312 Euro jährlich zu einem Jahresarbeitsentgelt in Höhe von höchstens 62.550 Euro. Damit wird die JAEG (2020 = 62.550 Euro) nicht mehr überschritten und der Arbeitnehmer wird wieder krankenversicherungspflichtig. Wird die JAEG im Laufe eines Kalenderjahres nicht nur vorübergehend unterschritten, endet die Versicherungsfreiheit unmittelbar und nicht erst zum Ende des Kalenderjahres.

    Das Rechenexempel funktioniert entsprechend auf abgesenktem Niveau für Arbeitnehmer, bei denen die "besondere JAEG" anzuwenden ist. Diese beträgt 56.250 Euro im Jahr 2020.

    Danke dafür - hier werde ich ansetzen. Ich gebe gerne Feedback wenn ich das umgesetzt habe.

    Welche Fragen sind das denn? Die Lösung liegt für mich ja eben leider nicht so auf der Hand obwohl ich mir seit Tagen das Hirn zereiße.

    Die Meinungsbildung ist noch nicht abgeschlossen?

    Eventuell solltest Du einmal schauen (ggf. mit fachkundiger Hilfe), was der genaue Plan ist und welche Konsequenzen da dranhängen.

    Du hast schon ganz Recht das klingt absolut schizophren. Es haben sich aber Rahmenbedingungen geändert welche für mich einen starken Einfluss haben. Aus Leistungssicht müsste ich in der PKV bleiben aber andere Faktoren überwiegen jetzt.

    Lies Dir einfach mal den Haufe-Link weiter oben durch und dazu passend, was Referat Janders schreibt:


    Die Elternzeit (typisch Mann: nur zwei Monate ... ) ist ja nur ein kurzfristiges Thema. Daraus leitet sich keine langfristige Entgeltabsenkung im Arbeitsverhältnis ab. Es fragt sich halt auch, warum Du es plötzlich so eilig hast, in die PKV zu wechseln? Kann es sein, dass das was mit der Familienversicherung von Frau und neuem Baby zu tun hat? Aber egal, ist Deine Privatsache ... .

    Der Haufe Artikel ist sehr informativ danke.

    Sehe ich folgendes richtig: wenn durch die BAv mein Einkommen unter die Grenze fällt bin ich sofort, also ohne Fristen, GKV pflichtig und suche mir eine Krankenkasse.

    Ich hatte das anders geplant und möchte persönlich in der PKV bleiben. Aber das ist aktuell nicht umsetzbar wie du richtig erkannt hast. Die Gründe sind aber höhere Gewalt

    Hey Leute vielen Dank für eure antworten bisher.

    Ich habe eine Option komplett vergessen. Ich werde bald Vater. Und ich nehme auf jeden Fall mindestens 2 Monate Elternzeit. Bin ich somit nicht auch aufgrund des geringen Verdienstes bereits heute GKV pflichtig?

    Hallo Freunde,

    ich hoffe die Frage ist nicht unanständig. Aber ich möchte die PKV wieder verlassen. Ich werde Vater und die Beiträge sind mir jetzt schon zu hoch und steigen irgendwie jedes Jahr. Bei Abschluss hatte ich nur Dollars in den Augen - jetzt bereue ich es.

    Mein Gehalt sieht so aus:

    Gehalt    
    58.860,00 €
    Urlaubsgeld      2.472,00 €
    Weihnachtsgeld
    3.924,00 €
    Summe
    65.256,00 €

    Ich verdiene also nur knapp über der Bemessungsgrenze.

    Frage 1) Wenn ich unter die Beitragsbemessungsgrenze rutsche, kann ich sofort in die GKV wechseln oder muss ich fristen einhalten?

    Frage 2) Ich könnte mein Arbeitszeit reduzieren und so unter die Grenze rutschen?

    Frage 3) Ich könnte eine Direktversicherung nutzen? Ich habe eine betriebliche Altersvorsorge bei der Swiss Life (aktuell 40€ im Monat). Wenn ich diese Beitragszahlungen hochschraube auf 200€ im Monat komme ich ja auch wieder drunter? ist das richtig?

    Frage 4) Was kann ich sonst noch tun?

    Danke für eure Hilfe.

    donrodi Vielen Dank für diesen Input.

    - Kannst du Punkt 1 etwas näher erläutern - "Explain it like i am 5"

    - Du meinst z.B. eine 2-Bett Chefarzt Zusatzversicherung oder Ähnliches?

    - Wie viel investierst du in die Zusatzkomponente? Ich spiele trotz allem mit dem Gedanken doch 50 € zu investieren. Sind für mich netto ja nur 25€.

    Ich beziehe mich auf deinen Beitrag vom 26.11.

    donrodi Vielen Dank für diesen Input.

    - Kannst du Punkt 1 etwas näher erläutern - "Explain it like i am 5"

    - Du meinst z.B. eine 2-Bett Chefarzt Zusatzversicherung oder Ähnliches?

    - Wie viel investierst du in die Zusatzkomponente? Ich spiele trotz allem mit dem Gedanken doch 50 € zu investieren. Sind für mich netto ja nur 25€.

    Top Antwort - danke dir!

    Danke für die vielen Antworten und lebhafte DIskussion.

    Allerdings befinden wir uns in allen Bereichen in der gleichen Zwickmühle, dass wir nicht wissen was in der Zukunft ist. Daher blende ich den Teil der Diskussion für mich aus.

    Ich habe einen Artikel gefunden, der nochmal etwas Licht in die Sache bringt.

    Zum einem muss der Versicherungsbeitrag der Vorsorgekomponente Lebenslang weiterbezahlt werden. Eine 100 € entlastung für 25€ im Monat ist effektiv so nur 75 €.

    Eingezahlte Beiträge sind zudem nicht vererbbar. Und noch schlimmer: sollte ich mal wieder GKV-pflichtig werden (z.B. durch Berufsunfähigkeit), sind die eingezahlten Beiträge weg.

    https://www.krankenkasse-vergleich.de/artikel/bauste…stung-im-alter/

    Auch wenn aktuell der Arbeitgeber bis zum Höchstsatz die Hälfte mitbezahlt, fehlt mir aber die Flexibilität. Oben beschriebene Beispiele birgen auch eine gewisse Unsicherheit.

    Ich denke ich bleibe bei meinem Sparplan und denke noch über eine zusätzliche betriebliche Altersvorsorge nach. Hierzu wollte ich in einem anderen Beitrag ein paar fragen stellen.

    Erstmal Danke, dass ihr euch die Zeit genommen habt!

    Hallo Zusammen,

    jetzt sind ein paar Monate vergangen und ich wollte das Thema nochmal aufleben lassen.

    Mein Versicherungsberater ist mitlerweile im Ruhestand und hat mir dennoch die Vorsorgekomponente der Allianz ans Herz gelegt, weil der Arbeitgeber die Hälfte der Vorsorgekomponente bezahlt (solange der Höchstbeitrag der GKV noch nicht erreicht ist).

    Steuervorteile kann ich an dieser Stelle nicht erkennen, da ich in meiner Steuererklärung ja nur den Krankvorsorgebetrag angeben darf.

    Ich gebe normalerweise nichts auf "Ratschläge" von Versicherungsvertretern. Da er aber nichts mehr an mir verdient und mich trotzdem drauf stößt, gibt der Sache ein gewisses Interesse.

    Leider finde ich auch aktuell nichts zur Vorsorgekomponente von unabhängigen Medien (Hallo Finanztip!) und würde wirklich gerne wissen, ob mein ETF-Sparplan (aktuell 350€ in den MSCI World) der richtige Weg ist. Oder doch lieber 50€ in die Vorsorgekomponente (wobei es ja nur 25€ aus meiner Tasche sind).

    Hallo zusammen.

    Ich bin 34 und PKV versichert bei der Allianz.
    Bei Abschluss der PKV bekam ich Unterlagen zur Vorsorgekomponente V.

    Zusammengefasst ist das wohl ein Sparbeitrag, der ab dem Alter von 65 Jahren meinen PKV Beitrag drücken soll.

    Z.B. wenn ich 50 € im Monat einzahle reduziert sich der PKV-Beitrag im Alter um ca. 150 € (laut Verkaufsunterlagen)
    Mehr Infos hier: https://makler.allianz.de/res/produkte-b…lege/index.html

    Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Ist es eine Sinnvolle Investition? Oder soll ich die 50€ lieber in ETFs packen?

    Danke und Beste Grüße