Beiträge von gfra

    Mein Fahrrad wurde vor wenige Monaten im Freien (Kein Innenhof oder sonstigen Zugangskontrol) geklaut, war aber an einem Absperrbügel angeschlossen. Versicherung hat es reibungslos erstattet. Wir haben auch einen abschließbaren, gemeinnützigen Fahrradkeller, wo Fahrräder nicht angeschlossen werden können. Ich nehme an, wäre das Fahrrad von diesem Keller geklaut, hätte die Versicherung es auch erstattet, allerdings habe ich keinen konkreten Beweis dafür, es ist eher eine Laienmeinung.

    Ich habe mich nur für eine Hausratversicherung entschlossen, weil wir ein E-bike gekauft haben (es ist noch da, geklaut wurde ein anderes Fahrrad), und am Anfang war mich unklar, wie gefährdet es übernacht draußen wäre. Meine kurze Recherche hat ergeben, dass diese Versicherung das beste Fahrradpolice hatte, und deutlich billiger als eine Fahrrad Versicherung ist, wenn man sich nur gegen Diebstahl absichern will. Versicherung ist nämlich die Haftpflichtkasse.

    Ich bin mit der Versicherung, und war mit dem Diebstahl-Vorgang zufrieden.

    Ich würde wetten, dass die Betriebsrente eine Direktzusage ist und vor 1990 Stamm. Das entspricht mMn folgendes:

    - Der AG behält die Beiträge und kann die in seinem Geschäft bis zur Falligkeistsdatum investieren. Aus dieser Sicht sind die Kreditbedingungen hervorragend.

    - wenige Gebühren (er muss zur Sicherungsfonds der Pensionen auch Beiträge leisten)

    - früher war es so, dass nur die Mitarbeiter dass beim Renteneintrit im Unternehmen tätig waren Anspruch auf die Rente hatten. Die EU-Mobilitätsregeln haben das unwirksam gemacht.

    - Früher gab es nich so viel Druck auf die Pensionsystemen. Man sieht es auch auf die GRV.

    Meine Betriebsrente funktioniert auch so. Habe zwar der Rentenfaktor nicht berechnet, aber jetzt bin auch neugierig.

    Ist das Ziel die Summe sinnvoll zu "benutzen", damit nicht alles von der Steuer gefressen wird? Oder die Renteneffekte der Kündigung abzumildern?

    Wenn #1, und falls wirklich keine weitere Einnahmen geben werden, würde ich einfach die Abfindung auszahlen lassen; der Steuersatz wird ziemlich niedrig sein, niedriger als bei der Weiterbeschäftigung.

    2 mögliche Fälle müßten dann berücksichtigt werden: ALG bzw. wiederbechäftigung vor Jahresende.

    Haben Sie schon mit einem Abfindungsrechner gespielt? https://www.smart-rechner.de/abfindung/rechner.php

    Di vereinbarte BU Rente ist nicht viel.

    Der Vertrag ist extrem komplex. Komplexität heißt:

    - nicht verständlich;

    - nicht vergleichbar und

    - nicht flexibel (zBkannst nur ein Baustein von dem kündigen? Was für Auswirkungen an den anderen hat das?).

    Komplexität wird oft dafür verwendet, schlechte Vertragsbedingungen zu verbergen.

    Auch diese 10% dynamic ist enorm, es sein denn du darfst sie beliebig ablehnen.

    Du bist noch jung. Falls noch gesund bist, würde ich an deiner Stelle von neu anfangen und gesonderte Verträge abschließen.

    In wie vielen Fällen sind Personen von Versicherungsberaternverkäufern schlecht beraten worden!? :/

    Wären Sie in der Lage damals, ohne Berazer/Verkäufer die richtigen Produkte wählen zu können?

    Ich finde immerhin, dass diese Berater/Verkäufer für unerfahrene Leute (je nach Unerfahrenheit) eine der besten Alternativen sind.

    Wer seine Finanzen nicht in die Hand nimmt, muss dafür bezahlen. Und selbst wer es macht bzw. versucht, kann auch falsch machen. Ich schaue viele YouTube Videos von Warren Buffet bei den Aktionärversammlungen, und sehe was aufgrund meiner Präferenzen für Anzeigen mir präsentiert werden. Im heutzutagigen Echoraum von sozialen Netzwerken, kann ich mich gut vorstellen, dass ein Laie, der an der falschen Stelle anfängt, "seine Finanzen in die Hand zu nehmen", nicht die besten Optionen findet.

    Aber es gibt auch Personen, wie meine Frau, die das nicht können und auch niemals in das Thema einlesen wollen bzw. nicht möchten

    Ganz genau!

    In diesem Forum werden Finanzen fachlich von Enthusiasten diskutiert, aber leider oft wird der menschliche Faktor vernachlässigt (als Enthusiasten trifft er uns nicht wirklich), was genauso wichtig oder sogar wichtiger als reine wirtschaftliche Optimierungen. Ich kenne leider zu viele Fällen, wo Pfleger/Angehörige/Betrüger ältere Leute von seinem Geld getrennt haben. Da bringen 2% Zusatzrendite nicht viel.


    Oder wenn ich sehe, wie meine Frau mit Vorsorge und Anlagen umgeht, und wie sie meinen Vorschlägen widersteht, dies muss auch in meiner Finanplanung einfließen. Dies heißt nicht unbedingt, schlechte Verträge abschließen, nur nicht nur angesichts der Rendite zu bewerten.

    Habe mich für die ähnliche Police von Cosmossirekt statt die von Barmenia entscheiden, weil mein Kind schon älter als 1J war und die KISS sieht keine Rentenerhöhungen in Versicherungsfall vor, zumindest nicht wie die von Cosmos. Wollte das Kind eine Rente absichern, dass nach einige Jahrzehnten noch nützlich wäre.

    Fürs nächste Mal würde ich möglichst früh (ab der 6. Lebenswoche glaube ich) die KISS abschließen - zwischen 6W und 1J können viele schlechte Krankheiten diagnostiziert werden.

    Der Plan ist sowieso möglichst früh eine BU abzuschließen.

    Die für die Berechnung der Höhe der BU oft zugrundeliegende Vorstellung, dass man im Versicherungsfall sein Lebensstandard erhalten können soll, Stimme ich nicht ganz zu. Ich sehe es wie die Selbstbeteiligung anderer Versicherungsarten: wenn man Pech hat, soll die Versicherung erlauben, dass man nicht in Armut gerät; darüber hinaus spielen Risikobereitschaft und Prämien eine ausschlaggebende Rolle.

    Auf Urlaub verzichten, Wohnkosten reduzieren, ist u. a. für mich in Ordnung.

    Ein andere Aspekt: es ist überhaupt nicht gleich, wenn man noch selbstständig ist und was für die Hauswirtschaft etwas leisten kann (nicht unbedingt Geld verdienen) oder wenn man Pflegefall wird und noch weitere Kosten verursacht. Meine BU hat so eine Option, und dadurch könnte ich einen deutlicher kleineren Betrag erreichen mit einer sinnvolle Leistung.

    Ich möchte jetzt hier nicht den Apologeten von unubu spielen, aber sind 5 Jahre Schutz nicht besser als 0 ?

    Wichtig für mich ist, langfristig versichert werden zu können (BU tritt idR nicht mit 35 ein) für einen bezahlbaren Preis (und zwar fürs ganze Berufsleben) und nicht Jahrzentenlange zu zahlen, um am Ende Im Regen zu stehen.

    Vielleicht sind die Fragen nicht so schlecht wie ich am Anfang mir dachte, aber immerhin sehe ich viel Potenzial, dass man die Versicherung nicht bis zum Alter führen kann, und das würde mich ärgern, denn man verlässt sich auf so eine Versicherung, wenn man eine bekommen kann, deswegen finde ich, dass Vorsicht geboten ist.

    Apropos, meine Frau kriegt auch keine normale BU, weswegen ich diese auch mir genauer anschauen werde, aber immer mit einer sehr kritischen Auge.

    Diese BU, wie alle andere Arte von Versicherungen, die ich suboptimal finde, kann empfehlenswert sein, wenn man die Fallstricke genau kennt und versteht, und trotzdem das Risiko für den Preis versichern will. Es ist ein bisschen wie spekulieren: es ist OK zu spekulieren, wenn man wirklich bereit ist, alles zu verlieren, und wenn man sich damit gut auskennt. Ansonsten Festgeld oder Matratze.

    "Kauf 5, nimm 4!", denn da der Vertrag jeweils auf 5 Jahre begrenzt ist, das letzte davon du aufgrund der Gesundheitsfragen ziemlich fit bleiben musst.

    Ich bin kein Experte, aber vermute mal dass die häufigsten BU-Fälle frühzeitige Signale, dass öfters mit diesen Fragen abgedeckt werden könnten, wodurch mehr als einige mir ist fraglich, inwieweit solche Versicherung sich lohnen, eine Illusion von Schutz.

    Hallo zusammen,

    Meine Zahnarztpraxis gehört einem Konzern. Alles läuft vorschriftsmäßig und die Mitarbeiter haben keine Entscheidungsmacht und die Ärzten arbeiten richtig mit Tempo. Dafür ist Sie aber günstig, unter anderen Vorteilen.

    Vor kurzem war ich 2 Mal zur Behandlung, jeweils 2 Kariesfüllungen, obwohl nur eine geplant war. Erstes Mal könnte man eine Betäubung und Termin sparen, was für mich auch vorteilhaft war. Das zweite Mal wurde die Karies bei der Behandlung entdeckt, und sie sah klein und einfach zu behandeln aus (Kleines Ding an der Zahnseite). In beiden Fällen wurden mir 2 Füllungen in Rechnung gestellt.

    Ich fand die Behandlungen und Rechnungen nicht unrichtig, habe mich aber gewundert, ob in eine kleine, inhabergeführte Praxis das ähnlich geschehen würde, insbesondere ob die plötzlich gefundene Karies von dem Chef einfach als Kulanz behandelt werden könnte, denn somit wäre das Ersparnis beim Konzern ausgeglichen.

    Deswegen möchte ich in die Runde nach Erfahrungen fragen, ob sowas in den kleinen Praxen üblich ist bzw. zu passieren kann.

    Danke.

    Wenn der Sparplan auf deinem Namen läufen soll, kannst du für dein Kind in dein Depot sparen. So mache ich auch bei Trade Republic.

    Ich habe eine Excel Datei auf meinem Cloud Speicher, in dem ich bei jedem Kauf den Kaufkurs, sowie den Betrag vom Kind notiere. Automatisch ergibt sich wieviele Anteile das Kind "erworben" hat. Beim Verkauf hat das Kind Anspruch auf Kindanteile x Kurs am Verkaufstag.

    Ich speiche die Belege von Trade Republic sowieso in meinem Cloud Speicher, was du auch tun solltest, falls er pleigt geht, weswegen die Excel zu ergänzen nicht viel Mühe ist.

    Für mich einfach als eine zweites Depot zu führen.

    Zum einem würde ich dir auf das Alter beim Immobilienerwerb aufmerksam machen . Laut Dr. Klein liegt das Durschnittalter beim 39. Bis dahin soll man mehr Eigenkapital und Kaufkraft haben.

    Junge Familien bringen wahrscheinlich deutlich weniger als 10% EK und rechnen nicht durch: Immobilien sind ein sehr emotionelles Thema, und viele glauben, dass Mieten rausgeschmissenes Geld ist.

    Du siehts das Beispiel, dass du kennst, aber ich würde sagen, dass junge durschnitt Verdiener idR deutlich billiger kaufen.

    beim nächsten Aufenthalt etwas besser versorgt zu werden.

    Für mich der Hauptvorteil solche Versicherungen ist die Leistung bei innovativen und unbezahlbaren Behandlungen, wie z.B. Das Medikament für Hapatitis, deren Kosten vor wenige Jahren die GKK übernommen haben.

    Wobei ich nicht weiß, inwieweit in solchen Fällen die Leistung begrenzt ist, und ob man in Ausland (zB Amerika) behandelt werden kann.

    Schlecht wie dein Aufenthalt sein möchte, es geht soweit ich verstehe nur ums Komfort, und ist deswegen aus meiner Sicht kein Grund, eine Versicherung abzuschließen.

    Hallo zusammen,

    ich überlege mir gerade eine bAV abzuschließen (Metallrente). Ich bin auf das generelle Abraten solchen Produkten von diesem Community aufmerksam.

    Ein Verkäufer hat mir gesagt, dass beim Arbeitgeberwechsel man zwar nicht Anspruch auf eine Vertragsübernahme (nur auf das Kapital) hat, aber man das verhandeln könne. AG möchten nicht, dass jeder Mitarbeiter einen einzigen Vertrag hat (deswegen bieten sie nur eine bAV-Möglichkeit), aber bei individuelle Verhandlungen das möglich sei.

    Ist das wahr? Hat jemand schon erfolgreich das verhandelt, oder erfolglos Versucht? Wie sehr ein AG gegen eine Übernahme wehrt?

    Mir interessieren AG mit mindestens 100 Arbeitnehmern, wo HR schon ein professionelles Team ist.

    Ich freue mich auf eure Antworten.

    Danke,

    André