Beiträge von Fred

    Ja so einfach ist die Rechung oft.

    Mein Nachbar, der mit seiner Frau, drei Kinder anständig aufzieht und noch nie dem Staat auf der Tasche gelegen hat, muss jetzt 2,5% zahlen. Und nebenan die ausländischen Bürgergeldempfänger keinen Cent. Er finanziert diese Menschen mit und wird abgezogen. Ja für den ist die Rechung ganz einfach und die Entscheidung bei der nächsten Wahl auch.

    Ach und mein Nachbar ist halt eben Facharbeiter aber leider kein Dachdecker und auch nicht berühmt.


    Alles wieder viel softer….Hausfrauenzuschlag ab 2028 nur 2,5 %.

    Das wird viele Familien hier bei uns hart treffen, besonders die mit mehreren Kindern. Familien zahlen also jetzt für Bürgergeld Empfänger.

    Wo die Betroffenen bei der nächsten Wahl ihr Kreuz machen, weiß ich leider jetzt schon. Weiter so Herr Merz so halbiert man die größte Oppositionspartei ganz sicher. :thumbup:

    Und Herren Söder wird das besonders in Bayern massig Prozente kosten.

    Die pro-Kopf-Einnahmen würden sich sicher erhöhen. Ob das dann einen signifikanten Einnahmeschub gibt, glaube ich nicht. Dazu ist die Zahl der PKV-Versicherten zu gering, da wohl nur die Nicht-Beihilfeberechtigen, also ca. 1/3, zur einer Erhöhung beitragen würden.

    Auch dieses Problem muss angegangen werden, hier muss ebenfalls ein Systemwechsel her. Gerade unter den Beamten gibt es im Vergleich zur restlichen Bevölkerung viele überdurchschnittliche Verdiener und auch diese entziehen sich per Beihilfe dem System. Des Weiteren wäre eine Mitgliedschaft in der GKV für viele "kleine" Beamte sogar von Vorteil, die würden sogar günstiger davon kommen als mit der PKV.

    Wenn alle einzahlen, haben auch alle Leistungsansprüche. Die finanzielle Situation der GKV würde sich nicht ändern.

    Da muss ich auch widersprechen.

    Ich glaube es würde viel Geld in die GKV spülen wenn alle einzahlen müssten. Es ist ja eine Tatsache das Menschen mit hohem Einkommen seltener erkranken und somit geringere Kosten für das Gesundheitssystem entstehen.

    Durch das PKV System steigen aber gerade diese Menschen, die viel in die GKV einzahlen würden und nur geringe Kosten verursachen, aus dem Solidarsystem aus. Somit bleiben die zurück die weniger einzahlen aber höhere Kosten verursachen.

    Ich halte dieses System für höchst unsozial. Hier sollte ebenfalls eine Reform durchgeführt werden.

    Grundsätzlich muss eine Reform des gesamten Systems her, also GKV, PKV und Beihilfe. Leider wird dies nicht angegangen sondern nur wieder an der GKV rum geschraubt. Dadurch hat man sich wieder ein paar Jahre Zeit, auf Kosten der Mittelschicht, erkauft bevor das ganze Drama wieder von vorne beginnt. Für eine richtige Reform fehlt der Mut, bzw. der politische Wille und nur solch eine Reform wird die Probleme lösen. Was aktuell passiert ist einfach nur Murks auf ganz hohem Niveau.

    By the way...warum ist das Thema Beitragsbemessungsgrenze so unter dem Radar? Die soll nach aktuellen Plänen außerplanmäßig um 300€ pro Monat steigen. Ein Schelm wer glaubt, dass nicht in 1-2 Jahren auch die Pflichtversicherung entsprechend ansteigen wird...

    Auch diese Erhöhung geht zu Lasten der Mittelschicht. Aktuell ca. 5.800€ BMG in Zukunft dann ca. 6.100. Das ist das Gehalt eines Facharbeiters der Mittelschicht und nicht das eines Spitzenverdieners. Aber das wundert mich nicht, bei der Steuer zahlt der Facharbeiter ja teilweise auch bereits den Spitzensteuersatz.

    Wie bereits von vielen Vorrednern dargestellt gibt es bei ETF Sparplänen, in der Ansparphase, keinen Unterschied bei den Kosten zwischen ING und TR.

    Das ändert sich allerdings in der Entnahmephase oder bei einem Rebalancing, dann fallen bei der ING wesentlich höhere Kosten an als bei TR.

    Ich habe ein Depot bei Consors, ähnliche Kostenstruktur, und habe ein Rebalancing durchgeführt. Das hat mich ca. 200€ an Gebühren gekostet, bei TR wären es wahrscheinlich 5€ gewesen. Das kann man natürlich vermeiden indem man einen "All World" ETF nimmt, dann spart man sich das Rebalancing.

    Möchte das etwas vertiefen. Der Bund zahlt für jeden Transferleistungsempfänger 144€ monatlich. Die GKV benötigten etwa 300 € um die Kosten völlig auszugleichen. Die Politik argumentiert: „Rechte Tasche linke Tasche“. Das ist m. E. nicht richtig. Zum einen ist Transparenz ein Wert an sich. Zu anderen ist die Gruppe der Steuerzahler gegenüber der Gruppe der gesetzlich Versicherten soziologisch anders strukturiert.

    Da gebe ich dir recht. Die Gruppe der Steuerzahler ist nämlich um einiges größer. Hier werden auch Beamte, Politiker, Selbstständige und Gutverdiener herangezogen die sich z.B. per PKV aus dem Solidarsystem verabschiedet haben und somit nicht ausreichend zur Finanzierung der Bürgergeldempfänger beitragen.

    Solche Einzelfälle wird es immer geben. Das ändert aber nichts daran das für ihn eben Kosten anfallen die

    Einzelfälle? Ich bin mir sicher davon gibt es tausende Fälle. Krank, keine Arbeit und für Rente nicht krank genug. Keine Sozialleistungen weil der Ehepartner über ein Einkommen verfügt. Diese Menschen können nicht arbeiten und werden zur Strafe jetzt abkassiert. Andere wollen nicht arbeiten, machen es sich im Bürgergeld bequem und zahlen dafür keinen Cent. Aber das sind ja sicher nur Einzelfälle.