Beiträge von ETF_Paul

    Hallo Kater.Ka

    Vielen Dank für die Antwort.

    Mir ist bewusst, dass ich die NV-Bescheinigung unverzüglich zurückgeben muss.

    Es geht mir aber um die Versteuerung von Kapitalerträgen, welche vor der Rückgabe der NV-Bescheinigung erzielt wurden, in dem Jahr, in dem ich über den Grundfreibetrag komme.

    Findet hier eine nachträgliche Berechnung für Kapitalerträge aus dem gesamten Jahr statt?

    Danke erneut und viele Grüße,

    ETF_Paul

    Guten Morgen liebe Finanztip-Community,

    ich habe ein paar Fragen an die Steuerexperten;)

    Derzeit verfüge ich über eine Nichtveranlagungsbescheinigung. Da ich aber in diesem Jahr nun doch noch über den Grundfreibetrag kommen werde, verliere ich die entsprechende Berechtigung.

    Nun frage ich mich, ab wann ich Kapitalertragssteuer zahlen muss.

    1. Wenn ich bspw. in diesem Jahr durch die NV-Bescheinigung keine Kapitalertragssteuer gezahlt habe, die Kapitalerträge aber meinen Freistellungsauftrag übersteigen, werde ich vermutlich eine Steuernachzahlung leisten müssen, wenn ich dann meine Steuererklärung für dieses Jahr einreiche, oder?


    1.1 Findet hier eine monatsgenaue Betrachtung statt? Ich werde ab September/November über den Grundfreibetrag kommen, die Kapitalerträge wurden aber bereits am Anfang des Jahres realisiert.

    1.2 Wie würden die Steuern nachträglich berechnet werden? (zum Verkaufszeitpunkt war ja bei meiner Depotbank die NV-Bescheinigung hinterlegt und entsprechend wurde hier keine Steuer berechnet in den Verkaufsdokumenten ausgewiesen).

    Ich danke allen im Voraus, die sich auch mit der etwas trockenen Angelegenheit beschäftigen und wünsche einen schönen Sonntag,
    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    ich habe gesehen, dass der MSCI World EUR Hedged von iShares eine deutliche niedrigere TER (0,3%) aufweist als der "normale" MSCI World in USD (0,5%).

    Die Rede ist von folgenden beiden (ausschüttenden) ETFs:


    ISIN:IE00BKBF6H24

    ISIN: IE00B0M62Q58

    Grundlegend wird ja häufig das Währungsrisiko nicht weiter "vertieft", da es ja gleichzeitig auch eine "Währungschance" darstellt – so zumindest mein Wissensstand.

    Wäre es dementsprechend nicht sinnvoller in den billigeren MSCI World EUR Hedged zu investieren (insbesondere, wenn man noch einen weiteren ETF im Depot hat, der überwiegend in USD investiert)?

    Welche Währungschancen /- risiken bestehen eurer Meinung nach in den kommenden Jahren zwischen dem EUR/USD?

    Danke für eure Einschätzungen und einen schönen Abend,

    ETF_Paul

    Hi d90 ,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Und wenn ich dann von diesem erhaltenen Geld wieder einen ETF kaufe, frage ich mich, wie/wo ich sehe, dass diese neue Investition von einer bereits versteuerten Ausschüttung gekauft wurde.

    Sry vielleicht etwas kompliziert von mir geschrieben ^^

    Vielen Dank nochmal und einen schönen Abend!

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Infos.

    Genau, ich habe damit die Ausschüttungen des ETFs gemeint.

    Wo ist das denn abgespeichert bzw. wo sehe ich den Betrag der wiederangelegten Dividende?

    Letztlich wird die Ausschüttungen ja auf das Verrechnungskonto gebucht. Falls die Ausschüttung bspw. Aus- und wieder Eingezahlt werden sollte, dürfte das ja dann nicht mehr gespeichert sein oder?

    Vielen Dank nochmal für die Hilfe und liebe Grüße,
    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur steuerlichen Behandlung der Dividende.

    Eine Dividende wird ja direkt bei Ausschüttung besteuert. Falls diese aber wieder reinvestiert wird und der Betrag der Dividende z.B. nach 3 Jahren wieder verkauft werden sollte, würde der Betrag ja doppelt besteuert werden.

    Ich habe die Frage mal Saidi auf YouTube gestellt und er meinte, dass der Betrag der Dividende beim Broker vermerkt wird.

    Kann mir das nochmal jemand erklären, wie das funktioniert und wie das genau abläuft?

    Vielen Dank für die Hilfe und guten Start ins Wochenende,

    ETF_Paul

    Beim ersten sehe ich wenig Unterschied zu einem NASDAQ-ETF. Insofern sehe ich den Vorteil des Sektor-ETF nicht.

    Das sehe ich nicht so. Die Holdings unterscheiden sich deutlich von einem NASDAQ-ETF.

    Im Lyxor sind keine Big-Techs. Zudem deutlich mehr Branchenallokation – insbesondere viele Holdings aus dem Bereich Pharmabereich.

    Daher sehe ich den Lyxor mehr als Ergänzung zu einem NASDAQ-ETF.

    Hallo Harry,

    ich finde beide ETFs sehr gut – bin selber mit einem geringen Anteil im Lyxor investiert.

    Beim ARK ETF ist mir persönlich Tesla zu stark gewichtet. Ist natürlich ein Unternehmen, wo die Meinungen weit auseinander gehen :)
    Auch wenn ich Tesla ein super Unternehmen finde, ist mir die Aktie zu heiß gelaufen und ich möchte sie nicht zu stark gewichten.

    Dennoch macht man denke ich langfristig mit beiden ETFs nichts falsch, wenngleich die Performance in letzter Zeit natürlich schwer zu schlagen ist ;)

    LG und einen schönen Sonntag,
    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    eine Frage an die absoluten Experten :)

    Wie/Wovon hängt die Zulassung eines ETFs in einem Land ab? Welche Schritte müssen hier durchlaufen werden?

    Ich bin auf den, vor kurzem erst aufgelegten, Hang Seng Tech Index und dem folgenden ETF gestoßen:

    https://www.blackrock.com/hk/en/products…g-tech-etf-fund

    ISIN: HK0000651213

    Dieser ist noch nicht in Deutschland handelbar. Meine Depotbank konnte mir auch keine Auskunft darüber geben, ob bzw. wann der ETF handelbar sein könnte.

    Vermutlich kann das auch nur BlackRock beantworten. Dennoch denke ich, dass der ETF bzw. Index von vielen Anlegern nachgefragt werden könnte und eine Handelbarkeit dann vermutlich nur eine Frage der Zeit ist – oder wie seht ihr das?

    Vielen Dank für eure Meinungen und Infos,
    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    erstmal vielen Dank für die schnellen und hilfreichen Antworten.

    In meinen Verbraucherinformationen zum KfZ-Tarif steht:

    Ändert sich die im Versicherungsschein aufgeführte Jahresfahrleistung, gilt abweichend von K.2.2 der neue Beitrag rückwirkend ab Beginn des laufenden Versicherungsjahres. Hierfür unterstellen wir eine gleichmäßige Nutzung des Fahrzeugs ab dem Zeitpunkt der letzten Meldung des Kilometerstandes.

    Hierbei frage ich mich aber, wann meine Versicherung die letzte Meldung des Kilometerstandes hat. Errechnet sie diese anhand der jährlichen (maximalen) Fahrleistung und dem Kilometerstand, den ich beim Versicherungsbeginn angegeben habe? Und wie möchte sie eine "gleichmäßige Nutzung" bestimmen ohne regelmäßige Meldung meinerseits zum Kilometerstand?

    Vielen Dank im Voraus und liebe Grüße,

    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zur Rückerstattung des KfZ-Versicherungsbeitrages, wenn die Fahrleistung vermutlich deutlich geringer ausfällt als im Vertrag angegeben.

    Ich bin bereits die letzten Jahre immer etwas unter der angegebenen Fahrleistung geblieben und bleibe dieses Jahr (durch die Coronakrise) vermutlich nochmals deutlich darunter.

    Welche tatsächliche Fahrleistung der letzten Jahren nimmt die Versicherung an, wenn ich nun eine Rückerstattung des diesjährigen Beitrags anfrage?
    Immer die maximal versicherte Fahrleistung oder müssen nach der Anfrage Bescheinigung über km-Stände in den letzten Jahren eingereicht werden, wie bspw. Hauptuntersuchungen?

    Vielen Dank für die Hilfe und ein schönes Restwochenende,

    ETF_Paul

    Vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich bin da absolut bei dir :)

    Mir ist bewusst, dass einzelne Ereignisse nicht vorhersehbar sind und entsprechend vergangenheitsbasierte Prognosen immer einen Fehler beinhalten.

    Dennoch stelle ich mir die Frage, ob nicht doch ein grundlegender Zusammenhang zwischen einzelnen Entwicklungszeitpunkte besteht.
    Sprich: Ist die Wahrscheinlichkeit eines morgigen Kursanstiegs bspw. höher, wenn es gestern zu einem Kursanstieg gekommen ist.

    Hierbei besteht für einzelne Aktien vermutlich überhaupt keine Vorhersagewahrscheinlichkeit. Den MSCI World würde ich jedoch bspw. als eher "robust" einstufen, bei dem möglicherweise solche Aussagen schon eher zutreffen könnte?!

    Bin für weitere Wald- und Wiesenmeinungen sehr dankbar :)

    Hallo zusammen,

    ich habe eine etwas spezifische Frage aber versuche trotzdem mal mein Glück :)

    Hat jemand schon mal etwas zu folgender Frage gelesen:

    Inwieweit können vergangene Entwicklungen - bspw. für den MSCI World - für die Prognose von zukünftigen Entwicklungen herangezogen werden?

    Spezifischer: Wie wahrscheinlich ist ein morgiger Anstieg des MSCI World auf Basis der gestrigen Entwicklungen?
    (Alternativ auch auf andere Zeiträume bezogen, wie bspw. Wochen oder Monate)

    Ich bin für jede Literaturempfehlung oder auch Meinung hierzu dankbar :)

    LG und ein schönes Osterwochenende,

    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    mir ist eine weitere Frage bzgl Steuervorteilen zwischen thesaurierenden und ausschüttenden ETFs gekommen.

    Ausgangspunkt bildet der Absatz im Ratgeber zur Investmentsteuerreform

    Besteuerung auf Fonsebene kommt hinzu:
    In der Rechnung unberücksichtigt bleiben die Quellensteuern auf ausländische Dividenden (und gegebenenfalls Körperschaftsteuer auf inländische Dividenden), die direkt in den Quellenstaaten einbehalten werden.


    Folgendes Beispiel:
    - Ich investiere in den Lyxor MSCI World UCITS ETF - Dist (ISIN: FR0010315770), der seine Domizilierung in Frankreich hat.
    - Es wird eine Dividende von 300€ ausgeschüttet

    Ergibt sich dann meine Steuerlast auf die Dividende wie folgt?

    - Quellensteuer in Frankreich (30 Prozent) --> 90 €
    - Investmentbesteuerung in Deutschland (verbleibende 210€ * 0,7 (Teilfreistellung) * 0,26375 (Abgeltungssteuer)) -->38,77€

    Sofern die Berechnung stimmt, würde dies doch den Steuervorteil von ausschüttenden gegenüber thesaurierenden ETFs deutlich schmälern...

    Vielen Dank für eure Hilfe und ein schönes Restwochenende,

    ETF_Paul

    Hallo @Kater.Ka,

    vielen Dank für die schnelle Antwort und nette Begrüßung.

    Zur Sicherheit meine Gedanken hinsichtlich Doppelbesteuerung nochmal anders formuliert.

    - Bei Ausschüttung wird die Dividende besteuert (1)
    - Bei Verkauf wird die Wiederanlage besteuert (2)


    Hallo @ETF_Paul, willkommen in der Community.

    Du liegst falsch. Die Wiederanlage wird zum dann gültigen Anschaffungswert gespeichert, nicht zum Anschaffungswert des Anfangsinvestments. Es wird beim Verkauf dann auch nur der Wertzuwachs ab Wiederanlage versteuert.
    Falls ich die Frage falsch verstanden oder zu knapp geantwortet habe gerne weiter fragen.


    Dementsprechend wird bei (2) nicht die komplette Wiederanlage besteuert, sondern nur dessen Wertezuwachs, richtig?

    Noch eine (etwas technische) Frage:

    - Woher weiß das Finanzamt, welche Anlagen bereits versteuert wurden, sprich Wiederanlagen sind?

    Vielen Dank und einen guten Start in die Woche,

    ETF_Paul

    Hallo zusammen,

    ich überlege derzeit in ETFs zu investieren und habe eine Frage bzgl. möglicher Steuervorteile.

    Wie den meisten bekannt ist, lohnt sich ein Ausschüttender ETF zur jährlichen Nutzung des Steuerpauschbetrages. Zudem wird häufig eine automatische (und bestenfalls kostenlose) Wiederanlage der Dividenden empfohlen.

    Hierbei bin ich auf folgende Frage gestoßen:

    Bei einer Reinvestition der Dividenden in den Ausschütter werden diese doch dem Anfangsinvestment hinzugefügt. Wenn nach ein paar Jahren der Ausschütter verkauft wird, sind die ursprünglichen und versteuerten Dividenden - nun normales Fondsvermögen - doch erneut zu versteuern oder liege ich hier falsch?

    Sofern das so stimmt, müsste ein steuerlich optimaler Plan wie folgt aussehen: Ausschütter bis ca. 20.000€ aufbauen.
    —> Jedoch nur durch die Wertsteigerung des Fonds
    —> Die Dividenden jedoch nicht automatisch in den Ausschütter reinvestieren, aufgrund einer doppelten Besteuerung der Dividenden beim Verkauf
    —> Parallel besser einen thesaurierenden Fonds aufbauen - bspw. durch einen Sparplan, bei dem die Dividenden des Ausschütters investiert werden könnten.

    Somit müssen die Dividenden des Ausschütters zwar ebenso bei einem Verkauf des thesaurierenden Fonds versteuert werden, gleichzeitig kann aber der Zinseszinseffekt genutzt werden.

    Habe ich hier irgendwo einen Denkfehler drin?

    Vielen Dank für die Hilfe und liebe Grüße,

    ETF_Paul