@Towo: Ja, ich rechne ganz ähnlich, wobei man einerseits bedenken muss das es Jahre gibt (bei mir Studium) wo der Grenzsteuersatz niedriger ist (bei mir 3x 0%) und aber auch andererseits rentennahe Jahre hinzukommen, bei denen es im Extremfall nur ein Jahr dauert bis aus (laut deiner Rechnung) 100€ dann 124€ werden...
Der Mittelwert wird laut meiner Simulation (Grenzsteuersatz in Rente 30%) aber auch in der Größenordnung deiner Berechnung liegen.
Lohnen sollte sich das ja dadurch, das durch die niedrigen Kosten von Fairr und der Förderung, die Hürden einen Gewinn zu erzielen nicht allzu hoch lagen 
@Referat Janders: Ja aber genau die Antwort auf die Frage ob "die steuerliche Verwendbarkeit der Beiträge die Nachteile der nachgelagerten Besteuerung aufwiegt" wird ja durch die Rechnung von @Towo beantwortet.
@Saidi Hallo, obwohl ich vermutlich alle deiner Videos geschaut habe, hatte ich bis soeben nicht erwartet das die Kommunikation auch in die entgegengesetzte Richtung laufen kann - freut mich!
Aber zur Sache: auch wenn ihr nicht zu schnellen Einschätzungen kommen möchtet, muss doch nach >8 Wochen "laufender Kommunikation" etwas erwähnenswertes rauskommen. Das man auf dieser Basis keine Einschätzung vornimmt:OK , aber einen Sachstandsbericht, damit sich der selbstständigere Teil der Finanztip Leser schon mal ein paar Gedanken machen kann, ist doch erwartbar.
Und für eine Einschätzung ob Fairr oder Sutor sich bei diesem Vorgehen rechtlich etwas vorwerfen lassen müssen, bedarf es auch gar keiner Kommunikation mit Ihnen sondern die Konsultation einer juristisch vorgebildeten Person.
Ich bin nicht juristisch vorgebildet, sondern lese als gemeiner Verbraucher das die Portfoliosteuerung über ein Lebenszyklusmodell läuft, das ab und an etwas angepasst werden kann und das größere Änderungen nur vorgenommen werden, falls sich ein "Paradigmenwechsel" abzeichnet. Von gehen in Cash oder der kompletten Abschaffung des Lebenszyklusmodells steht nirgendwo auch nur ein Wort.
Habt ihr nicht, oder könnt ihr nicht, den aufsichtsrechtlichen Insight besorgen, der eine Einschätzung darüber vornimmt ob die Änderungen des Portfolios aufsichtsrechtlich geboten oder nicht waren. Fairr beruft sich ja auf aufsichtsrechtliche Vorgaben.
Meine Einschätzung als Laie der sich die letzten Wochen im Homeoffice in dieses Thema eingelesen hat, ist, das es niemals zu einem Exodus aus riskanten Anlagen kommen muss, solange der Garantiegeber (Sutor) für die Verluste mit ihrem Eigenkapital bis zum Laufzeitende einstehen kann oder auch will. Ich denke das wir Kunden Sutor in guten Zeiten für dieses Binden von Eigenkapital entlohnen und das dann in schlechten Zeiten gesagt wird: "Pustekuchen, uns ist die Sache zu heiß".
Eine Ernste Frage an finanztip: Ist es nicht so das es aufsichtsrechtlich keine Verlustschwellen gibt bei denen verkauft werden muss, solange Sutor bereit UND in der Lage ist die Garantie weiter zu stellen?
Und heißt das dann (falls die Antwort JA lautet) nicht das Sutor entweder nicht in der Lage war oder eben nicht Willens war diese Garantie zu stellen?
Das ich mich von Fair und Sutor bewust getäuscht sehe, Begründe ich darauf:
1. das ein Lebenszyklusmodell sich dadurch auszeichnet das Kunden mit verschiedenen Restlaufzeiten unterschiedlich behandelt werden. Das es kein Lebenszyklusmodell mehr geben könnte, hat weder Fairr noch Sutor jemals erwähnt.
2. das nirgends die Rede von Cash war, in das man vielleicht reingeht, sondern immer von einem Portfolio von passiv gemanagten Fonds die Rede war.
3. das die Wissenschaftlichkeit der Geldanlage, links wie rechts, ob schriftlich, am Telefon oder persönlich immer hervorgehoben wurde und das dennoch soetwas wie Verlustbegrenzung durch Market Timeing gemacht wird, auch wenn man es nicht so nennt und "aufsichtsrechtliche" Gründe vorschiebt.
(Vangauard fasst hier: https://www.vanguardfrance.fr/documents/inst…ote-0718-uk.pdf, das 1x1 des wissenschaftsbasierten Investierens gut zusammen und arbeitet eindrücklich heraus wie die Rendite leidet wenn die guten Tage ausgesetzt werden - und von denen hatten wir zuletzt einige)
4. das die Kommunikation, wie in meinem vorherigen Beitrag bereits erwähnt, in meinen Augen jeder Beschreibung spottet. Ich erwarte von einem Unternehmen das sich für Transparenz rühmt, das es zu seinen Kunden geht "mea culpa" sagt und offen mitteilt wann, welche zwingenden Gründe dazu geführt haben das man so handeln musste wie man gehandelt hat. Abstrakt auf Corona, Volatilitäten und aufsichtsrechtliche Vorgaben zu verweisen ist kein Beweis für Transparenz sondern für "wir stellen mal ein paar Schlagworte in den Raum damit ihr Ruhe gebt".
@Saidi: wie man sich bei der Gesamtheit dieser Gründe nicht getäuscht fühlen kann entzieht sich meiner Vorstellungsfähigkeit 