ups... falsch geschaut... Hier sind ja MSCI EM und Nicht MSCI EU gemeint.... Aber die Frage ist immernoch: Was willst du erreichen?
Beiträge von kleinkraemer
-
-
Klingt ja beinahe so, als ob du nicht weißt was du willst.

Aber um dich dem zu nähern, was du willst, schau mal genau hin, wo die drei ETF investieren. 2 x Europa?! Auf den ersten Blick sieht das danach aus, als ob du hier dich auf einen der beiden konzentrieren könntest. Und den dann mit 40%?!
Die Europa-ETF zusammenlegen macht die Sache ggf. etwas einfacher. Auch für später, wenn du die wieder Verkaufen möchtest, kommen bei weniger ETF auch weniger Kosten zusammen.
Mein Rat: mach dir bitte nochmal Gedanken, ob du wirklich 20, 30 oder 40% in Europa investieren willst (warum oder warum nicht) – und dabei nicht vergessen, im MSCI World steckt auch Europa drin. Wenn du rausgefunden hast, was du möchtest, kannst du nochmal umbauen, aber erst dann, sonst bastelst du nächstes Jahr wieder um.
-
Anschauen war früher. Heute werden Aktien nur noch digital verbrieft. Ist zwar nix mehr für´s Auge, dafür sind die aber einfacher zu handhaben. Zu jeder (Papier)Aktie gehörte noch ein Dividendenkupon, den man jedes Jahr selber einlösen musste – sofern man diese „effektiven Stücke“ selber verwahrt hat. Das mit den Kupons führte dazu, dass in manchen Banken einige Mitarbeiter/innen tagelang (nur) mit dem Abschneiden dieser Kupons vom Kuponbogen beschäftigt waren.
Der Unterschied zwischen Inhaber und Namensaktien ist: bei Namensaktien wird der Name im sogenannten Aktenregister mit eingetragen. Passiert heut zutage elektronisch, daher waren die Aktenregister früher – als es noch „effektive Stücke“ gab, eher selten. Für den Inhaber macht das kein Unterschied – es gibt dadurch nicht mehr oder weniger Rechte.
Hier mal ein Link dazu: https://de.wikipedia.org/wiki/Aktie#Aktiengattungen
Wenn du Bilder von Aktien anschauen willst, dann mal auf die Bildersuche bei bekannten Suchmaschinen gehen….
Und hier der exemplarischer Blick: https://www.google.de/imgres?imgurl=…QMygGegUIARCqAQ
-
Wenn du für das Depot mal nen Onlinezugang eingerichtet hast, könntest du ggf. bei den gespeicherten Passwörtern nachschauen - sofern du das nicht nur über Händy abgewickelt hast (Browser / Stichwort PC).
Wenn man Kontoauszüge nie entsorgt, können die Aufschluß geben, wo das Geld hin gegangen ist. Selbst wenn kein Papierausdruck mehr da ist, manche Banken stellen das online als Archiv zur Verfügung.
Möglicherweise hast du ja auch einmal für diesen Depotwert was in einer Steuererklärung deklariert und dafür noch Unterlagen.
Manchmal redet man auch mit Freunden/Verwandten über Geldanlagen. Es ist schon erstaunlich, was die sich alles merken können....
-
Ich tu mal einfach so, als ob deine Mutter in 7 Jahren in Rente gehen möchte.
Wenn man auch davon ausgeht, dass Kursstürze (ETF auf MSCI Word) spätestens nach 15 Jahren ausgesessen sind, kann man das in die Strategie mit einbauen. Ein Ansatz ist der von „Altsachse“, der deckt gut ab, wenn er die Erholung nicht mehr erlebt.
Trotzdem muss man sich aber vorher klar machen, wann man wie viel Geld benötigt. Einfach mal den geschätzten zusätzlichen Bedarf in einer Tabelle aufschreiben. Monat für Monat. Nicht vergessen, es könnte sein, das der Bedarf nicht konstant ist, sonder steigt. Ich hab bei mir pro Jahr eine Steigerung von 5% eingerechnet.
Wenn man sich jetzt verinnerlicht, dass man zum Rentenbeginn nicht gleich komplett deinvestiert sein muss, kommt man auch gut durch, solange die anderen „Geldreserven“ ausreichen.
Um genug „Reserven“ zu sammeln, kann deine Mutter die 500 Euro/Monat ganz normal ansparen. Macht im Jahr 6.000 Euro. Solange man es sicher haben will, legt man die in Festgeld an. Für 4 Jahre gibt es bei Klarna glaub ich 1,25% und bei RenaultBank für 5 Jahre 1,05%. Da geht sicherlich noch mehr aber ist ja auch ne Frage, wen man vertraut…
Früher war Bausparen durch die staatliche Förderung eine klasse Sache. Da konnte man 5-6% Rendite im Jahr rausholen. Heute ist das nicht mehr so lukrativ. Aber prüfen sollte man das trotzdem. Selbst wenn es nur für einen Teil vom Geldbestand ist. Für den Fall, dass man Zulagen vom Staat bekommt, ist 7 Jahre auch ein guter Anlagehorizont. Aber aufpassen: durch die niedrigen Zinsen, die ein Bausparer abwirft, rentiert das ggf. wirklich erst, wenn man Zulagen erhält.
Für 7 Jahre kommen aus den Sparraten 42.000 Euro zusammen. Plus etwas Zinsen.
Jetzt schaust du, wie viel zusätzlicher Geldbedarf in den dann folgenden 8 Jahren zusammen kommt. Alles was mehr als 42.000 Euro (plus Zinsen) ist, sollte man vom heutigen Vermögen abziehen und sicher zurücklegen. Den Rest des heutigen Vermögens könnte man theoretisch in ETF anlegen.
Hintergrund dieser Überlegung ist: bei Anlage in ETF auf dem MSCI World waren Kursstürze nach spätestens 15 Jahren ausgeglichen - meist viel früher - der Coronabsturz ist nach einem knappen Jahr wett gemacht worden. Du weißt aber nicht, wann der Absturz kommt. Aber: Pi mal Daum dürfte es egal sein, wann du in den 15 Jahreszyklus einsteigst. Du kannst ja, solange der Aufschwung dauert, schon mal Gewinne scheffeln. Sollte irgendwann der Absturz kommen, werden erst mal die Gewinne den Sturz abfedern und man braucht später nicht mehr so viel/lange, um wieder auf Plus Minus Null zu kommen. Und wenn nach irgendwas um die 6-10 Jahre noch kein tiefer Fall gekommen ist, zieht man sich aus dem ETF-Geschäft zurück.
-
Hi,
zuerst ein kurzer Servicehinweis (soll keine gemecker sein): Du hättest ruhig den ETF-Namen hinter der ISIN schreiben können, ansonsten muss jeder der hier antworten möchte, das selber raus bekommen, was du ins Visir genommen hast.
Du möchtest also 40 Jahre lang in ETF investiert sein…?! Da brauchst du dir um Währungssicherung keine Gedanken machen. Und ob die Replikation Synthetisch oder Physisch ist, spielt seit einiger Zeit auch keine Rolle mehr.
Interessant wäre nur die Frage, ob du die Ausschüttungen für was anderes nutzen willst, oder ob du lieber den Zinseszins Effekt nutzen möchtest. Also lieber ausschüttende ETF oder doch Thesaurierend.
Und welchen davon sollst du nehmen? Wenn du selber ein gutes Gefühl hast und dich wohl fühlst mit Deiner Auswahl, dann ist alles gut. Wie du selber bestimmt schon rausbekommen hast, ist eine breite Anlage (MSCI Word) schon mal eine gute Wahl. Eine „Bewertung „ einer Auswahl von ETF auf MSCI World findest du hier: https://www.finanztip.de/indexfonds-etf/msci-world/
Als kleinkrämer würde ich mir EINEN (MSCI Word) aussuchen und dabei bleiben, das erleichtert das eigene Management. Falls du in verschiedenen ETF investieren möchtest, dann ist mein Rat, das in unterschiedliche Themen zu machen. Also z.B: einen MSCI World (als Brot und Butter-Geschäft) und dann einen in nachhaltige Anlage oder einen auf Schwellenländer oder oder oder….