Beiträge von monstermania

    Zuerst dachte ich, dein Beitrag sei ein Scherz. Etwas satirisch eben.

    Aber offenbar meinst du es wirklich so.

    Es werden wieder mal Stöckchen hingehalten. In jedem 2. Thread findet sich doch inzwischen eine konträre Meinung von diesem Account zum Thema.
    Meine KI zwischen meinen Ohren geht davon aus, dass sich ein alter Bekannter/alte Bekannte unter neuem Namen angelemdet hat um zu trollen. :rolleyes:

    Woher kommt eigentlich das Geld für die TER-Rückerstattung und woran verdienen die Unternehmen bei einem Depot, das (weniger als) 0 Euro ,,kostet"? :/

    Oder ist diese Frage betriebswirtschaftlich veraltet?

    Evtl. zahlen ja die Fondsanbieter? Ist ja nicht so abwegig, dass so manche Fondsgesellschaft Ihre Produkte 'pushen' will. In ein paar Jahre fallen die Rabatte dann weg.
    Wie viele Kunden wohl wechseln, wenn Sie dann die TER zahlen müssen?

    Es gab/gibt Unternehmen die Jahrelang nur Verluste mache(t)n. Da zählt dann das Kunden- oder Marktwachstum. Abkassiert wird dann später.

    und wenn doch, Können die die Übertragung ablehnen?

    AFAIK gibt es keinen Zwang dazu einen pot. Kunden zu nehmen.

    Aber, ich denke mal, dass bei allen Anbietern Leute sitzen, die solche Sonderaktionen durchgerechnet haben. Und mal Hand aufs Herz. Wir schreiben hier in unserer Blase.
    In meinem Bekanntenkreis gibt es ohne Ende Leute, die bisher absolut Nix vom AV-Depot mitbekommen haben. :huh:
    Die Gefahr, dass Neo-Broker 2027 von wechselwilligen Riester-Sparern überrannt werden schätze ich mal gering ein.

    Willst Du FiFo umgehen oder was ist der Hintergrund der Frage?
    Man kann auch nur einen Teilübertrag in das andere Depot machen. Dann werden diese Anteile unter Berücksichtigung von FiFo in das Depot Deiner Frau übertragen.
    Die Anteile die in Deinem Depot verbleiben kannst Du dann verkaufen. Und das sind dann die zuletzt gekauften Anteile -> LIFO

    Ihr schichtet dann nicht um (wegen Steuer), sondern ändert einfach die Sparraten auf den neuen, richtig?

    Genau,
    ich habe aktuell über 30% Buchgewinne auf meinem Anteilen vom SPDR MSCI ACWI IMI. Die Anteile bleiben jetzt einfach im Depot liegen.
    Sollte es in der nächsten Zeit zu einem größeren Einbruch an der Börse kommen, behalte ich mir aber vor, die Anteile am MSCI AVWI IMI dann komplett zu verkaufen und das Kapital auf den Vanguard FTSE Global All Cap umzuschichten.
    Sind bei meinem Kaufwert immerhin rund 100€ p.a. an Unterschied die der reine TER-Unterschied pro Jahr zwischen den ETF ausmacht. Aber wer weiß schon wie es kommt.
    Evtl. senkt SPDR ja demnächst die TER und ist dann wieder konkurrenzfähig. :/

    Das ist übrigens auch beim Übertrag aus alten Riesterverträgen, gerade für Rentennahe Kunden sicher ein Thema. Find ich überhaupt einen Anbieter mit vernünftigen Konditionen der einen über 20 Jahre alten Riester als Übertrag nimmt?

    Das wirst Du erst 2027 wissen, wenn die Konditionen bekannt sind. Bei rentennahen Verträgen spielen ja die konkreten Modalitäten (Konditionen) der Auszahlung viel mehr eine Rolle als bei 20 jährigen Neu-Sparern.
    Ich denke aber schon das auch hier genug Anbieter kostengünstige Konditionen anbieten werden. Vor allem unterhalb der üblicherweise hohen Kosten der Versicherungen!
    Viel wichtiger als der letzte Euro an Kosten ist IMHO ohnehin, dass man mit einem Übertrag der Zwangsverrentung entgehen kann.

    Was soll passieren wenn zB SC oder TR den Laden dicht machen?

    Das Depot auf ne andere Bank übertragen und gut🤷🏻‍♂️

    Es ging ja um die 'langfristigen' Konditionen.
    Was nutzt es, wenn man z.B. bei TR ein 'dauerhaft' kostenloses AV-Depot abschließt und z.B. in 10 oder 20 Jahren muss man dann zu einem anderen Anbieter übertragen und es gibt dann keinen kostenlosen Anbieter mehr.:/
    Oder Dein zukünftiger Wunsch-Anbieter lehnt den Übertrag von Deinem AV-Depot ab? AFAIK gibt es auch beim AV-Depot keinen Zwang dazu jeden Kunden übernehmen zu müssen.:/

      

    Weitere Frage:

    Zu welchen der beiden Fonds würdet ihr raten?

    Die Fonds müssen AFAIK zertifiziert werden. Es wird daher darauf ankommen, welche Fonds/ETF der jeweilige Anbieter konkret für das eigene AV-Depot anbieten bzw. zertifizieren lassen wird.

    Scalable Capital hat eine erste Liste veröffentlicht: https://media.scalable.capital/rentenbonus-etfs.pdf
    Ob das dann aber nachher wirklich alle ETF sein werden, die bei Scalable im Rahmen des AV-Depot bespart werden können wissen wir aktuell noch nicht!
    Aber ein späteres Umschichten zu anderen Fonds wird ja im AV-Depot kostenfrei möglich sein.
    Die Liste würde aber m.E. grundsätzlich ausreichen.

    Wobei ich auf AVD bei Neos setzen würde*.

    Seit wann gibt es die Neo-Broker? Genau, seit 2019. So ein AV-Depot läuft gut und gern mal 60-70 Jahre.
    Schauen wir erst mal welche Neos es dann in 20 Jahren überhaupt noch gibt. Ich habe 2006 eine Direktversicherung als bAV abgeschlossen. Inzwischen bin ich mit dem stillgelegten Vertrag bei der 2. Run-Off-Gesellschaft. :rolleyes:
    Und das sind gerade mal 20 Jahre!

    Nun ja, wenn man jetzt z.B. noch 20+ Jahre Ansparzeit vor der Brust hat, muss man sich dann wirklich schon mit den späteren Auszahlungskonditionen beschäftigen? :/
    Da wird noch viel Wasser die Elbe herunter fließen. Und wer weiß schon, ob es so manchen Anbieter dann überhaupt noch geben wird.

    Natürlich wäre es wünschenswert, wenn man heute schon alle Konditionen kennen würde.

    Ich finde es gut, dass Du Dir über Deine finanzielle Zukunft Gedanken machst. M.E. sollte sich keine Frau in eine völlige finanzielle Abhängigkeit von einem Mann bringen!

    Eine gute Anlaufstelle ist m.E. der Blog der Beziehungsinvestoren: https://beziehungs-investoren.de/blog/

    Wenn Du Dich zukünftig mehr um die Care-Arbeit kümmern sollst, wäre es m.E. absolut sinnvoll, dass Dein Mann Dir dafür quasi 'ein Gehalt' zahlt. Das kann ja auch teilweise in Form eines eigenen ETF-Sparplans für Dich als spätere AV oder in Form von freiwilligen Beiträgen in die GRV erfolgen.

    Ein Ehevertrag würde m.E. finanziell für Deinen zukünftigen Mann durchaus Sinn ergeben. Stichwort ist hier der mögliche Zugewinnausgleich im Fall einer späteren Trennung. Solltet Ihr auch offen besprechen.
    Bitte beachte dabei, dass ein Anwalt/Notar nur für eine Partei arbeitet. Sprich der Anwalt/Notar ist dem Beauftragten gegenüber verpflichtet. Wenn also Dein Partner einen Notar/Anwalt mit der Aufsetzung eines Ehevertrags beauftragt, solltest Du diesen Vertrag vor der Unterschrift einfach mal gegenchecken lassen.
    Und ja, sich über Finanzen in einer Partnerschaft auszutauschen kann bisweilen auch schmerzhaft sein. Vor allem wenn man noch mit rosaroter Brille bemerkt, dass der Partner in diesen Fragen extrem anders tickt. Finanzen sind ein häufiger Streitpunkt in Beziehungen.
    Ich wünsche Euch viel Erfolg und Alles Gute für Eure gemeinsame Zukunftsplanung.

    Ich würde die Kündigung ja davon abhängig machen, ob ich einen gleichwertigen und günstigeren Tarif bei einer anderen Versicherung finde. ;)
    Wir haben früher fast jährlich unseren KFZ-Versicherer gewechselt. die letzten 2 Jahre hat sich ein Wechsel nicht gelohnt.
    Schauen wir mal was unsere Versicherung und dieses Jahr für einen Betrag aufruft und ob sich dann ein Wechsel zu einem anderen Anbieter lohnt.

    Ach ja, 2024 kam die Beitragsrechnung am 16.11., 2025 am 04.11.

    In der Yoga-Gruppe „outen“ sich jetzt immer mehr Leute mit ihren „Riester-Schrotties“.

    Eine hat bekanntlich ca. 30.000 Euro in einem Sparvertrag, der ca. 1,7 % bringt. Mit 47 Jahren also noch ungefähr 20 Jahre bis zur offiziellen Rente…

    Hier wäre eventuell der Abschluss von 2 (!) AV-Verträgen sinnvoll ?

    Einen mit dem Geld befüllen und den anderen besparen ?
    In der Thematik stecke ich nicht drin. Aber 1,7 % bringen sicher real nix.

    Das Leben endet ja nicht mit dem Rentenbeginn. Und auch in der Entnahmephase kann man mit einem AV-Depot ja noch bessere Renditen erzielen als mit einer Versicherung.
    Ich wüsste auch keinen 20 Jahreszeitraum in dem der weltweite Aktienmarkt weniger als 1,7% p.a. an Rendite erzielt hätte.
    Also ich würde das Risiko eingehen wenn ich vor der Wahl stünde und so einen Riester in das AV-Depot überführen.

    Ich habe versucht das Formblatt der Union Investment zur Auszahlphase hochzuladen, ist mir leider nicht gelungen.

    Unter Nr 3 des Antrags bietet man mir einen befristeten Auszahlungsplan bis 85 an.

    Ob das jetzt schon gilt, habe ich per Mail nachgefragt. Mal sehen, was da kommt.

    Vorsicht. Du wirfst hier ein paar Dinge durcheinander.
    Du hast ja einen Fondsriester (Union Investment). Da kannst Du bis 85 auch einen Auszahlplan vereinbaren und ab 85. Lebensjahr läuft dann eine lebenslange Leibrente!
    Dazu wird aber zum Startpunkt der Auszahlung ein Gutteil Deines Fondsguthabens (ca. 30%!) in eine aufgeschobene Rentenversicherung überführt. Und diese Rentenversicherung übernimmt dann die Rentenzahlung ab Deinem 85. Lebensjahr.
    Hintergrund: In Deutschland ist es nur Versicherungen erlaubt eine lebenslange Rente (Leibrente) anzubieten.
    Ein Riester 1.0 bedingt immer eine lebenslange Zahlung!
    Erst mit Riester 2.0 = AV-Depot ist es möglich zugunsten eines zeitlich begrenzten Auszahlplans auf die garantierte lebenslange Verrentung zu verzichten. Der Auszahlplan muss dann mind. bis zum 85. Lebensjahr laufen. Natürlich kann man auch einen Auszahlplan bis zum 90. oder gar 100. Geburtstags vereinbaren, wenn man von so einem langen Leben ausgeht.

    Danke für Deine Antwort. Wir haben noch 30 Jahre vor uns

    Ja, hatte ich im andren Thread dann auch gesehen. Auf einen so langen Zeitraum und eine aktuelle Rendite von < 2% (bezogen auf den Garantiewert) würde ich auf die Beitragsgarantie definitiv verzichten.
    Also ab 2027 ins AV-Depot überführen und dann die nächsten Jahrzehnte mit hoher Aktienquote laufen lassen.