Beiträge von JDS

    Leider werden mittlerweile so ziemlich alle Foren und öffentlich zugängigen Diskussionsplattformen von diesem Ungeziefer durchsetzt. Keine Ahnung woher dieses Geschmeiß kommt, aber meiner Ansicht nach hilft dagegen am ehesten Napalm.

    Nun denn... irgendwie entspricht deine Art zu kommunizieren nicht so ganz den Forenregeln. Ich würde mich nicht allzusehr wundern, wenn die Frau Moderatorin leicht böse werden würde ;)

    Woran erkennt man denn, dass sich eine Abwärtsphase abzeichnet?

    Unabhängig davon, ob Chrisly den Unterton deiner Frage und -stellung nicht erkannte, oder doch... am leichtesten erkennt man die Abwärtsphasen, wenn man mittendrin ist, vorausgesetzt, es geht nicht absehbar schon wieder aufwärts ;)

    Da ich davon ausgehe, dass du gar keine vernünftige Antwort erwartet hattest, bin ich zuversichtlich, dass dir meine unvernünftige Antwort den Tag erhellt!

    Ich habe keine Glaskugel, bin aber eher optimistisch eingestellt, ...

    Kann man alles machen, wenn man dafür entsprechendes Spielgeld zur Verfügung hat und es riskieren möchte.

    MMn braucht man diese 'Spielchen' nicht, um langfristig eine vernünftige Realrendite zu erzielen. Man findet so viele andere Werte (Aktien), die unabhängig vom 'Säbelrasseln' und auch unabhängig von politischen Entscheidungsversuchen, alleine schon der Inflation wegen, Zuwächse verzeichnet haben und es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch so fortführen werden.

    ... tun aber lang nicht so weh, ...

    Die entscheidendere Frage geht in die Richtung, die Frage zu beantworten: "Wo von lebe ich morgen und übermorgen?"

    Ruhe im Karton entsteht dann, und zwar unabhängig von der Vola, wenn das Vermögen mehr als ausreicht, um davon insbesondere 'übermorgen' leben zu können. Dabei spielt es eine nur untergeordnete Rolle, ob aus dem Vermögen eine sog. Rentenlücke gedeckelt werden soll, oder es primäre dazu dienen soll, den Lebensunterhalt in Gänze bestreiten zu können.

    In other words, jemandem, der z.B. ein Vermögen von 30 Mio hält, tun die 10% Kurseinbruch, obwohl wir da von 3 Mio reden, nicht wirklich weh ;)

    Wer z.B. mit 100% im plus im Depot ist, kann locker 20% minus verkraften, wer aber gerade einsteigt und das auch noch mit größeren Einmalbeträgen (und davon gab/gibt es gerade die letzten Monate sehr viele hier), der hat sich, wie man jetzt sieht, zu Recht gefragt, ob man nicht in einer extremen Bewertungsphase ist gerade nachdem 2024 so extrem gelaufen ist.

    Hey, ruhig Blut! Die meisten derjenigen, die jetzt deutlich im Plus sind, haben vermutlich mindestens einmal eine Situation erlebt, in der der Depotstand gegenüber dem/n Kaufkurs/en im Minus stand/en.

    Einzelaktie OK? Wie finde ich den Ausstieg? Oder lieber ETF?

    Lass die Finger von ETF! Die Anbieter wollen nur dein Geld, egal wie die Kurse sich entwickeln! Folglich musst du dir deinen eigenen Fonds zusammen stellen, also Einzelaktien kaufen. Zur Auswahl von geeigneten Einzelaktien analysierst du alle Titel (inkl. Bilanzanalysen, KGV, KBV...), die generell infrage kommen und wählst diejenigen aus, die in diesem Vergleich deinen Maßstäben entsprechend am vielversprechendsten sind. Du bist dann dein eigener Fondsmanager und nicht von einem 'Korsett' eingeschränkt, an das sich gewerbliche Fondsmanager gebunden sehen. In der Praxis kann du innerhalb der von dir definierten Volatilitätsgrenzen reagieren und entsprechend traden. Sinnvoll dürfte es sein, wenigsten 20 und höchstens 40 verschiedene Aktien in 'deinen Fonds' aufzunehmen, je nachdem, wieviel Zeit du für die (Börsen-)tägliche Beobachtung aufwenden kannst. Je Aktie solltest du mindetns ca. 10.000 bis 15.000 Öcken investieren. Und dann schaun mer mal...

    3 vermietete Wohnungen, Bestandswert ca 500.000, Brutto Miete ca 17000 pro Jahr

    Moin (Servus) Mike und herzlich willkommen in diesem Forum!

    Sicherlich hast du schon mitbekommen, dass hier vorwiegend Selbermacher unterwegs sind. Die Dienste von Bankstern und Vermögensverbratern werden von uns, wenn ich das so sagen darf, ungerne bis gar nicht in Anspruch genommen. Mir genügen die Dienstleistungen von Banken, wenn es um den reinen Zahlungsverkehr geht. Für mehr brauche ich sie nicht. Und mit Vermögensverbratern würde ich mich schon gerne unterhalten, wenn sie mir denn solche Gelegenheiten bieten würden. Mir würde es völlig ausreichen, sie nach einem netten Gespräch weinend nach Hause gehen zu sehen.

    So, nun zu dir. Kompliment für deine Offenheit und Neugierde in Bezug auf deine Kohle und insbesondere darauf, wie sie für dich arbeiten könnte. Mit einem net worth von über ner Mio in deinem 'zarten' Alter bist du sicherlich nicht schlecht aufgestellt.

    Was die Ertragssituation aus deinen Immobilien angeht, mit denen du dich wohl auszukennen scheinst, wäre ich nicht zufrieden. Eine Bruttorendite von 3,4% nominal auf den aktuellen Immobilienwert bezogen, ist mMn 'mau'. Natürlich müsste man die Anschaffungswerte berücksichtigen und darauf eine persönliche Mietrendite berechnen... und auch auf die künftige Entwicklung schielen.

    Geschäfte (gute Geschäfte) mit Immobilien zur Vermietung macht 'man' eigentlich durch Kredithebel. Hierbei darf der Steuerverbrater gerne gehört werden. Und richtig gute Geschäfte mit Immobilien macht man dann, wenn die Immo als Handelsware gehandhabt wird.

    Anlageempfehlungen oder eine Meinung zu den von dir genannten Fonds werde ich sowas von überhaupt nicht abgeben. Erst mal darf es überhaupt nicht um Finanzprodukte gehen.

    Stelle mal in Ruhe eine vernünftige Aufstellung über dein derzeitiges Vermögen und die Einnahmen-/Ausgaben-Situation auf. Dann versuche zu ermitteln, wie sich dein Vermögen entwickeln kann. Sobald du dir die wichtigsten Fragen beantworten kannst... nämlich... "Wovon lebe ich heute, wovon werde ich 'morgen' (5-Jahreszeiträume bis ...) und 'übermorgen' (Pensionsalter) leben?" ... kann man sich Gedanken machen, welche Änderungen des Anlageverhaltens denn infrage kommen.

    Unterhalte dich gerne mit Menschen, die vermögend sind und frage sie aus, wie sie zu Vermögen gekommen sind und wie sie ihre Vermögen und mit welchen Zielen verwalten. Gespräche mit den üblichen Bankstern und Vermögensverbratern werden sich alleine dann schon erübrign.

    Viel Erfolg beim Gewinnen einer besseren Übersicht!