Beiträge von Vasya Pupkin

    Hallo liebe Community,


    ich habe folgendes Beispiel (bin bei Flatex):

    Januar 2025: 10,2345 ETF-Anteile gekauft

    Februar 2025: 20,98765 ETF-Anteile gekauft

    März 2025: 10 ETF-Anteile gekauft.

    Jetzt will ich 30 Anteile verkaufen.

    Was habe ich danach in meinem Depot liegen:

    1)

    Januar 25: 0 Anteile

    Februar 25: 1,22215 Anteile

    März 25: 10 Anteile


    oder

    2)

    Januar 25: 0,2345 Anteile

    Februar 25: 0,98765 Anteile

    März 25: 10 Anteile


    Viele Grüße

    Vasya

    Der Paradigmenwechsel besteht darin, dass Bitcoin in Zukunft die Rolle von Gold als Wertaufbewahrungsmittel ablösen wird.

    Aber Gold gehört nicht dem Staat, sondern den Banken. Der Staat hat kein Gold.

    Warum muss der Staat, der bis jetzt nie Gold oder sonstige Wertaufbewahrungsmittel hatte, Bitcoin als Wertaufbewahrungsmittel haben?

    Es ist doch nicht die Aufgabe des Staates solche Mitteln zu haben, sondern von Banken, die unabhängige Institutionen sind.

    Dann sollen es die Banken machen und nicht der Staat oder?

    Na ja, er ist schon daran interessiert, dass sich der Aktienkurs gut entwickelt, und das hängt durchaus von der Nachfrage nach den Aktien ab.

    Aktienkurs ist nichts anderes als abgezinste zukünftige Gewinne.

    Und sie hängen entscheidend, wie die Firma in der Zukunft ihre Produkte verkauft. Und nicht von der Nachfrage.

    Nachfrage ist nur die Folge davon.

    Um 4700 Euro Brutto pro Monat zwischen dem 67 Jahr und 85 Jahr zu erhalten, muss du jetzt ca. 1700 Euro monatlich in ETF stecken (sehr viele Vereinfachungen getroffen, kann ausführen, wenn notwendig ist).

    Die jetzige Sparrate ist deutlich zu niedrig.

    Regeln können erst geändert werden, wenn ein Großteil des Netzwerkes sich dafür ausspricht und der Meinung ist, dass das gesamte Netzwerk davon profitiert.

    Könntest du diesen Punkt bitte ausführen?

    Ich habe Teile von Bitcoin auf einer Börse liegen, die mir gehören. Also bin ich ein Besitzer von einem Teil des Bitcoins.

    Wo kann ich nachschauen, welche Regeln zur Änderung stehen und ich abstimmen kann, ob ich dafür oder dagegen bin?

    Da hier gefragt wird, wie ich das Geld investieren würde – natürlich bezogen auf meine persönliche Situation:

    1. Schritt: Meinen Notgroschen vollständig auffüllen.

    2. Schritt: Den verbleibenden Betrag in die folgenden ETFs und Kryptowährungen investieren:

    • 57 % in MSCI World

    • 24 % in MSCI Emerging Markets (EM)

    • 10 % in MSCI World Small Caps

    • 4 % in MSCI EM Small Caps

    • 3 % in Bitcoin

    • 2 % in Ethereum

    Auch ohne Dividenden und Thesaurierung gibt es einen Zinseszinseffekt, da sich prozentuale Angaben zu Kurssteigerungen oder -senkungen stets auf den aktuellen Kurs beziehen.

    Beispiel:

    Wenn ich eine Aktie für 100 Euro kaufe und der Kurs im ersten Monat um 7 % steigt und im nächsten Monat erneut um 7 %, dann beziehen sich die zweiten 7 % nicht auf die ursprünglichen 100 Euro, sondern auf 107 Euro.

    Ich sehe das gegenteilig. Die allgemein beschriebene Größenordnung "3 Monatsgehälter" scheint mir eine sinnvolle Größenordnung zu sein. Ein Auto ist für die meisten Leute eine erhebliche Konsumausgabe, dafür darf man schon ans Eingemachte gehen.

    Daß es in der aktuellen Zinssituation für unsere Sicherheitsliebhaber ein gangbarer Weg ist, die "Sicherheitsbausteine" leicht zugreifbar auf einem Tagesgeldkonto zu halten, steht auf einem anderen Blatt.

    Aber das darf natürlich jeder mit seinem eigenen Geld so halten, wie er möchte.

    Was meinst mit Eingemachte? Es gibt kein zusätzliches Vermögen.

    Damit wir nicht aneinander vorbei reden. Die Schritte sind klar: zuerst Notgroschen aufbauen, dann investieren.

    Ich denke, es ist klar, dass wenn ich irgendwo schon Geld rumliegen habe, mit dem ich meine größte Ausgabe (in meinem Beispiel Auto) bestreiten kann, dann brauchen wir hier nicht über 3 oder 4 Monatsgehälter zusätzlich als sogenannter Notgroschen zu diskutieren.

    Ich bin vom Fall ausgegangen: Ich habe keine Konsumkredite. Und habe auch kein weiteres Vermögen. Nun stehe ich da und will nun meinen Notgroschen aufbauen. Wie viel Geld brauche ich? Natürlich mindestens für ein Auto, weil, wenn das Auto heute kaputt geht, muss ich ein Konsumkredit aufnehmen. Und das sollte natürlich vermieden werden.

    Erst wenn ich das Geld habe, kann ich mir weiter überlegen, ob ich nun mit ETFs starte oder fürs Eigenheim spare.

    Dann ist dein Auto halt nicht die größte erwartete Ausgabe, die unerwartet kommen kann.

    Überlege für dich, was bei dir die teuerste Ausgabe sein könnte, von der du weiß und die unerwartet kommen kann.

    Dann muss dein Notgroschen diese Ausgabe im schlimmsten Fall abdecken.

    Das dürfte Deine Minderheitenmeinung sein.

    Für viele dürfte ein gebrauchter Mazda2 nicht das Wunschauto sein - und die werden die 45.000 €, die sie für ihr Wunschauto dringend brauchen, hoffentlich aus ihrem Vermögen, hoffentlich nicht per Kredit, aber sicher nicht aus ihrem Notgroschen finanzieren.

    Notgroschen bemisst sich an die größte bekannte Ausgabe, die unerwartet auftreten kann.

    Bei mir ist das ein Auto mit 16000 Euro, beim anderen ist es ein Auto mit 45000 Euro, beim dritten ist es nur ein Gaming-Laptop von 3000 Euro.

    So simpel ist es :) .

    Dann habt ihr nicht genug bei Seite

    Ein Auto ohne Kredit muss auf jeden Fall im Notgroschen drinnen sein.

    Bei mir wäre z. B. ein Autokauf die größte Ausgabe auf die ich mich vorbereiten kann und die unerwartet kommen wird. Ein gebrauchtes (4 Jahre) kleines Mazda2 kostet ca. 16000 Euro. Und das ist dann auch mein Notgroschen.

    Wie viel Autos habt ihr? Wenn heute diese Auto kaputt gehen würde, könnt ihr euere Wunschautos ohne Kredit kaufen? Wenn ja, dann ist alles in Ordnung.

    Wenn nicht, dann habt ihr nicht genug Notgroschen zusammen.