Beiträge von Ozymandias

    Und das ist ja auch absolut richtig. Nur leider war die Koalition nicht in der Lage, die Überlegungen für eine Pflichtversicherung von Selbstständigen vernünftig aufzuzeigen. So wurde es von einzelnen Interessengruppen in ihrem Sinne Lautstärke gedeutet ("Entmündigung der Selbstständigen"), obwohl der Grundansatz (weniger Steuergelder für selbstverschuldete Altersarmut von Selbstständigen) ja erstmal legitim und im Sinne der Steuerzahler sein sollte.

    Bei den Selbständigen in der Grundsicherung dürfte es kaum um große Beträge gehen. Vor allem kann man diese auch nicht richtig abgrenzen, da es sich oft nur um ehemalige Angestellte mit einem Nebenerwerb handeln dürfte.

    Die Gängelung steht da im Vordergrund.

    Wenn man unbedingt sparen will, dann lieber gleich in den HUK E. Billiger geht es nicht.

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    Es macht gar keinen Sinn in jungen gesunden Jahren jeden Monat 800 Euro abzudrücken.

    Die 800 Euro Tarife und GKV kann man auch noch später bekommen. Im besten Fall legt man das Geld so an, dass man sich später alle Behandlungen selber bezahlen kann. Hätte man das z.B. ab 2013 gemacht, hätte man damit z.B. über 100 BTC anhäufen können und könnte heute mit 10 Mio rumchillen. 8)

    Die eigene Gattin zur angestellten Geschäftsführerin in einer UG (z. B. zur Verwaltung eigenen Vermögens) zu machen für monatlich Geringfügigkeitsgrenze + 1 EUR wäre wahrscheinlich recht aufwendig und irgendwas mit Gestaltungsmissbrauch, böte aber eigenen Versicherungsschutz für die Gattin. (Zumindest solange es klappt.)

    Für Midijob eher Geschäftsführungsassistenz in Betracht ziehen.

    Bei der GmbH gelten andere Regelungen als bei Einzelunternehmen und die Arbeitsverträge werden in der Regel anerkannt.

    Da ist Wohngeld eben besser, da man sich dort nicht super meganackig machen muss.

    Allerdings sind die Bearbeitungszeiten je nach Ort der absolute Horror. Das Geld fehlt den Leuten eben jetzt und nicht in 6-24 Monaten.

    Durch die ganze Inflation und gesetzliche Änderungen haben viele gar nicht gemerkt, dass da mittlerweile ein Anspruch bestehen könnte.

    Man könnte auch einfach mal eine Sonderwirtschaftszone und auch eine Sozialsonderzone in Deutschland erfinden.

    In der Wirtschaftszone gibt es keine Steuern, Sozialabgaben und Regulierungen. Jede Pommesbude darf Bankgeschäfte anbieten.

    In der Sozialsonderzone gibt es Energiepreisbremse, Mietpreisbremse, alle Konzerne werden enteignet, 20 Euro Mindestlohn, etc.

    Einfach mal schauen was passiert 8)

    Wer sein ganzes Leben lang arm war, wird auch in der Rente arm sein.

    Dazu wissen die Leute oftmals nicht welche Sozialleistungen ihnen zustehen könnten.

    Vor allem das unterschwellige Wohngeld. Dort werden die Antragsteller aber teilweise mit 1-2 Jahren Bearbeitungsdauer beglückt.

    Mütterrente gehört abgeschafft, bzw. aus der DRV ausgelagert.

    Der Staat kann seine Geschenke auch ohne die DRV erbringen. Die Selbstverwaltung der Sozialversicherung müsste man wiederherstellen, diese ist nur noch eine Farce.

    Bitte entschuldigt meine dumme, aber ehrlich gemeinte Frage:

    Was spricht dagegen, dass auch Beamte, Ärzte usw alle einzahlen wie in Österreich. Mit dem was da mehr reinkommt, wäre es doch leichter einen kapitalstock für die Aktienrente aufzubauen wie beispielsweise der norwegische Staatsfonds.

    Mir ist klar, dass das nicht alles von heute auf morgen gehen würde und manche nicht in Euphorie ausbrechen werden, sondern sehr sehr langfristig wäre. Aber wenn man keine Veränderungen vornimmt dann wird sich auch nichts verändern. Eine Aktienrente via eines norwegische Staatsfonds muss ja auch nicht zwingend die einzelne Säule sein, aber mit eine langfristig tragende. Und vielleicht würde da auch mal ein größeres Plus erzielt werden was man finanziell für andere Projekte verwenden könnte.

    Kann mich jemand abholen?

    Danke!

    Die Beamten müssen nach dem Grundgesetz alimentiert werden. Deshalb zählt auch das letzte Gehalt und nicht der Durchschnitt der Erwerbsbiographie wie in der GRV.

    Die Pension entspricht quasi GRV+Betriebsrente.

    Wenn man Beamte in die GRV zwingt, muss der Staat trotzdem draufzahlen und eine Zusatzversorgung wie im öffentlichen Dienst erfinden.

    Ist der Beamte der Meinung, er bekommt nicht genug, kann er den Rest einklagen. Momentan sind bereits 60 Verfahren am Bundesverfassungsgericht bezüglich der Besoldung/Versorgung anhängig.

    Darüber hinaus zahlen Beamte ihre Pension quasi selber. Es wurde in den 60ern ca. 2 mal auf 7 Prozent gehalt verzichet. Sog. Eckmann-Vergleich. In der Neuzeit wurden viele Jahre 0,2% der Gehaltserhöhungen nicht ausbezahlt, sondern in Versorgungsrücklagen gesteckt.

    Addiert man das alles zusammen, kommt man in einen ähnlichen Bereich wie den derzeitigen 18,6% Beitragssatz in der GRV.

    Problem ist vor allem, dass man jeden Hinz und Kunz Lehrer zum Beamten gemacht hat. Das ist einfach keine hoheitliche Tätigkeit.

    Der Vorteil ist halt, dass man auf die Mieten nur 15% Steuern zahlt. Man kann dadurch leichter Kapital aufbauen und noch mehr Wohnungen kaufen. Aber haftungstechnisch hat man keinen Vorteil, fast alle Banken verlangen zusätzlich persönliche Haftung.

    Den Gewinn kann man später z.B. nahezu steuerfrei rausbekommen, wenn die Ehefrau/Kinder als Minijobbler mithelfen. U.a. Gestaltungen.

    Eine Familienstiftung ist fast geschickter. Diese hat 15% Steuern, bald vielleicht nur noch 10%. Und die Steuerfreiheit nach 10 Jahren. Keine Veröffentlichungspflicht, keine Bilanz. Nur EÜR, Verwaltungskosten von ca. 0-1k pro Jahr.

    Nachteil: Erbersatzsteuer alle 30 Jahre, aber dafür 800k Freibetrag. Hat man 301 Wohnungen, zahlt man keine Erbschaftsteuer.

    Müsste man mal schauen, ob das auch für Immobilien in der EU gilt. Kauft man halt noch 250 Bruchbuden in Rumänien dazu. :D

    @Dr. Schlemann

    Eine Kurze Frage, zum Wechsel zwischen Vollversicherung 100%, zu Beihilfeanspruch 70% mit 30% PKV, zurück zu 100% PKV

    Wie verteilen die PKVen die Altersrückstellungen bei solchen Wechseln?

    Werden diese bei 30% nur vermindert verwendet oder geschieht dies gleichmäßig? Ich hoffe Sie verstehen meine Frage. Nur rein Interessehalber, konnte dazu nichts online finden.

    Aber habe auch ein Beispiel aus der Praxis dazu:

    2020 600 Euro mtl.

    bei 30% nur 160-190 Euro.

    2025 1000 Euro mtl. (leicht anderer Tarif).

    Eine GmbH kostet ca. 3k pro Jahr an reinen Verwaltungskosten.

    Man kann die Wohnungen privat kaufen, ne Weile drin wohnen oder 10 Jahre warten und dann steuerfrei an die vv Gmbh verkaufen. Machen viele um die Abschreibungen zu erhöhen.

    Daher verstehe ich nicht, warum es irrational sei, die Wohnungen später zu übertragen. Geht fast kinderleicht.

    Ich würde eher privat starten. Oder nach dem Berufseinstieg richtig loslegen.