Beiträge von Segensreich

    Magst Du noch mehr zu den Hintergründen sagen? Wer zwingt Dich zu dieser Wahl?

    Ist eine Vorgabe des Arbeitgebers. Es wird ein Zuschlag zur Altersvorsorge gezahlt. Dieser ist aber an die Einzahlung in eine Rürup-Rente oder in einen Riester-Vertrag gebunden. Wenn man das nicht macht, verzichtet man insgesamt auf den Zuschlag.

    Welches Ziel möchtest du denn verfolgen?

    Leider kann ich die Beiträge nur entweder in eine Rürup-Rente oder in einen Riester-Vertrag einzahlen.

    Rürup-Renten würden wahrscheinlich die besseren Renditen versprechen aber ich möchte nicht in eine Leibrente investieren. Mit dem Riestervertrag bleibe ich zumindest etwas flexibler, weil ich mir das Geld dort zur Not auszahlen lassen kann. Zulagen erhalte ich auf den Vertrag nicht - ich bin gar nicht zulagenberechtigt.

    Mir ist schon klar, dass das alles andere als eine optimale Geldanlage ist. Andere Optionen gibt es aber leider nicht. Ich dachte mit dem Fairr Riester einen ganz guten Kompromiss gefunden zu haben, weil die Kosten dort sehr erträglich waren. Wenn das Geld dort aber einfach auf dem Verrechnungskonto liegt, kann ich mir gut vorstellen, dass es doch noch sinnvollere Riester Alternativen geben könnte.

    Hallo zusammen,

    ich bin auf der Suche nach einem Riester-Vertrag, den ich nach Belieben übersparen kann. Außerdem sollte der Beitrag jederzeit flexibel anpassbar sein. Bisher kenne ich nur den Riestervertrag von Fairr der dies ermöglicht. Nachdem dort aber die angekündigte Buy-and-Hold Strategie nicht umgesetzt werden konnte, bin ich auf der Suche nach Alternativen. Kennt da jemand entsprechende Anbieter?


    Wie Du richtig schreibst, werden von vielen Anbietern die ETFs auch mit synthetischen Produkten gebaut.
    Da hast Du natürlich KEINE Sachwerte. Ein Swap ist ein Tauschgeschäft. Das funktioniert nur so lange, wie der Tauschpartner solvent ist. Wenn der pleite geht, kann sich der ETF-Herausgeber den Swap ins Klo hängen.

    Ok, verstanden. Wenn ich nun einen ETF kaufe, der den Kurs durch physische Nachbildung des Indexes nachbaut - habe ich dann einen Anspruch auf die im Fonds befindlichen Aktien? Oder kann es auch hier passieren, dass ich nur Ansprüche gegen den Fonds habe und dieser die Aktien nach seinem Gutdünken verwertet und mich dann (so das möglich ist) auszahlt?

    Hallo zusammen,

    ich habe noch eine Frage im Zusammenhang mit ETFs:

    Ein Grund für mich am Aktienmarkt zu investieren ist, dass man mit einem Firmenanteil in Form einer Aktie ja quasi in einen Sachwert investiert. Auch wenn das Finanzsystem in arge Schwierigkeiten gerät, sollte der Aktie ja noch immer ein Wert in Form von firmeneigenen Grundstücken, Maschinen und Patenten etc. entgegenstehen (oder liege ich schon hier falsch?).

    Wenn ich nun einen Indexfonds kaufe, der mit Swaps arbeitet, besitze ich dann auch irgendwelche Sachwerte? Oder habe ich nur ein "Versprechen" gekauft, das wertlos wird, wenn das Finanzsystem instabil wird? Und wie verhält es sich bei physisch nachgebildeten Indexfonds? Erwerbe ich hier selber (direkt) einen "Anteil" der im Fonds gehalteten Aktien, die mir sozusagen zustehen, oder gehören die Aktien dem Fonds und ich kann keine direkten Ansprüche darauf erheben?

    Oder kurz: Ist eine Investition in Indexfonds sinnvoll, wenn man in Sachwerte investieren will.