Beiträge von Julian1803

    Nachtrag:

    Aufgrund des geplanten Immobilienkaufs könntet Ihr auch taktisch entscheiden. Wenn Ihr heute keine Kapitalertragssteuer zahlt bzw. mit dem Sparplan keine in absehbarer Zeit zahlen werdet könntet Ihr erst mal auf Euch anlegen, den Betrag in die Finanzierung einfließen lassen und später dann an die Tochter übertragen wenn es steuerlich interessant wird.

    Klingt auch nicht uninteressagt. Aber wenn das Geld in einem Depot liegt - interessiert das die Bank dann überhaupt? Sind ja quasi keine liquiden Mittel. Oder meintest du das anders?

    Hallo zusammen!

    Wow und danke für die schnellen Rückmeldungen! Auch meine Tochter grüßt quietschend aus dem Hintergrund und freut sich, dass Papa für sie Geld anlegen möchte :)

    Referat Janders: Klar, in die Zukunft schauen wird schwer. Aber eines steht fest: Investieren werde ich auf jeden Fall! :)

    @chris2702: danke, dir auch einen Glückwunsch nachträglich! Was für eine wunderbare Zeit wir (und du schon zum dritten Mal) gerade erleben dürfen!! :) Schlafen geht sogar ;)

    Zu deinen Punkten

    1) Nein, wie gesagt, sparen werde ich definitiv.

    2) Da mache ich mir keine Gedanken, im Gegenteil :) Ich werde sie sogar dazu ermutigen, das Geld noch länger liegen zu lassen, um ggf. eine Immobilie damit anzahlen zu können! #fingerscrossed ;)

    3 & 4) Aus reichen Verhältnissen sind wir nicht. Meine Frau und ich verdienen (wenn nicht gerade Elternzeit ist ;)) aber wohl sowieso zu viel, wenn es mal Zeit für Bafög ist (sie Lehrerin, ich selbstständig). Mehr als die 50 Euro/Monat wird es wohl erstmal nicht geben, höchstens hin und wieder mal eine kleine Einmaleinzahlung.

    Wie machst du es denn in dieser Hinsicht, chris? Du hast doch auch für alle deine Kids ein Depot auf ihren Namen angelegt, wenn ich das richtig verfolgt habe. Machst du dir bzgl. Bafög und Familienversicherung keine Sorgen? Vielleicht weil ihr nicht familienversichert seid? :)

    Kater.Ka: Wenn du (und die Vorredner) Verfechter der Anlage auf Kind bist, reicht mir das schonfast als Argumentation :) So viel vorab.

    Den anderen Punkte mit Vorabpauschale, der Rechnung (wieso 25.000 nach 18 Jahren? Bei mir kommen etwas über 21.000 heraus) und "Rollen der Anteile" kann ich nicht ganz folgen. Ich schätze, hier muss ich mich noch weiter einlesen.

    Den Punkt zu den Erträgen habe ich hier her. Unter dem Punkt "Nachteile für das Sparen im Kinderdepot".

    Vielleicht mache ich mir auch zu viele Gedanken und lege einfach erstmal los. Dann schaue ich in 15 Jahren noch mal, wie sich meine Tochter und das Depot entwickelt hat :)

    Liebe Community,

    mithilfe von Finanztip und dieser hervorragenden Community (der ich bisher nur als Lurker gefolgt bin) fange ich nun endlich an, die Finanzen und Altersvorsorge von mir und meiner Familie selbst in die Hand zu nehmen. Dazu passend möchte ich in Kürze gerne einen ETF-Sparplan für meine Tochter (7 Wochen alt) aufsetzen.

    Bis vor Kurzem dachte ich, ich wäre soweit. Ich hatte schon ein Depot bei Trade Republic eröffnet und die erste Geldsumme überwiesen, bis ich las: Besser wäre es vielleicht, ein Depot auf den Namen der Tochter einzurichten! Klang für mich vernünftig. Allerdings scheine ich mich nun in den "Details" zu verrennen und sehe den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Da ich aber von nun an aber wirklich verstehen will, was ich da eigentlich mit meinem/unserem Geld mache, brauche ich eure Hilfe.

    Noch vorab: Ich möchte für meine Tochter den Vanguard FTSE All-World (thesaurierend) mit einer initialen Einmalanlage von 2.000 Euro + Sparplan über 50/Monat bei der DKB besparen. Nachdem meine Frau und ich in den nächsten 2-5 Jahren eine Immobilie gekauft haben, richte ich uns auch einen Sparplan bis zum Rentenalter ein.

    Jetzt geht es mir v. a. um das Thema Familienversicherung, ich habe nämlich Sorge, dass sie dort irgendwann rausfällt.

    Folgendes habe ich gelesen:

    Zitat

    Übersteigen die monatlichen Einnahmen aus dem ETF-Sparplan 445 Euro pro Monat oder 5.340 Euro im Jahr, entfällt die kostenlose Familienversicherung.

    Bzgl. Familienversicherung las ich dann bei Finanztip:

    Zitat

    Das Gesamteinkommen ergibt sich nicht nur aus Lohn- und Gehaltszahlungen. [...] Ebenfalls eingerechnet werden Kapitalerträge, etwa Zinsen und Renditen auf Sparbücher und Aktienfonds.

    Wenn ich mir nun lediglich die prognostizierte Wertentwicklung des ETF anschaue (Annahme 6 % p. a. und stets 50 Euro/Monat Sparplan), käme meine Tochter wohl erst nach vielen Jahren auf diese 5.340 Euro pro Jahr.

    Was passiert aber, wenn sie irgendwann einen Nebenjob über 450 Euro annimmt? Dann würde sie ja alleine damit schon die 5.345 Euro überschreiten. Ist das der Punkt, an dem die Familienversicherung spätestens perdu ist? Oder reißen es die 801 Euro Freibetrag dann schon irgendwie raus (Freistellungsauftrag habe ich bei der DKB schon hinterlegt)?

    Wahrscheinlich liegt der Denkfehler hier irgendwo ganz offensichtlich rum ... ich finde ihn aber nicht ;(

    Darüber hinaus:

    - Das Thema Bafög müsste ja auch recht früh durch sein, oder? Laut Sparplanrechner sollte/müsste/könnte sie schon im Jahr 7 einen Depotwert von über 7.500 Euro haben.

    - Und was bedeutet konkret "Erträge", wenn es heißt, dass bei Erträgen größer 9.997 Euro der Kindergeldanspruch entfällt? Sobald ich mir das Geld auszahle? Oder ist damit der jährliche Wertzuwachs gemeint?

    Oh man, ich dachte, ich hätte schon so viel zum Thema gelesen und verstanden - jetzt merke ich: Pustekuchen!

    Vielleicht erbarmt sich hier ja jemand und kann mir helfen - vielleicht sogar mit ein paar exemplarischen Rechenbeispielen? Ich durchforste solange weiter die Seiten von Finanztip und Co.

    Euch vielen Dank und eine schöne Woche!

    Julian