Beiträge von vorturner

    Investiert ihr eigentlich in der jetzigen Marktphase weiter in Bitcoin? Oder agiert man dann eher defensiv? Ein Freund von mir überlegt ebenfalls einzusteigen und etwa 3% über den coinshares etp beizumischen. Er möchte sich nicht mit Verwahrung und Wallets etc befassen.

    Ich selbst mache kein krypto. Vermutlich ist eine Einmalanlage mit etwa 8.000 Eur in seinem Falle aktuell keine so gute Idee...

    Woher nimmt man denn die 1.92%? Kann man das irgendwo ablesen? Ich habe jetzt meinen Notgroschen zu scalable transferiert da Wüstenrot mit 3.75% leider ausgelaufen ist...

    Bei Scalable gibt es die 2% ja auch aber ich würde lieber selbst in Geldmarktfonds anlegen als nicht zu wissen wo genau die Kohle steckt...

    Finanzguru sollte das Gewünschte locker abdecken.

    Ich würde aber versuchen, es etwas zu verschlanken. Die ayvens Bank braucht es zB eigentlich nicht mehr. War auch Kunde dort. Inzwischen bekommst du aber per Geldmarkt etf ähnliche/bessere Zinsen. Zudem wird dort der ausländische Ertrag nicht automatisch besteuert. Wieder ein Eintrag bei der Steuer gespart.

    Es kann ja auch sein, dass gar nicht mehr die Möglichkeit eines Verkaufes im Depot besteht. So wie ich es verstehe würde dann die Depotbank einfach jeweils die Hälfte an die Erben auszahlen. Auf die Steuer guckt dann wahrscheinlich niemand. Vielleicht könnte man das auch mit der Bank klären und um gerechte Aufteilung bitten, bei der Servicequalität heutzutage wage ich das aber zu bezweifeln.

    Hallo zusammen,

    die Forenrubrik passt nicht so 100%ig, denn Steuern sparen ist gar nicht das Anliegen.

    Angenommen ich habe zwei Kinder und wenn ich sterbe 1.000 ETF Anteile im Depot. Wie werden diese dann "gerecht" vererbt. Finanztip weist immer darauf hin, dass dies sehr einfach sei (jeweils 500 Anteile). Dabei wird aber doch Fifo außer Acht gelassen?

    Angenommen die älteren 500 Anteile landen bei Kind 1 schaut dieses ja beim Verkauf später in steuerliche Röhre.

    Oder habe ich was übersehen?

    Alternative wäre meines Erachtens nur der komplette Verkauf im Depot des Verstorbenen. Und das ginge ja auch nur wenn es Vollmachten gibt?

    Im Grunde haben wir das Thema Kaufen abgehakt. Es besteht aber noch eine kleine Chance, wenn bspw. das Traumobjekt verfügbar sein sollte und parallel die Marktlage einen Verkauf der Aktien erlauben sollte. Daher hatte ich mir den Rechner angesehen, um zu simulieren wie viel besser die Situation wird wenn mehr Eigenkapital reingebuttert wird. Die Auswirkungen hatte ich mir aber deutlicher vorgestellt.

    Schreibe mal genau deine Rechnung ab dem Zeitpunkt nach der vollständigen Tilgung auf, dann kann man deinen Denkfehler klarer benennen. Ich vermute, dass Du die Rendite deines wesentlich höheren angesparten Vermögens nicht bedenkst.

    Die Rechnung 1x anbei. Nach 15 Jahren ist die Miete 200k im Vorteil. Nehmen wir mal an die 1.300 € Miete steigt jährlich um 2%, dann bin ich bei etwa 1.800 €. Zur Vereinfachung rechne ich mal mit 2.000 €, die der Käufer dann "mehr" z.B. 20 Jahre investieren kann mit 6%.
    Dann komme ich auf 911.000 €.

    Ist das halbwegs korrekt gerechnet?

    Hallo zusammen,

    ich habe die Tage mal etwas mit dem Mieten Kaufen Rechner experimentiert und mir ist dabei aufgefallen, dass quasi "fehlt" wie die Anlage nach vollständiger Tilgung weiterläuft.

    Konkret habe ich eine Etagenwohnung in einem Ballungsraum verglichen. 100m2, 4 Zimmer, 600k Kaufpreis vs. 1.300 Eur Kaltmiete. Am Ende gewinnt klar die Miete, wenn ich bei 300k Eigenkapital 15 Jahre tilge. Was aber danach? Dann kann ich ja die bisherige Bankraten ebenfalls investieren und mehr reinbuttern als als Mieter.

    Noch krasser wird es, wenn ich 400k Eigenkapital aufbringen und schon nach 10 Jahren durch bin. Auch hier ist immernoch die Miete im Vorteil. Aber danach kann ich ja jahrelang mehr anlegen.

    Mit dem Sparrechner Zinsen habe ich das mal für 20 Jahre mit den verschiedenen Raten simuliert. Irgendwann überholt der Kauf dann die Miete natürlich wieder.

    Habe ich einen Denkfehler oder wäre eine Erweiterung des Rechners hier nicht sinnvoll um wirklich vergleichen zu können?

    Ich freue mich auf euren Input.

    Bestätigt mich in meiner Entscheidung die Riester trotz angekündigter Vorhaben und mit Verlust zum 1.4. gekündigt zu haben. Zumindest konnte ich den Trump Dip voll mitnehmen und habe schon 10-15% plus gemacht.

    Viele haben ja gewarnt, bloß nicht kündigen und bald umschichten. Habe mir schon gedacht, dass das zeitnah nix wird und am Ende die Lobbyisten ohnehin zu stark sind.

    Wenn die Verrentungspflicht fällt und es ein Produkt mit ETF ähnlichen Kosten geben sollte fresse ich nen Besen!

    Bin auch großer Fan davon. Leider gibt es nur selten mal Angebote für die plus Variante.

    Das xray Feature ist schon mega um sich einen Eindruck zu machen wie man genau investiert ist, wenn man zB mehrere etfs und Einzelaktien hat.

    Auch die Länderverteilung kann man super anzeigen und muss nicht selbst rechnen...Die gratis Version ist aber auch top, gerade weil man den internen Zinsfuß seines Investments sehen kann und wie die Schere zwischen investiertem Kapital und Depotwert auseinandergeht.

    Auf gar keinen Fall den Debeka-Fonds nehmen. Der rentiert sich nur für die Debeka.

    Wenn du unbedingt einen Versicherungsmantel möchtest, nimm einen günstigen Honorartarif.

    Damit ist alles gesagt. Wie du merkst wird hier massiv Vertriebsdruck aufgebaut um Kasse zu machen. Lass dich davon nicht beeindrucken. Du wirst es am Ende bereuen.

    Ein etf Sparplan ist deutlich flexibler und kostengünstiger. Der Versicherungsmantel kann sich in einigen Fällen lohnen. Das erfordert aber viel Einarbeitung und Pflege und lohnt sich wenn auch nur als Nettopolice bei einem Honorarberater.

    Spar mit einem etf auf den MSCI World oder einen ACWI und werde glücklich und entspannt damit :).

    Völlig ausreden und als Quatsch betiteln würde ich es jetzt auch nicht.

    Der acwi hat einen Schwellenland Anteil von etwa 10%. Das ist BIP technisch eben nicht ausgeglichen. Ob es nun mehr oder weniger bringt, diesen Anteil zu erhöhen weiß man nicht. Einen riesen Unterschied macht es jedenfalls nicht ob man jetzt 10.oder 15 Prozent in Schwellenländern hat. Schwachsinn ist diese Überlegung aber nicht.

    Auch small caps kann man machen, muss man aber nicht. Ich würde es lassen.

    Danke für die differenzierte Betrachtung - das hilft weiter!

    (Bafög wird sie keinen Anspruch haben, in der GKV ist sie nicht, so dass dies nicht mit bedacht werden muss.)

    Auch an die Pflegeversicherung denken, da gilt die Grenze ebenfalls - auch bei PKV.

    Oder irre ich mich?

    Steuerlich scheint hier viel an Falschinfos zu kursieren. 6000 jährlich zu verkaufen an Erträgen ist kein Problem. Wenn man das bis zur Volljährigkeit alle paar Jahre mal macht gibt es auch keine Probleme. Hier ist es jetzt etwas spät, also schnell durch Verkäufe und Käufe die Gewinne eintüten bevor entsprechendes Einkommen erzielt wird. Wenn es mit der Pflegeversicherung meine Probleme gibt kann man bis zum Grundfreibetrag plus 1000 verkaufen.

    Ich komme beim groben Überschlagen auf eine "Rendite" von weniger als 1.5%.

    Bei 2% Inflation verlierst du jährlich Geld. Der Vertrag ist damit meiner Ansicht nach katastrophal. Das wird insbesondere an der Dynamik liegen und an der Tatsache, dass für neue Beiträge der Zins von 0.25% angelegt wird?!

    So habe ich gerechnet, bin aber auch kein super Experte und die Angaben sind schwer zu durchblicken.

    Rendite einer Kapitallebensversicherung

    Mein Rat: widerrufen oder kündigen und alles in einen all world etf. Du hast noch genug Zeit.